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"Future Disrupted"-Technologietrends 2020


Mit Big Data, Automatisierung und IoT auf dem Weg zu virtuellen Gesellschaften
Zunehmenden Vernetzung von Städten und Gesellschaft bereits im Jahr 2020 aus

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NTT Ltd. veröffentlichte unter dem Namen "Future Disrupted: 2020" ihre Prognosen zu technologischen Trends für das kommende Jahr. Mit dem Report zeigt NTT auf, welche Technologietrends Unternehmen im nächsten Jahr kennen und welche Schritte sie einleiten müssen, um diese anzugehen. Die Experten von NTT Ltd. gehen davon aus, dass die Technologielandschaft bis 2020 von sechs Schlüsselbereichen geprägt sein wird: Disruptive Technologien, Cybersicherheit, Arbeitsplatzgestaltung, Infrastruktur, Unternehmen und Technologiedienste. NTT Ltd. CTO Ettienne Reinecke ist sich außerdem sicher, dass der Mainstream-Einsatz disruptiver Technologien 2020 dazu führen wird, dass Technologien wie Big Data, Automatisierung und Internet der Dinge (IoT) zusammen betrachtet und gebündelt werden. Daraus ergibt sich für ihn die Grundlage vernetzter Städte und Gesellschaften.

Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) und Security by Design bilden den Mittelpunkt dieser Entwicklung, Geräte und andere Dinge werden in die Lage versetzt, miteinander zu sprechen und ohne menschliches Zutun auf Informationen zu reagieren. Smart Cities und IoT werden zur Norm und tragen zu Produktivität, Wachstum und Innovationskraft ganzer Regionen bei.

Kai Grunwitz, CEO von NTT Germany, kommentiert die Prognosen wie folgt: "In Deutschland behandeln wir Themen wie Cloud, Big Data, Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit oft noch isoliert. Das wird sich 2020 ändern. Viele deutsche Unternehmen werden sich mit durchgängigen End-to-End-Lösungen befassen, die auf vollständig vernetzten Umgebungen beruhen. Diese werden die Welt, in der wir heute leben, erheblich beeinflussen und verändern."

Ferner ist davon auszugehen, dass Smart-Cities wie Las Vegas als Vorbilder für eine ganze Reihe von Städten und Gesellschaften dienen werden. Diese Städte werden "intelligent", weil sie Daten über die gesamte Region teilen und ihre Situationserkennung durch Video- und Tondaten verbessern. Mit dem Einsatz der IoT-Technologie im Rahmen der Sicherheitsinfrastruktur werden sichere Lebensräume geschaffen, die Lebensbedingungen verbessert und letztlich Leben und Gesundheit geschützt.”

Ettienne Reinecke, CTO, NTT Ltd. sagte: "Wenn wir die heutige Zeit mit ihren technologischen Veränderungen schon als schnelllebig empfinden, so muss uns klar sein, dass der Technologiewandel zukünftig noch schneller voranschreiten wird. Und dabei stehen uns schon jetzt mehr technologische Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor. Mit ihnen können wir aktuelle Fragestellungen beantworten sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme lösen. Daraus ergibt sich für uns die große Chance, Innovationen in allen Bereichen zu unterstützen und unsere zukünftige Welt wirklich zum Besseren zu verändern."

Beispiele hierfür sind:
Digital Twinning (zu Deutsch: Erzeugung eines digitalen Zwillings): Mittels einer Vielzahl von Datenpunkten lässt sich das Verhalten einer echten Person anhand ihres digitalen Zwillings modellhaft nachvollziehen und Muster erkennen. Ein Beispiel hierfür sind Schlussfolgerungen zur Ernährung oder zur Gesundheit eines Patienten, die über dessen biometrischen Zwilling gezogen werden können, etwa die Dauer einer Therapie bis zur Genesung. Diese Erkenntnisse können so schneller und zu einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten gewonnen werden.

Aufbau von Vertrauen durch digitale Interaktion: Mit der Weiterentwicklung von KI, können Interaktionen wie zum Beispiel reine Transaktionen in Kundenbeziehungen überführt werden, indem Regeln angewendet werden, die diese mit Empathie aufladen und damit Vertrauen beim Kunden schaffen.

Immersive, interaktive "Phygitale-Räume", in denen sich die physische mit der digitalen Welt verbindet. "Phygitale Räume" können aus allen möglichen realen Räumen entstehen. So lassen sich Besprechungsräume, Büros, Läden oder auch eine VIP-Loge in einem Stadion durch Installation von Technologien in eine virtuelle Umgebung verwandeln, die mittels Daten eine Vielzahl von Erfahrungen und Erkenntnissen ermöglicht.

Intelligente Gebäude, die IoT-Technologien nutzen, damit sich ihre Bewohner wohler fühlen und die dadurch gleichzeitig nachhaltiger werden, zum Beispiel durch automatische Temperaturanpassungen an die Anzahl der Anwesenden oder Regelung der Beleuchtung entsprechend der Tageszeit.

"Data wallets" (zu Deutsch: Daten-Portemonnaies), die die Daten in die Hände der Person legen, die sie besitzt, und diese für sie völlig sicher machen. Niemand sonst kann ohne Berechtigung auf die Daten zugreifen. Außerdem können die Daten bei Bedarf sofort gesperrt werden.
(NTT: ra)

eingetragen: 26.11.19
Newsletterlauf: 22.01.20

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