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IT-Trends verändern 2016 unsere Arbeitswelt


Unternehmen, die schon jetzt aktiv Cloud, Mobility oder Big Data Lösungen einsetzen, werden ein bis zu 53 Prozent höheres Umsatzwachstum vermelden können
Digitalisierung verändert Rolle des CIO - Mittlerweile ist BYOD bereits gelebte Realität, worauf viele Unternehmen mit Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Content-Management-Strategien relativ schnell Lösungsansätze entwickelt haben

(22.02.16) - Vor dem Hintergrund der digitalen Unternehmenstransformation ermöglichen Industrie 4.0 und das Internet der Dinge neue Geschäftschancen durch veränderte IT-Systeme. Sie lassen innovative Produkte und Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle entstehen und fordern Unternehmen wie ganze Branchen zu einem Umdenken auf. Während Cloud Computing und Big Data schon einige Zeit auf dem Markt und mittlerweile sogar bei mittelständischen Unternehmen angekommen sind, erfordern andere IT-Trends komplett neue Betriebskonzepte. Eine Umfrage von BMC Software zeigt, welche dieser Entwicklungen 2016 besonders spannend werden.

Das digitale Unternehmen rückt in den Fokus
Gartner Inc. gab 2015 bekannt, dass digitale Unternehmen aktuell 18 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften und prognostizierte einen Anstieg auf 43 Prozent bis zum Jahr 2020. Diese Voraussage scheint sogar bescheiden, betrachtet man den bahnbrechenden Markteinfluss von "Digital Natives" wie Uber, AirBNB und Etsy. Nichtsdestotrotz stellt eine aktuelle BMC-Umfrage aus dem Jahr 2015 fest, dass lediglich fünf Prozent der Befragten alle nötigen digitalen Services und mobilen Technologien bereits implementiert hatten, um neue Geschäftschancen und Märkte zu erschließen und eine bessere Betriebseffizienz zu erreichen.

2016 wird diese Zahl besonders innerhalb der traditionellen sowie FORTUNE 500 Unternehmen stark ansteigen. Neue digitale Lösungen sollen dann in einem immer höheren Tempo eingesetzt werden, um so den Eintritt in neue Märkte zu erleichtern, Abläufe in ihren derzeitigen Geschäftssparten zu optimieren und Wettbewerbsvorteile auszubauen.

"Wir erleben gerade, dass Unternehmen, die schon jetzt aktiv Cloud, Mobility oder Big Data Lösungen einsetzen, ein bis zu 53 Prozent höheres Umsatzwachstum vermelden können, als solche, die sich der digitalen Transformation verschließen", erklärt Ingo Marienfeld, Geschäftsführer von BMC Deutschland. "Big Data und Analytics sind beispielsweise immer noch Top-Themen bei Entscheidern. Denn die Individualisierung betrifft nicht nur Mitarbeiter, sondern schließt Kunden ebenso ein. Individuelle Marketingmaßnahmen, Kundengewinnung und -bindung sowie Wettbewerbsfähigkeit sind, neben steigenden Wachstumsraten, wichtige Faktoren, die mit einer guten Analyse optimal integriert werden können. Die digitale Transformation kann einen weiteren Schritt zu mehr Kundenzufriedenheit bedeuten."

Deshalb sind unter anderem auch die Analysten von IDC davon überzeugt, dass bis 2018 etwa 80 Prozent der B2C- und 60 Prozent der B2B-Unternehmen ihren digitalen Auftritt umfassend überholen werden. Damit ist der Prozess jedoch längst nicht abgeschlossen. "Obwohl sich zwar immer mehr Unternehmen zu hybriden oder digitalen Strukturen entschließen, wenden viele immer noch zu viel Zeit dafür auf, Daten zu bereinigen oder zu analysieren. Für die überwiegende Mehrheit stellen Datensätze ein Problem dar, ausgereifte Konzepte für den richtigen Umgang mit Big Data gibt es nur in einigen Unternehmen. Das wird sich 2016 mit den IT-Treibern Digitalisierung und IoT ändern müssen. Besonders in Deutschland wird Industrie 4.0 einen entscheidenden Trend bilden, um langfristig die Stellung als Industriestandort halten zu können", ergänzt Marienfeld.

Der Arbeitsplatz ist kein physischer Ort mehr
Der Arbeitsplatz der Zukunft steht unter der Device Collaboration & Communication. Es wird immer wichtiger werden, zu jeder Zeit an jedem Ort mit dem Rest der Welt kommunizieren zu können. Arbeit wird verschiedene Zeitzonen, Grenzen und Kulturen umfassen. "Daher kann der Arbeitsplatz von heute nicht länger an einen Ort oder ein bestimmtes Medium gebunden sein", meint Ingo Marienfeld. "Mitarbeiter haben das Potenzial vernetzter Elektronik in ihrem Alltag erkannt und auf das Berufsleben übertragen. In allen Branchen erwarten sie, dass sie in ihrem Unternehmen dieselbe intelligente, benutzerfreundliche Technologie nutzen können, die sie von zu Hause gewohnt sind. Darum müssen Unternehmen, die wettbewerbsfähig und attraktiv für Spitzenkräfte bleiben wollen, den digitalen Umstieg wagen. Alternativen gibt es nicht."

Der Einsatz von BYOD, Wearables und Augmented Reality Devices kann die Effizienz von Mitarbeitern steigern, wie das Beispiel DHL auf der CeBIT Konferenz eindrucksvoll gezeigt hat. Mitarbeiter waren durch "Smart Glasses" in der Lage, ihre Leistung um 25 Prozent zu steigern. Eine optimale Abstimmung von Software und Technologie ist dafür zwingend. Mittlerweile ist BYOD bereits gelebte Realität, worauf viele Unternehmen mit Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Content-Management-Strategien relativ schnell Lösungsansätze entwickelt haben.

So konnten laut Dell bisher Wachstumsraten von rund 53 Prozent durch BYOD sowie 44 Prozent durch Mobile Applications bewirkt werden. Dieser Trend wird sich in 2016 fortsetzen: Bis 2020 soll die Zahl der Smartphones bei 6,1 Milliarden Geräten liegen, prognostiziert Ericsson. Diese sind schon jetzt mit allen Technologien und Tools ausgestattet. Deshalb wird sich der Arbeitsplatz im Jahr 2016 nicht mehr allein über einen physischen Ort definieren – Unternehmen werden den Umstieg zu verbraucherfreundlichen Computerumgebungen beschleunigen, die auf Crowdsourcing-Technologien und personenbezogenen Ansätzen beruhen. Damit können Mitarbeiter ihre bevorzugten Produktivitätstools und -lösungen überall nutzen. Dies setzt einen neuen IT-Standard bei der Bereitstellung personalisierter Services und der Optionsvielfalt voraus.

Die Sekunde ist die neue Minute: Jetzt schlägt die Stunde der Automatisierung
Während traditionelle IT-Lösungen auch weiterhin darauf zielen, Technologiekosten zu senken, stehen bei neuen IT-Methoden die Markteinführungszeit, rasche Anwendungsentwicklung (DevOps) sowie die enge Ausrichtung an Geschäftssparten innerhalb von Unternehmen im Mittelpunkt. Dafür spielt Automatisierung eine immer wichtigere Rolle, doch PAC zufolge gibt es bisher in nur 24 Prozent der deutschen Unternehmen ein DevOps-Konzept.

Etablierte Anbieter aus der Banken-, Versicherungs- und Transportbranche nutzen diese, um kontinuierlich innovative, sichere und benutzerfreundliche Lösungen einzuführen und ihre Wettbewerbsvorteile zu stärken. Unternehmen, die sich an diesen Prozessen beteiligen, werden bis 2018 ihre Software-Development-Kapazitäten mehr als verdoppelt haben. Doch eine positive Veränderung innerhalb der Strukturen erfordert ebenso innovative Technologien wie die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Nur diese können einen grundlegenden, langsamen Wandel vorantreiben. Mit den entsprechenden Technologien jedoch erwartet BMC, dass Unternehmen ihr Umsatzwachstum in 2016 signifikant steigern können. 2016 gilt deshalb: "Die Sekunde ist die neue Minute".

Eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit ist bedeutender als je zuvor – dies gilt für alle Beteiligten, vom Entwickler bis zum CEO. Unternehmen, die sich rechtzeitig auf mögliche Probleme einstellen und eine Entwicklungslösung für schnelle, automatisierte Bereitstellungen parat haben, sind am besten in der Lage, Probleme sofort zu bewältigen. "Unternehmen werden immer abhängiger von ihren IT-Systemen und müssen zugleich mit Anforderungen des digitalen Wandels Schritt halten. Die IT-Abteilung sollte ihre Kapazitäten deshalb zukünftig sowohl auf Legacy-Systeme und deren Management als auch auf Innovationen aufwenden. CIOs, die diese Transformation nicht vorantreiben, werden 2016 noch weiter zurückfallen", ergänzt Marienfeld.

Die Public Cloud erweist sich als Segen für Unternehmen
Anfang 2015 sah es noch so aus, dass sich Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit nur zögerlich für die Public Cloud entscheiden. Stattdessen erwiesen sich Public Clouds als sichere und zuverlässige Lösungen, die von dezentral organisierten Mitarbeitern einfach genutzt werden können. Zwar wurde die IT-Verwaltung von Private Clouds zur gleichen Zeit preisgünstiger und leichter, doch diese Vorteile allein konnten die Public Cloud nicht mehr verdrängen, vor allem nachdem viele Sicherheitsbedenken entschärft wurden. BMC geht davon aus, dass im kommenden Jahr Unternehmen deswegen noch stärker Public Cloud-Lösungen sowie Hybrid-Cloud-Strategien einsetzen werden, da diese einerseits alle Vorteile von Private und Public Clouds kombinieren und andererseits neue Einnahmequellen und Märkte erschließen.

Viele Unternehmen in Deutschland entschließen sich zu einer Zwischenlösung, wie der Cloud Monitor 2015 von BITKOM zeigt und verwenden Public Cloud-Anwendungen für Groupware, VoIP oder CRM, die weniger geschäftskritische Informationen beinhalten. Private Clouds speichern öfter sensible Datensätze. Demnach nutzt bereits jedes zweite deutsche Unternehmen solche Cloud-Dienste, Tendenz steigend. Bis 2018 soll deshalb mindestens die Hälfte der IT-Ausgaben auf Cloud Computing-Anwendungen entfallen. Auch BMC Zahlen belegen, dass das Bedürfnis nach flexiblen und schnellen Cloud Computing-Lösungen weiter wächst, lokale Cloud Computing-Dienste werden dabei zunehmend wichtiger. Dafür sprechen allgemein eine schnellere Aufgabenbewältigung, die bessere Nutzung von IT-Ressourcen sowie eine technische Kostensenkung.

Die Hacker stehen vor der Tür
In diesem Jahr wurde das Thema Sicherheit selbst auf Vorstandsebene diskutiert, da viele namhafte Marken Opfer von Schwachstellen, Cyberangriffen und Verletzungen der Datensicherheit wurden. Das Beheben von Sicherheitslücken dauert immer noch viel zu lange, wodurch Hacker mühelos auf wertvolle Informationen zugreifen können. BMC fand heraus, dass 80 Prozent der Schwachstellen zwar bekannt sind, doch vergehen durchschnittlich 193 Tage bis diese behoben werden – das heißt, dass sich Unternehmen über sechs Monate dem Risiko einer potenziellen Sicherheitsverletzung aussetzen. 2016 lautet die Frage also nicht mehr, ob ihr Unternehmen Opfer eines Hackerangriffs wird, sondern, wie und wann.

"IT-Sicherheit ist ein sehr ernstes Thema, das weder allein die Software noch ein Unternehmen betrifft. Sicherheit und Datenschutz wird zu einem wichtigen, grenzübergreifenden Thema, weshalb mehr als drei Viertel der deutschen Firmen die Investitionen in diesem Bereich stark anheben wollen", sagt Marienfeld. Zahlreiche Datenschutzverstöße und Skandale wie PRISM haben zu einem neuen Bewusstsein für die Sicherheit von Identitäten und Informationen geführt. 2016 sollen die Bemühungen für umfassende Sicherheitslösungen verstärkt werden. Besonders global agierende Unternehmen stehen in der Verantwortung, international anerkannte Datenschutzrichtlinien wie "Binding Corporate Rules" (BCRs) zu implementieren, die eine sichere Datenübertragung über Ländergrenzen hinweg bei gleichzeitiger Einhaltung regionaler Vorschriften erlauben. "Schließlich sorgen organisierte Kriminalität und das Internet der Dinge für eine nie dagewesene Bedrohungslage, die nach einer Sicherheitsstrategie abseits von ‚Schützen und Verteidigen‘ hin zu ‚Eindämmen und Kontrollieren‘ verlangt", fügt Marienfeld hinzu. (BMC Software: ra)

BMC Software: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

  • Budgets für den digitalen Wandel wachsen

    Splunk gab die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt. Diese belegen, dass Initiativen für die digitale Transformation erfolgreicher sind, wenn die finanzielle Unterstützung von allen Abteilungen getragen wird. Die Studie trägt den Titel "Wegbereiter des digitalen Wandels: ein datengestützter Ansatz". Die Befragung unter 400 erfahrenen IT-Führungskräften in Deutschland, den USA und dem Vereinigten Königreich zeigt: Initiativen für eine digitale Transformation sind bereits weit verbreitet. Auf die Frage nach dem Status Quo erklärten 55 Prozent, sie schwämmen mit dem Strom. 36 Prozent dagegen sehen sich als Vorreiter.

  • Industrie 4.0 nimmt Konturen an

    Die jüngste Studie von IDG bestätigt: Industrie 4.0 gewinnt an Bedeutung. Allerdings rechnet der Marktforscher IDG Research Services erst in einigen Jahren mit einem Durchbruch. Die unter Beteiligung von Consol entstandene Multi-Client-Studie "Industrie 4.0" beruht auf der Befragung von 339 IT-Verantwortlichen in der DACH-Region. Gegenwärtig stuft rund ein Drittel von ihnen (36 Prozent) die Relevanz von Industrie 4.0 als "hoch" und "sehr hoch" ein. Nicht überraschend ist, dass vor allem große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (44 Prozent) sich mit der Thematik befassen. Das Interesse der Fachbereiche Produktion, Fertigung und Konstruktion an dem Thema ist entgegen aller Erwartungen unterdurchschnittlich, denn nur 2 Prozent der Befragten betrachten die Relevanz von Industrie 4.0 aktuell als "sehr hoch" und nur 20 Prozent als "hoch". Auch bei der Einschätzung der künftigen Bedeutung von Industrie 4.0 liegen diese Fachabteilungen weit unter dem Durchschnitt: Nur 53 Prozent bewerten sie als "wichtig" oder "sehr wichtig", während die Gesamtheit der Befragten den Stellenwert des Themas mit 65 Prozent stärker gewichtet.

  • Digitale Transformation benötigt effiziente IT

    Die meisten Unternehmen in Deutschland haben begonnen, in digitale Technologien zu investieren, ihre Prozesse anzupassen oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das ist das Kernergebnis des "IDC MaturityScape Benchmark Assessments" "Unternehmen zwischen Tradition und Wandel - Die digitale Transformation in Deutschland", das im Auftrag von Microsoft erstellt wurde. Die Marktforscher von IDC haben im Herbst 2016 mehr als 200 Firmen und Organisationen in Deutschland mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt: Wo genau stehen Unternehmen in Deutschland bei ihrer digitalen Transformation? Wie weit sind sie bei der Umsetzung schon gekommen und mit welchen Hürden sehen sie sich konfrontiert? Fast zwei von drei Unternehmen in Deutschland (62 Prozent) sehen sich selbst auf Augenhöhe mit ihren Wettbewerbern und bewerten ihr eigenes Tun und Handeln positiv.

  • Hybride IT - gängiger Standard

    Obwohl sich hybride IT zum Branchenstandard entwickelt, zögern viele Unternehmen damit, auf hybride Cloud Computing-Lösungen zu setzen, die tatsächlich miteinander verknüpft sind. Rund 55 Prozent haben vor, ihre IT innerhalb der nächsten zwei Jahre mit Multi- oder Single-Cloud-Lösungen auszustatten, die aber kaum Interoperabilität zulassen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der IT-Dienstleisterin Dimension Data hervor. Ein Hybrid-Ansatz bedeutet heute in der Regel, dass einige Anwendungen oder Workloads außerhalb des eigenen Rechenzentrums, einige vor Ort und einige in Public- oder Private-Cloud-Umgebungen verarbeitet werden. Im eigentlichen Sinne bezieht sich Hybrid aber darauf, dass eine einzelne Anwendung oder ein bestimmter Workload mehrere Einsatzorte mit einbezieht, also dass beispielsweise Daten genutzt werden, die im eigenen Rechenzentrum gespeichert sind, während Berechnungen damit auf einer öffentlichen Cloud Computing-Plattform durchgeführt werden. Solche Vorgänge erfordern interoperable Clouds und entsprechende Management-Fähigkeiten.

  • As-a-Service erreicht neuen Rekordwert

    Das Jahresvolumen Cloud-basierter Services in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) hat erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Dies zeigt, dass As-a-Service-Angebote im weltweit größten Sourcing-Markt immer mehr an Bedeutung gewinnen - so die Ergebnisse des EMEA ISG Index für das erste Quartal 2017. Er wird von Information Services Group (ISG) (NASDAQ: III) herausgegeben, einem führenden Marktforschungs- und Beratungshaus im Informationstechnologie-Segment. Der EMEA ISG Index erfasst Outsourcing-Abschlüsse der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens vier Millionen Euro. Das ACV des privatwirtschaftlichen Gesamtmarktes erreichte im ersten Quartal 2017 3,5 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 19 Prozent. Das As-a-Service-Segment wuchs durchgängig: gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 48 Prozent und im Vergleich mit dem vorigen Quartal um 13 Prozent. Diese Entwicklung wurde von der zunehmenden Nachfrage der Unternehmen nach digitalen Lösungen getrieben. Auch das ACV des traditionellen Sourcings legte zu. Die Abschlüsse mit einem Gesamtwert von 2,5 Milliarden Euro entsprechen dem höchsten Wert seit über einem Jahr und resultierten vor allem aus sechs kürzlich in EMEA abgeschlossenen Großverträgen.

  • KI tritt aus dem Schattendasein

    Viele Industrieunternehmen investieren zu wenig in digitale Technologien und drohen dadurch Marktanteile zu verlieren, so eine neue Studie von Accenture. Im Rahmen der Studie ‚Accenture Technology Vision 2017' befragte Accenture 102 Führungskräfte in der Automobilindustrie und 562 Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau weltweit. Obwohl zwei Drittel aller Befragten die disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung im eigenen Unternehmen spüren, gaben die Hälfte der Automobil- und 60 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauunternehmen an, dass Investitionen in diesem Bereich bisher nicht ausreichend in ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigt würden. Weiterhin ist eine große Mehrheit der befragten Industrieunternehmen (94 Prozent) überzeugt, dass digitale Technologien und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) ihr Geschäft radikal verändern werden. Jedoch mangele es an entsprechenden Kompetenzen in denjenigen Bereichen, die immer stärker vom Einsatz digitaler Technologien abhängig sind, so die Studie weiter. Dazu zählen etwa ‚Products-as-a-Service' - also die Vermarktung einer durch das Produkt erzielten Leistung - und Product Lifecycle Management.

  • Digitalisierungsstrategie ist Chefsache

    Die große Chance der Digitalisierung liegt für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) entweder in der individuellen und flexiblen Anpassung ihrer Produkte oder in der Erschließung neuer Geschäftsbereiche im Kontext von produktbezogenen und datenbasierten Services. Das geht aus der Studie "Digitalisierung industrieller Wertschöpfung - Transformationsansätze für KMU" des Instituts für Innovation und Technik in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hervor. Die zunehmende Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung von Produktionssystemen löst weit reichende Veränderungen industrieller Wertschöpfungsprozesse aus.

  • 54 Prozent misstrauen US-Providern

    Bei der Auswahl des Cloud-Providers entscheiden sich 89 Prozent der deutschen IT-Entscheider für inländische Anbieter. Danach folgt weit abgeschlagen mit 11 Prozent der Standort Niederlande. Am wenigsten Vertrauen wird mit 54 Prozent Anbietern aus den USA entgegengebracht. Dies ergibt eine Studie, die iSense Solutions im Auftrag von Bitdefender unter insgesamt 503 Entscheidern über die Anschaffungen von Sicherheitstechnologien in Unternehmen mit mehr als 1.000 PCs durchgeführt hat. Zu den Befragten zählen 100 deutsche Teilnehmer. Die Studie deckt auch in anderer Hinsicht geographische Unterschiede mit Blick auf die Cloud auf: So geben 53 Prozent der US-amerikanischen Entscheider an, sie würden hybride Infrastrukturen einführen, weil sie diese für sicherer halten. In Deutschland sehen dies nur 36 Prozent so.

  • 20 Prozent machen Ausgaben für CRM-Software

    Unternehmen beziehen ihre Software-Applikationen zunehmend aus der Cloud. Das zeigen die Ergebnisse des auf Basis des eAnalyzers 2017 von techconsult und Pironet erstellten ITK-Benchmarks. Bisher haben fast 1.500 Personen das Benchmark durchgeführt und die Höhe ihres ITK-Budgets mit dem anderer Unternehmen derselben Branche und Größe verglichen. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen heute in der Lage sein, ihre Geschäftsprozesse jederzeit dynamisch und flexibel anzupassen. In diesem Zusammenhang spielen Cloud-Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Software aus der Cloud ermöglicht durch einfache Skalierbarkeit ein Höchstmaß an Flexibilität. So werden hohe Investitionstätigkeiten und -kosten vermieden.

  • Was kostet die Cloud?

    Wer sein Unternehmen fit für die Digitalisierung machen möchte, kommt an Cloud Computing nicht vorbei. Cloud Computing-Lösungen sind zukunftsfähig, skalierbar und die Kosten planbar. Aber welches Cloud Computing-Modell macht sich am ehesten bezahlt? Grundsätzlich gilt: Der Umzug von Daten und Anwendungen in eine Public Cloud und die Auslagerung der IT-Infrastruktur zu einem Colocation-Anbieter zahlen sich am schnellsten aus. Das haben die Marktforscher von Research in Action (RIA) im Auftrag von Interxion unter mehr als 500 IT-Entscheidern mit Budgetverantwortung in deutschen Unternehmen verschiedener Branchen herausgefunden.