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Outsourcing, Cloud Computing und Managed Services


Abseits der Hersteller- und Anbieter-Euphorie: Skepsis gegenüber Cloud Computing bei Anwendern immer noch vorherrschend
PAC-Analyse: 40 Prozent der Befragten verfolgen keine Outsourcing-Strategie zu verfolgen - Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote mit Vorreiterrolle


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(29.09.11) - Outsourcing und Managed Services sind mittlerweile etablierte Konzepte in der DACH-Region. Doch während viele dieser Angebote immer Cloud-ähnlicher werden, bleibt die Skepsis gegenüber Cloud Computing vorherrschend. Das zeigt die aktuelle Studie "User Survey Outsourcing, Cloud & Managed Services 2011" von Pierre Audoin Consultants (PAC). Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen hat mehr als 300 IT-Führungskräfte aus IT-Anwenderunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz telefonisch zu ihren aktuellen Investitionsschwerpunkten sowie Trends bei IT-Ausgaben und im Sourcing befragt.

IT-Dienstleister in der DACH-Region haben es nach wie vor nicht leicht – der Löwenanteil der IT-Budgets wird für internes Personal sowie für Soft- und Hardwareprodukte ausgegeben. Beispielsweise gaben mehr als 40 Prozent der Befragten an, überhaupt keine Outsourcing-Strategie zu verfolgen. Bei weiteren 45 Prozent liegt der Anteil von Outsourcing und Managed Services bei unter 25 Prozent der IT-Ausgaben.

Aber immerhin 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits Outsourcing-Leistungen für das Application Management, rund 30 Prozent für Rechenzentrumsservices und Hosting.

In Großunternehmen ist der Anteil der Outsourcing-Leistungen noch höher. So nutzen bereits über 60 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern externe Rechenzentrumsleistungen, bei der Anwendungsbetreuung sind es sogar über 80 Prozent.

Geschäftsprozess-Outsourcing dagegen fristet nach wie vor ein Nischendasein im deutschsprachigen Raum. Während der Fokus projektseitig klar auf Prozessoptimierung liegt, kommt für mehr als drei Viertel der Befragten das Outsourcing von Geschäftsprozessen auch zukünftig nicht in Frage.

Über alle Bereiche erwartet ein Viertel der Befragten in den kommenden drei Jahren einen Anstieg des Outsourcing-Anteils am IT-Budget, 19 Prozent rechnen sogar mit einer signifikanten Zunahme. Lediglich 6 Prozent der Unternehmen wollen diesen Anteil verringern.

Im Gegensatz zum Outsourcing steht die Entwicklung des Cloud Computing in der DACH-Region am Anfang. Eine gewisse Vorreiterrolle in diesem jungen Markt nehmen Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote sowie Collaboration und E-Mail aus der Cloud ein, gefolgt von Speicher, Test- und Entwicklungsumgebungen. Allerdings ist bisher nur SaaS bereits bei mehr als 10 Prozent der Umfrageteilnehmer im Einsatz.

Interesse am Einsatz von Cloud Computing scheint also durchaus vorhanden, auch wenn die Skepsis beim Gros der Umfrageteilnehmer noch überwiegt. Immerhin, zwischen einem Viertel und einem Drittel der Teilnehmer kann sich vorstellen, die oben genannten Cloud-Angebote zu nutzen. "Lediglich Sicherheit ist ein Bereich, der für die Teilnehmer eher gegen ‚die Cloud’ spricht, als dass sie Sicherheitslösungen aus dieser beziehen möchten", resümiert Karsten Leclerque, Principal Consultant – Outsourcing & Cloud bei PAC.

Diese Ergebnisse basieren auf der telefonischen Befragung von mehr als 300 IT-Führungskräften aus IT-Anwenderunternehmen unterschiedlicher Branchen und Firmengrößen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Befragung fand im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juli 2011 statt. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer sind Mitglieder im ICT Research Board von PAC und Berlecon, einer Plattform für den Wissensaustausch und das Networking zwischen ICT-Entscheidungsträgern in ICT-Anwenderunternehmen und den Analysten (www.ict-researchboard.de).

Die vollständige Studie "User Survey 2011 on Outsourcing, Cloud & Managed Services" steht Kunden des "PAC Outsourcing Research Program" ab Ende September zur Verfügung. (PAC: ra)

PAC: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

12 Prozent der Anbieter planen SaaS Webbasierte Lösungen sind mittlerweile für ein Drittel der Softwareanbieter als Geschäftsmodell attraktiv. Dies ergab die Frühjahrs-Umfrage von SoftGuide unter seinen über 5.400 Anbietern. Positiv werden von diesen Unternehmen die Vertriebserfolge beurteilt: 68 Prozent zeigen sich damit zufrieden. Im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres (74 Prozent) ist dies zwar eine leichte Verschlechterung - verglichen mit dem Jahr 2008, in dem nur die Hälfte der Anbieter "Zufriedenheit" signalisierte, aber immer noch auf hohem Niveau.

Cloud Computing ist ein neuer Wachstumstreiber Die Auslagerung von Rechenzentrumsanforderungen an Drittanbieter bleibt ein starker Trend, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa. Das prognostiziert das britische Beratungshaus BroadGroup Consulting in dem in Kürze erscheinenden Report "Datacentre Europe IV". Erste Ergebnisse des Reports werden auf der "Datacentres Europe 2012" am 23. und 24. Mai im französischen Nizza vorgestellt.

Der Schlüssel liegt in der Cloud Der Trend hin zum "Neuen Arbeiten" unter Einbezug privater IT-Geräte ist in deutschen Unternehmen nicht mehr aufzuhalten. Das geht aus dem aktuellen White Paper "Cloud Computing und Consumerization of IT in Deutschland 2012" hervor, das IDC im Auftrag von Microsoft Deutschland verfasst hat. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen haben demnach den Bedarf erkannt und ermöglichen bzw. planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten und moderne, interaktive Tools zur Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Data-Center-Services-Markt um 25 Prozent gewachsen Devoteam hat zum dritten Mal eine europaweite Umfrage zum Thema "Green IT" durchgeführt. An der "Devoteam 2012 Green IT Survey" nahmen 270 Unternehmen aus 22 Ländern teil. Im europäischen Vergleich zeichneten sich deutsche Unternehmen durch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein aus. Sie legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Energiesparen als Unternehmen in anderen europäischen Ländern.

Private Cloud, Storage und Virtualisierung Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.

Unternehmen mit BPM-Software kaum zufrieden Die Unternehmen in Deutschland sind mehrheitlich mit ihrer Business Process Management (BPM)-Software (Business Process Management) unzufrieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Software Initiative Deutschland e.V. (SID) gemeinsam mit der Metasonic AG in Auftrag gegeben hat. Demnach sind etwa die Hälfte (48 Prozent) der befragten Firmen nur bedingt zufrieden. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) ist überhaupt nicht glücklich mit ihrer BPM-Software. Lediglich 18 Prozent haben keinen Grund zu klagen.

Umsätze von Telekommunikations-Firmen sinken Die technische Entwicklung hin zu einer komplett vernetzten "IP-Welt" stellt für die Umsätze der Telekommunikationsunternehmen eine große Bedrohung dar. Die Verschiebung zu IP bedroht das Kerngeschäft der Telekommunikationsunternehmen: Dienste wie Sprachtelefonie und SMS können zunehmend über IP geführt werden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Telecom Operators: Let’s Face it", der 11. Auflage der jährlichen europaweiten Studie der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little und des renommierten Equity Brokers Exane BNP Paribas.

Communication & Collaboration aus der Cloud Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.

Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.

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