Software-as-a-Service ist mehr als Technologie
Ohne Zweifel, Software-as-a-Service (SaaS) ist ein Geschäftsmodell mit Zukunft. Gerade für mittelständische Unternehmen ist es interessant, Software-Lösungen nicht mehr kaufen, installieren, anpassen und selbst betreiben zu müssen, sondern die Software als einen Dienst zu nutzen, also genau die benötigten Funktionalitäten zu beziehen und nur diese zu bezahlen. Als SaaS-Kunde braucht man idealtypischer Weise keine zusätzlichen Server, keine Softwarelizenzen, keine Administration und man muss auch kein technisches Know-how und keine spezielle Infrastruktur vorhalten. Mit SaaS können Unternehmen daher auch aufwändige, komplexe, sich oft rasch ändernde Technologien beherrschen - oder präziser ausgedrückt: Sie können diese nutzen, ohne sie selbst beherrschen zu müssen.
Bessere Markt-Chancen für Banken durch Outsourcing
Banken müssen sich, aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, zunehmend auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. In Deutschland bildet der Business Process Outsourcing-Markt und SaaS-Markt daher immer mehr Chancen, kosteneffiziente und risikoarme Projekte einzuführen.
SAP-Wartungsmonopol in Frage gestellt
Die Meldung in einem deutschen Wirtschaftsblatt, dass Siemens den Wartungsvertrag mit SAP gekündigt habe, erregt bei vielen SAP-Anwendern und Dienstleistern Aufmerksamkeit. Laut Ralph Treitz, Gründer und Vorstand der VMS AG aus Heidelberg - ein Unternehmen, das sich auf das Optimieren von SAP-Systemen spezialisiert hat - ist die Gebührendiskussion bei den SAP-Kunden noch nicht ausgestanden. Tatsächlich hat SAP bei der Ankündigung von Enterprise Support samt Preiserhöhung nicht mit der Gegenwehr der Kunden gerechnet.
Cloud Computing und Datenschutzrecht
Das Prinzip Wolke verspricht zunächst einmal eins: Freiheit. Cloud Computing bietet Dienstleistungen, die völlig ortsunabhängig sind und somit an jedem Ort der Welt erbracht werden können. So jedenfalls in der Theorie. In der Praxis hingegen werden der Cloud Computing-Freiheit nach Meinung der Infrastruktur-Software-Anbieterin Novell ziemlich enge Grenzen gesetzt.

Speditionswesen und Software-as-a-Service
Nachdem vor einigen Jahren der Steigflug der webbasierten Lösungen bereits prognostiziert wurde, sehen wir im Moment eine steigende Anzahl Anbieter, die das "On-Demand"-Geschäftsmodell forcieren. Die Wirtschaftskrise hat indirekt zur Stärkung dieses Geschäftsmodells beigetragen, denn zu Zeiten, in denen Cash-Flow für die Unternehmen größte Priorität hat, ist das Modell der Zahlung bei Verbrauch jenes, welches den geringsten kurzfristigen Cash-Flow-Bedarf hat. In der Logistik sehen wir, dass zunehmend Anbieter von Speditionssoftware auf diesen Zug aufspringen, da das Risiko und der Kapitalbedarf für deren Kunden abnehmen. In einer Branche, die grundsätzlich mit einer schwachen Eigenkapitaldecke ausgestattet ist, wird dieses Modell auch auf absehbare Zeit Erfolg versprechend sein.

Transparenz für Service Level Agreements (SLAs)
Für Rechenzentren, die ihre IuK-Leistung transparent nachweisen wollen, stehen mehrere Möglichkeiten offen, dies umzusetzen. Die Analyse der Ausgangssituation ist erforderlich, um das Thema Messung und die zu erreichende Messqualität bewerten zu können. Die Analyse, aus der ein IuK-Mess- und Reportingkonzept abzuleiten ist, startet beim Ausfall von IuK-Leistungen. Die Verfügbarkeit, die aus Ausfällen resultiert, ist die wichtigste Kennzahl, die in Rechenzentren zum Einsatz kommt. Die Schwierigkeit, Messungen exakt aufzusetzen, ergibt sich aus zwei Punkten.
Managed Server Hosting und Automatisierung
Server sollen rund um die Uhr hoch performant verfügbar sein und reibungslos laufen. Sie sollen dem Bedarf entsprechen, die eigenen personellen Ressourcen schonen und Geld sparen. "Diese Ziele lassen sich selbstverständlich erreichen, allerdings nicht mit schnell zusammengestellten Standard-Lösungen", erklärt Bernhard Biedermann, Geschäftsführer der IT-Spezialistin Intares.
Gebrauchte Software: Ende eines Geschäftsmodells?
Verschiedene Urteile deutscher Gerichte haben inzwischen immer mehr Teilbereiche des Handels mit gebrauchter Software geklärt. Vielen großen Softwareherstellern ist der Zweitmarkt, ebenso wie ein durchdachtes Lizenz-Management der Anwenderunternehmen, ein Dorn im Auge: Beides bedeutet im Endeffekt sinkende Einnahmen. Können die Monopolisten durch Mietmodelle die Gebrauchtsoftware-Händler vom Markt verdrängen?
Starker Rückhalt für Forderungen der DSAG
Nach wie vor nicht befriedigend gelöst ist aus Sicht der DSAG das Thema optionales Support-Modell im Zusammenhang mit dem "SAP Enterprise Support". Gemeinsam mit führenden deutschen Wirtschaftsverbänden (*) und den in der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. organisierten CIOs fordert die DSAG daher weiterhin Nachbesserungen bei den deutschen und österreichischen Verträgen, z. B. in Bezug auf die Behandlung der Kunden, die weiterhin den Standard-Support nutzen möchten. Gleiches gilt bezüglich des optionalen Modells für die Schweizer Kunden.
Vodafones Übernahmeangebot von T-Mobile UK
Was den Synergieeffekt betrifft, würde die Übernahme Vodafone die Möglichkeit geben, ihre Prepaid-Kundenbasis um 100 Prozent zu erweitern und eine marktführende Position im mobilen Breitband-Markt einzunehmen.