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DataOps: Eine willkommene Hilfestellung


Wie Unternehmen mit DataOps die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern
Im Sicherheitsbereich stellt sich insbesondere die Frage, wie man in immer komplexeren IT-Infrastrukturen und Cloud-Landschaften weiterhin Datensicherheit und Compliance-Treue gewährleisten kann

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Von Minas Botzoglou ist Regional Sales Director DACH bei Delphix

In der heutigen Geschäftslandschaft ist jede Firma mit Wettbewerbsanspruch ein Datenunternehmen. Denn wer dauerhaft erfolgreich bleiben möchte, muss alle verfügbaren Daten strategisch einsetzen. Dabei sollen Firmen aber weiterhin sensible Kundeninformationen konsequent schützen und die Vielzahl neuer und strengerer Datenvorschriften (über)erfüllen. Gleichzeitig benötigen allerdings immer mehr Nutzer und Mitarbeiter Zugang zu immer mehr und umfangreicheren Datensätzen. Mit DataOps können Unternehmen hier die Balance zwischen Sicherheit und Zugänglichkeit finden.

Unternehmen jeder Größenordnung investieren in die Entwicklung neuer datengetriebener Anwendungen und Geschäftsmodelle, um ihr eigenes Innovationspotenzial zu fördern. Im Falle der digitalen Transformation von Geschäftsprozessen erfordert das vor allem Flexibilität. Denn bleiben die Bereitstellung und Verwaltung von Daten in weitgehend manuellen Prozessen verwurzelt, werden diese schnell zu einem Engpass für Fortschritt und Effizienz. Die exponentiell wachsenden Datensätze beschleunigen diese Entwicklung. Die großflächige Bereitstellung von Daten ist für viele Unternehmen jedoch oft mit Adjektiven wie langsam, teuer und vor allem riskant behaftet.

Sicher und gleichzeitig nutzerfreundlich
Auch eine neue Studie des führenden Forschungs- und Beratungsunternehmens 451 Research beweist das noch einmal eindrücklich: 451 Research hat 150 Führungskräfte in Firmen befragt, wo sie die größte Herausforderung in der digitalen Transformation sehen. Eine Mehrheit der Teilnehmer gab dabei den Security-Bereich (68 Prozent) und die Datenbereitstellung für verschiedene Nutzer (42 Prozent) an.

Laut einer aktuellen Studie von 451 Research sehen 68 Prozent der Befragten die größte Herausforderung der digitalen Transformation im Security-Bereich (Quelle: 451 Research DataOps Survey).

Im Sicherheitsbereich stellt sich insbesondere die Frage, wie man in immer komplexeren IT-Infrastrukturen und Cloud-Landschaften weiterhin Datensicherheit und Compliance-Treue gewährleisten kann. Bei der Benutzerfreundlichkeit besteht die Schwierigkeit dagegen darin, sogenannte "User Frictions" zu verhindern, also Spannungen zwischen verschiedenen Nutzergruppen. Denn heutzutage verlangen alle Bereiche einer Firma nach einem Datenzugang. Je besser die Bereitstellung funktioniert, desto flexibler kann das Unternehmen auf Marktveränderungen reagieren – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Daher gilt es, möglichst schnell Lösungen in den Bereichen Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu finden. Nur so kann eine Firma wettbewerbsfähig bleiben und sich weiterentwickeln. Mehr denn je gilt dabei der Aphorismus: Zeit ist Geld.

Hilfe bei der Lösungsfindung bietet DataOps. In der Studie definiert Matt Aslett, Research VP für Data, AI & Analytcs bei 451 Research den Begriff als die Koordination von Menschen, Prozessen und Technologien, um agile und automatisierte Ansätze für das Datenmanagement in Unternehmen zu fördern und so die Geschäftsziele zu erreichen.

Das Ziel von DataOps ist, den Zugriff auf Unternehmensdaten zu erleichtern, um den Anforderungen der beteiligten Interessengruppen in der Datenlieferkette (Entwickler, Datenwissenschaftler, Business-Analysten, DevOps-Experten usw.) gerecht zu werden und gleichzeitig eine breite Palette von Anwendungsfällen zu unterstützen. DataOps spielt damit für das gesamte Datenmanagement eine zentrale Rolle.

Die Umfrage von 451 Research bestätigt diese Sichtweise: 94 Prozent aller befragten Firmen, die DataOps nutzen, haben bereits eine Strategie für die digitale Transformation entwickelt. 92 Prozent der Befragten stimmen zudem der Aussage zu, dass DataOps einen positiven Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens hat. Und 66 Prozent der Entscheidungsträger glauben, dass DataOps ihre Datensicherheit verbessert.

Lösungen für mehr Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit
Daten müssen gesichert werden, damit nur autorisierte Personen Zugang zu ihnen haben. Das geschieht allerdings in vielen Fällen immer noch unzureichend. IT-Systeme und Personen sind nicht unfehlbar, und der einzige Weg, Benutzer mit den benötigten Daten zu versorgen, besteht darin, Risiken innerhalb der Daten proaktiv zu identifizieren und zu minimieren.

Genau das leistet DataOps: Es erlaubt den Einsatz von automatisierten Techniken wie dem Maskieren von Daten, sodass Firmen auch vertrauliche Daten anonymisiert an die Teams und Drittpartner weitergeben können, die sie benötigen, ohne deren Inhalte zu gefährden. Anspruchsvolle Datenunternehmen können sich anschließend darauf verlassen, dass eventuell auftretende Sicherheitsprobleme die Realdaten der Kunden keinen größeren Schaden anrichten und die Firma nicht gefährden.

Im Benutzer-Bereich besteht die einzige Möglichkeit der intensiven Nachfrage zu begegnen darin, einen Data Self-Service bereitzustellen. Was genau Selbstbedienung dabei bedeutet, variiert von Benutzer zu Benutzer. Aber trotz aller Unterschiede müssen alle Nutzer in der Lage sein, ohne größeren Aufwand und lange Wartezeiten an die benötigten Daten zu gelangen. Nur ein automatisiertes Datenmanagement kann das in dem benötigten Ausmaß optimal sicherstellen und die Kooperation einzelner Firmenbereiche untereinander modifizieren, z.B. in Form von abteilungsübergreifenden Teams.

DataOps macht digitale Transformation zur großen Chance
DataOps ist bisher noch nicht im Mainstream eingezogen und steht verhältnismäßig am Anfang seiner Entwicklung. Das ist allerdings kein Grund, DataOps nicht möglichst schnell in die eigene Digitalstrategie einzubinden. Denn die Studiendaten belegen: Schon jetzt können Unternehmen von diesen Strategien in großem Umfang und nachhaltig profitieren. Sie fördern ein agiles, sicheres und nutzerfreundliches Datenmanagement, das sich als Teil einer ganzheitlichen Transformation zu einem erheblichen Wettbewerbsvorteil entwickeln kann. (Delphix: ra)

eingetragen: 15.03.19
Newsletterlauf: 27.03.19

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Lektion zur Datensicherheit

    Da Schüler, Studenten, Lehrkräfte und Dozenten zunehmend digitale Inhalte, Cloud-Dienste und Online-Anwendungen nutzen, haben Bildungseinrichtungen mit einem exponentiellen Wachstum der von ihnen verarbeiteten Datenmengen zu kämpfen. Um dieser datenintensiven Situation gerecht zu werden, benötigen sie effiziente und zugleich erschwingliche Möglichkeiten, um ihren Speicherbedarf zu erweitern und die Datensicherung und -wiederherstellung zu verbessern. Um angesichts des extremen Budgetdrucks effizienter und kostengünstiger wirtschaften zu können, sucht der Bildungssektor nach neuen Wegen und Möglichkeiten. Inzwischen findet die Cloud dabei zunehmend mehr Beachtung. Die Bildungsbranche hat erkannt, dass die Cloud zusätzliche, leistungsfähige Funktionen bietet - und das äußerst kostengünstig. Denn wer sich auf die Cloud verlässt, muss kein großes IT-Team vorhalten oder gar ein eigenes Rechenzentrum betreiben. Deshalb wünschen sich Bildungseinrichtungen von der Cloud, dass sie so sicher wie möglich ist und dass der jeweilige Cloud-Anbieter die Verantwortung für den Schutz der Daten übernimmt.

  • Cloud Security-Lösungen gegen APTs

    Mit der fortschreitenden Digitalisierung entwickeln sich auch die Geschäftsanforderungen rasant weiter. Dabei ist die schnelle Bereitstellung von Unternehmensanwendungen für die Einführung neuer, verbesserter Geschäftsabläufe zentral. Für viele Unternehmen ist die Auslagerung von Workloads in die Public Cloud dafür das Mittel der Wahl. Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit sowie Kosteneffizienz eröffnen die Möglichkeit, innovative betriebliche Entwicklungen mit geringem Aufwand umzusetzen. Was die Risikoeinschätzung für die dort gespeicherten Daten anbelangt, müssen viele Unternehmen jedoch umdenken.

  • Sicherheitsanforderungen der Kunden umzusetzen

    Einer aktuellen Bitkom-Studie zu Folge arbeitet momentan jeder zweite Arbeitnehmer mehr oder weniger freiwillig von zu Hause. In vielen Unternehmen wurden die situativ erforderlichen, oftmals neuen Arbeitsregelungen allerdings hastig und wenig vorbereitet eingeführt. Selbst dort, wo Homeoffice bislang gewährt wurde, stellt dieser Schritt eine einschneidende Entscheidung dar. Wo bislang nur manche Mitarbeitergruppen an einzelnen Tagen von zu Hause arbeiten konnten, wurden nun beinahe alle Mitarbeiter in die Heimarbeit geschickt. Daher überrascht es wenig, dass sich laut Bitkom fast 40 Prozent der Mitarbeiter nicht ausreichend für eine Arbeit daheim gerüstet sehen. Managed Service Provider können hier ihre Kunden mit flexiblen und dabei sicheren Lösungen unterstützen. Etwa, indem sie die Wartung der IT aus der Ferne übernehmen und so für eine sichere und stabile IT-Infrastruktur für die Arbeit im Homeoffice sorgen: Remote Monitoring und Management, sowie Cloud Security und Backup können dabei helfen, auch in Infrastruktur-belastenden Krisenzeiten produktive und sichere Arbeitsumgebungen bereitzustellen.

  • Gesundheit der Mitarbeiter oberste Priorität

    Die COVID-19-Pandemie hat Unternehmen weltweit dazu gezwungen, bestehende Unternehmensstrukturen und Arbeitsweisen zu hinterfragen und neu zu denken. Aktuell dominieren Spekulationen darüber, wann sich das Arbeitsleben und der tägliche Umgang miteinander wieder normalisieren - doch was wird nach der Krise "normal" sein? Bereits jetzt ist klar, dass es Veränderungen geben wird und neue, flexiblere Arbeitsweisen endgültig starre Routinen ersetzen. Daher müssen sich Unternehmen schon jetzt damit befassen, wie die Arbeitswelt nach COVID-19 aussehen wird und was ihre Mitarbeiter hierfür benötigen werden.

  • Für zuverlässige Endpoint-Security-Maßnahmen

    Eine entscheidende Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung von COVID-19 ist "Social Distancing". Deshalb erlassen viele kommunale und staatliche Einrichtungen jetzt verbindliche Anordnungen hinsichtlich der räumlichen Trennung von Personen. Das hat dazu geführt, dass IT-Teams praktisch über Nacht dafür sorgen müssen, dass die Mitarbeiter von Unternehmen aus dem Homeoffice arbeiten können. Da diese Situation weltweit auf Millionen von Menschen gleichzeitig zutrifft, erleben wir gerade das größte Remote-Working-Projekt aller Zeiten. Der Umzug von Mitarbeitern, deren Computern und ihren Daten aus einer sicheren Büroumgebung ins häusliche Umfeld birgt ein enormes Risiko für die Datensicherheit, technische Störungen, versehentliche Fehler oder gar Cyberattacken. Die nachfolgenden Schritte skizzieren, wie Unternehmen dafür sorgen können, dass langfristig ein sicheres Remote Working möglich ist.

  • Ursachen für das Scheitern von Cloud-Migrationen

    Die Digitalisierung führt in Unternehmen zu einem beispiellos hohen Datenaufkommen. SQL Server-Datenbanken aus Microsoft Azure oder Amazon Web Services (AWS) zu betreiben, sehen viele Unternehmen daher als geeigneten Weg an, um angesichts wachsender Datenflut und komplexeren Analyseanforderungen Performanz und Leistung der IT sicherstellen zu können. Die anfängliche Hoffnung, durch den Wechsel in die Cloud kosteneffizienter arbeiten zu können, erfüllt sich für manche allerdings nicht. Eine bedeutende Ursache dafür könnte darin bestehen, dass Datenbestände vorab nicht für die neue Cloud Computing-Umgebung optimiert wurden. Die Migration sollte deshalb erst nach eingehender Vorbereitung vollzogen werden. Bei der Migration in die Cloud verhält es sich ähnlich wie bei einem Wohnungsumzug: Während man Regale ausräumt und seine Besitztümer in Augenschein nimmt, tauchen Gegenstände auf, von denen man sich gar nicht mehr bewusst war, dass man sie besitzt. Die Frage, die sich dabei unweigerlich aufdrängt, ist: Hat der gesamte Hausstand in der neuen Wohnung noch Relevanz? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, einige Bestandteile auszusortieren?

  • Umsetzung einer Cloud-Strategie

    Die Sicherung von Innovations- und Wettbewerbsstärke steht üblicherweise in jedem Lastenheft von Unternehmenslenkern. Doch auch die Entwicklung von Strategien zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs in weniger rosigen Zeiten nimmt an Bedeutung zu. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass dies für viele Unternehmen bedeutet, die Digitalisierung mit Nachdruck voranzutreiben und dabei auch die eigene IT-Strategie auf den Prüfstand zu stellen.

  • Nach dem Homeoffice kommt das Aufräumen

    Digitalisierung und Remote Arbeiten haben drastisch an Akzeptanz gewonnen: Nach einer aktuellen Bitkom-Studie haben im ersten Quartal 2020 neun Millionen Arbeitnehmer erstmals von Zuhause aus gearbeitet. Die schiere Zahl legt nahe, dass nicht alle von langer Hand darauf vorbereitet waren: "Ich vermute, dass viele Cloud Computing-Lösungen genutzt haben, um Dokumente auszutauschen - und die virtuellen Desktops der Mitarbeiter überfüllt sind", meint Norbert Gronau, Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme der Universität Potsdam. Das könnte erheblichen Zusatzaufwand für die Unternehmen bedeuten, rechnet Sven Kaiser vom ECM-Spezialisten Optimal Systems vor: Nach sechs Wochen improvisierter Heimarbeit geschätzte neun Millionen Manntage für das Suchen, Ablegen und korrekte Archivieren der im Homeoffice erzeugten und bearbeiteten Dateien.

  • Daten in der Cloud zu schützen

    Die Cloud bringt eine Fülle von Vorteilen für Unternehmen mit sich, darunter reduzierte Kosten und flexible Skalierung, bietet Cyberkriminellen jedoch auch eine große Angriffsfläche, da enorme Datenmengen an einem Ort gespeichert sind. Cloud Account Hijacking auf Unternehmensebene ist besonders verheerend, wenn dadurch vertrauliche oder geschäftskritische Daten durchsickern oder gefälscht werden. Dies kann erhebliche Kosten, rechtliche Konsequenzen und Reputationsschäden verursachen. Cloud Account Hijacking ist eine gängige Taktik, bei der Cyberkriminelle gestohlene Kontoinformationen eines Opfers missbrauchen. Beispielsweise für das Auspionieren von Unternehmensaktivitäten und Finanztransaktionen, Datenmanipulation und Datendiebstahl sowie weiterführende Spear Phishing-Angriffe auf Kollegen und Geschäftspartner.

  • Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität

    In der aktuellen Situation ist das Homeoffice für viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer die beste Lösung. Doch wenn alle auf einmal von zuhause aus arbeiten, sorgt das nicht nur für organisatorische, sondern auch für technische Herausforderungen. In diesen schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, die Geschäftskontinuität aufrecht zu erhalten. Das stellt Organisationen jedoch teilweise vor große Herausforderungen. Zusätzlich geraten im Krisenmodus Lösungsmöglichkeiten schnell aus dem Blick, die sonst alltäglich sind. Steht beispielsweise ein Unternehmen im Normalfall vor einer Aufgabe, für deren Lösung externe Expertise notwendig ist, holt es sich diese Expertise. Das sollte jetzt genauso oder umso mehr gelten, stellen doch die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen besondere Anforderungen an die IT. Obwohl derzeit vieles eingeschränkt wird, stehen den Unternehmen auch weiterhin verlässliche Partner zur Verfügung, an die sie die Aufgaben delegieren können, die sie nicht alleine zu bewältigen in der Lage sind. Was Entscheider auch bedenken sollten: Partner reagieren ebenfalls auf die aktuelle Situation und richten sich auf eine höhere oder spezielle Nachfrage ein.