Textversion
Markt SaaS Fachbeiträge sonstige Services White Papers Specials Success Stories Schwerpunkte Wer bietet Was? Webinare Literatur Lexikon und Glossar Test-Downloads RSS-Presseschau Schulungen Archiv-Meldungen
Startseite Markt Kommentare und Meinungen

Markt


Channel-News Hintergrund Invests Nachrichten Kommentare und Meinungen Personen Studien Unternehmen English News

Marktübersichten Mediadaten Datenschutzerklärung Events / Veranstaltungen Schulungen Stellenanzeigen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Geschäftsbedingungen Impressum Links Newsletter RSS: SaaS-Magazin.de-News Feed abonnieren SaaS-Magazin für Mobile Devices Sitemap

Speditionswesen und Software-as-a-Service


Erstaunliche Entwicklungen im Bereich der SaaS-Anbieter in der Logistik
Das Software-as-a-Service-Modell bietet echte Alternative zu herkömmlichen Softwaremodellen


Anzeige
1&1 Webhosting

Klaus Kothmann:

"Wir können jedem potenziellen Nutzer nur empfehlen, sich mit dem SaaS-Markt auseinander zu setzen", Bild: Acceleor

(28.08.09) - Nachdem vor einigen Jahren der Steigflug der webbasierten Lösungen bereits prognostiziert wurde, sehen wir im Moment eine steigende Anzahl Anbieter, die das "On-Demand"-Geschäftsmodell forcieren. Die Wirtschaftskrise hat indirekt zur Stärkung dieses Geschäftsmodells beigetragen, denn zu Zeiten, in denen Cash-Flow für die Unternehmen größte Priorität hat, ist das Modell der Zahlung bei Verbrauch jenes, welches den geringsten kurzfristigen Cash-Flow-Bedarf hat.

In der Logistik sehen wir, dass zunehmend Anbieter von Speditionssoftware auf diesen Zug aufspringen, da das Risiko und der Kapitalbedarf für deren Kunden abnehmen. In einer Branche, die grundsätzlich mit einer schwachen Eigenkapitaldecke ausgestattet ist, wird dieses Modell auch auf absehbare Zeit Erfolg versprechend sein.

Bei den Anbietern von Plattformen zur Abwicklung von Transporten sieht man, dass das Portfolio ausgeweitet wird. Während beispielsweise ein Unternehmen wie das belgische Transwide die Applikation um die Abwicklung von Seefrachten erweitert und die Firma Transporeon aus Ulm eine spezielle Lösung für das Buchen von Lade-Slots für den Handel auf den Markt bringt, drängen weitere Anbieter auf den Markt. Während diese beiden Anbieter vor einigen Jahren den Markt der Systeme zur Buchung von Zeitfenstern dominierten, kommen heute weitere Unternehmen auf den Markt, die diese Systeme anbieten.

Durch die zunehmende Anzahl an Marktteilnehmern ist davon auszugehen, dass der Preis pro Buchung abnehmen wird, was wiederum eine weitere Durchdringung der logistischen Welt mit dieser Art Systeme beschleunigen wird. Interessant wird es sein, zu beobachten, welche Preissysteme sich hier durchsetzen. Während es Marktteilnehmer gibt, die ausschließlich vom Nutzer bzw. Initiator solcher Systeme kassieren, hat sich eine weitere Variante gerade in Deutschland etabliert. Man kassiert von den Spediteuren. Hierbei wird deutlich, dass es nicht immer der beste Gesamtprozess ist, der sich durchsetzt.

So ist das Inkasso bei einer großen Menge von Spediteuren natürlich nicht nur aufwendiger, sondern auch mit mehr Risiko behaftet. Das das Invest aber nicht sofort vom Nutzer getragen werden muss, sondern allenfalls bei der nächsten Preisverhandlung mit den Speditionsdienstleistern zur Sprache kommt, werden Kosten auf einen späteren Zeitpunkt und wahrscheinlich auch auf eine andere Kostenstelle geschoben. Wir haben festgestellt, dass die Preisunterschiede hier je nach Modell bis zu 500 Prozent betragen.

Bei den Anbietern von webbasierten Sourcing-Lösungen zeigt sich, dass entweder Allianzen zu Anbietern gesucht werden, die in Ihrem Datenbestand interessante Klientel verwalten oder gar eigene Lösungen entwickelt werden, um den vorhandenen Kundenbestand mit erweiterten Lösungen zu bedienen. Ein gutes Beispiel ist hier die Firma Cargoclix aus Niefern, die jetzt die Buchung von Zeitfenstern über das Internet anbietet. Es ist für dieses Unternehmen ein völlig neues Geschäftsfeld, das allerdings auch von der bestehenden Klientel entsprechend nachgefragt wird.

Weitere interessante Anbieter von komplexeren Supply Chain-Lösungen zur Optimierung von Transporten und Verbesserung der Visibility sind beispielsweise OmPrompt aus UK, GT Nexus aus USA oder Freightgate aus USA. Hier werden teilweise beeindruckende Lösungen zu Optimierung, Verbesserung der Datenqualität und Erhöhung von Transparenz geschaffen, wobei man darauf achten muss, dass die theoretischen Möglichkeiten der Applikationen auch in der Praxis genutzt werden.

Klaus Kothmann von Acceleor sagt dazu: "Wir haben bei unseren Untersuchungen erstaunliche Entwicklungen im Bereich der SaaS-Anbieter in der Logistik gesehen. Es besteht auch weiterhin das Dilemma, dass es nicht zielführend ist, die webbasierten Lösungen bis ins Kleinste maßzuschneidern, wie wir das aus der "normalen Softwarewelt" kennen. Wenn man jedoch seinen Prozess sauber im Griff hat und mit der entsprechenden Disziplin verfolgt, bieten diese Lösungen kostengünstige und schnell umsetzbare Alternativen, die eine sehr viel schnellere Wertschöpfung erlauben, als traditionelle Softwareprodukte. Wir können jedem potenziellen Nutzer nur empfehlen, sich mit dem SaaS-Markt auseinander zu setzen. Gerade in Krisenzeiten ist hier eine Chance geboten, sich trotzdem weiter zu entwickeln.

Weiterhin wird es interessant sein zu beobachten, wie die relativ junge Branche es schaffen wird, sich in einem so internationalen Umfeld wie der Logistik zu etablieren. Wie wollen die Unternehmen ihre Internationalisierung managen? Werden wir viele globale Allianzen sehen oder werden sich die großen Softwarehersteller auf diesem Markt tummeln?" (Acceleor: ra)

Acceleor: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Anzeigen


Meldungen: Kommentare und Meinungen

TÜV-Plakette für das Cloud Computing Auch wenn es viele Hersteller nicht wahrhaben wollen: die Lücke zwischen der allgemeinen Begeisterung bezüglich Cloud Computing sowie der praktischen Umsetzung des Prinzips Wolke klafft in den meisten Unternehmen noch weit auseinander. Kein Wunder, findet der Infrastrukturanbieter Novell. Schließlich stelle beim Prinzip Wolke doch das Thema Vertrauen für die meisten IT-Entscheider noch immer eine unüberwindliche Hürde dar.

Merkmale: On-Demand-Lösung "SAP Business ByDesign" Gespannt wartet die Softwarebranche auf den Markteintritt von "SAP Business ByDesign". Pierre Audoin Consultants (PAC) hatte die Möglichkeit, sich näher mit der On-Demand-Lösung zu beschäftigen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Implementierungsmethode und dem Umfang des nächsten Feature Pack 2.5.

Gehostete Software soll Mittelstand erschließen Rückläufige Lizenzeinnahmen und innovative Ideen der Konkurrenz könnten SAP dazu zwingen, die Strategie zu verändern: Weg vom Lizenz-, hin zum Service-Geschäft. "Business ByDesign" ist der große Hoffnungsträger der Walldorfer. Sollte sich Mietsoftware durchsetzen, hätten Anwender womöglich umsonst in Softwarelizenzen und Wartungsverträge investiert.

Neue Standards für Anbieter von Cloud-Lösungen Mit der "Cloud Challenge" hat RightNow Technologies an die Unternehmen der Softwarebranche appelliert, das mit Cloud Computing verbundene Potenzial voll auszuschöpfen. Dabei hat RightNow selbst ein richtungweisendes Modell entwickelt, mit dem die geschäftlichen Beziehungen zwischen Softwareanbietern und ihren Kunden in die Cloud verlagert werden.

Mit Erfolgen im Outsourcing ist zu rechnen Aus Sicht von Pierre Audoin Consultants (PAC) sind die harten Personaleinschnitte bei Siemens IT Solutions and Services (SIS) sowohl auf die Marktsituation als auch auf taktische Fehler zurückzuführen. Dennoch hat der IT-Dienstleister gute Chancen am Markt, wenn es gelingt, in Zusammenarbeit mit der Siemens AG verschiedene Kundensegmente fokussierter zu adressieren.

Provider-Wechsel bei .DE-Domains Kürzlich gab die DENIC offiziell bekannt, dass .DE-Domains ab Februar 2010 nur noch durch das synchrone Provider-Wechselverfahren umziehen können. Die meisten Provider haben diese Umstellung jedoch noch vor sich: Laut DENIC stieg die Zahl der Provider-Wechsel mit AuthInfo im Dezember auf einen Anteil von gerade einmal 25,2 Prozent, was zeigt, dass viele das neue Verfahren offenbar erst im Januar einführen.

Können SaaS-Projekte einen ROI haben? Der Return-on-Investment (ROI) hat in den letzten Jahren in der IT Karriere gemacht und sich als eine zentrale Kennziffer für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen etabliert. Heute lässt sich kaum noch ein IT-Projekt starten, ohne dass man einen günstigen, also möglichst kurzen ROI nachweist. Neuerdings lässt sich sogar ein Run auf möglichst kurze ROIs feststellen: Ein ROI von einem Jahr, also ein Rückfluss der investierten Mittel innerhalb eines Jahres, ist mittlerweile das Mindeste, aber ein ROI von einem halben Jahr sieht noch besser aus, denn wer im Januar investiert, macht schon ab Juli Gewinn und wenn das Jahr um ist, freut sich die Bilanz.

Software-as-a-Service ist mehr als Technologie Ohne Zweifel, Software-as-a-Service (SaaS) ist ein Geschäftsmodell mit Zukunft. Gerade für mittelständische Unternehmen ist es interessant, Software-Lösungen nicht mehr kaufen, installieren, anpassen und selbst betreiben zu müssen, sondern die Software als einen Dienst zu nutzen, also genau die benötigten Funktionalitäten zu beziehen und nur diese zu bezahlen. Als SaaS-Kunde braucht man idealtypischer Weise keine zusätzlichen Server, keine Softwarelizenzen, keine Administration und man muss auch kein technisches Know-how und keine spezielle Infrastruktur vorhalten. Mit SaaS können Unternehmen daher auch aufwändige, komplexe, sich oft rasch ändernde Technologien beherrschen - oder präziser ausgedrückt: Sie können diese nutzen, ohne sie selbst beherrschen zu müssen.

Bessere Markt-Chancen für Banken durch Outsourcing Banken müssen sich, aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, zunehmend auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. In Deutschland bildet der Business Process Outsourcing-Markt und SaaS-Markt daher immer mehr Chancen, kosteneffiziente und risikoarme Projekte einzuführen.

SAP-Wartungsmonopol in Frage gestellt Die Meldung in einem deutschen Wirtschaftsblatt, dass Siemens den Wartungsvertrag mit SAP gekündigt habe, erregt bei vielen SAP-Anwendern und Dienstleistern Aufmerksamkeit. Laut Ralph Treitz, Gründer und Vorstand der VMS AG aus Heidelberg - ein Unternehmen, das sich auf das Optimieren von SAP-Systemen spezialisiert hat - ist die Gebührendiskussion bei den SAP-Kunden noch nicht ausgestanden. Tatsächlich hat SAP bei der Ankündigung von Enterprise Support samt Preiserhöhung nicht mit der Gegenwehr der Kunden gerechnet.

Druckbare Version

Cloud Computing und Datenschutzrecht Transparenz für Service Level Agreements (SLAs)