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Bestandsaufnahme im deutschen StaaS-Markt


IDC startet neues Multi Client-Projekt "Storage-as-a- Service" -
In der IDC-Studie wird das Augenmerk vor allem auf die Investitionsplanung der Unternehmen gelegt
Cloud Services, wie beispielsweise Software-as-a-Service (SaaS) oder Storage-as-a-Service, vereinfachen die Nutzung von Anwendungen und ermöglichen flexiblere Dienstleistungen

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(16.10.09) - Das rasante Wachstum von Unternehmensdaten treibt die Entwicklungen im Storage-Markt nach vorne. Der unaufhörlich steigende Bedarf an flexibler Speicherkapazität, vor allem die enorme Zunahme an unstrukturierten Datenformaten wie E-Mail etc., stellt IT-Anwender vor groβe Herausforderungen beim Archivieren und beim Backup. Hersteller sind gefordert, auf diese Probleme – mit den richtigen Produkten und Services – zu reagieren. Das neue Multi Client-Projekt von IDC "Storage-as-a-Service: Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland, 2009/2010" bietet Anbietern von Storage-as-a-Service-Lösungen (in Anlehnung an SaaS, Software-as-a-Service) Gelegenheit, sich an dem Projekt zu beteiligen.

IDC wird ab Ende Oktober deutsche Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zum Thema Storage-as-a-Service befragen. Ziel der Umfrage ist es, das Anwenderverhalten genauer zu analysieren. Insbesondere sollen Antworten bereitgestellt werden, welche Trends in diesem Umfeld zu finden sind und welche Treiber die Entwicklungen konkret beeinflussen.

Cloud Services, wie beispielsweise Software-as-a-Service (SaaS) oder Storage-as-a-Service (StaaS), vereinfachen die Nutzung von Anwendungen und ermöglichen flexiblere Dienstleistungen. Laut einer europäischen IDC-Anwenderumfrage im Herbst 2008 nutzen 15 Prozent der befragten 600 Unternehmen Online Storage-Dienstleistungen. Nahezu ein Viertel der Befragten nimmt die neuen Möglichkeiten gezielt unter die Lupe (siehe Abbildung).

Verbreitung von Storage-as-a-Service in Westeuropa

2008; n=600, Grafik: IDC


Doch wie stellt sich der Markt aktuell in Deutschland dar? Schon länger stehen IT-Verantwortliche vor dem Problem, dass die Datenflut in den Unternehmen mit rasender Geschwindigkeit voranschreitet. Für den drohenden Daten-Tsunami muss also eine Lösung her bevor die Datenwelle im Desaster endet.

Eine Bestandsaufnahme im deutschen Storage-as-a-Service-Markt wird Licht ins Dunkel bringen. In der IDC-Studie "Storage-as-a-Service: Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland, 2009/2010" wird das Augenmerk vor allem auf die Investitionsplanung der Unternehmen gelegt. Des Weiteren werden Anwender über die Wahrnehmung der in diesem Umfeld tätigen Anbieter befragt. Auch geht es darum, welche Vorteile sich die Anwender von Storage-as-a-Service (StaaS)-Lösungen erhoffen und wo sie den Nutzen sehen, beziehungsweise welche Hürden befürchtet werden, die sich gegebenenfalls negativ auf den Einsatz einer StaaS-Lösung auswirken könnten.

Unabhängig von den Ergebnissen der IDC-Studie ist sich Lynn-Kristin Thorenz, Consulting Director bei IDC in Frankfurt, über einen Punkt völlig sicher: "Die Dienstleistung StaaS wird den Markt für Storage-Lösungen grundsätzlich und nachhaltig verändern".
Zwar steckt der Markt für Storage-as-a-Service noch in den Kinderschuhen, das Potenzial ist allerdings groß und kaum ein IT-Anbieter arbeitet derzeit nicht an seinem Storage-as-a-Service-Angebot. Neben den Storage Software Anbietern, die in der Regel die Anwendungen für Storage-as-a-Service bereitstellen, drängen verstärkt auch IT-Dienstleister und Telekommunikationsunternehmen in dieses Segment. Aus Sicht von IDC wird sich hier in den kommenden Jahren einiges tun. Der Wettbewerb um Marktanteile für Storage-as-a-Service hat gerade erst begonnen. Umso wichtiger ist es für IT- und Telekommunikationsanbieter, sich jetzt entsprechend zu positionieren.

Die finalen Studienergebnisse werden für Januar 2010 erwartet. Interessierte Anbieter, die sich am Multi Client-Projekt beteiligen wollen, können bei IDC detaillierte Informationen anfordern. (IDC: ra)

IDC: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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