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Tipps und Hinweise

  • Zum Schritt in die Cloud motivieren

    Mittlere und kleinere Unternehmen holen bei der Cloud Computing-Nutzung weiter auf. Das ist eines der Ergebnisse aus dem "Cloud Monitor 2017" des Branchenverbands Bitkom. Neben "Klassikern" wie Office-Anwendungen kommt auch immer häufiger Enterprise Ressource Planning (ERP) aus der Cloud zum Einsatz. Entweder lassen die Mittelständler ihre Anwendung hosten oder sie fahren ein Software-as-a-Service (SaaS)-Modell, oder beides. "Die Gründe für die Zusammenarbeit mit einem Cloud Computing-Anbieter sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Dennoch lassen sich sieben Faktoren festmachen, die mehrheitlich Mittelständler zum Schritt in die Cloud motivieren", berichtet Michael Bzdega, Solution Architect Business Cloud beim ERP-Anbieterin proAlpha.

  • Cloud oder nicht Cloud

    Cloud Computing ist eine effektive Lösung, große Mengen an Daten zu sichern und Dienste zentral online abzurufen. Virtuelle Datenspeicher - sogenannte Cloud-Dienste - stehen heute für Kunden in unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung. Der Up- und Download erfolgt über ein internetfähiges Endgerät wie Heimrechner oder Smartphone. Eine Reihe von Smart Home-Anbietern setzt bei ihren Smart Home-Anwendungen ebenfalls auf Cloudspeicherung. Das Steuern der Heizungs- und Photovoltaikanlage, die Einstellungen an der Alarmanlage und andere Funktionen erfolgen dann über das Internet.

  • Auftragsdatenverarbeitung in der Cloud

    Ab dem 25. Mai 2018, gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten in Cloud-Infrastrukturen neu. "Die rechtlichen Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung in der Cloud ändern sich mit der neuen europäischen Verordnung", sagt RA Jens Eckhardt, Vorstand Recht & Compliance EuroCloud Deutschland_eco e. V. "Cloud Provider sind jetzt - auch im Eigeninteresse - gehalten, die Verträge mit ihren Auftraggebern schnellstmöglich zu überprüfen und bis Mai 2018 gegebenenfalls anzupassen, um rechtswidrige Nutzungen zu vermeiden. Die DSGVO sieht keinen Bestandsschutz für Altverträge vor; das heißt auch Altverträge müssen den Vorgaben der DSGVO entsprechen."

Kommentare und Meinungen

  • Sicherheit wird Cloud-Aufgabe

    Der "Cloud Monitor 2017" zeigt: Die Cloud ist heute gelebte Realität in Unternehmen und als etablierte Basistechnologie der Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Gestartet als kritisch beäugtes Risiko, wird die Cloud zunehmend ein wichtiger Baustein der Sicherheitsstrategie. Diese Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen: Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland nutzen die Cloud bereits. Vor fünf Jahren lag dieser Wert, laut dem Cloud Monitor 2017 von Bitkom und dem Analystenhaus KPMG, noch unter 30 Prozent. Interessant dabei sind vor allem Zahlen zur Sicherheit im Cloud-Kontext, die in diesem Jahr im Fokus stehen. Denn während die Vorbehalte gegenüber der Cloud - und der Public Cloud im Besonderen - sehr groß waren, hat sich dieses Bild gewandelt.

  • Sicherheitslücken bei Cloud-Software

    Das BSI hat rund 20.000 veraltete ownCloud- und Nextcloud-Installationen entdeckt, die aufgrund mangelnder Updates große Sicherheitslücken aufweisen. Unternehmen, die Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten misstrauen und stattdessen auf selbstverwalte Cloud Computing-Systeme setzen, sollten nun umdenken. Die erkannten Sicherheitslücken zeigen deutlich, dass eine Cloud "in Eigenbau" nichts mit einem wirklichen Cloud- Computing-Dienst zu tun hat. Sie erreichen niemals das Sicherheitsniveau, für das ein SaaS-Anbieter geradesteht.

  • Aus guten Gründen in die Cloud verlagert

    Ende Januar ging die Meldung durch die Presse, dass die Gornergrat-Bahn (GGB) zusammen mit Siemens Schweiz das weltweit erste Bahnleitsystem in der Cloud aufgebaut haben. Neben dem Innovationsgrat bestimmten aber vor allem auch Fragen zur Sicherheit die Nachricht und Berichterstattung - wie sicher kann es sein, kritische Verkehrsinfrastruktur in die Cloud zu verlegen? Was, wenn ein System ausfällt oder - wie zuletzt immer häufiger gewarnt wurde - Verbrecher und Terroristen versuchen, wichtige Systeme unter ihre Kontrolle zu bringen?

Studien

  • Cloud-basierter Security-Services-Markt

    Die weltweiten Cloud-basierten Security-Services werden weiterhin stark wachsen und mit einem Plus von 21 Prozent gegenüber 2016 noch in diesem Jahr Umsätze von 5,9 Milliarden US-Dollar generieren, so das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner. Bis 2020 prognostiziert Gartner den Umsatz des Cloud-basierten Security-Services-Markts auf rund neun Milliarden Dollar.

  • Social Collaboration: Doping aus der Cloud

    Social Collaboration steigert die Arbeitseffizienz und hilft Mitarbeitern, ihre Aufgaben besser zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Social Collaboration Studie 2017, eine gemeinsame Studie der Technischen Universität Darmstadt und der Unternehmensberatung Campana & Schott. Darüber hinaus verändern moderne Collaboration-Tools grundlegende Verhaltensweisen und Einstellungen der Mitarbeiter - vor allem, indem sie die Innovationsorientierung und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Belegschaft stärken.

  • Mit DevSecOps das Kriegsbeil begraben

    Gemeinsam sind sie stärker! Vielen erscheinen die Prioritäten von Software-Entwicklern und Mitarbeitern der IT-Sicherheit als unvereinbar - die einen wollen möglichst schnell arbeiten, die anderen möglichst sorgfältig. Eine neue Studie vom Anwendungssicherheits-Spezialisten Veracode und den IT-Beratern der Enterprise Strategy Group (ESG) zeigt jetzt, dass die beiden Abteilungen durchaus in der Lage sind, an einem Strang zu ziehen. Im Rahmen von Initiativen wie DevOps arbeiten sie auf ein gemeinsames Ziel hin: sichere Software. 58 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen bereits einen solchen kollaborativen Ansatz verfolge, um Anwendungen abzusichern. Auch die Integration der IT-Sicherheit in den Entwicklungsprozess - anstatt der früher üblichen Beschränkung auf die Produktivumgebung - gewinnt an Popularität. Wichtigste Voraussetzungen für die unter dem Begriff DevSecOps bekannten Ansätze sind geeignete Tools, die eine nahtlose Integration ermöglichen.

Unternehmen

  • Bedarf nach Cloud-Server-Kapazitäten

    Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten in die Cloud. Laut einer Studie der Bitkom setzten in 2016 bereits zwei von drei deutschen Firmen ab 20 Mitarbeitern auf Cloud Computing. In der Finanzmetropole Frankfurt wird besonders viel Rechenkapazität benötigt, entsprechend gilt die Mainmetropole mit mehreren Dutzend Rechenzentren als die Datacenter-Hauptstadt Deutschlands. Jedes von ihnen verbraucht nach den Berechnungen des Energieversorgers Mainova durchschnittlich so viel Strom wie eine Kleinstadt mit 30.000 Einwohnern, alle zusammen mehr als der Frankfurter Flughafen. Stromfresser ist dabei vor allem das energieintensive Herunterkühlen der Rechner.

  • Cloud-basierte WAF ist deutlich einfacher

    Net Wächter hat ihre Online-Anfragen und Testaccount-Nutzer der ersten zwei Monate analysiert. Demnach ist das Interesse für Web Application Firewalls ein klares Businessthema: Nur 5 Prozent aller Net Wächter-Anfragen kommen von Privatpersonen, Bloggern oder Freelancern und nicht von eingetragenen Firmen. Swjatoslav Cicer, Mitentwickler und -Gründer von Net Wächter: "Nach den Anforderungen des neuen IT-Sicherheitsgesetzes müssten eigentlich mehr Blogger und Online-Kleinunternehmer, die geschäftsmäßig Webdienste betreiben, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen ergriffen, um sich gegen Hacker und DDos-Angriffe zu schützen oder potenzielle Abmahnungen und Bußgelder zu vermeiden. Hier besteht meiner Meinung nach noch ein eindeutiges Informationsdefizit bei diesen Nicht-Business-Zielgruppen."

  • Hybrid- und Multi-Cloud-Modelle

    Das Marktforschungsunternehmen IDC führt NetApp als einen der Hauptakteure der jüngst eingeführten Kategorie "Data Services for Hybrid Cloud". Ausschlaggebend sind die Hybrid-Cloud-Datenservices des Unternehmens. Insbesondere verwies IDC auf die NetApp Data-Fabric-Strategie, die konsistente und integrierte Services für Datentransparenz und -analysen, Datenzugriff und -kontrolle sowie Datenschutz und -sicherheit bereitstellt.