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Container-Nutzung setzt sich durch


Technologie-Trends 2020: Cloud-Datenmanagement verbessert Datenmobilität und -portabilität
Dave Russell, Vice President of Enterprise Strategy bei Veeam, beleuchtet sechs Technologiethemen, die IT-Entscheider im Jahr 2020 berücksichtigen sollten

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Veeam hat aus ihren Erfahrungen in der IT-Welt sechs Empfehlungen für IT-Entscheider zusammengestellt, die die Technologie-Welt im kommenden Jahr beschäftigen werden. Die Themen "On-Premise" und "Public Cloud" nähern sich in ihrer Relevanz weiter an, schon 85 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie auf Hybride- oder Multi-Cloud-Lösungen setzen. Auch Cyberbedrohungen und der Schutz geschäftskritischer Daten sollten im Jahr 2020 auf der Agenda der Entscheider stehen.

Von den ersten 5G-Projekten bis zu den Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) – 2019 war für Unternehmen ebenso wie öffentliche Institutionen ein weiteres Jahr mit rasantem Technologiewandel. Aus IT-Sicht gibt es zwei wesentliche Trends, die sich auch im Jahr 2020 fortsetzen werden: On-Premises und Public Cloud nähern sich von der Relevanz an, Cloud wird zum "normalen" Bereitstellungsmodell. 85 Prozent der Unternehmen geben an, bereits heute Hybrid-Cloud oder Multi-Cloud zu nutzen. Damit verbunden sind die Themen Cyber-Security und Datenschutz, die für IT-Entscheider weiterhin zu den zentralen Sorgen im Kontext Cloud zählen. Die Cyberbedrohung wird 2020 weiter zunehmen und so müssen Organisationen sicherstellen, dass ihre geschäftskritischen Daten jederzeit zu 100 Prozent wiederhergestellt werden können.

Container-Nutzung setzt sich durch
Der Einsatz von Containern und ausgereiften DevOps-Funktionen beschleunigt die Bereitstellung neuer Software. Dabei wird Kubernetes seinen Status als defacto Container-Orchestrierungsplattform festigen. Die "Containerisierung" wird von zwei Faktoren angetrieben: Geschwindigkeit und Komfort. Container sind abstrakte Datentypen, die eine Anwendung von einem Betriebssystem trennen. So werden Microservices mit ihren Abhängigkeiten und Konfigurationen verpackt. Das beschleunigt und vereinfacht Entwicklung, Bereitstellung und Einsatz von Diensten. Mit dem Trend zu Multi-Cloud müssen Unternehmen in der Lage sein, Daten zwischen verschiedenen Clouds zu verschieben, beispielsweise AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud. Laut 451 Research wird das Marktvolumen für Containertechnologien bis 2022 auf 4,3 Milliarden US-Dollar (knapp 4 Mrd. Euro) steigen und bereits 2020 werden immer mehr Unternehmen Container als wichtigen Bestandteil ihrer IT-Strategie definieren.

Cloud-Datenmanagement verbessert Datenmobilität und -portabilität
Um die Verfügbarkeit von Daten über alle Betriebsplattformen hinweg sicherzustellen, setzen Firmen verstärkt auf Cloud-Datenmanagement (CDM). Daten müssen in Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen fließen können. Cloud-Datenmanagement steigert die Datenmobilität sowie -portabilität und avanciert daher zu einem eigenständigen Marktsegment. Laut Veeam Cloud Data Management Report 2019 planten deutsche Unternehmen innerhalb von 12 Monaten im Schnitt mehr als 38 Mio. Euro in CDM zu investieren. Unternehmen suchen nach Verfahren, um Daten innerhalb der Organisation austauschbarer zu machen und so jederzeit veränderten Kundenerwartungen gerecht zu werden. Mit einer zuverlässigen CDM-Strategie sind Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar und nutzbar.

Der neue Fokus: Schnelle und zuverlässige Wiederherstellung
Die Erwartung an die permanente Verfügbarkeit von Daten steigt. Entsprechend werden Toleranzen und Zeitverzögerungen bei Ausfällen oder Betriebsunterbrechungen in Service Level Agreements (SLAs) 2020 stark nach unten korrigiert. Der Fokus in Backup- und Recovery-Prozessen verlagert sich auf die Wiederherstellung. Früher war Backup aufwändig, arbeits- und kostenintensiv. Umfangreiche Verbesserungen, etwa bei der Übertragung, Speicherung und Automatisierung haben Backup beschleunigt. Laut Veeam-Umfrage sichern und replizieren fast ein Drittel (29 Prozent) der Unternehmen ihre geschäftskritischen Anwendungen kontinuierlich. Jetzt zählt, dass Daten zu 100 Prozent und innerhalb von Minuten wiederherstellbar sind. Zudem werden Sicherungsdaten vermehrt für Forschungs-, Entwicklungs- und Testzwecke genutzt. Das verbessert Entscheidungsprozesse.

Alles wird softwaredefiniert
Betrieb und Steuerung von Rechenzentren wird verstärkt von Software übernommen. Die manuelle Administration von IT-Infrastrukturen gehört der Vergangenheit an, "Infrastructure as Code" (IaC) ist auf dem Vormarsch. So können Organisationen eine Blaupause der erforderlichen Infrastruktur erstellen, diese für alle Umgebungen und Standorte umsetzen, und so Zeit und Kosten sparen. Bei softwaredefinierten Ansätzen wie IaC und Cloud-Native geht es jedoch nicht nur um Kosten. Automatisierung und die Cloud bieten Präzision, Agilität und Skalierbarkeit. Damit können Organisationen Anwendungen schnell und einfach bereitstellen. Das gilt auch für ein softwaredefiniertes Datenmanagement, das für immer mehr Unternehmen relevant wird.

Backup-Software wird abgelöst und vereinheitlicht
In Sachen Backup zählen heute Bedienungskomfort, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Auch im Interesse der Business Continuity werden Organisationen verstärkt veraltete Backup-Produkte ablösen, zumal wenn diese weder virtualisierte noch cloudbasierte Umgebungen leistungsfähig unterstützen können. Weitere Argumente für moderne Datensicherungslösungen sind Lizenzmodelle, Wartungskosten, Geschwindigkeit sowie der Wunsch, Prozesse für Backup, Wiederherstellung und Datenmanagement zu vereinheitlichen.

Alle Anwendungen werden geschäftskritisch
Mit der zunehmenden Abhängigkeit von digitalen Infrastrukturen und durchgängigen Geschäftsprozessen wird die klassische Unterscheidung zwischen geschäftskritischen und nicht-geschäftskritischen Anwendungen schwierig. Im kommenden Jahr wird der Anteil der Anwendungen, die Unternehmen als geschäftskritisch einstufen, weiter steigen. In einer Veeam-Umfrage gaben IT-Entscheider an, dass maximal zwei Stunden Ausfallzeit geschäftskritischer Anwendungen tolerierbar seien. Aber auf welche Anwendung kann eine Organisation 120 Minuten verzichten? Ausfälle kosten deutsche Unternehmen pro Jahr knapp 41 Millionen Euro ($ 45,8 Mio.) an Umsatz- und Produktivitätsverlust, durch Datenverlust bei Ausfällen büßen sie im Schnitt knapp € 110.000 (123.137 US$) pro Stunde ein. In naher Zukunft müssen faktisch alle Anwendungen als geschäftskritisch eingestuft werden.
(Veeam Software: ra)

eingetragen: 26.11.19
Newsletterlauf: 30.01.20

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Meldungen: Hintergrund

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    WhereScape stellt die Ergebnisse einer weltweiten Studie des Business Application Research Center (BARC) zum Thema "Modernisierung des Data Warehouse: Herausforderungen und Vorteile" vor. Im Rahmen der Umfrage wurden 368 Nutzer aus einem breiten Spektrum verschiedener Positionen, Branchen und Unternehmensgrößen zu den wichtigsten Trends für die Modernisierung des Data Warehouse befragt. Diese Modernisierung steht bei vielen der Befragten (39 Prozent) hoch auf der Prioritätenliste, um der zunehmenden Komplexität der Datenlandschaft entgegenzuwirken und ihre Infrastruktur und internen Prozesse agil halten zu können. Als der wichtigste Modernisierungsansatz des Data Warehouse- und ETL wird die Automatisierung angesehen. 60 Prozent der Befragten sehen sie als wichtigste Maßnahme zur Modernisierung des Data Warehouse an.

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    Enterprise Applications sind das Herz der Unternehmens-IT. Sie bilden die wichtigen Geschäftsprozesse ab, sammeln dafür geschäftskritische Daten und werten diese aus. Priorität hat daher die Sicherheit und Integrität der Daten. Diese dürfen beim Speichern, Archivieren und Transport zwischen den Systemen für Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), Contract Lifecycle Management (CLM) oder Product Information Management (PIM) nicht verloren gehen. Deshalb müssen Unternehmensanwendungen hochverfügbar sein. Um die hohen Qualitätsansprüche von Enterprise Applications an das Datenmanagement zu gewährleisten, fordern viele Hersteller eine Zertifizierung von Storage-Lösungen für diesen Anwendungsfall. Aktuelle Entwicklungen erhöhen zudem die Anforderungen, um Enterprise Apps schnell den nötigen Datenzugriff zu verschaffen.

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    Der Einsatz von Cloud Computing ist im Jahr 2020 gelebte Praxis. Aufgrund der Einfachheit und Skalierbarkeit solcher Angebote stellen sich immer mehr Mittelständler und Konzerne die Frage, ob sie weiter inhouse das Rechenzentrum betreiben oder Dienste in die Cloud auslagern wollen. Wichtige Aspekte bei solchen Prozessen sind die Berücksichtigung von IT-Sicherheit und die Wahrung der digitalen Souveränität. Für den ITK-Service-Provider Pfalzkom sind aber auch Cybersicherheit, Edge Computing, hybride Architekturen, Nachhaltigkeit sowie der War for Talents wichtige Themen, die den Markt in den kommenden Jahren verändern werden.

  • Cloud-Trends in der Energieversorgung

    Der prognostizierte globale Stromverbrauch soll in den nächsten Jahren immens ansteigen. Dies stellt Energieversorger vor ungeahnte Herausforderungen. Dennis Martin, Experte bei der metalogic GmbH in München, gibt einen Ausblick, wie smarte, Cloud-basierte Lösungsansätze die gesamte Energiebranche revolutionieren. metalogic ist Marktführer im jungen Markt für Forecasting-as-a-Service Lösungen und Managed Prognose Services, zuletzt konnte die Firma einen der sogenannten Big-Six der britischen Energieversorger als Kunden gewinnen. Von den vielen Faktoren, die den Stromverbrauch beeinflussen werden, sind vier als besonders relevant herauszustellen. Erstens die hohe Mobilität und der gestiegene Umfang der Kommunikation. Nur ein Beispiel: Der neue Funkstandard 5G soll den Stromverbrauch in den nächsten vier Jahren um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden in die Höhe treiben. Zweitens Industrie 4.0, mit all ihren Transformationsprozessen in den Bereichen Design (CAE, CAD), Produktion (zunehmender 3D-Druck-, Robotereinsatz und Produktionsprozesse) oder der IT-gestützten Steuerung und Logistik. Drittens: der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf batteriebetriebene Fahrzeuge. Schlussendlich das Internet an sich ? Schnittstelle bei der Verknüpfung der meisten modernen Anwendungen und Knotenpunkt für das wirtschaftliche und geopolitische Wachstum, aber eben auch einer der größten Stromfresser unserer Zeit.

  • Wachsende Menge an Cloud-Dienstleistungen

    Managed-Service-Provider sind gezwungen, ihre Rolle grundlegend neu zu definieren, meint IT-Dienstleister Consol. Nur so werden sie im Spannungsfeld von großen Cloud-Playern und veränderten Kundenanforderungen überleben können. Der Cloud Computing-Markt hat in den letzten Jahren einen massiven Wandel vollzogen. Große Player wie Amazon, Google oder Microsoft nehmen eine dominierende Rolle ein und die Kunden stellen neue, höhere Anforderungen an Cloud-Angebote. Damit und mit dem Einzug von DevOps und agilen Methoden haben sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb im Allgemeinen und für Managed-Services im Besonderen grundlegend geändert. Auf diese Veränderungen muss auch ein Managed-Service-Provider reagieren, um seine Marktposition zu behaupten.