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Neuerung "Fog-Computing"


Welche Trends und Entwicklungen erwarten Sie für den ITK-Markt 2016?
Ausblick 2016: Die Technologien der digitalen Transformation werden produktiv

(19.02.16) - Wie entwickelt sich der ITK-Markt 2016 und vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen dieser Branche? Was sind die Cloud-Trends in diesem Jahr? Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, nimmt dazu Stellung:

Eines ist heute schon klar: Die technologischen Innovationen, die unter dem Begriff "Digitale Transformation" zusammengefasst werden, sind dieses Jahr reif für den produktiven Einsatz. Es dürfte also ein interessantes Jahr werden. Cloud Computing, Big Data und das Internet der Dinge sind gemäß den wichtigsten Analysten die drei zentralen Technologien, die die Entwicklung der IT der meisten Unternehmen im nächsten Jahr prägen werden.

Die neue Generation hybrider Cloud Computing-Lösungen erlaubt die kluge Kombination bestehender Inhouse-Lösungen mit modernen XaaS-Angeboten. Sie bietet zusätzliche Agilität und lässt damit der unternehmerischen Tätigkeit mehr Spielraum. Lösungen für die Datenanalyse sind heute ausgereift und verfügbar für Firmen, die sich auf Basis umfassender Informationen über sämtliche Aspekte und Einflussgrößen ihrer Geschäftstätigkeit weiterentwickeln wollen. Darüber hinaus werden konkrete Lösungsszenarien auf Basis des Internet der Dinge für verschiedenste Branchen im nächsten Jahr zeigen, wie Unternehmen diese Technologie klug nutzen können.

Auch Neuerungen im Bereich Cloud Computing, wie beispielsweise das Fog-Computing, oder Erweiterungen bestehender Techniken in den Bereichen Augmented Reality und Additive Manufacturing werden zu beobachten sein. Mit Fog-Computing sind Lösungen gemeint, die Analyse-, Verarbeitungs- und Speicherfunktionen an den Rand des Netzwerks - nahe zu den verteilten Bestandteilen des Internet der Dinge - bringen und damit die Datenmenge auf wichtige Informationen beschränken. Der Einsatz von Augmented Reality mittels Datenbrillen in der Wirtschaft sowie die Verfeinerung des 3D-Druckes für den Einsatz in der Produktion, genannt Additive Manufacturing, sind Technologien, deren Adaption signifikante Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerungen erlauben."

Was sind die Herausforderungen, vor die sich ITK-Unternehmen 2016 gestellt
sehen?
"Die digitale Transformation bedeutet auch für die IT massive Veränderungen. Wir erfahren eine gewaltige Datenexplosion. Wir erleben eine enorme Verschiebung hin zu mobilen Kanälen und eine zunehmende Nutzung Cloud-basierter Lösungen. Klassische IT-Sicherheitskonzepte stoßen im Zeitalter von Internet of Things, Cloud und der parallelen Nutzung ständig wechselnder Endgeräte schnell an ihre Grenzen. Unternehmen müssen ihre digitale Reife erhöhen, um die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen und zwar ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Immer noch investieren viele Unternehmen ihre IT-Budgets in die Instandhaltung und Wartung hoch spezialisierter Anwendungen, die oft mehr als 20 Jahre alt sind. Hier gilt es, einen Strategiewandel innerhalb des Unternehmens zu vollziehen. Statt teure IT-Silos zu erhalten, müssen die Unternehmen ihr Geld in Innovationen stecken. Eine moderne IT-Infrastruktur ist der Türöffner zur digitalen Transformation.

Und genau hier sind erfahrene IT-Dienstleister gefragt. Wir beschäftigen uns nicht nur mit der Anpassung, Weiterentwicklung und Lieferung dieser neuen Technologien. Wir sind vielmehr der Begleiter auf dem Weg durch die digitale Transformation; wir unterstützen dabei, den Wandel zu vollziehen. Wir fungieren als Übersetzer der betrieblichen Anforderungen in IT-Lösungen und helfen Unternehmen dabei, die Prozesse effizient und durchgängig digital abzubilden."

Eine Kerntechnologie der digitalen Transformation ist die Cloud. Wie schätzen Sie die Entwicklung in diesem Bereich für ein? Welche Cloud-Trends sehen Sie?
"Dass die Nutzung von Cloud-basierten Lösungen weiter zunehmen wird, ist unbestritten. Eine neue Generation der Hybrid Cloud wird kurz- und mittelfristig, also die nächsten Jahre, dominieren. Die Marktforscher von IDC haben festgestellt, dass die Verbreitung von Hybrid Clouds im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel gestiegen ist. Wir können das aus der Beobachtung bei unseren Kundenportfolios bestätigen. Für viele Unternehmen wird es unabdingbar sein, Anwendungen zwischen Public, Private und Hybrid Cloud zu verschieben und On-Premise-Applikationen schnell in die Cloud auszulagern oder wieder zurückzuholen. Die große Herausforderung dabei besteht darin, den Überblick zu behalten. Hier sind die Hersteller mit ihren Technologien, aber auch die Systemhäuser mit ihrem Know-how stark gefordert, Unternehmen auf diesem manchmal recht steinigen Weg der Integration zu unterstützen.

Ein weiterer wichtiger Trend sind Managed Cloud Services. Immer mehr Unternehmen setzen auf das Cloud-Modell, verfügen aber intern nicht über die notwendigen Ressourcen und Kompetenzen. (Christoph Höinghaus, Trivadis: ra)

Trivadis: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Hintergrund

  • Unternehmen nutzen die Vorteile der Cloud

    HID Global hat die wichtigsten Trends im Jahr 2018 im Bereich Identity-Technologie identifiziert. Die Anbieterin von sicheren Identitätslösungen weist dabei auf einen verstärkten Einsatz von Zugriffen via Cloud und mobilen Systemen hin. Auch das Internet der Dinge und Datenanalysen gewinnen dabei an Bedeutung. HID Global sieht im Jahr 2018 fünf wichtige Entwicklungen beim Einsatz vertrauenswürdiger Identitäten durch Unternehmen.

  • Intuitiver Informationszugriff sicherstellen

    Embedded Analytics, Prognostische Analytik und die zunehmende Nutzung von KI-Technologien: Nach Meinung von Information Builders sind dies 2018 die wichtigsten Trends beim Einsatz von Business-Intelligence-Anwendungen in Unternehmen. In einem dynamischen Wirtschaftsumfeld mit sich immer schneller ändernden Anforderungen spielen Business-Intelligence-Applikationen eine essenzielle Rolle: sie liefern fundierte Grundlagen für bessere Entscheidungen. Unternehmen schaffen damit die Basis für eine hohe Flexibilität. Information Builders, ein führender Anbieter von Business-Intelligence (BI)-, Analytics-, Datenintegritäts- und Datenqualitätslösungen, gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor für das neue Jahr.

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  • Banken: Zurück zu Inhouse-Lösungen

    Zahlreiche Banken haben Dienstleitungen oder Prozesse ausgelagert, um Kosten zu sparen. Weil aber Komplexität und Regulierung zunehmen, wird dies immer unrentabler. Einen Ausweg könne Robotic Process Automation (RPA) bieten, so Stefan Steinhoff, der bei der TME AG den Bereich Risk & Regulatory verantwortet. Die Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services sieht ein enormes Potenzial in RPA-Technologien. "Vieles lässt sich damit effizienter, günstiger und genauer erledigen", sagt Steinhoff. Die fünfte MaRisk-Novelle erschwert die Auslagerung von Kernbereichen wie Compliance oder Revision, die Ausgaben für die Steuerung der mit einer Auslagerung verbundenen Risiken steigen und künftig wird ein Zentrales Auslagerungsmanagement Pflicht sein.

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    Die Feiertage bieten nicht nur Anlass, zurückzuschauen, sondern auch einen Blick auf das kommende Jahr zu werfen. Für Trivadis, die führende IT-Dienstleisterin im DACH-Raum und in Dänemark, gibt es fünf Trends, die 2018 alle Unternehmen beschäftigen werden. Urban Lankes, CEO von Trivadis, verrät, welche dies sind. Die digitale Transformation wird auch 2018 ganz oben auf der Agenda von Entscheidungsträgern stehen. Unternehmen werden sich weiterhin damit befassen müssen, wie sie mit Daten umgehen. Wir von Trivadis unterstützen unsere Kunden bereits seit über 20 Jahren in der intelligenten Nutzung von Daten und sehen hier nach wie vor immenses Potenzial, z. B. in den Bereichen IoT und Cloud, die sich immer noch stark entwickeln.

  • Cloud-Anbieter fokussieren auf Colocation

    Die nächste Generation von Rechenzentren wird nicht mehr auf zentrale, große Einrichtungen beschränkt sein, sondern den Rand von Netzwerken, der immer intelligenter wird und geschäftskritisch ist, nahtlos integrieren. Diese Rechenzentren der 4. Generation sind gegenwärtig im Aufbau und werden die IT-Netzwerke der 2020er Jahre maßgeblich prägen. Die Entstehung dieser Edge-abhängigen Infrastruktur zählt zu den fünf wichtigsten Rechenzentrumstrends, die ein globales Expertengremium von Vertiv, ehemals Emerson Network Power, für 2018 identifiziert hat.

  • Was ändert sich auf dem Cloud Computing-Markt?

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  • Public oder Private Cloud?

    Die Tech-Branche verändert sich so rasant wie kaum eine andere - und beeinflusst Mensch, Gesellschaft und Unternehmen mehr als alle anderen Branchen. Christoph Kull, Geschäftsleiter Vertrieb und Marketing DACH bei Workday, sieht für das kommende Jahr drei Entwicklungen, die (auch) 2018 nachhaltig prägen werden. Big Data fliegt uns schon seit Jahren als regelrechtes Buzzword um die Ohren. Mittlerweile wissen Unternehmen ziemlich gut, wie wertvoll große Datenmengen und deren Analyse für ein erfolgreiches Business sein können. Wirklich sinnvolle datenbasierte Entscheidungen lassen sich allerdings nur treffen, wenn die Daten entsprechend organisiert und strukturiert sind - und nicht in einzelnen Abteilungen separat gehortet werden. 2018 wird deshalb das Jahr, in dem Unternehmen immer mehr auf Technologieplattformen vertrauen, die Daten aus verschiedensten Quellen an einem zentralen Ort sammeln, kombinieren und auswerten - und den Entscheidern endlich einen umfassenden Überblick über ihr Unternehmen geben.

  • Trends, die 2018 die IT prägen werden

    Prognose: Das Internet of Things (IoT) und Hyper-Konnektivität werden traditionelle Security-Maßnahmen grundlegend verändern. Früher gab es nur wenige Möglichkeiten, Zugang zu einem System zu erhalten. Heutzutage steigen die Zahl der Geräte und Access Points und damit die Zahl der Zugänge rapide. Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen reichen deshalb nicht mehr aus. Die Vorstellung, dass das Netzwerk durch den Einsatz einer Firewall, die vertrauenswürdigen und nicht-vertrauenswürdigen Traffic trennt, geschützt wird, ist antiquiert. Stattdessen können Unternehmen die Sicherheit ihres Netzwerks sicherstellen, wenn sie es ganzheitlich betrachten und auf Lösungen setzen, die Anwenderverhalten überwachen und diese Abweichungen erfassen.