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Cloud Computing-Lösungen in HR


Warum sich Cloud im Personalwesen durchsetzen wird
Anders als bei klassischen On-Premise-Lösungen wachsen Cloud-basierte Talent Management-Lösungen organisch mit den Kundenanforderungen

(29.04.15) - Der Softwareeinsatz im Bereich Talent Management gehört im strategischen Personalwesen mittlerweile zur gängigen Praxis. Und auch die Widerstände gegen Cloud Computing in diesen Bereichen bröckeln zusehends, wie auch eine aktuelle Studie von SoftSelect zeigt. Cornerstone OnDemand, Expertin für Cloud-basiertes Talent Management, führt in diesem Zusammenhang sieben Thesen auf, warum sich Cloud Computing-Lösungen in HR mittel- und langfristig durchsetzen werden:

>> Der Mitarbeiter ist König. Der Wind hat sich gedreht – im Kielwasser von Fachkräftemangel, demografischen Knick und Generationenwandel verändert sich die Blickrichtung weg von den HR-Abteilungen hin zu den Mitarbeitern. Im Gegensatz zur reinen Fachabteilungssoftware orientiert sich HR aus der Cloud hinsichtlich Geschwindigkeit, Benutzeroberfläche und Design an "kommerziellen" Software-Standards, die Nutzer beispielsweise auch von gängigen Onlineshopping-Lösungen kennen. Nutzerfreundlichkeit und -erfahrung stehen im Vordergrund und ermöglichen Mitarbeitern einen einfachen Zugang zu allen für sie relevanten HR-Themen. Denn vor allem die internetaffinen Generationen Y und Z erwarten Tools, die genauso mobil, flexibel und einfach in der Handhabung sind wie sie es von andere Anwendungen im Internet kennen.

>> Im Gleichschritt mit den Trends. Anders als bei klassischen On-Premise-Lösungen wachsen Cloud-basierte Talent Management-Lösungen organisch mit den Kundenanforderungen. Trends können dabei durch die hohe Release-Dichte wesentlich schneller adaptiert werden. Im Vergleich zu klassischen Software-Lösungen, die in der Regel bis zu zwei Jahre auf dem gleichen Stand verharren, stehen in der Cloud Updates viermal im Jahr zur Verfügung. Der Kunde kann entscheiden, ob und wann die Release-Updates aktiviert werden.

>> Schreckgespenst Datensicherheit? Cloud-Anbieter regieren auf die Datenschutzbedenken der Kunden und geben ihnen die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, in welchen Rechenzentren sie ihre Daten speichern lassen wollen. Datenzentren innerhalb der EU unterliegen den umfassenden Sicherheitsauflagen der EU und sind deshalb nicht gefährdeter als in klassischen On-Premise-Lösungen.

>> Neuer Schub durch Big Data. Die Vergleichbarkeit von Daten wird im Zuge der Big Data Diskussion in HR immer wichtiger. Cloud-Lösungen fußen auf einer einheitlichen Architektur und Datenbasis. Statt also für jeden HR-Prozess auf separate Datenbanken zurückzugreifen, werden alle wichtigen Informationen aus einer einheitlichen Codebasis gezogen. Auf diese Weise werden Insellösungen auch bei der Datenanalyse vermieden, Daten können prozessübergreifend miteinander verglichen werden und stehen deutlich schneller zur Verfügung.

>> Türöffner Learning und Recruiting. HR-Bereiche, die von Linienmanagern und Mitarbeitern am häufigsten genutzt werden, gehen am schnellsten in die Cloud. Der Innovationsbedarf steigt in allen Bereichen von HR kontinuierlich an. Die hohen Updateanforderungen können nur von Cloud-Lösungen bedient werden.

>> Oder vielleicht doch lieber Hybrid? Hybrid-Lösungen, also die Kombination aus klassischer und Cloud-basierter Software, ist als vorrübergehender Trend und Kompromiss zu werten, der den Silodenken einzelner Fachabteilungen geschuldet ist. Oft werden strategische Elemente wie Performance, Nachfolgeplanung oder Compensation fälschlicherweise als reine HR-Tools gewertet. Doch auch hier sind Mitarbeiter und Manager regelmäßige Nutzer und der Druck steigt, auch solche Prozessketten an den Mitarbeiterbedürfnissen auszurichten.

>> Cloud im Mittelstand. Vor 30 Jahren waren die großen Unternehmen Pioniere bei der Umsetzung erster Talent Management Konzepte und der Mittelstand zog nach. Ähnlich zeichnet sich die Entwicklung in Sachen Cloud ab. Großunternehmen starten Leuchtturmprojekte und beginnen ihre Prozesse in der Cloud zu zentralisieren, um effektiver und flexibler zu werden. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann und wie der Mittelstand das Thema Cloud in HR einsetzt.
(Cornerstone OnDemand: ra)

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Meldungen: Hintergrund

  • Angriffe auf MSPs nehmen zu

    Die Forscher und das Emergency Response Team (ERT) von Radware berichten von einem wachsenden Trend zu Cyberangriffen auf Managed Service Provider (MSPs). Während diese Branche typischerweise mit Hilfe von Advanced Persistent Threats (APTs) attackiert wird, deuten mehrere Ereignisse in den letzten Monaten darauf hin, dass auch technisch weniger versierte Gruppen versuchen, MSPs anzugreifen, um die Beziehung zwischen MSPs und ihren Kunden zu nutzen. MSPs bieten Fernverwaltungsdienste für die Infrastruktur ihrer Kunden, einschließlich der Möglichkeit, Updates oder Anwendungen zu installieren. Auf diese Fähigkeiten globaler MSPs haben es die Hacker laut Radware abgesehen mit dem Ziel, ihre Wirkung durch eine Trickle-Down-Strategie zu maximieren.

  • Das IoT wird immer komplexer

    Klassische RDBMS werden den wachsenden Anforderungen am Markt nicht mehr gerecht. Couchbase nennt die fünf Trends, die den Einsatz von Datenbanktechnologien wie NoSQL erforderlich machen. Unternehmen benötigen eine neue Art von Datenbank, um damit geschäftskritischen Anwendungen zu entwickeln und Services für die digitale Wirtschaft zu betreiben. Im Mittelpunkt stehen dabei Anforderungen wie kurze Antwortzeiten bei einer großen Zahl gleichzeitiger Benutzer, hohe Skalierbarkeit, Flexibilität, Verfügbarkeit sowie der Zugriff auf strukturierte, aber auch unstrukturierte Daten. Klassische RDBMS können diese Anforderungen nicht mehr erfüllen, daher setzen Unternehmen zunehmend auf NoSQL-Datenbanktechnologien, denen ein nicht-relationaler Ansatz zugrunde liegt. Datenbankpionier Couchbase zählt die fünf Trends auf, die zu den neuen Anforderungen geführt haben.

  • "aaS"-Akronyme ab sofort mit mehr Buchstaben

    Cloud-basierte Dienstleistungen haben Konjunktur. Gewöhnlich mit "aaS", also "as a Service" bezeichnet, reicht das normale lateinische Alphabet mit seinen 26 Buchstaben nicht mehr aus, um die vielen verschiedenen IT-Services sinnvoll zu benennen. Zudem wird die aaS-Begriffswelt branchenübergreifend populär. Die internationale Regulierungsbehörde für Cloud-Dienstleistungen, hat nun auf diesen Zustand reagiert und erlaubt ab sofort, "aaS"-Begriffe mit mehr als einem vorangestellte Buchstaben zu nutzen. Als erster Anbieter hat sich Avi Networks die Vermarktungsrechte für das Akronym BADaaS gesichert. BADaaS steht für Beyond Application Delivery as a Service.

  • Cloud Computing ist sicherer, als man denkt

    Cloud Computing ist weiter auf dem Vormarsch. Anfängliche Bedenken von hauptsächlich mittelständischen Unternehmen ihre Daten außer Haus zu geben, schwinden. Das Internet der Dinge wird noch einmal für Beschleunigung sorgen. Selbst Regierungen und Militärs setzen inzwischen auf Services und die Datenspeicherung in der Wolke. Damit bekommt das Thema Sicherheit noch einmal eine ganz neue Facette. Cloud Computing ist nicht gleich Cloud Computing. Während auf Unternehmensebene zumeist über die Unterscheidung zwischen Public und Private Cloud diskutiert wird, geht es auf der Ebene von Regierungen und Militärs um den Unterschied zwischen Single- und Multi-Cloud-Strategien. Eine Diskussion, die sich im privaten Umfeld längst erledigt hat. Hier dominiert die Multi-Cloud. Gerade seitens der Militärs wird allerdings sehr stark der Single-Cloud-Ansatz verfolgt, bei dem alle Services von einem einzigen Anbieter bezogen werden. Auf diese Weise versucht man die Zahl der Angriffsflächen für mögliche Cyber-Bedroher einzuschränken.

  • Auswirkungen auf das Datenmanagement

    Für Firmen wird es immer schwieriger, effizient und verantwortungsbewusst mit ihren Daten umzugehen: Viele haben schier den Überblick verloren. Das muss allerdings nicht sein: Mit DataOps hilft ein neuer Ansatz im Datenmanagement wieder Ordnung in die Datenbanken zu bringen. Laut einer aktuellen Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmens 451 Research unter 150 Führungskräften, wachsen die Daten eines Großteils der befragten Firmen täglich beträchtlich: Bei 29 Prozent um 100 bis 500 Gigabyte (GB) pro Tag und bei 19 Prozent um 500 GB bis 1 Terabyte (TB). Immerhin noch 13 Prozent verzeichnen sogar eine Zunahme von 2 TB.

  • Lösung: ein Remote-Cloud-System

    Kaspersky Lab hat eine experimentelle Cloud-Infrastruktur für bionische Prothesen des russischen Hightech-Start-Ups Motorica aus Perspektive der IT-Security genauestens unter die Lupe genommen und mehrere bisher unbekannte Sicherheitsprobleme identifiziert. Unbefugte könnten so auf höchstsensible Patientendaten zugreifen und diese manipulieren, stehlen oder löschen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden dem Hersteller umgehend mitgeteilt.

  • Service Design & Transition - Aufbau von Services

    Mehr Klarheit im unübersichtlichen Feld von Service Management: Das versprechen die neuen Quadranten des ISG Provider Lens Reports. Die Marktbetrachtung bietet sauber aufgeteilte Unterkategorien und Herstellerbewertungen. Für Experten perfekt, aber für Laien ist es trotzdem nicht einfach, sich hier zurechtzufinden. Ein Kunde, der heute einfach nur seine IT in den Griff bekommen will, hat es nicht leicht. Er wird konfrontiert mit Kürzeln wie SIAM, ITSM und BPM. In jedem dieser Bereiche tummelt sich eine Reihe von Anbietern, die wiederum versuchen, einzelne Begriffe zu prägen. Für mehr Transparenz sind jetzt die Analysten gefragt - so wie die ISG Group mit ihrem Provider Lens Quadrant Report.

  • IT-Ressourcen aus der Cloud

    Das Thema Künstliche Intelligenz wird von immer mehr Menschen als eine wichtige Schlüsseltechnologie angesehen. Dies bestätigt eine Umfrage des ITK-Verbands Bitkom im Dezember 2018: Zwei Drittel der Befragten sehen den Wohlstand gefährdet, wenn Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz nicht zu den führenden Nationen gehört. Eine Mehrheit von 62 Prozent sehen die KI zudem eher als eine Chance als eine Bedrohung. Für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das Thema ebenfalls ganz oben auf der Agenda: Nach ihrer Meinung müsse Deutschland ein führender Standort für Künstliche Intelligenz werden.

  • Vorteile einer Hybrid-Multi-Cloud ausschöpfen

    2019 werden viele Unternehmen eine Cloud-First-Strategie verfolgen, um von mehr Flexibilität, Agilität und Kostenersparnis zu profitieren. Laut einer aktuellen Studie von Forrester Consulting haben bereits 86 Prozent der Unternehmen eine Multi-Cloud-Strategie. Aber ob sie nun die Services von verschiedenen Providern beziehen oder "nur" Private- und Public Cloud in einer Hybrid Cloud kombinieren mit einem - wie wir ihn nennen - Hybrid-Multi-Cloud-Ansatz, können sich Kunden für jeden Anwendungsfall die jeweils beste Lösung herauspicken. Wer mehrere Clouds gleichzeitig nutzt, steht aber auch vor neuen Herausforderungen in Bezug auf das Datenmanagement.

  • Die wichtigsten Cloud-Trends 2019

    Was bringt das Jahr 2019? Keine Frage: Die Cloud wird immer wichtiger. Doch eine Cloud-Form allein reicht den meisten Unternehmen nicht mehr aus. Viele setzen auf eine Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung. Verteilte Speicherorte und Datenquellen spielen auch für künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle - ein Top-Thema, das weiter Fahrt aufnehmen wird. Dabei erfordern sowohl KI als auch die Multi Cloud ein unabhängiges Datenmanagement in der Cloud. Was sich hinter diesen Trends verbirgt und wie sie zusammenspielen, zeigt Peter Wüst, Senior Director Cloud Infrastructure & Cloud Data Services EMEA bei NetApp, im folgenden Beitrag.