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Misstrauen: Online-Dienste aus den USA


Studie zu Online- und Cloud Computing-Services: Deutsche Entscheider fühlen sich unsicher im Netz
92 Prozent der deutschen Berufstätigen machen sich Gedanken um die Sicherheit ihrer Online-Daten

(17.02.16) - Repräsentative Umfrage von Schweizer Cloud Computing-Anbieter Tresorit zeigt, wo die größten Ängste deutscher Selbstständiger und Arbeitnehmer liegen. Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen Cloud- und Online-Services auch zunehmend an Bedeutung im Berufsalltag. Gerade für Unternehmen, die online sensible Unternehmens- oder Kundendaten verwalten, spielt die Sicherheit der Informationen eine enorm große Rolle. Hier gibt es jedoch noch berechtigte Hemmschwellen, wie die aktuelle Umfrage des Schweizer Cloud Computinh-Services Tresorit unter 515 deutschen Berufstätigen zeigt: 92 Prozent der Befragten machen sich demnach Gedanken um die Sicherheit ihrer privaten und geschäftlichen Online-Daten.

Lesen Sie zum Thema "Datenschutz" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Besonderes Misstrauen gegenüber Services aus den USA
Besondere Bedenken haben die Deutschen dabei gegenüber Online- und Cloud-Diensten aus den USA. Obwohl 96 Prozent der Befragten die Services der größten amerikanischen Player (Apple, Microsoft, Google, Facebook) für produktivere Zusammenarbeit oder Kommunikation nutzen, würden 59 Prozent einen europäischen Anbieter bevorzugen. Ein Drittel (33 Prozent) der Entscheider sehen ihre Daten dabei vor allem durch die fehlenden Datenschutzbestimmungen in den USA gefährdet.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Trotz dieser Bedenken nutzt keiner der Befragten ausschließlich europäische Services und nur 16 Prozent recherchieren vor der Nutzung nach dem Standort des ausgewählten Dienstes. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der Nutzung von Cloud-Speicher-Diensten: 29 Prozent deutscher Berufstätiger geben an, Dropbox zu nutzen, dabei vertrauen mehr als 71 Prozent der Befragten, die Dropbox kennen, dem Unternehmen nur unzureichend. Im Bereich der E-Mail- und Messaging-Dienste wird diese Diskrepanz noch deutlicher. 65 Prozent deutscher Professionals nutzen WhatsApp oder den Facebook Messenger, obwohl 88 Prozent der Befragten Facebook nur eingeschränkt trauen. Generell ist Facebook das amerikanische Unternehmen mit dem schlechtesten Ruf: 39 Prozent der Befragten vertrauen der Marke überhaupt nicht.

Hacker, Überwachung, mangelnde Transparenz: Die größten Ängste deutscher Business-Nutzer
Bei der persönlichen Bewertung der größten Risiken zeigt sich ein deutlicher Einfluss jüngster Datenschutzskandale wie der NSA-Überwachung: In Bezug auf die Sicherheit ihrer privaten und geschäftlichen Daten fürchten sich die Befragten vor allem vor Hackern (59 Prozent), staatlicher Überwachung (47 Prozent) sowie mangelnder Transparenz in Bezug auf die Nutzung ihrer Online-Daten (46 Prozent). "Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass sich deutsche Unternehmen durchaus über die Gefahren unsicherer Online-Dienste im Klaren sind. Auch die unterschiedlich hohen Sicherheitsstandards zwischen europäischen und amerikanischen Angeboten sind bekannt. Die Frage ist, warum nicht mehr Entscheider aktiv europäische Alternativen wählen. Liegt es schlicht an mangelndem Wissen über europäische Anbieter oder stellt der Wechsel zu einer sicheren Alternative eine zu große Schwelle dar?", so Tresorit-CEO Istvan Lam.

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland AG bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 24.11. und dem 01.12.2015 nahmen 515 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Beschäftigtenanteile nach Unternehmensgröße zusammengesetzt.
(Tresorit: ra)

tresorit: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

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    Das Business Application Research Center (BARC) und die Eckerson Group haben die gemeinsame Studie "BI und Datenmanagement in der Cloud: Treiber, Nutzen und Herausforderungen" veröffentlicht. Die Studienergebnisse basieren auf einer weltweit durchgeführten Umfrage unter 370 IT-Verantwortlichen aus Anwenderunternehmen, die Business Intelligence (BI) und Datenmanagement (DM) im Einsatz haben. Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Cloud BI- und DM-Lösungen zwischen 2013 und 2016 weltweit um 50 Prozent von 29 Prozent auf 43 Prozent gestiegen ist.

  • Bedeutung von SAP-Cloud-Lösungen

    Die Ergebnisse der DSAG-Investitionsumfrage 2017 bringen es ans Licht: Über 60 Prozent der Budgets der befragten Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) fließen in die Digitalisierung. Unternehmen aus Handel und Dienstleistungen sind bei den Investitionen in neue Geschäftsmodelle vorne. Bezüglich S/4Hana muss noch Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein Drittel der Befragten wird zwar innerhalb der nächsten drei Jahre von der Business Suite umgestiegen sein. Die verbleibenden zwei Drittel sind noch unentschlossen oder warten ab.

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    Gut drei Viertel der Unternehmen in Deutschland (76 Prozent) antworten auf die Frage, ob sie für ihre Anwendungen oder Workloads in ihren Rechenzentren die öffentliche Cloud und insbesondere deren Flexibilität unbedingt benötigen, mit einem klaren Nein. So lautet eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage der forsa.main Marktinformations GmbH im Auftrag von Nutanix, Spezialistin für Enterprise Cloud Computing. Andererseits nutzt ein Drittel der befragten Unternehmen (33 Prozent) Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote, setzen 21 Prozent auf die private Cloud als Managed Service, ist bei der großen Mehrheit der Befragten die Cloud Teil der IT-Strategie. Wie erklärt sich dieser vordergründige Widerspruch? Offenbar wollen die Unternehmen in den Genuss der Vorteile der öffentlichen Cloud kommen, suchen aber immer noch nach Möglichkeiten, diese im eigenen Rechenzentrum zu realisieren.

  • Mittelstand und Blockchain

    Die Blockchain wird die deutsche Wirtschaft in den nächsten 10 Jahren grundlegend verändern - das glauben laut einer aktuellen YouGov-Umfrage 32 Prozent der Verantwortlichen im deutschen Mittelstand. Erst 34 Prozent der Mittelständler, und damit nur rund jedem dritten Befragten, ist Blockchain überhaupt ein Begriff. "Aber von allen Umfrage-Teilnehmern, die die Blockchain kennen und sich damit beschäftigt haben oder bereits nutzen, erwarten sogar 65 Prozent grundlegende wirtschaftliche Veränderungen", sagt Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. Im Auftrag des Verbands hatte das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov mittelständische Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern zu den Perspektiven der Blockchain-Technologie befragt.

  • Cloud Computing-Markt stabilisiert sich

    Der globale Markt für Public Cloud Services wir laut dem IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner im Jahr 2017 um 18 Prozent wachsen und einen Gesamtumsatz von 246,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Das höchste Wachstum werden dabei Cloud System Infrastruktur-Services (IaaS) erreichen, die um 36,8 Prozent auf 34,6 Milliarden US-Dollar ansteigen werden. Für Cloud-Application-Services (SaaS) prognostiziert Gartner ein Wachstum um 20,1 Prozent auf dann 46,3 Milliarden US-Dollar.

  • Verwendung von Anwendungsdiensten

    Veraltete Technologien hindern Unternehmen in Europa daran, Vorteile aus der digitalen Transformation zu ziehen. Das ist das Ergebnis einer Studie1 des unabhängigen Forschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Fujitsu. Die Studie untersuchte Trends und Strategien bei der Verwendung von Anwendungsdiensten, insbesondere von SAP und Oracle, in großen Unternehmen in mehreren europäischen Ländern. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der 500 befragten Entscheidungsträger gab an, dass ihre technologische Infrastruktur nicht mit den neuen Anforderungen der Digitalisierung mithalten kann.

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    Zadara Storage, Anbieterin von Storage-as-a-Service (STaaS), hat eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis den Bedarf an symmetrisch skalierbarem Cloud-Speicher in der IT-Industrie unterstreicht. Der Speicher muss sich entsprechend der Unternehmensanforderungen zügig herauf- und herunterskalieren lassen. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Herausforderungen für das Wachstum im Jahr 2017. Dieses Ergebnis bestätigt andere kürzlich durchgeführte Analysen über die Anforderungen an die Skalierbarkeit des Speichers im kommenden Jahr.

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    Eine aktuelle, von TechTarget durchgeführte und von Level 3 Communications gesponserte Studie zeigt, dass Unternehmen im Jahr 2017 erhebliche Verbesserungen der Netzwerkverbindungen vornehmen werden, um hybride IT zu unterstützen. Die flexible Nutzung von privaten und Cloud-basierten IT-Ressourcen dient dazu, die Betriebsleistung zu steigern. Die Studie beruht auf den Angaben von 150 Technologie-Spezialisten über die Nutzung von Netzwerken und wie Entscheidungsträger planen, sie im Rahmen eines hybriden IT-Systems strategischer und effektiver einzusetzen.

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    Das Thema "Digital Workplace" gewinnt an Relevanz - für knapp drei Viertel der europaweit befragten IT- und HR-Manager hat die Qualität der Arbeitsumgebungen einen starken oder sogar kritischen Einfluss auf den Geschäftserfolg. Zwar besteht insgesamt noch Nachholbedarf bei den technischen und infrastrukturellen Grundlagen, doch herrscht auch eine immense Investitionsbereitschaft: 63 Prozent der Unternehmen planen, innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre, in moderne Anwendungen und Technologien für den Arbeitsplatz zu investieren. Dies sind Ergebnisse der Studie "Digital Workplace in Europe". Für die erste europaweite Studie zum Thema befragte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PAC mehr als 180 IT- und HR-Manager unterschiedlichster Branchen zu Trends, Investitionsplänen und Herausforderungen.

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    Information Services Group (ISG) hat die Ergebnisse des EMEA ISG Index für das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2016 veröffentlicht. Der Index zeigt auf, dass sich das Wachstum des As-a-Service-Sourcings in EMEA wegen der steigenden Nachfrage nach digitalen Lösungen auch 2016 weiter beschleunigt hat. Der EMEA ISG Index erfasst kommerzielle Outsourcing-Deals mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens vier Millionen Euro. Das ACV des Gesamtmarktes in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) erreichte im abgelaufenen Jahr 11,8 Milliarden Euro. Dies bedeutet ein Plus von zwei Prozent gegenüber 2015. Während die Vertragswerte des traditionellen Sourcings auf das niedrigste Niveau seit 2009 fielen, legte das As-a-Service-Sourcing auf über drei Milliarden Euro zu. Dies entspricht einem Plus von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.