- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

So richtet man Self-Service-Portale ein


Mit Cloud Computing-Umgebungen und Self-Service-Portalen können Unternehmen manuelle Prozesse ablösen
Public-Cloud-Anbieter arbeiten mit komfortablen Portalen, auf denen man viele Services schnell und unkompliziert buchen kann

- Anzeigen -





Von Christopher Knörle, Tintri

Früher war die Bereitstellung von IT-Ressourcen ein manueller, zeitraubender und langwieriger Prozess. Ein Entwickler oder Fachanwender, der bestimmte Ressourcen benötigte, musste mitunter Tage oder gar Wochen darauf warten. Währenddessen wanderte sein Antrag zwischen den für die Freigabe der Ressource zuständigen Stellen hin und her. So zu arbeiten, kann sich heute kaum noch jemand leisten. Denn mittlerweile fragen sich viele Anwender, warum es so umständlich ist, zusätzliche Ressourcen von der IT-Abteilung für die Unterstützung ihres neuesten Projekts zu erhalten, während Amazon, Dropbox oder Apple mit ihren Cloud Computing-Angeboten zeigen, wie einfach das funktionieren kann.

Der Aufbau von Self-Service-Portalen zur Bereitstellung von Ressourcen kann Unternehmen und Institutionen helfen, manuelle Prozesse abzulösen, ihre IT-Teams von alltäglichen oder komplexen Aufgaben zu entlasten und die Effizienz der gesamten Organisation zu verbessern. Die Erweiterung des vorhandenen IT-Serviceangebots um ein Self-Service-Portal ist jedoch nur dann möglich, wenn die Unterstützung der zugrunde liegenden Infrastruktur gewährleistet ist. Bevor man also in den Aufbau eines Self-Service-Portals investiert, sollte man daher unbedingt die vorhandene Infrastruktur evaluieren.

Der Nutzen von Self-Service-Portalen
Für heutige Verbraucher gehören Self-Service-Angebote zum Alltag. Public-Cloud-Anbieter arbeiten mit komfortablen Portalen, auf denen man viele Services schnell und unkompliziert buchen kann. Viele Unternehmen möchten dieses Modell mittlerweile gerne übernehmen und eigene Self-Service-Portale einrichten, auf denen die internen Anwender die gewünschten IT-Ressourcen mit wenigen Klicks ordern.

Ein Self-Service-Portal hat den Vorteil, dass auch Benutzer, die keine IT-Experten sind, IT-Services eigenhändig konfigurieren können, ohne über Kenntnisse im Management komplexer IT-Infrastrukturen verfügen zu müssen. Das ist auch gut so, denn eine Self-Service-Umgebung sollte in Bezug auf Auswahl und Handling möglichst attraktiv sein. So könnte ein Fachanwender beispielsweise eine VM oder Applikation anfordern, die Quality of Service (QoS) für diese VM einstellen und einen Snapshot- und Replikationszeitplan festlegen. Diese Schritte muss er auch ohne Expertenkenntnisse ganz intuitiv erledigen können.

Auch DevOps-Umgebungen können enorm von Self-Service profitieren. Bereitstellung und Aktualisierung von Entwicklungsumgebungen sind relativ einfache Aufgaben, die automatisiert werden sollten, um Prozesse zu rationalisieren und zu beschleunigen. Sofern die richtigen Werkzeuge für die Automatisierung genutzt werden, können DevOps-Teams Daten in Entwicklungs- und Testumgebungen innerhalb weniger Minuten aktualisieren. Dies beschleunigt die kontinuierliche Integration und den Einsatz neuer Software-Funktionen. Über ein Self-Service-Portal können Entwickler die geeigneten Funktionen anfordern, ihre Entwicklungs- und Testumgebungen erstellen und mit aktuellem Programmcode und Daten aktuell halten.

Voraussetzungen für den Aufbau eines Self-Service-Portals
Die zugrunde liegende Plattform sollte auf dem Konzept von Web Services beruhen, die wichtige Kernfunktionen und eine hohe Granularität und Abstraktion bieten. Saubere REST-APIs werden zudem für alle Enterprise-Cloud-Funktionen benötigt, damit sichergestellt ist, dass sich alle Funktionen automatisieren lassen, unabhängig davon, welche Self-Service-Plattform am Frontend verwendet wird.

Ein weiteres wichtiges Element ist die Integration in übergeordnete Tools und Plattformen. Zusätzlich zu den REST-APIs sollten OpenStack, vRealize Operations und vRealize Orchestrator, Python SDK und PowerShell unterstützt werden. Das schafft die Grundlage für eine Integration, erfüllt alle Automatisierungsanforderungen und erleichtert die Automatisierung und den Einsatz der Enterprise Cloud in unterschiedlichsten Szenarien.

Herkömmliche Infrastrukturen sind als Grundlage für ein Self-Service-Portal ungeeignet, da sie die Anforderungen an Granularität und Abstraktion nicht erfüllen können. Klassische Funktionen, wie platzsparende Snapshots oder Replikation sind dagegen in Public-Cloud-Umgebungen nur schwer zu finden, da diese in der Regel nicht mit der richtigen Granularität arbeiten. Um das Beste aus beiden Welten herauszuholen, sollten Unternehmen ihre eigene Cloud auf einer Enterprise-Cloud-Plattform aufbauen, die in ihrem eigenen Rechenzentrum läuft. Sie profitieren damit von der Steuerbarkeit einer Private Cloud und der Agilität einer Public Cloud.

Die Unternehmens-Cloud – Basis für Self-Service-Plattformen
Eine eigene Cloud-Plattform bietet sich für die genannten Aufgaben als solide Lösung an. Die Plattform erfüllt die Anforderungen an Leistungsmerkmale, Abstraktion und Granularität ohne Einschränkung und lässt sich problemlos in ein Self-Service-Portal einbinden. Dank dieser Granularität können Self-Service-Benutzer jede VM mit genau den nötigen Services erstellen. Administratoren, die die Performance der Geschäftsanwendungen jederzeit garantieren müssen, haben damit die Möglichkeit, Performance-Probleme zu erkennen und zu beheben.

Die gewählte Infrastruktur hat direkten Einfluss auf die Funktionalität des Self-Service-Portals. Eine moderne Unternehmens-Cloud-Plattform, die von Grund auf für Virtualisierung und cloudbasierte Workloads entwickelt wurde, überwindet die Grenzen herkömmlicher Infrastrukturen, indem sie die geeigneten Kernfunktionen mit der richtigen Granularität bereitstellt. Das macht es für IT-Teams einfach, eine breite Palette von IT-Services über Self-Service-Mechanismen anzubieten. Die Integration auf höherer Ebene vereinfacht den Automatisierungsprozess, sodass diverse Anforderungen in verschiedensten Betriebsumgebungen erfüllt werden. Mit der geeigneten Plattform können Unternehmen und Institutionen sogar hochentwickelte IT-Funktionen automatisieren und über Self-Service zur Verfügung stellen. Etwas, was über das Leistungsvermögen herkömmlicher Plattformen hinausgeht. (Tintri: ra)

eingetragen: 20.01.18
Home & Newsletterlauf: 22.02.18


Tintri: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Application Intelligence & IoT-Anwendungen

    Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten. Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

  • Service Management & Lizenzmanagement

    Office 365 hat den Durchbruch geschafft. Laut einer Gartner Studie nutzen bereits 61 Prozent der Unternehmen die Cloud Computing-Angebote von Microsoft, weitere 23 Prozent planen den Einsatz von Office 365 innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Unternehmen profitieren von Aufwand- und Kostenreduktion. Bei der Lizenzierung der Cloud Computing-Lösungen allerdings gehen viele Unternehmen nach dem Gießkannenprinzip vor und geben dadurch mehr für Lizenzen aus als notwendig. Vor nicht allzu langer Zeit hatten noch viele IT-Verantwortliche Bedenken in Bezug auf die Sicherheit der Public Cloud. Mittlerweile sind die Zweifel beseitigt, immer mehr Unternehmen nutzen ihre Vorteile. Auch zunehmend viele öffentliche Institutionen planen ihren Umzug in die Cloud. In der Regel beginnt der Weg in die Cloud mit Office 365. Schrittweise werden zunächst Outlook und Sharepoint ausgelagert, dann folgen Excel, Word und alle weiteren Produkte, die die Office 365 Suite anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wartung und Administration müssen nicht mehr durch die IT geleistet werden, IT Ressourcen re-fokussieren sich. Oft unterschätzt und ausgeblendet wird aber die Notwendigkeit, die Prozesse im Unternehmen an die Cloud anzupassen. Vom Bestellprozess bis zu Abrechnungen sind Adaptierungen nötig, die durchaus umfangreich werden können.

  • IT entlasten durch Cloud-Services

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine hohe Produktivität entscheidend für die Zukunftssicherheit von Unternehmen. Doch viele, vor allem kleinere Firmen leiden unter Produktivitätsverlust durch administrative Aufgaben. Und jetzt verursacht auch noch die DSGVO zusätzlichen Aufwand. Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage, gibt Tipps, wie Unternehmen produktiver werden können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland verwenden 3,7 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Das entspricht einem Produktivitätsverlust von mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahlen erhob die Studie "Sweating the Small Stuff: the impact of the bureaucracy burden", die Plum Consulting im Auftrag von Sage durchgeführt hat. Die Untersuchung zeigt auch: Je kleiner die Unternehmen, desto höher der Anteil unproduktiver Tätigkeiten.

  • Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter

    Viele große Unternehmen setzen auf eine Mischung aus Private-Cloud und Public-Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter. Eignet sich eine solche Multi-Cloud-Umgebung auch für den Mittelstand? Und worauf sollte man dabei achten? Unternehmen verzeichnen heute eine kontinuierlich steigende Zahl von Workloads, Applikationen und Services. Die Festlegung auf nur einen Cloud-Anbieter fällt mittlerweile selbst für Infrastruktur-Dienste schwer. Denkt man darüber hinaus strategisch über den Einsatz von Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten nach, ist die Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter zumeist obligatorisch.

  • Für Multi-Cloud ein geeignetes API-Konzept nötig

    Die Multi-Cloud ist in immer mehr Unternehmen Realität. Das Handling mehrerer Cloud Services gestaltet sich allerdings oft sehr komplex. Die Multi-Cloud-Checkliste von Nexinto zeigt, worauf Anwender für einen reibungslosen Betrieb achten sollten. Mittlerweile ist es für Unternehmen normal, verschiedene Cloud Computing-Services für ihr Business einzusetzen. Dabei greifen sie nicht nur auf einen Anbieter oder Hersteller zurück: Der parallele Einsatz verschiedener Architekturen, Technologien und Betriebsmodelle bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Um die zunehmende Komplexität zu beherrschen, sollten Multi-Cloud-Nutzer vor allem diese fünf Aspekte beherzigen.

  • Cloud-Wahl hat Auswirkungen auf Performance

    Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen - 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. Doch wer hoch hinaus will, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

  • Ein Mikro-Rechenzentrum so gut wie die Cloud

    Unternehmen befinden sich an einem Wendepunkt. Sie müssen neue Wege finden, wie sie Kunden für sich gewinnen. Die Geschäftsentwicklung erfolgt heute nicht mehr linear. Stattdessen können sich Chancen jederzeit aus allen Richtungen auftun. Unternehmen brauchen die Flexibilität, um umgehend reagieren zu können. Mit einem traditionellen Rechenzentrum ist das nicht möglich. Starre IT-Strukturen sind eher ein Bremsklotz als ein Enabler, weil sie zu komplex zu managen sind und jede Änderung viel Zeit kostet.

  • So richtet man Self-Service-Portale ein

    Früher war die Bereitstellung von IT-Ressourcen ein manueller, zeitraubender und langwieriger Prozess. Ein Entwickler oder Fachanwender, der bestimmte Ressourcen benötigte, musste mitunter Tage oder gar Wochen darauf warten. Währenddessen wanderte sein Antrag zwischen den für die Freigabe der Ressource zuständigen Stellen hin und her. So zu arbeiten, kann sich heute kaum noch jemand leisten. Denn mittlerweile fragen sich viele Anwender, warum es so umständlich ist, zusätzliche Ressourcen von der IT-Abteilung für die Unterstützung ihres neuesten Projekts zu erhalten, während Amazon, Dropbox oder Apple mit ihren Cloud Computing-Angeboten zeigen, wie einfach das funktionieren kann.

  • Agile Software-Entwicklung und DevOps

    Unternehmen müssen heute sehr flexibel sein, um umgehend auf neue Anforderungen reagieren zu können. Ein Rechenzentrum im traditionellen Sinn hilft ihnen da nicht weiter, denn starre IT-Strukturen sind ein Bremsklotz und schwer zu managen. Jede noch so kleine Änderung kann extrem viel Zeit in Anspruch nehmen. IT-Ressourcen müssen jedoch flexibel, agil sowie automatisiert zur Verfügung stehen. Ansonsten drohen Einbußen, beispielsweise wenn sich die Antwortzeiten auf Kundenanfragen verzögern. Wer wartet, springt ab und wendet sich Mitbewerbern zu. Die digitale Wettbewerbsfähigkeit hängt entscheidend von der Reaktionsfähigkeit der IT-Services ab.

  • Cloud-Sicherheit: Was sind C5 und TCDP?

    Mit dem passenden Zertifikat oder Testat können sich Cloud Computing-Nutzer und Cloud-Anbieter in Deutschland rechtlich absichern: Anbieter können nachweisen, die gesetzlichen Anforderungen an sichere Cloud-Dienste erfüllt zu haben und Nutzer kommen ihrer Sorgfaltspflicht nach. Doch welcher Prüfstandard ist der richtige - und was bedeuten C5 und TCDP eigentlich? Mit dem Anforderungskatalog C5 (Cloud Computing Compliance Controls Catalogue) zur Beurteilung der Informationssicherheit von Cloud-Diensten hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Richtlinie für ein Mindestmaß an Sicherheit im Cloud Computing veröffentlicht.