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Sicherheit in der Cloud


CeBIT 2013: Schutz deutscher Firmendaten in der Cloud
Uniscon demonstriert die Sealed-Cloud-Technologie auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie


(05.03.13) - Für die Sicherheit deutscher Firmen ist bedenklich, dass die Unternehmen jede Kontrolle über ihre wertvollen Daten abgeben, wenn sie diese auf Cloud Computing-Servern von US-Anbietern speichern. Um das Recht auf Vertraulichkeit und Integrität in der Cloud umsetzbar zu machen, hat Uniscon die Sealed Cloud zum Schutz gespeicherter Firmendaten entwickelt, die es auf der CeBIT 2013 zeigt. Die Sealed Cloud wird von einem Konsortium betrieben, zu dem auch die Fraunhofer-Einrichtung für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) und die Firma SecureNet gehören.

Uniscon demonstriert die Sealed-Cloud-Technologie auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Halle 9, Stand G50. Zentrale CeBIT-Neuheit ist eine Unternehmenslösung auf der Basis der Sealed Cloud. Das BMWi fördert die Weiterentwicklung der zum Patent angemeldeten Sealed-Cloud-Technologie. Mit dieser neuen Basistechnologie macht der darauf realisierte Cloud Computing-Dienst "Idgard" den firmenübergreifenden Austausch vertraulicher Dokumente einfach und sicher. Gleichzeitig sinkt so die bisherige Hemmschwelle Verschlüsselungs- und Versiegelungstechnik einzusetzen. Mit allen Endgeräten, also PC, Tablet oder Smartphone sind Unternehmen so "auf der sicheren Seite".

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Dr. Ralf Rieken, Mitgründer und Geschäftsführer von Uniscon, erklärt am Dienstag, den 5. März 2013 um 14.30 Uhr in Halle 12 in einem Vortrag im Rahmen der CeBIT Security Plaza, wie ein hoher Sicherheitsstandard für deutsche Unternehmensdaten in der Cloud erreichbar ist und welche Erfahrungen Anwender mit der Sealed Cloud bereits gemacht haben.

Den Inhalt seines Vortrags auf der CeBIT umreißt er wie folgt: "Die 'Versiegelung' der Cloud Computing-Plattform besteht aus einem kompletten System von technischen Maßnahmen, das an die Stelle von bislang bloß organisatorischen Maßnahmen tritt. Es reicht von der Verschlüsselung über ausgeklügelte Zugriffsschutzmechanismen bis hin zu Speichermanagement und Datenlöschfunktionen. Die Sealed Cloud schafft somit Abhilfe durch eine technische Lösung, die die Anwenderdaten lückenlos über die gesamte Verarbeitungskette absichert." Dr. Rieken spricht auf der CeBIT Security Plaza, die wie im Vorjahr den zentralen Anlaufpunkt zu Sicherheitsthemen auf der CeBIT bildet. (Uniscon universal identity control: ra)

Uniscon universal identity control: Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

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    Equinix, Anbieterin von Interconnection- und Rechenzentrumsdienstleistungen, eröffnet einen neuen Standort in Hamburg. Neben den bisherigen Rechenzentren in Frankfurt, München und Düsseldorf ist das Hamburger Rechenzentrum HH1 deutschlandweit somit insgesamt das zehnte International Business Exchange (IBX)-Rechenzentrum des Unternehmens. Mit dieser erweiterten Präsenz am vierten Standort in Deutschland trägt Equinix zum Aufbau leistungsstarker digitaler Infrastrukturen in Hamburg bei und bietet Unternehmen den direkten Zugang zu einem globalen Netzwerk aus Clouds, Netzwerken und potenziellen Partnern. In den Kauf sowie den Um- und Ausbau des Gebäudes hat Equinix in einer ersten Phase etwa 30 Millionen US Dollar investiert. Das Rechenzentrum wird über 12.000 Quadratmeter Whitespace und 1.875 Cabinets verfügen. Es wird rund um die Uhr durch Mitarbeiter betreut und gewährleistet seinen Kunden so die größtmögliche Ausfallsicherheit und Effizienz.

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    Unternehmen stehen oftmals vor der Herausforderung, dass IT-Ressourcen und das erforderliche Know-how im Bereich Data Center & Cloud fehlen. Die Controlware GmbH, Dietzenbach, hat daher einen Kooperationsvertrag mit dem in San Francisco ansässigen Cloud-Software-Spezialisten HashiCorp abgeschlossen. Ab sofort ergänzt der Systemintegrator und Managed Service Provider sein Portfolio im Bereich Data Center & Cloud um die nativen Cloud-Software-Produkte des kalifornischen Unternehmens. Ganz nach dem Controlware Motto "Make Business, not IT" können sich Kunden damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Controlware ist Partner von HashiCorp für Cloud Enabling, Cloud Building und Cloud Services in der DACH-Region. Dazu erweitert Controlware das Cloud-Portfolio um die HashiCorp Anwendungen Terraform und Vault. Mit dem Einsatz von Terraform sind Unternehmen in der Lage, ihre Prozesse durch Automation schneller und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Anwendung Vault ermöglicht eine dynamische Ressourcen-Verwaltung rund um Cloud-Infrastrukturen. Der Zugriff auf Secrets in verteilten Infrastrukturen und Anwendungen wird in einem zentralen Tool geschützt, gespeichert und flexibel gesteuert. Eine Erweiterung des Angebots um weitere HashiCorp-Lösungen ist bereits in Planung.

  • Cloud- und Anwendungssicherheit

    Check Point Software Technologies akquiriert Protego, ein Unternehmen für Serverless-Sicherheitstechnologie. Damit ist Check Point ein Sicherheitsanbieter, der über eine konsolidierte Sicherheitslösung für Cloud Workload Protection (CWPP) und Security Posture Management (CSPM) verfügt. Das garantiert kontinuierlichen Schutz der Applikationen und Systeme. Protego schützt Serverless-Funktionen vor Angriffen im laufenden Betrieb und verhindert, dass gefährdeter Code innerhalb der Produktionsumgebung ausgeführt wird. Die schnelle Einführung von Serverless-Computertechnologien, wie AWS Lambda, stellt die bestehenden Paradigmen der Cloud- und Anwendungssicherheit in Frage. Die Umstellung auf Native-Cloud-Anwendungen birgt viele inhärente Schwachstellen und potenzielle Fehlkonfigurationen, die eine Erweiterung der Sicherheitslösungen zum Schutz der neuen Funktionen und Codes erfordern.

  • Veritas für AWS Outposts getestet und validiert

    Veritas Technologies, Anbieterin für Datensicherung in Unternehmen und Software-defined Storage (SDS), unterstützt ab sofort Amazon Web Services (AWS) Outposts. Dabei handelt es sich um vollständig verwaltete und konfigurierbare Rechen- und Speicherracks basierend auf AWS-designter Hardware. So können Unternehmen Rechen- und Speichersysteme lokal platzieren und diese nahtlos an die AWS-Dienste in der Cloud koppeln. Einige Kunden von AWS und Veritas wollen Teile ihrer Workloads im eigenen Rechenzentrum behalten, weil diese Daten beispielsweise empfindlich auf Latenzen reagieren oder nah mit anderen lokalen Systemen interagieren müssen. Solche Kunden wollen AWS-Rechen- und Speichersysteme lokal betreiben und zugleich ihre Workloads möglichst einfach und nahtlos an die übrigen Anwendungen in der AWS-Cloud koppeln.