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Sicherheitsniveau in der Cloud


Datenpannen und DDoS-Angriffe gehören im Cloud-Umfeld zum Alltag
Sicherheit in der Cloud: Darauf sollten Unternehmen heute achten

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Die Cloud bietet zahllose Vorteile, auf die heute kaum mehr ein Unternehmen verzichten kann. Wer sich jedoch für den Schritt in die Cloud entscheidet, sollte sich im Vorfeld vor allem mit einem Thema auseinandersetzen: der Sicherheit. Die meisten denken dabei wohl zuerst an entsprechende Software-Lösungen. Wirkliche Sicherheit in der Cloud lässt sich jedoch nur über ein komplexes Geflecht aus Prozessen, Richtlinien und Technologien bewerkstelligen, das sich vom Endpoint, über die Daten, bis hin zur Umgebung selbst erstreckt. Anwender müssen sich darüber im Klaren sein, dass es in Cloud-Umgebungen Unmengen an sensiblen Daten zu schützen gilt. Im Durchschnitt sehen Unternehmen sich mittlerweile mit 31,3 sicherheitsrelevanten Zwischenfällen pro Monat konfrontiert – eine enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Viele Faktoren spielen eine Rolle
Datenpannen und DDoS-Angriffe gehören im Cloud-Umfeld zum Alltag. Doch auch verwundbare Systeme, unsichere User Interfaces und APIs können zu signifikanten Datenverlusten führen. Tatsächlich hängt das Sicherheitsniveau in der Cloud sehr stark mit diesen Faktoren zusammen. Auch Bugs in Cloud-Programmen stellen in vielen Fällen ein Sicherheitsrisiko dar. Die momentan größte Herausforderung bei der Migration in die Cloud besteht darin, dass Entwicklern oft die Expertise fehlt, um den aktuellen Entwicklungsstand in Sachen Cloud und die damit verbundenen Risiken zu überblicken. Fehlkonfigurationen spielen im Hinblick auf Datenpannen eine ebenso maßgebliche Rolle, wie mangelhaftes Identitäts- und Zugriffs-Management.

Glücklicherweise hat sich mittlerweile eine Reihe von Best Practices etabliert, an denen sich IT-Teams orientieren können, um in ihrer Cloud-Umgebung ein hohes Maß an Sicherheit bereitzustellen. Zu den wichtigsten Faktoren gehört dabei das Kontroll- und Daten-Management.

Sicherheit beginnt bei den Prozessen: Kontrolle und Daten-Management
Am Beginn einer soliden Strategie für Cloud-Sicherheit steht die richtige Steuerung der Cloud-Architektur. Cloud Security Controls sorgen für Schutz gegen Sicherheitslücken und Cyber-Angriffe. Durch die Implementierung der richtigen Steuerelemente entsteht das nötige Fundament aus Maßnahmen, Verfahren und Richtlinien für die Umgebung. Die Bandbreite der Kontrollelemente erstreckt sich dabei von Abwehr- und Korrektur- bis hin zu Präventiv- und Schutzmaßnahmen.

Darüber hinaus gilt es, einen Prozess oder ein System zu etablieren, das die fortlaufende Beobachtung des Datenflusses ermöglicht. Hierzu existieren spezielle Lösungen im Bereich der Data Loss Prevention, mit deren Hilfe Datenschutzrichtlinien aus der On-premise-Umgebung in die Cloud übertragen werden können.

Transparenz, Compliance und Datenschutz
Auch Transparenz spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Sicherheit in der Cloud geht. Teams müssen den Überblick über sämtliche Apps und Dienste behalten, die benutzt werden. Ebenso über die Nutzeraktivität. Außerdem müssen sie in der Lage sein, sensible Daten in der Cloud als solche zu identifizieren und sicherzustellen, dass diese an den vorgesehenen Orten verbleiben.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich die Implementierung eines Cloud Access Security Broker (CASB), mit dessen Hilfe Anforderungen im Hinblick auf Transparenz und Compliance abgedeckt werden können. Darüber hinaus trägt die Lösung auch zur Datensicherheit und zum Schutz vor Bedrohungen bei, indem sie sich um Themen wie Verschlüsselung, Tokenisierung und Zugriffskontrolle kümmert.

Alles Zusammenbringen
Eine auf allen Ebenen sichere Cloud-Umgebung lässt sich heute erreichen, indem die richtigen Kontroll- und Daten-Management-Prozesse mit einer CASB-Lösung kombiniert werden. CASB ist eine Cloud-basierte Software, die zwischen Cloud-Anwendern und -Anbietern zum Einsatz kommt, um maximale Sicherheit und Compliance über sämtliche Cloud-Assets hinweg zu gewährleisten. Mithilfe der Lösung erhalten Sicherheitsexperten einen ganzheitlichen Einblick in Daten, Kontext und Nutzerverhalten. Die Lösung reagiert in Echtzeit, um Compliance-Verstöße zu verhindern und Bedrohungen im Keim zu ersticken.

Die Bedrohungslage für Cloud-Nutzer verändert sich heute quasi täglich. Der Schlüssel zu einer starken Cloud-Sicherheitsstrategie liegt daher in der Implementierung passender Kontrollmechanismen und in einem starken Daten-Management; ergänzt durch effektive Cloud-Sicherheitslösungen. (McAfee: ra)

eingetragen: 25.11.19
Newsletterlauf: 13.01.20

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Meldungen: Tipps und Hinweise

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    Um die Business Transformation eines Unternehmens erfolgreich umzusetzen, benötigt man bei der Implementierung eine agile IT, die auf Basis eines DevOps-Modells arbeitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle IDC-Studie, die vom IT-Dienstleister Consol unterstützt wurde. Auf dem Weg dahin sollten Unternehmen allerdings einige Schritte beachten. Die Nutzung von DevOps setzt sich durch - mittlerweile nutzen beinahe vier von fünf Unternehmen DevOps, viele weitere planen den Einsatz in naher Zukunft. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen IDC-Studie "DevOps in Deutschland 2020", die Consol zusammen mit anderen IT-Unternehmen unterstützt hat. Das DevOps-Modell kombiniert Prozesse, Methoden und Werkzeuge, mit denen Unternehmen schneller und einfacher Anwendungen und Services bereitstellen können. Wesentlich sind dabei unter anderem Cloud-Nativität, Agilität und Automatisierung. Die IDC-Prognosen belegen darüber hinaus, dass die Verwendung von Cloud-nativen Werkzeugen und Applikationen, Microservices und Containern zunehmen wird. So sollen bereits 2024 rund 80 Prozent aller neu entwickelten Applikationen über Container bereitgestellt werden. Zudem werden in absehbarer Zeit Machine Learning und Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung und dem Deployment von Applikationen eingesetzt.

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  • Was das Ende von Windows 7 mit Cloud zu tun hat

    Am 14. Januar war es soweit: Microsoft beendete den Support für Windows 7. Doch noch immer verwenden sehr viele Rechner und Applikationen dieses Betriebssystem - laut NetApplications hatte es im Dezember 2019 noch immer einen Marktanteil von fast 27 Prozent. Ungepatcht wird Windows 7 schnell zum Risiko, denn Kriminelle nutzen bekannt werdende Sicherheitslücken schamlos aus: Diebstahl von Passwörtern und Daten oder gar Erpressung durch die Verschlüsselung ganzer Systeme können die kostspieligen Folgen sein. Das Support-Ende bedeutet für Unternehmen über kurz oder lang, dass sie auf ein neues Betriebssystem wechseln müssen, wenn sie es nicht schon getan haben. Für die meisten Firmen bedeutet das nicht nur eine Umgewöhnung für die Mitarbeiter. Der Migrationsaufwand auf ein neues System ist enorm. Daher ist es kein Wunder, wenn betroffene Unternehmen aktuell nicht auch noch über eine zusätzliche Cloudmigration nachdenken wollen.

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    Viele von uns leben heute in einer kollaborativen Umgebung - von der Arbeit bis hin zum Familienleben. Daten oder Online-Dokumente werden gemeinsam genutzt und manch einer teilt den Zugang für Informationen in der Cloud. Das ist für viele tagtägliche Realität. Wichtig ist, dass man die Risiken versteht und weiß, wie man mit potenziellen Gefahren umgeht und vor allem, wie man diese mindert. Ein Grundsatz sollte dabei nie in Vergessenheit geraten: Die Cloud ist der Computer eines anderen. Das Risiko bei der Speicherung von Informationen in der Cloud besteht darin, dass man die Kontrolle über die eigenen Dateien aufgibt. Das bedeutet auch ein gewisses Risiko dafür, dass jemand anderes auf die Daten zugreifen kann, sei es böswillig oder versehentlich.

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    Zahlreiche Unternehmen lagern Teile ihrer Geschäftsprozesse an Drittfirmen aus - klassisches Business Process Outsourcing (BPO). Alternativ führen sie intern eine starke Trennung zwischen Applikation und Bedienungsebene ein. Für die zugeschalteten Dienstleister bedeutet das in jedem Fall, dass die auszuführenden Prozesse technisch gesehen in der Ferne liegen, was eine effiziente Umsetzung der Abläufe erschwert. "Nicht die einzige Herausforderung, denn besonders im internationalen Wettbewerb droht BPO den Anschluss zu verlieren. Potenzial zur Weiterentwicklung der Technologie liegt in der Zuschaltung von Robotic Process Automation, kurz RPA", erklärt Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH.

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    Die IT-Dienstleisterin Avision erläutert, warum bei der Migration von Altanwendungen in die Cloud ein hybrider Ansatz meist der beste Weg ist. Die Migration in die Cloud gilt als eine gute Möglichkeit zur Modernisierung von Legacy-Anwendungen, denn sie bietet zahlreiche potentielle Vorteile. Altanwendungen lassen sich etwa den Nutzern einfacher standortunabhängig zur Verfügung stellen und bestimmte Services können nur einem ausgewählten Personenkreis zugewiesen werden. Daneben verspricht die Cloud betriebswirtschaftliche Vorteile, da Anwendungen dort kostengünstiger betrieben und skaliert werden können. Nicht zuletzt kann sie auch ihre Sicherheit erhöhen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben mit ihren begrenzten Budgets meist nicht die Möglichkeit, solch umfassende Sicherheitsvorkehrungen zu implementieren wie die Cloud-Dienstleister.

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    Die Cloud-Nutzung ist laut bitkom auf Rekordniveau bei Unternehmen. Allerdings ist die Leistung der Applikationen in der Cloud nur so gut wie das Netzwerk. Doch herkömmliche WANs können den Ansprüchen eines modernen Datenverkehrs kaum gerecht werden. Das traditionelle Router-zentrierte Modell ist netzwerkgesteuert. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass das Unternehmen gezwungen ist, sich an die Einschränkungen des Netzwerks anzupassen. Traditionelle Router, die vor der Cloud entwickelt wurden, führen den gesamten für die Cloud bestimmten Datenverkehr von Zweigstellen zurück zum Rechenzentrum, anstatt direkt zu Software-as-a-Service (SaaS)- bzw. Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Anwendungen und -Instanzen. Das beeinträchtigt die Leistung und die Produktivität immens.