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Was ist neu an Cloud Computing?


Warum entscheiden sich mittelständischen Kunden für oder gegen Cloud Computing?
Managed Security aus der Cloud ist ein beliebtes Thema für den Mittelstand, genauso wie Software-as-a-Servie (SaaS)-Lösungen für ERP-Systeme


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(22.06.11) - Cloud Computing ist in aller Munde und kaum einer anderen IT-Technologie diagnostiziert die Marktforschung ein vergleichbares Wachstumspotential. Aber ist Cloud Computing wirklich eine neue Ära und revolutioniert die Bereitstellung von IT-Services? Und ist Cloud Computing schon beim Mittelstand angekommen? Unsere Meinung ist: ja.

Was ist Cloud Computing?
Cloud Computing ist ein IT-Ansatz, bei dem die Ressourcen durch effizientes Pooling in einer bedarfsorientierten, automatisch verwalteten virtuellen Infrastruktur als Service bereitgestellt werden.

Was ist neu an Cloud Computing?
Technologisch betrachtet ist Cloud Computing keine Neuerfindung. Es entspricht auch heute noch dem Host-Konzept früherer Tage, d.h. der Nutzung einer zentralisierten Infrastruktur durch dezentrale Clients. Vorreiter dieser Technologie war IBM schon in den 60’er Jahren. Betriebswirtschaftlich zeichnet sich Cloud Computing durch verbrauchsgerechte "On demand"-Abrechnung aus. Aber auch das war mit IBM-Hosts vor fast einem halben Jahrhundert schon möglich.

Der Begriff "Cloud Computing" schafft vielmehr Bewusstsein für etwas, das schon lange im geschäftlichen und privaten Umfeld praktiziert wird. Denn wer hat keinen E-Mail-Account bei einem Cloud Computing-Anbieter wie z.B. Google, und welches Unternehmen verzichtet auf Online-Zahlungsverkehr?! Neu ist, neben der Bezeichnung "Cloud Computing", dass durch den Ausbau von Netzwerk-Bandbreite und den modernen Virtualisierungstechnologien, dieses Konzept massiv beschleunigt wurde und nun jedem zugänglich ist.

Warum entscheiden sich mittelständischen Kunden für Cloud Computing?
Die Beweggründe sind unterschiedlich, und somit auch die Ansätze ob sich Kunden für ein Private-, Public-, oder Hybrid-Modell entscheiden.

Häufige Gründe unserer Kunden:
>> Flexibilität:
Gerade durch die wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre haben Unternehmen gelernt, und legen zunehmend Wert darauf "atmen" zu können. Es soll Flexibilität sichergestellt werden um schnell auf Wachstum, Lastspitzen oder auch auf Verschlankung reagieren zu können.

>> Usability: Cloud-Technologien verändern Benutzer-Szenarien, respektive ermöglichen neue Einsatzmöglichkeiten. Ein gutes Beispiel ist das Private Cloud Konzept unseres Kunden Klinik Schindlbeck. Um den Ärzten und Mitarbeitern ihre Desktops überall bereitzustellen wird dort auf eine Virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI) gesetzt.

>> Spezialisierte Systeme: Gerade in mittelständischen Unternehmen müssen IT-Mitarbeiter ein sehr breites Knowhow haben. Es gibt aber spezielle Systeme, für die ein sehr tiefes Spezialwissen notwendig ist, wie beispielsweise die IT-Security. Das komplizierte Regelwerk einer Firewall muss z.B. nur alle paar Monate angepasst werden, d.h. es fehlt auch zusätzlich an Routine. Daher ist Managed Security aus der Cloud ein beliebtes Thema für den Mittelstand, genauso wie Software-as-a-Servie (SaaS)-Lösungen für ERP-Systeme,
etc.

>> Datenauslagerung: Mittelständische Unternehmen haben oft nur einen RZ-Standort. Nur um Daten auszulagern wäre der Bau eines weiteren Rechenzentrums oft unwirtschaftlich. Die Auslagerung- und Sicherung von Daten zu einem Cloud-Anbieter schafft hier eine zuverlässige und günstige Lösung.

>> Kaufmännische Betrachtung: Cashflow-Optimierung – Cloud Computing bedeutet Mieten und somit keine Aktivierung von Bilanzpositionen und keine Kapitalbindung!

Vorbehalte mittelständischer Kunden
Bei mittelständischen Kunden treffen wir meistens auf ähnliche Vorbehalte:

>> Datenschutz: Sorge um die Datensicherheit und oft Unklarheit über die juristischen Hintergründe sorgen für Verunsicherung.

>> Kostenersparnis wird nicht erkannt: Oft sind die "echten Kosten" des internen IT-Betriebs nicht bekannt (Personalkosten, Strom, Kühlung, Stellplatz, Technologie-Refresh, Renewal-, Update-, Release-Aufwände).

>> Job-Angst: Dies wird nicht immer offen ausgesprochen, ist aber vorhanden. Unsere Meinung ist, dass Cloud Computing keine Arbeitsplätze gefährdet. Vielmehr wandelt sich die Aufgabe des ITAdministrators zu der eines IT-Managers.

Empfehlungen für den Mittelstand?
1)
Suchen Sie den passenden Partner. Kommunikation auf einer
Augenhöhe ist sehr wichtig!
2) Virtualisieren Sie die Bestandsumgebung
3) Beginnen Sie zuerst mit der Auslagerung von unkritischen Systemen
4) Sammeln Sie Erfahrungen mit dem Provider und der Technologie
5) Fokussieren Sie erst dann die Auslagerung von zentralen Kernsystemen!

Autor: Michael Döderlein,Geschäftsführer, inoX-tech GmbH
Dipl. Ing. Michael Döderlein leitet seit 2004 als Geschäftsführer die inoX-tech GmbH. Er führte das damals junge Unternehmen sicher durch die Herausforderungen einer geplatzten New-Economy-Blase und brachte es auf den kontinuierlichen Wachstumskurs, der bis heute anhält. Vor seinem Wechsel zu inoX-tech war Michael Döderlein u.a. als Ingenieur für KLIA (Kuala Lumpur International Airport, Malaysia) und in Dänemark als leitender Ingenieur "for the Deep Stations" für COMET (Copenhagen Metro) verantwortlich. Nach weiteren 6 Jahren als Consultant im Data Center Umfeld für CompuNet (heute Computacenter), trat er in die Rolle des Geschäftsführers von inoX-tech ein.
(inoX-tech: ra)

inoX-tech: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

Risiken und Vorteile von Cloud Computing Die Cloud ("Wolke"). Bei diesem Namen denkt man unweigerlich an undurchsichtigen Nebel, der niemals greifbar ist. Auch Cloud Computing kann ähnlich mysteriös auf den Betrachter wirken. Bevor man sich diesem für viele teilweise noch unbekannten Bereich der IT nähert, sollte man zunächst den Rummel, der darum veranstaltet wird, von der Wirklichkeit trennen. Emerson Network Power hat einige weit verbreitete Annahmen über Cloud Computing unter die Lupe genommen und präsentiert jetzt die Ergebnisse dieser Untersuchung.

Mit Drei-Punkte-Plan zum Cloud Computing Rund 2,4 Millionen neue Arbeitsplätze bis 2015 und 760 Milliarden Euro Umsatz in Europa - glaubt man den Auguren des Centre for Economics and Business Research, stehen der IT-Branche mit Cloud Computing goldene Zeiten bevor. Tatsächlich wirft die Nutzung der Cloud viele Fragen auf: Wer hat Zugriff auf die abgespeicherten Informationen? Wie lässt sich der Zugang kontrollieren? Denn bei aller Euphorie über Einsparungen und Flexibilität ist klar: Der Umstieg auf Cloud Computing sollte gut vorbereitet und die IT-Infrastruktur entsprechend angepasst sein.

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Wenn die Cloud die sicherste Lösung ist Auch wenn der "Cloud" vielerorts noch wenig Vertrauen entgegengebracht wird: Es gibt durchaus Fälle, in denen die Zusammenarbeit via Cloud nicht nur eine praktikable, sondern auch die sicherste Lösung ist. Und zwar schon länger, als es den Begriff "Cloud" gibt. Die Unternehmensberatung microfin kennt Beispiele aus der Praxis - etwa bei der Zusammenarbeit von Mitarbeitern im und außerhalb des Unternehmens.

Definitionen von Cloud-Services Public Cloud beschreibt eine "öffentlich zugängliche" IT-Umgebung, die von einer beliebigen Anzahl Personen und Unternehmen genutzt werden kann. Das heißt, IT-Systeme werden im hohen Maße gemeinsam für verschiedene Anwender eingesetzt, Netzwerke sind nicht separiert und der Anwender weiß nicht, wo zum Beispiel seine Daten gespeichert sind. Eine Public Cloud bietet potenziell die besten wirtschaftlichen Größenvorteile, aber auch geringe Datensicherheit und spezifische Verfügbarkeit.

Zugriff auf Cloud Computing-Services Covisint, Sicherheits- und Cloud Computing-Spezialistin in der Automobilindustrie und Tochter von Compuware, plädierte anlässlich der Automobilwoche-Konferenz 2011 für sichere Netzwerk-Plattformen beim vernetzten Fahrzeug. Informations- und Kommunikations-Netzwerke seien erst dann sicher, wenn sie über ein robustes und flexibles Identitätsmanagement verfügen sowie eine einfache und geschützte Kommunikation zwischen Fahrzeugherstellern, -händlern und -besitzern zulassen. Außerdem sei der unkomplizierte Zugriff auf Cloud Computing-Services sowie die Unterstützung jeder denkbaren Strategie zur Internetanbindung entscheidend.

Cloud Data Management Interface (CDMI) Die Cloud Storage Initiative (CSI) der SNIA Europe meldet die zunehmende Akzeptanz und Verbreitung der von ihr entwickelten unabhängigen Managementschnittstelle für Cloud Storage "CDMI". Der Storage-Fachverband stellte das "Cloud Data Management Interface" (CDMI) offiziell vor einem Jahr vor; mittlerweile entwickeln verschiedene Zertifizierungs- und Entwicklungsgremien Referenzimplementierungen auf Basis von CDMI.

Vier Argumente für Enterprise Cloud Vielen Unternehmen bietet Cloud Computing zu wenig Sicherheit. Easynet will zeigen, wie man mit einer Enterprise Cloud die Vorteile des Cloud Computing auch in unternehmenskritischen Umgebungen nutzen kann.

Gewachsene IT und Cloud kombinieren Experten bescheinigen der Cloud das Potential, die IT-Landschaft nachhaltig zu verändern; deutsche Unternehmen zeigen sich beim Einstieg in die Wolke aber noch zurückhaltend. Viele SAP-Anwender fragen sich, was mit ihren millionenschweren SAP-Installationen geschieht, sollten sie sämtliche Applikationen aus dem Netz beziehen. Die Lösung: Der Weg in die Cloud führt über die private Cloud.

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