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Performanceprobleme auch in der Cloud


Aufgedeckt: Fünf Irrtümer über Cloud Computing und IT-Performance
Unternehmen sollten sich nach einer Monitoring-Lösung umsehen, die dabei hilft, eventuelle Störungen sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer eigenen IT-Landschaft zu lokalisieren


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(02.02.11) - Cloud Computing ist seit einigen Jahren eines der großen Trendthemen der Unternehmens-IT. Inzwischen profitieren bereits zahlreiche Unternehmen aller Branchen von Cloud Computing-Lösungen und viele weitere planen den Wechsel in die Cloud für die nahe Zukunft. Ein guter Zeitpunkt, um einige Missverständnisse und falsche Annahmen aus dem Weg zu räumen, die in der Diskussion um Cloud Computing häufig aufgegriffen wurden. Compuware hat fünf dieser populären Irrtümer zusammengefasst:

1. Beim Thema Cloud handelt es sich nur um einen Hype bzw. eine Marketing-Geschichte
Das Ausmaß der Berichterstattung könnte den Eindruck erwecken, dass es sich beim Thema Cloud um einen medialen Hype handelt. Ein Blick auf die Marktzahlen und Entwicklungen zeigt allerdings, dass die hohe Aufmerksamkeit, mit der das Thema behandelt wird, gerechtfertigt ist. Einer aktuellen Studie von Bitkom und Experton Group zufolge lag der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland im Jahr 2010 bereits bei 1,14 Milliarden Euro und wird auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen, bei einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 48 Prozent pro Jahr. Damit werden in fünf Jahren etwa 10 Prozent der gesamten IT-Ausgaben in Deutschland auf diese Technologie entfallen.

2. Cloud Computing ist nur für Start-Ups und mittelständische Unternehmen interessant
Bei kleineren Unternehmen mit viel Wachstumspotenzial erfreut sich die Cloud großer Beliebtheit, da diese sich mit ihrer Hilfe schnell auf variierende Nachfragesituationen einstellen können. Laut Gartner steht Cloud Computing jedoch auch in Großunternehmen weit oben auf der IT-Agenda, gleich nach einer besseren Auslastung der eigenen Rechenzentren. Das Ziel ist eine konsolidierte IT, bei welcher Nachfrageschwankungen flexibel über die Cloud abgefangen werden und die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden.

3. IT-Abteilungen werden durch Cloud Computing obsolet
Mehr als jede andere Industrie ist die IT durch rapide Veränderungen und Entwicklungen geprägt. Während der Umzug verschiedener IT-Bereiche in die Cloud bedeutet, dass einige der traditionellen IT-Skills nicht mehr im gleichen Umfang in der eigenen IT-Abteilung benötigt werden, steigt wiederum der Bedarf an neuen Fertigkeiten. IT-Profis müssen sich damit auseinandersetzen, die konstante Performance der IT im Zusammenspiel über verschiedene interne und externe Quellen zu gewährleisten sowie Fehler schnell zu lokalisieren und zu beheben. Eine Studie des Londoner Centre for Economics and Business Research (CEBR) prognostiziert, dass aufgrund von Cloud Computing bis 2015 allein in Deutschland 39.000 neue Unternehmen gegründet werden. Für den deutschen Markt rechnen die Forscher in diesem Zeitraum mit 789.000 neuen Arbeitsplätzen.

4. Performance-Probleme haben sich mit dem Umzug in die Cloud erledigt
Cloud Computing schafft größere Flexibilität und Kostentransparenz, ist allerdings kein Allheilmittel. Beim Performance Monitoring müssen sich Unternehmen in einer Cloud Computing-Umgebung neuen Herausforderungen stellen. Um sicherzustellen, dass die Nutzer jederzeit Zugriff auf Geschäftsanwendungen haben, die vollständig oder teilweise in die Wolke ausgelagert sind, ist es wichtig die Performance auf allen Ebenen und – ganz entscheidend – aus der Sicht des Endanwenders, zu betrachten. Daher sollten sich Unternehmen nach einer Monitoring-Lösung umsehen, die dabei hilft, eventuelle Störungen sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer eigenen IT-Landschaft zu lokalisieren. Liegt das Problem außerhalb des Unternehmensnetzes, also im Internet, ist es wichtig zu ermitteln, ob es nur in bestimmten Regionen oder bei bestimmten Internet-Providern auftritt.

6. Daten sind in der Cloud nicht sicher
Wie in allen anderen Bereichen auch, gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Unternehmen, die ihre Daten zuvor auf Servern am eigenen Standort verwalteten, stellen diese geographische Nähe häufig mit Sicherheit gleich. Diese Annahme ignoriert allerdings einen wichtigen Punkt: die Unternehmens-IT setzt sich aus vielen verschiedenen Systemen zusammen, deren Anbindung immer auch neue potentielle Sicherheitslecks ergeben können. Greifen die Nutzer wie bei Cloud Computing vor allem über das Internet auf Informationen zu, ist nur eine einzige Datenverbindung zu überwachen. Das erleichtert es Unternehmen, sich gegen Angriffe zu schützen und den Zugriff auf wichtige Daten zu kontrollieren.
(Compuware: ra)

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Meldungen: Hintergrund

Strategie für den Weg ins Cloud Computing Cloud Computing hat zweifellos Hochkonjunktur. Laut einer Studie von Ernst & Young nutzen bereits 61 Prozent aller Unternehmen weltweit ICT-Services aus der Wolke oder planen den Einsatz noch in 2012. Um den Weg in die Wolke erfolgreich zu vollziehen, raten die Cloud Computing-Experten von T-Systems dazu, die folgenden strategischen Punkte in die Vorgehensweise einzuarbeiten.

Neue Technologien eröffnen neue Angriffswege Die Internetsicherheit hat sich im vergangenen Jahr in einigen Bereichen signifikant verbessert: Anwendungen sind deutlich weniger verwundbar gegenüber Angriffen, die Schäden durch Spam und Exploit-Code sind zurückgegangen. Dies zeigt der "X-Force 2011 Trend and Risk Report" von IBM. Gleichzeitig lässt der Bericht darauf schließen, dass Hacker und andere Angreifer deshalb auf neue Taktiken zurückgreifen: Sie zielen nun verstärkt auf Lücken in Nischenbereichen der IT ab und konzentrieren sich auf neue Technologien wie soziale Netzwerke und mobile Geräte.

Ohne WAN-Optimierung nicht zu schaffen Corporate Networks könnte in Kürze die Bandbreite ausgehen, wenn IT-Manager auf den Einsatz von WAN-Optimierungssystemen verzichten. Der Grund: "Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Computing-Services und Videokonferenz-Lösungen", sagt Mike Betz, Vice President EMEA von Silver Peak Systems, Anbieterin von WAN-Optimierungslösungen für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud Computing-Umgebungen. "Solche Services werden häufig über das zentrale Firmenrechenzentrum bereitgestellt, etwa im Rahmen eines Private-Cloud-Angebots", ergänzt Betz. "Vor allem dann, wenn Mitarbeiter in Außenstellen oder Filialen über Weitverkehrsverbindungen auf solche Dienste zugreifen, treten schnell Engpässe auf und die Qualität der Services leidet."

Cloud Computing birgt gewisses Sicherheitsrisiko Cloud Computing zählt zu den wichtigsten Trends in der Unternehmens-IT. Dennoch haben Sicherheitsexperten nach wie vor Bedenken, sensible, geschäftskritische Daten in eine "Rechnerwolke" auszulagern. Mit Hilfe der Quantenphysik wäre völlig sicheres Cloud Computing möglich, sagen jetzt Wiener Experimentalphysiker um Philip Walther und Anton Zeilinger. Den Wissenschaftlern des Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) an der Uni Wien und des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Akademie der Wissenschaften, gelang es, einen Quantencomputer so zu konstruieren, dass alle Berechnungen und deren Ergebnisse dem Computer selbst verborgen bleiben. Die Arbeit erfolgte gemeinsam mit Kollegen aus Schottland, Kanada und Singapur.

Cloud Computing und WAN-Optimierung Neben Cloud Computing ist "Big Data" einer der Begriffe, mit dem sich IT-Fachleute derzeit intensiv beschäftigen. Dahinter verbirgt sich der Transport, das Speichern und die Analyse von großen Mengen unterschiedlicher Daten in Cloud Computing-Umgebungen. Doch Big Data hat laut Silver Peak Systems, einem Anbieter von WAN-Optimierungslösungen, für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud Computing-Umgebungen, einen Haken: Die Datenbestände müssen über Weitverkehrsnetze schnell, zuverlässig und kostengünstig zum Cloud Computing-Service transportiert werden, der die Analyse übernimmt.

Cloud Computing-Umgebungen absichern Die steigende Popularität von gehosteten Cloud Computing- und Software-as-a-Service (SaaS)-Services stellt Entwickler bei der Absicherung kritischer Anwendungen vor neue Herausforderungen. "Die Kontrolle über standortferne auf mandantenfähigen Architekturen basierenden Infrastrukturen zu behalten gehört zweifelsohne zu den schwierigsten Aufgaben denen sich Entwickler stellen müssen", erläutert Dr. Johannes Ullrich, Forschungsdekan und Fakultätsmitglied des Sans Technology Instituts.

Risiken und Vorteile von Cloud Computing Die Cloud ("Wolke"). Bei diesem Namen denkt man unweigerlich an undurchsichtigen Nebel, der niemals greifbar ist. Auch Cloud Computing kann ähnlich mysteriös auf den Betrachter wirken. Bevor man sich diesem für viele teilweise noch unbekannten Bereich der IT nähert, sollte man zunächst den Rummel, der darum veranstaltet wird, von der Wirklichkeit trennen. Emerson Network Power hat einige weit verbreitete Annahmen über Cloud Computing unter die Lupe genommen und präsentiert jetzt die Ergebnisse dieser Untersuchung.

Mit Drei-Punkte-Plan zum Cloud Computing Rund 2,4 Millionen neue Arbeitsplätze bis 2015 und 760 Milliarden Euro Umsatz in Europa - glaubt man den Auguren des Centre for Economics and Business Research, stehen der IT-Branche mit Cloud Computing goldene Zeiten bevor. Tatsächlich wirft die Nutzung der Cloud viele Fragen auf: Wer hat Zugriff auf die abgespeicherten Informationen? Wie lässt sich der Zugang kontrollieren? Denn bei aller Euphorie über Einsparungen und Flexibilität ist klar: Der Umstieg auf Cloud Computing sollte gut vorbereitet und die IT-Infrastruktur entsprechend angepasst sein.

SaaS: Kostenlos oder kostenpflichtig auf Mietbasis Auch wenn heut fast jeder von Cloud Computing redet: Nur wenige private Nutzer wissen, mit dem Begriff, der den Beginn einer neuen Ära im Internet-Zeitalter zu markieren scheint, etwas anzufangen. Dabei ist in Deutschland schon nahezu jeder Internet-Nutzer mit so genannten Cloud Computing-Anwendungen oder Cloud Computing-Services in Kontakt gekommen. "Und zwar schon lange bevor sich der Begriff Cloud Computing überhaupt durchgesetzt hat", berichtet Christian Heutger, Geschäftsführer des Internet Security-Spezialisten PSW Group.

Was ist neu an Cloud Computing? Cloud Computing ist in aller Munde und kaum einer anderen IT-Technologie diagnostiziert die Marktforschung ein vergleichbares Wachstumspotential. Aber ist Cloud Computing wirklich eine neue Ära und revolutioniert die Bereitstellung von IT-Services? Und ist Cloud Computing schon beim Mittelstand angekommen? Unsere Meinung ist: ja.

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Strategiepapier zu Cloud Computing Cloud Sourcing: Vom Prinzip her bereits bekannt