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Strategiepapier zu Cloud Computing


Softwarebranche empfiehlt dem Europäischen Parlament Zehn-Punkte-Plan beim Cloud Computing
Cloud Computing-Vision für Europa - Privatsphäre der Nutzer in der Cloud stärken sowie dem Betrug und der Erschleichung von Leistungen entgegenwirken


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(22.02.11) - Als Antwort auf einen Aufruf der Europäischen Kommission hat die Business Software Alliance (BSA) einen Maßnahmenkatalog zur Förderung von Cloud Computing-Services vorgelegt. Die "Cloud Computing Policy Agenda for Europe" führt zehn Empfehlungen für ein geeignetes politisches, rechtliches und technisches Umfeld an. Es ist das erste Strategiepapier, das sich umfassend mit politischen Fragestellungen zum Cloud Computing auseinandersetzt.

Vor dem Hintergrund der europäischen Gesetzgebungsagenda 2011-2012 hat die BSA zehn Maßnahmen herausgearbeitet, darunter auch einige gesetzgeberische. Sie sollen die Privatsphäre der Nutzer in der Cloud stärken, dem Betrug und der Erschleichung von Leistungen entgegenwirken, die Entwicklung der nötigen Standards und Infrastrukturen fördern sowie ein adäquates Maß an regulatorischer Klarheit schaffen, um Investitionen in Cloud Computing-Projekte der EU attraktiv zu machen.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Die Cloud Computing Agenda der BSA für Europa im Überblick:

1. Förderung der Transparenz von Sicherheitsmaßnahmen in der Cloud

2. Verbesserung der Gesetzgebung zur Datensicherheit

3. Schaffung von Rechten, die Dritten Maßnahmen gegen Cyberattacken ermöglichen

4. Abschreckung von Hackern durch empfindliche Strafen auf nationaler Ebene

5. Harmonisierung des europäischen Datenschutzrahmens auf Ebene der Mitgliedsstaaten

6. EU-weite Klärung der Regeln zur Vorratsdatenspeicherung

7. Bi- oder multilaterale Kooperationen zum Schutz internationaler Datentransfers und Überprüfung heute eingesetzter Bearbeitungsmechanismen

8. Klärung der Frage, ob bestehende Handelskonventionen wie etwa das Allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) der WTO das Bereitstellen von Cloud-Services betreffen
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9. Förderung der Übertragbarkeit von Daten durch marktbestimmte, technologieneutrale Richtlinien

10. Bekämpfung des Diebstahls geistigen Eigentums über Cloud Services durch die entschlossene Durchsetzung rechtlicher Vorgaben und transparente Vorgaben zu Rechten und Behelfsmitteln

Die BSA hat das Dokument bei einer Veranstaltung in den Räumen des Europäischen Parlaments vorgestellt. Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunde zählten der bulgarische Abgeordnete Ivailo Kalfin, Dr. Udo Helmbrecht, Executive Director bei ENISA (European Network and Information Security Agency), Carl-Christian Buhr aus dem Stab von Kommissarin Neelie Kroes, sowie Vertreter der BSA-Mitglieder Symantec und Dell. Anwesend waren zudem hochrangige Vertreter des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, der Mitgliedsstaaten sowie verschiedener Branchen, um gemeinsam an einer Cloud Computing-Vision für Europa zu arbeiten.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

In einer Rede in Davos hatte EU-Kommissarin Neelie Kroes zuvor betont, dass Maßnahmen zur leichteren Einführung von Cloud Computing eine Top-Priorität für Europa seien. So könnten völlig neue Serviceangebote für EU-Bürger entstehen und wirtschaftliches Wachstum in vielen Bereichen unterstützt werden. Jedoch müssten zuerst die komplexen rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Fragen geklärt werden, die der Entwicklung von Cloud Computing hinderlich sein könnten. Es müsse eine EU-weite Strategie ausgearbeitet werden, so die Politikerin.

Francisco Mingorance, Senior Director of Government Affairs, EMEA der BSA, sagte: "Derim Cloud Computing erkennbare technologische Fortschritt bietet für Unternehmen, Regierungen und Bürger der EU weitreichende Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion. Es ist an der Zeit, die vielen scheinbar zusammenhangslosen Dossiers der europäischen Agenda unter dem Gesichtspunkt des Cloud Computing zu betrachten. Nur so kann ein regulatorisches Umfeld geschaffen werden, in dem die Vorteile der Cloud der gesamten Europäischen Union zugute kommen."(Business Software Alliance: ra)

Business Software Alliance: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

Strategie für den Weg ins Cloud Computing Cloud Computing hat zweifellos Hochkonjunktur. Laut einer Studie von Ernst & Young nutzen bereits 61 Prozent aller Unternehmen weltweit ICT-Services aus der Wolke oder planen den Einsatz noch in 2012. Um den Weg in die Wolke erfolgreich zu vollziehen, raten die Cloud Computing-Experten von T-Systems dazu, die folgenden strategischen Punkte in die Vorgehensweise einzuarbeiten.

Neue Technologien eröffnen neue Angriffswege Die Internetsicherheit hat sich im vergangenen Jahr in einigen Bereichen signifikant verbessert: Anwendungen sind deutlich weniger verwundbar gegenüber Angriffen, die Schäden durch Spam und Exploit-Code sind zurückgegangen. Dies zeigt der "X-Force 2011 Trend and Risk Report" von IBM. Gleichzeitig lässt der Bericht darauf schließen, dass Hacker und andere Angreifer deshalb auf neue Taktiken zurückgreifen: Sie zielen nun verstärkt auf Lücken in Nischenbereichen der IT ab und konzentrieren sich auf neue Technologien wie soziale Netzwerke und mobile Geräte.

Ohne WAN-Optimierung nicht zu schaffen Corporate Networks könnte in Kürze die Bandbreite ausgehen, wenn IT-Manager auf den Einsatz von WAN-Optimierungssystemen verzichten. Der Grund: "Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Computing-Services und Videokonferenz-Lösungen", sagt Mike Betz, Vice President EMEA von Silver Peak Systems, Anbieterin von WAN-Optimierungslösungen für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud Computing-Umgebungen. "Solche Services werden häufig über das zentrale Firmenrechenzentrum bereitgestellt, etwa im Rahmen eines Private-Cloud-Angebots", ergänzt Betz. "Vor allem dann, wenn Mitarbeiter in Außenstellen oder Filialen über Weitverkehrsverbindungen auf solche Dienste zugreifen, treten schnell Engpässe auf und die Qualität der Services leidet."

Cloud Computing birgt gewisses Sicherheitsrisiko Cloud Computing zählt zu den wichtigsten Trends in der Unternehmens-IT. Dennoch haben Sicherheitsexperten nach wie vor Bedenken, sensible, geschäftskritische Daten in eine "Rechnerwolke" auszulagern. Mit Hilfe der Quantenphysik wäre völlig sicheres Cloud Computing möglich, sagen jetzt Wiener Experimentalphysiker um Philip Walther und Anton Zeilinger. Den Wissenschaftlern des Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) an der Uni Wien und des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Akademie der Wissenschaften, gelang es, einen Quantencomputer so zu konstruieren, dass alle Berechnungen und deren Ergebnisse dem Computer selbst verborgen bleiben. Die Arbeit erfolgte gemeinsam mit Kollegen aus Schottland, Kanada und Singapur.

Cloud Computing und WAN-Optimierung Neben Cloud Computing ist "Big Data" einer der Begriffe, mit dem sich IT-Fachleute derzeit intensiv beschäftigen. Dahinter verbirgt sich der Transport, das Speichern und die Analyse von großen Mengen unterschiedlicher Daten in Cloud Computing-Umgebungen. Doch Big Data hat laut Silver Peak Systems, einem Anbieter von WAN-Optimierungslösungen, für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud Computing-Umgebungen, einen Haken: Die Datenbestände müssen über Weitverkehrsnetze schnell, zuverlässig und kostengünstig zum Cloud Computing-Service transportiert werden, der die Analyse übernimmt.

Cloud Computing-Umgebungen absichern Die steigende Popularität von gehosteten Cloud Computing- und Software-as-a-Service (SaaS)-Services stellt Entwickler bei der Absicherung kritischer Anwendungen vor neue Herausforderungen. "Die Kontrolle über standortferne auf mandantenfähigen Architekturen basierenden Infrastrukturen zu behalten gehört zweifelsohne zu den schwierigsten Aufgaben denen sich Entwickler stellen müssen", erläutert Dr. Johannes Ullrich, Forschungsdekan und Fakultätsmitglied des Sans Technology Instituts.

Risiken und Vorteile von Cloud Computing Die Cloud ("Wolke"). Bei diesem Namen denkt man unweigerlich an undurchsichtigen Nebel, der niemals greifbar ist. Auch Cloud Computing kann ähnlich mysteriös auf den Betrachter wirken. Bevor man sich diesem für viele teilweise noch unbekannten Bereich der IT nähert, sollte man zunächst den Rummel, der darum veranstaltet wird, von der Wirklichkeit trennen. Emerson Network Power hat einige weit verbreitete Annahmen über Cloud Computing unter die Lupe genommen und präsentiert jetzt die Ergebnisse dieser Untersuchung.

Mit Drei-Punkte-Plan zum Cloud Computing Rund 2,4 Millionen neue Arbeitsplätze bis 2015 und 760 Milliarden Euro Umsatz in Europa - glaubt man den Auguren des Centre for Economics and Business Research, stehen der IT-Branche mit Cloud Computing goldene Zeiten bevor. Tatsächlich wirft die Nutzung der Cloud viele Fragen auf: Wer hat Zugriff auf die abgespeicherten Informationen? Wie lässt sich der Zugang kontrollieren? Denn bei aller Euphorie über Einsparungen und Flexibilität ist klar: Der Umstieg auf Cloud Computing sollte gut vorbereitet und die IT-Infrastruktur entsprechend angepasst sein.

SaaS: Kostenlos oder kostenpflichtig auf Mietbasis Auch wenn heut fast jeder von Cloud Computing redet: Nur wenige private Nutzer wissen, mit dem Begriff, der den Beginn einer neuen Ära im Internet-Zeitalter zu markieren scheint, etwas anzufangen. Dabei ist in Deutschland schon nahezu jeder Internet-Nutzer mit so genannten Cloud Computing-Anwendungen oder Cloud Computing-Services in Kontakt gekommen. "Und zwar schon lange bevor sich der Begriff Cloud Computing überhaupt durchgesetzt hat", berichtet Christian Heutger, Geschäftsführer des Internet Security-Spezialisten PSW Group.

Was ist neu an Cloud Computing? Cloud Computing ist in aller Munde und kaum einer anderen IT-Technologie diagnostiziert die Marktforschung ein vergleichbares Wachstumspotential. Aber ist Cloud Computing wirklich eine neue Ära und revolutioniert die Bereitstellung von IT-Services? Und ist Cloud Computing schon beim Mittelstand angekommen? Unsere Meinung ist: ja.

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