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Aspekte einer sicheren Daten-Cloud


Tipps, um einen sicheren Cloud Computing-Service zu finden
Nach NSA und Safe Harbor setzen auch deutsche Konsumenten & Unternehmen vermehrt auf Cloud-Sicherheit

(18.01.16) - Seit vielen Wochen und Monaten bereits wachsen die Zweifel an der Sicherheit der eigenen, sensiblen Daten - NSA-Skandal und Safe Harbor taten ihr Übriges. Die Anforderungen an Kommunikationstechnologien sind enorm gestiegen und die große Menge an Informationen im Netz macht es zudem noch schwieriger, individuelle Lösungen für jeden einzelnen zu finden. Vor allem Cloud-Services und die damit verbundene Frage der Datensicherheit sind derzeit in aller Munde. Gerade für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen hat es höchste Priorität, mit einem sicheren, qualitativ hochwertigen Cloud-Speicherdienst zu arbeiten. tresorit-Gründer Istvan Lam ist sich sicher, dass es nicht schwierig ist, diesen auch zu finden, wenn man einige Aspekte beachtet.

Zugriffsschutz ist das A und O
Das erste Zeichen eines sicheren Services ist der Zugriffsschutz. Zunächst sollte jeder Nutzer selbst aktiv werden und ein kryptisches Passwort zur Sicherung verwenden. Hier ein Beispiel: Man nehme eine Weisheit "Mal biste der Baum, mal biste der Hund", greift sich die Anfangsbuchstaben, fügt eine drei- bis vierstellige Zahl ("4621") sowie ein beliebiges Sonderzeichen ("!") an und fertig ist das Passwort: "MbdBmbdH4621!" Sichere Cloud-Speicher ermöglichen zudem die Nutzung eines ausgeklügelten Rechtesystems. Unterschiedliche Rollen haben klar voneinander abgegrenzte Privilegien. Ob lesen, schreiben oder löschen - der Administrator legt fest, inwieweit der einzelne Nutzer Dateien verändern darf. Auch das automatische Ändern der Zugriffsrechte nach dem Download einer Datei ist ein Indiz für einen guten Cloud-Service. Zudem sollte festgelegt werden, wie viele eindeutige Geräte sich beim Cloud-Service einloggen dürfen - ist die maximale Anzahl bereits registriert, wird weiteres Anmelden automatisch verhindert. Außerdem stellen automatische E-Mail-Benachrichtigungen bei unautorisierten Zugriffen ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Cloud-Services dar.

Datenschutz und Privatsphäre - Wem gehören die Daten?
"Daten in einer Cloud zu speichern, heißt nicht unbedingt, dass man sich selbst auch als Eigentümer bezeichnen kann bzw. darf", so tresorit-Gründer Istvan Lam. Diese Regelungen werden in den Datenschutz- und Privatsphäre-Bestimmungen festgelegt. Abhängig vom Ort des Unternehmenssitzes greifen unterschiedliche Gesetze, die es dem Dienstleister teilweise erlauben, auf das abgelegte Datenmaterial zuzugreifen. Davon profitieren auch Drittanbieter-Plugins, die zusätzlich die wertvollen, persönlichen Informationen verarbeiten. Daher lohnt eine tiefergehende Recherche, ob der gewählte Cloud-Dienst in der Vergangenheit bereits mit Sicherheitsverletzungen zu kämpfen hatte oder nicht.

Zutritt nur mit richtigem Schlüssel
Anhand der Verschlüsselung ist ersichtlich, ob die eigenen Daten auch wirklich privat sind und bleiben. Informationen können in der Cloud mit unterschiedlichen Verschlüsselungsverfahren gespeichert werden und nicht alle Cloud-Speicher-Dienste setzen sich dafür ein, sensible Daten vor den Augen Dritter zu schützen. Vertrauenswürdige Cloud-Services geben dem Nutzer Leitfäden, damit dieser das System und den Sicherheitsmechanismus dahinter tatsächlich auch versteht. Im besten Falle werden die Daten schon lokal auf dem Rechner - vor dem Hochladen in die Cloud - verschlüsselt. Mit der Zero-Knowledge-Technologie wird maximale Privatsphäre für dem Nutzer gewährleistet. Damit erhält selbst der Anbieter zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten. Cloud-Dienste wie tresorit arbeiten mit genau diesen Verschlüsselungsmechanismen, wo der Nutzer die volle Kontrolle über seine kompletten Daten behält. Sollte es dennoch mal vorkommen, dass sich Eindringlinge Zugang zu den Daten verschaffen, finden sie lediglich verschlüsselte Informationen vor, die völlig nutzlos für sie sind. "Natürlich ist es am Anfang schwer zu überprüfen, ob ein Cloud Computing-Service auch wirklich sicher ist", so Istvan Lam, "aber die oben genannten Merkmale sind gute Indikatoren dafür, ob ein Service sich auch tatsächlich für die eigene Privatsphäre einsetzt." (tresorit: ra)



tresorit: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Daten sicher aus der Public Cloud zurückführen

    In vielen Unternehmen findet im Umgang mit der Cloud inzwischen ein Umdenken statt und vermehrt wollen Unternehmen zumindest Teile ihrer Kerndaten und zentralen Anwendungen aus der Public Cloud zurückholen (Cloud Data Repatriation). Laut der US-Analystenfirma IDC, haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Workloads im vergangenen Jahr repatriiert. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der Anwendungen aus der Public Cloud an private oder lokale Hosting-Standorte zurückgeholt werden - teils aus Kostengründen oder wegen der Skalierbarkeit. Zwar bieten Public Clouds ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind aber auch teuer und die Übertragung unstrukturierter Daten, wie sie beispielsweise vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, ist zudem oft nicht schnell genug. Gerade Unternehmen, die glaubten, sie hätten ihre Daten im Griff, müssen feststellen, dass sie die Masse unstrukturierter Daten nur schwer einschätzen können. Lange dachte man, das Problem wäre gelöst, wenn man den Großteil der Daten in die Cloud verschiebt. Jetzt wird zunehmend deutlich, dass die Cloud nicht nur teuer sein kann, sondern dass es aufgrund potenzieller Latenzzeiten auch manchmal schwer ist, schnell genug an bestimmte Daten heranzukommen.

  • Applikationen nur so gut wie das Netzwerk

    Die Cloud-Nutzung ist laut bitkom auf Rekordniveau bei Unternehmen. Allerdings ist die Leistung der Applikationen in der Cloud nur so gut wie das Netzwerk. Doch herkömmliche WANs können den Ansprüchen eines modernen Datenverkehrs kaum gerecht werden. Das traditionelle Router-zentrierte Modell ist netzwerkgesteuert. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass das Unternehmen gezwungen ist, sich an die Einschränkungen des Netzwerks anzupassen. Traditionelle Router, die vor der Cloud entwickelt wurden, führen den gesamten für die Cloud bestimmten Datenverkehr von Zweigstellen zurück zum Rechenzentrum, anstatt direkt zu Software-as-a-Service (SaaS)- bzw. Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Anwendungen und -Instanzen. Das beeinträchtigt die Leistung und die Produktivität immens.

  • Im Visier: Managed Service Provider

    Chester Wisniewski, Principal Researcher bei Sophos, hat ein Gespür für Trends, und zwar welche neuen perfiden Methoden sich im kriminellen Online-Ökosystem entwickeln. Angriffe über Managed Service Provider (MSP) hat er kommen sehen. Die jüngsten Beispiele von attackierten Zahnarztpraxen bestätigen nun seinen Spürsinn. Allerdings können wenige Sicherheitsmaßnahmen bereits große Wirkung im Kampf gegen die Hacker erzielen. Ransomware ist eine starke Waffe der Cyberkriminellen. Und es entwickelt sich ein neuer Trend - die Infizierung von Unternehmen über deren Managed Service Provider. Die jüngsten Opfer allein in den USA: Hunderte von Zahnarztpraxen und Kommunen. Chet Wisniewski, der Forensik und das Vorhersagen von cyberkriminellen Entwicklungen zu seinem Beruf gemacht hat, hatte die Probleme und Gefahren von MSPs bereits seit langem im Auge und empfiehlt konkrete Schritte zur Vermeidung.

  • Sicherheitsmodell für Cloud-gehostete Anwendungen

    Die wichtigsten Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit der Cloud sind laut einer Studie von Checkpoint die mangelnde Transparenz und die Konformität der Infrastruktur. Der nicht autorisierte Zugriff auf die Cloud, unsichere Schnittstellen, Cloud-Konfigurationsfehler und die missbräuchliche Verwendung von Konten sind die vier Hauptschwachstellen der Public Cloud. Für Kristian Thyregod, Vice President EMEA bei Silver Peak, stehen diese Themen im Mittelpunkt der digitalen Transformationsprozesse von Unternehmen. SaaS-Anwendungen und die IT-Infrastruktur ihrer eigenen Rechenzentren stellen eine beachtliche Herausforderung für CIOs dar.

  • Fehlende Präzision: Formulierung der Projektziele

    Eine unpräzise Formulierung der Projektziele, unklare Kompetenzverteilung und zum Teil eine unzureichende Ausbildung und Fähigkeiten in der Anwendung von Projektmanagement-Methoden sind nach Angaben des Beratungsunternehmens iTSM Group die häufigsten Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten in der Öffentlichen Verwaltung. Und ein solches Scheitern ist nicht selten - nach unterschiedlichen Studien wird in diesem Bereich nur jedes zweite Projekt erfolgreich abgeschlossen. Das kürzlich vom Bundesrechnungshof massiv kritisierte Digitalisierungsprojekt der Bundesregierung ist hier also nur der Gipfel des Eisbergs. Die fehlende Präzision bei der Formulierung der Projektziele führt laut iTSM zum einen zu Orientierungslosigkeit bei den Projektbeteiligten und zum anderen zu einem gefährlichen Eigenleben von Teilprojekten, denen ein gemeinsames Ziel fehlt und die sich zum Schluss nicht sinnvoll integrieren lassen. Nachbesserungen, Verzögerungen oder gar das Scheitern des gesamten Projekts sind die Folgen.

  • Sicherheitsniveau in der Cloud

    Die Cloud bietet zahllose Vorteile, auf die heute kaum mehr ein Unternehmen verzichten kann. Wer sich jedoch für den Schritt in die Cloud entscheidet, sollte sich im Vorfeld vor allem mit einem Thema auseinandersetzen: der Sicherheit. Die meisten denken dabei wohl zuerst an entsprechende Software-Lösungen. Wirkliche Sicherheit in der Cloud lässt sich jedoch nur über ein komplexes Geflecht aus Prozessen, Richtlinien und Technologien bewerkstelligen, das sich vom Endpoint, über die Daten, bis hin zur Umgebung selbst erstreckt. Anwender müssen sich darüber im Klaren sein, dass es in Cloud-Umgebungen Unmengen an sensiblen Daten zu schützen gilt. Im Durchschnitt sehen Unternehmen sich mittlerweile mit 31,3 sicherheitsrelevanten Zwischenfällen pro Monat konfrontiert - eine enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

  • Cloud-Trends werden Cloud-native

    Cloud-native Anwendungen stellen spezifische Anforderungen an die Softwareentwicklung und -bereitstellung. Klassische CI- und CD-Tools stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Consol stellt drei neue CI- und CD-Projekte vor und beleuchtet ihr Potenzial. Im Zuge des allgemeinen Cloud-Trends werden Cloud-native Applikationen immer wichtiger. Sie basieren verstärkt auf Microservices-Architekturen, die neue Anforderungen an Continuous Integration (CI) und Continuous Delivery (CD) stellen. CI- und CD-Tools sowie Workflows müssen sich vor allem an die Geschwindigkeit und die Komplexität der Cloud-nativen Möglichkeiten anpassen. "Klassische" CI- und CD-Tools wie Jenkins mit ihren Funktionalitäten sind hier weniger geeignet. Stattdessen rücken inzwischen vermehrt neue Tools ins Blickfeld, die direkt aus der Cloud-nativen Entwicklung heraus entstanden sind und somit keine "Altlasten" mit sich tragen. Wichtige Kriterien, die sie erfüllen sollten, sind unter anderem Hosting und Scheduling auf Kubernetes, Container als Pipeline-Schritte, Web-UI und "Pipeline as Code".

  • Einsatz Cloud-basierter ERP-Systeme

    Daten sind der Treibstoff des digitalen Wandels, und der enorme Zuwachs an Geschäftsanwendungen und Tools trägt dazu bei, dass die Datenmenge stetig wächst. So haben die Analysten von 451 Research herausgefunden, dass bei 29 Prozent der befragten Führungskräfte die Datenmenge um 100 bis 500 Gigabyte (GB) pro Tag und bei 19 Prozent sogar um 500 GB bis 1 Terabyte (TB) zunimmt. Bei 13 Prozent ist es ein Zuwachs von 2 TB. Eine umfassende Datenstrategie sowie ein gut gemanagter und sicherer Datenbestand, der Entscheidungen unterstützt, sind in diesem Zusammenhang mehr als ein Wettbewerbsvorteil, sondern essentieller Schlüssel zum Erfolg. Oracle gibt Unternehmen fünf Tipps, worauf sie in Bezug auf die sich stetig wandelnde Position des Chief Data Officer (CDO) achten sollten.

  • In fünf Schritten zu mehr Sicherheit in der Cloud

    Der beschleunigte Wandel der technischen Infrastruktur, die digitale Transformation und die zunehmende Cloud-Nutzung verändern die Herausforderungen für Unternehmen, ihre kritischen Vermögenswerte zu sichern, erheblich. Cloud-Security gewinnt somit immer mehr an Bedeutung. Die Dynamik der Public Cloud schafft dazu eine komplexe Steuerungsebene, in der zu schützende Daten in einer Umgebung wahrgenommen werden, die das Sicherheitsteam nicht kontrollieren oder überwachen kann. Die großen Plattformen Amazon, Google und Microsoft nehmen einen immer größeren Anteil des Cloud-Markts ein. Grund genug für Hacker, diese Plattformen aktuell sehr genau ins Visier zu nehmen, um deren Schwachstellen zu finden. Welche Maßnahmen können Unternehmen ergreifen, um ihre Cloud-Umgebung besser zu schützen?

  • Steigende Beliebtheit von Cloud-Lösungen

    Cloud Computing-Services werden bei deutschen Unternehmen immer beliebter: Im Jahr 2018 setzten laut Statista bereits 73 Prozent Cloud-Dienste ein. Laut Bitkom Research speichert die Hälfte deutscher Unternehmen auch personenbezogene Daten in der Cloud, rund ein Drittel der befragten Unternehmen sogar geschäftskritische Inhalte in der Public Cloud. Sicherheitsanbieter McAfee veröffentlichte jüngst noch genauere Zahlen, nach denen Office 365 31 Prozent, Salesforce rund 16 Prozent, Slack und Google Docs je 2 Prozent dieser Unternehmensdaten beherbergt. "Das ist problematisch, wenn man bedenkt, dass 47 Prozent der Unternehmen in 2018 Attacken auf Cloud-Services registrierten und im selben Jahr fast jeder zweite Anbieter von Cloud-Services zum Ziel einer DDoS-Attacke wurde", warnt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group. Nicht ohne Grund, denn der Nachholbedarf in Sachen Datensicherheit in der Cloud ist tatsächlich groß. Insbesondere in der Microsoft-eigenen Cloud-Lösung OneDrive stiegen die Missbrauchsvorfälle enorm: Allein im ersten Quartal 2019 wurden bereits 60 Vorkommnisse gezählt. Auch Dropbox wird vermehrt für Schadsoftware missbraucht: Zwischen dem letzten Quartal 2018 und dem ersten Quartal 2019 wurden mehr als 80 Vorfälle registriert.