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Experimentieren mit SOA


Service-orientierten Architekturen: Plattform soll den Nutzen sicherer SOA-Technologien an Hand von praktischen Beispielen demonstrieren
Software als Dienst: HPI-Studenten entwickeln fürs BSI-Experimentierlabor


(13.07.10) - Studenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) haben eine Plattform zum Experimentieren mit Service-orientierten Architekturen (SOA) entwickelt. Diese wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als Projektpartner zu Lehrzwecken benutzt. Die Plattform soll den Nutzen sicherer SOA-Technologien an Hand von praktischen Beispielen demonstrieren. Das in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner entwickelte System stellten die Studenten am 2. Juli 2010 auf dem "Bachelorpodium" vor, zu dem gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nach Potsdam gekommen waren.

Das neue System ermöglicht es dem Entwickler, komplexe Service-orientierte Architekturen einfach zu modellieren und anschließend zu testen. Dabei bietet es insbesondere Funktionen für die intuitive Anpassung der Sicherheitsparameter an. So ist es möglich, sicherheitskritische Stellen vor dem praktischen Einsatz eines modellierten Systems zu erkennen sowie mögliche Angriffspunkte zu identifizieren und zu beseitigen. SOA legt als modernes Architekturkonzept für verteilte Systeme besonderen Wert auf die Entkopplung und Wiederverwendung einzelner Dienste. Da diese Dienste im Internet auf unterschiedlichen Servern verteilt sein können, ergibt sich die Notwendigkeit, die Kommunikation zwischen ihnen entsprechend abzusichern.

"Für den Entwickler ist die Fülle und Komplexität von Sicherheitsstandards kaum beherrschbar. Unser System nutzt automatisch Sicherheitstechnologien, um die modellierten Anforderungen erfüllen", erklärte Frederik Leidloff, Sprecher der Projektgruppe. Der Entwickler kann Veränderungen in der Systemstruktur und der Sicherheitskonfiguration sofort testen sowie deren Auswirkungen auf die Kommunikation analysieren. "Dies geschieht in einer vollständig abgeschlossenen Umgebung, auf die der Entwickler exklusiven Zugriff besitzt", betonte Leidloff. Die gesamte Kommunikation zwischen den verschiedenen Diensten wird aufgezeichnet und kann anschließend ausgewertet werden. Damit ist vor ihrem produktiven Einsatz ein nachhaltiges Testen SOA-basierter Systeme möglich.

Betreut wurde die Bachelorprojektgruppe von Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts und Leiter des Fachgebiets Internet-Technologien und -Systeme. (Hasso-Plattner-Institut: ra)

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