- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

84 Prozent nutzen Cloud-Dateifreigabedienste


IT-Teams zwischen sicherer Dateiübertragung und der Realität
Die große Mehrheit der befragten IT-Experten hält die sichere Dateiübertragung für wichtig, dennoch nutzen mehr als die Hälfte unsichere Cloud Computing-Dienste für ihren Dateiaustausch

(10.03.16) - Ipswitch präsentiert die Ergebnisse ihrer aktuellen Umfrage, für die 555 IT-Experten weltweit zu den derzeitigen Dateiübertragungslösungen sowie deren Richtlinien in ihren Unternehmen befragt wurden. Für die europäischen Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien nahmen 300 Experten an der Umfrage teil. Wie die Umfrage bestätigt, erachten die Teilnehmer sichere Dateiübertragungsverfahren zwar als sehr wichtig, verfügen jedoch meist nicht über die dafür notwendigen Tools.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungen und Schwachstellen ist die Möglichkeit zum sicheren Austausch von Unternehmensdaten für IT-Teams wesentlich. Das bestätigt auch die aktuelle Ipswitch-Studie: Für 76 Prozent der Befragten weltweit ist es wichtig, Dateien sowohl intern als auch extern sicher übertragen zu können. Die Einschätzungen variieren hier leicht, wie die Auswertung nach Ländern zeigt: In den USA sind 84 Prozent, in Großbritannien 78 Prozent, in Deutschland 74 Prozent und in Frankreich 62 Prozent von der Wichtigkeit überzeugt.

Wie die Angaben der IT-Experten zeigen, sieht die Realität im Hinblick auf die genutzten Dateiübertragungslösungen jedoch meist anders aus:

Zentrale Ergebnisse der Studie:

>> Während weltweit 76 Prozent der IT-Experten die Möglichkeit der sicheren in- und externen Übertragung und Freigabe von Dateien für sehr wichtig hielten, sagten 61 Prozent, dass innerhalb ihres Unternehmens unsichere Cloud-Dateifreigabedienste wie Dropbox genutzt würden.
In Europa nutzen 84 Prozent der Teilnehmer Cloud-Dateifreigabedienste und 74 Prozent verwenden File-Transfer-Protocol-Server (FTP).

>> 32 Prozent der IT-Experten weltweit gaben an, über keinerlei Richtlinien für die Dateiübertragung zu verfügen, 25 Prozent planten jedoch, solche einzuführen. Ein Viertel (25 Prozent) der IT-Experten sagte, in ihrem Unternehmen gebe es Richtlinien für Dateiübertragungstechnologie, jedoch sei deren Durchsetzung inkonsistent.

Betrachtet man die Aussagen der europäischen Teilnehmer, verfügen 59 Prozent über Richtlinien, die die Nutzung bestimmter Technologie oder Dienste zur Übertragung sensibler Daten untersagen, während 36 Prozent die Einführung von Richtlinien planen.

>> 21 Prozent der weltweit befragten IT-Experten hatten vermutlich einen Verstoß gegen die Datensicherheit miterlebt oder Datenverluste erlitten, waren sich jedoch nicht sicher. Weniger als ein Drittel (28 Prozent) der IT-Experten erklärten, ihre Prozesse zur Identifizierung und Reduzierung von Risiken bei der Dateiübertragung seien effizient – in Europa ist die Einschätzung gleich, auch hier sehen die 28 Prozent der befragten Teilnehmer so.

Zudem hatten 47 Prozent der europäischen Unternehmen möglicherweise einen umfangreichen Datenverlust infolge einer Panne bei der Dateiübertragung erlitten. 55 Prozent der Teilnehmer, die einen solchen Verlust erlitten hatten, gaben Bedien- oder Verarbeitungsfehler als Ursache an.

>> Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der 555 IT-Experten gab an, über eine Lösung für Managed File Transfer (MFT) zu verfügen.

Doch welche Lehren können IT-Teams aus diesen Ergebnissen ziehen? "Die Umfrageergebnisse weisen auf eine offensichtliche Lücke zwischen IT und Unternehmensführung beim Thema sichere Dateiübertragung hin", erklärte Michael Hack, der Senior Vice President of European Operations bei Ipswitch. "Auf diesen Schwerpunkt müssen IT-Teams 2016 aufmerksam machen, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen über eine granulare Zugriffskontrolle, automatische Richtliniensteuerung und Möglichkeiten zum Schutz von in der Übertragung befindlichen sowie abgelegten Daten verfügt. Indem IT-Teams eine MFT-Lösung implementieren und strenge Richtlinien durchsetzen, können sie ohne großen Aufwand dafür sorgen, dass sensible Unternehmensdaten sicher und geschützt sind." (Ipswitch: ra)

Ipswitch File Transfer: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Budgets für den digitalen Wandel wachsen

    Splunk gab die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt. Diese belegen, dass Initiativen für die digitale Transformation erfolgreicher sind, wenn die finanzielle Unterstützung von allen Abteilungen getragen wird. Die Studie trägt den Titel "Wegbereiter des digitalen Wandels: ein datengestützter Ansatz". Die Befragung unter 400 erfahrenen IT-Führungskräften in Deutschland, den USA und dem Vereinigten Königreich zeigt: Initiativen für eine digitale Transformation sind bereits weit verbreitet. Auf die Frage nach dem Status Quo erklärten 55 Prozent, sie schwämmen mit dem Strom. 36 Prozent dagegen sehen sich als Vorreiter.

  • Industrie 4.0 nimmt Konturen an

    Die jüngste Studie von IDG bestätigt: Industrie 4.0 gewinnt an Bedeutung. Allerdings rechnet der Marktforscher IDG Research Services erst in einigen Jahren mit einem Durchbruch. Die unter Beteiligung von Consol entstandene Multi-Client-Studie "Industrie 4.0" beruht auf der Befragung von 339 IT-Verantwortlichen in der DACH-Region. Gegenwärtig stuft rund ein Drittel von ihnen (36 Prozent) die Relevanz von Industrie 4.0 als "hoch" und "sehr hoch" ein. Nicht überraschend ist, dass vor allem große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (44 Prozent) sich mit der Thematik befassen. Das Interesse der Fachbereiche Produktion, Fertigung und Konstruktion an dem Thema ist entgegen aller Erwartungen unterdurchschnittlich, denn nur 2 Prozent der Befragten betrachten die Relevanz von Industrie 4.0 aktuell als "sehr hoch" und nur 20 Prozent als "hoch". Auch bei der Einschätzung der künftigen Bedeutung von Industrie 4.0 liegen diese Fachabteilungen weit unter dem Durchschnitt: Nur 53 Prozent bewerten sie als "wichtig" oder "sehr wichtig", während die Gesamtheit der Befragten den Stellenwert des Themas mit 65 Prozent stärker gewichtet.

  • Digitale Transformation benötigt effiziente IT

    Die meisten Unternehmen in Deutschland haben begonnen, in digitale Technologien zu investieren, ihre Prozesse anzupassen oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das ist das Kernergebnis des "IDC MaturityScape Benchmark Assessments" "Unternehmen zwischen Tradition und Wandel - Die digitale Transformation in Deutschland", das im Auftrag von Microsoft erstellt wurde. Die Marktforscher von IDC haben im Herbst 2016 mehr als 200 Firmen und Organisationen in Deutschland mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt: Wo genau stehen Unternehmen in Deutschland bei ihrer digitalen Transformation? Wie weit sind sie bei der Umsetzung schon gekommen und mit welchen Hürden sehen sie sich konfrontiert? Fast zwei von drei Unternehmen in Deutschland (62 Prozent) sehen sich selbst auf Augenhöhe mit ihren Wettbewerbern und bewerten ihr eigenes Tun und Handeln positiv.

  • Hybride IT - gängiger Standard

    Obwohl sich hybride IT zum Branchenstandard entwickelt, zögern viele Unternehmen damit, auf hybride Cloud Computing-Lösungen zu setzen, die tatsächlich miteinander verknüpft sind. Rund 55 Prozent haben vor, ihre IT innerhalb der nächsten zwei Jahre mit Multi- oder Single-Cloud-Lösungen auszustatten, die aber kaum Interoperabilität zulassen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der IT-Dienstleisterin Dimension Data hervor. Ein Hybrid-Ansatz bedeutet heute in der Regel, dass einige Anwendungen oder Workloads außerhalb des eigenen Rechenzentrums, einige vor Ort und einige in Public- oder Private-Cloud-Umgebungen verarbeitet werden. Im eigentlichen Sinne bezieht sich Hybrid aber darauf, dass eine einzelne Anwendung oder ein bestimmter Workload mehrere Einsatzorte mit einbezieht, also dass beispielsweise Daten genutzt werden, die im eigenen Rechenzentrum gespeichert sind, während Berechnungen damit auf einer öffentlichen Cloud Computing-Plattform durchgeführt werden. Solche Vorgänge erfordern interoperable Clouds und entsprechende Management-Fähigkeiten.

  • As-a-Service erreicht neuen Rekordwert

    Das Jahresvolumen Cloud-basierter Services in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) hat erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Dies zeigt, dass As-a-Service-Angebote im weltweit größten Sourcing-Markt immer mehr an Bedeutung gewinnen - so die Ergebnisse des EMEA ISG Index für das erste Quartal 2017. Er wird von Information Services Group (ISG) (NASDAQ: III) herausgegeben, einem führenden Marktforschungs- und Beratungshaus im Informationstechnologie-Segment. Der EMEA ISG Index erfasst Outsourcing-Abschlüsse der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens vier Millionen Euro. Das ACV des privatwirtschaftlichen Gesamtmarktes erreichte im ersten Quartal 2017 3,5 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 19 Prozent. Das As-a-Service-Segment wuchs durchgängig: gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 48 Prozent und im Vergleich mit dem vorigen Quartal um 13 Prozent. Diese Entwicklung wurde von der zunehmenden Nachfrage der Unternehmen nach digitalen Lösungen getrieben. Auch das ACV des traditionellen Sourcings legte zu. Die Abschlüsse mit einem Gesamtwert von 2,5 Milliarden Euro entsprechen dem höchsten Wert seit über einem Jahr und resultierten vor allem aus sechs kürzlich in EMEA abgeschlossenen Großverträgen.

  • KI tritt aus dem Schattendasein

    Viele Industrieunternehmen investieren zu wenig in digitale Technologien und drohen dadurch Marktanteile zu verlieren, so eine neue Studie von Accenture. Im Rahmen der Studie ‚Accenture Technology Vision 2017' befragte Accenture 102 Führungskräfte in der Automobilindustrie und 562 Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau weltweit. Obwohl zwei Drittel aller Befragten die disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung im eigenen Unternehmen spüren, gaben die Hälfte der Automobil- und 60 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauunternehmen an, dass Investitionen in diesem Bereich bisher nicht ausreichend in ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigt würden. Weiterhin ist eine große Mehrheit der befragten Industrieunternehmen (94 Prozent) überzeugt, dass digitale Technologien und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) ihr Geschäft radikal verändern werden. Jedoch mangele es an entsprechenden Kompetenzen in denjenigen Bereichen, die immer stärker vom Einsatz digitaler Technologien abhängig sind, so die Studie weiter. Dazu zählen etwa ‚Products-as-a-Service' - also die Vermarktung einer durch das Produkt erzielten Leistung - und Product Lifecycle Management.

  • Digitalisierungsstrategie ist Chefsache

    Die große Chance der Digitalisierung liegt für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) entweder in der individuellen und flexiblen Anpassung ihrer Produkte oder in der Erschließung neuer Geschäftsbereiche im Kontext von produktbezogenen und datenbasierten Services. Das geht aus der Studie "Digitalisierung industrieller Wertschöpfung - Transformationsansätze für KMU" des Instituts für Innovation und Technik in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hervor. Die zunehmende Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung von Produktionssystemen löst weit reichende Veränderungen industrieller Wertschöpfungsprozesse aus.

  • 54 Prozent misstrauen US-Providern

    Bei der Auswahl des Cloud-Providers entscheiden sich 89 Prozent der deutschen IT-Entscheider für inländische Anbieter. Danach folgt weit abgeschlagen mit 11 Prozent der Standort Niederlande. Am wenigsten Vertrauen wird mit 54 Prozent Anbietern aus den USA entgegengebracht. Dies ergibt eine Studie, die iSense Solutions im Auftrag von Bitdefender unter insgesamt 503 Entscheidern über die Anschaffungen von Sicherheitstechnologien in Unternehmen mit mehr als 1.000 PCs durchgeführt hat. Zu den Befragten zählen 100 deutsche Teilnehmer. Die Studie deckt auch in anderer Hinsicht geographische Unterschiede mit Blick auf die Cloud auf: So geben 53 Prozent der US-amerikanischen Entscheider an, sie würden hybride Infrastrukturen einführen, weil sie diese für sicherer halten. In Deutschland sehen dies nur 36 Prozent so.

  • 20 Prozent machen Ausgaben für CRM-Software

    Unternehmen beziehen ihre Software-Applikationen zunehmend aus der Cloud. Das zeigen die Ergebnisse des auf Basis des eAnalyzers 2017 von techconsult und Pironet erstellten ITK-Benchmarks. Bisher haben fast 1.500 Personen das Benchmark durchgeführt und die Höhe ihres ITK-Budgets mit dem anderer Unternehmen derselben Branche und Größe verglichen. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen heute in der Lage sein, ihre Geschäftsprozesse jederzeit dynamisch und flexibel anzupassen. In diesem Zusammenhang spielen Cloud-Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Software aus der Cloud ermöglicht durch einfache Skalierbarkeit ein Höchstmaß an Flexibilität. So werden hohe Investitionstätigkeiten und -kosten vermieden.

  • Was kostet die Cloud?

    Wer sein Unternehmen fit für die Digitalisierung machen möchte, kommt an Cloud Computing nicht vorbei. Cloud Computing-Lösungen sind zukunftsfähig, skalierbar und die Kosten planbar. Aber welches Cloud Computing-Modell macht sich am ehesten bezahlt? Grundsätzlich gilt: Der Umzug von Daten und Anwendungen in eine Public Cloud und die Auslagerung der IT-Infrastruktur zu einem Colocation-Anbieter zahlen sich am schnellsten aus. Das haben die Marktforscher von Research in Action (RIA) im Auftrag von Interxion unter mehr als 500 IT-Entscheidern mit Budgetverantwortung in deutschen Unternehmen verschiedener Branchen herausgefunden.