- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

One-fits-all fuktioniert nicht bei Cloud-Konzepten


Strategie, Grundlagen, Partnerwahl: So gelingt der Weg in die Cloud
Eine umfassende Multi-Cloud-Architektur einzurichten und zu managen, erfordert Fachwissen und Erfahrung

- Anzeigen -





Bei der Cloud-Nutzung zählt das verarbeitende Gewerbe zu den Top-Anwendern. Zu diesem Schluss gelangt die von der Rackspace Germany GmbH in Auftrag gegebene Studie "Cloud und Cloud Managed Services im Manufacturing-Umfeld". Durchgeführt hat sie das Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC). 59 Prozent der befragten Unternehmen haben demnach bereits Cloud-Lösungen im IoT-Umfeld im Einsatz. Aus gutem Grund: Für die Cloud-Nutzung sprechen für die Mehrheit der Unternehmen die Flexibilität, Agilität und Skalierbarkeit im Betrieb (84 Prozent), die Optimierung der Employee Experience bzw. der Customer Experience (84 Prozent) und die Erhöhung der Kosteneffizienz (83 Prozent). Dabei arbeiten die meisten Unternehmen mit Multi-Cloud-Lösungen, die das Beste aus dem Angebot der jeweiligen Cloud Computing-Anbieter kombinieren.

Damit der Weg in die Multi-Cloud auch reibungslos funktioniert, haben Rackspace und PAC, basierend auf den Erkenntnissen der Studie, vier Handlungsempfehlungen zusammengestellt.

1. Eine Multi-Cloud-Strategie formulieren
82 Prozent der befragten Unternehmen setzen zumindest teilweise Private-Cloud-Lösungen ein. Nichtsdestotrotz haben viele aber bereits Public-Cloud-Lösungen unterschiedlicher Anbieter im Einsatz und planen, sie weiter auszubauen. Denn sie vereinfachen vor allem den Zugriff auf IT-Ressourcen – und je nach Bedarf und Umfang sind sie flexibel gestaltbar. "Die Migration in die Multi-Cloud plant man nicht auf der grünen Wiese. Um nachhaltig von den Vorteilen zu profitieren und kosteneffizient zu handeln, sollten Unternehmen zuallererst eine Multi-Cloud-Strategie festlegen", so Wolfgang Schwab, Principal Consultant bei PAC.

2. Multi-Cloud-Grundlagen schaffen
Steht die Strategie, gilt es die Basis für die Cloud zu schaffen. "Transformation sehen wir bei Rackspace als Prozess, den wir in erkenn- und bewertbare Schritte unterteilen. Ein nachhaltiges Cloud Computing-Konzept umfasst die Planung, Beurteilung, Entwicklung, Migration, Management und Optimierung", erklärt Jens Puhle, Sales Director Germany bei Rackspace. Im ersten Schritt sollten Unternehmen ihre komplette IT-Landschaft auf den Prüfstand stellen und sehen, welche Anwendungen tatsächlich wirtschaftlich sind.

CIOs sollen heute vor allem Prozess optimieren, Kosten reduzieren und Effizienz gewährleisten. Veraltete IT-Infrastrukturen sind da fehl am Platz. IT-Transformation bedeutet auch einen kulturellen Wandel: Sie bedarf einer ganzheitlichen Neugestaltung der Art und Weise, wie die IT den Geschäftsablauf beeinflusst und unterstützt. "Berücksichtigen Sie alle Bereiche des Unternehmens, die von den Veränderungen betroffen sind, und identifizieren Sie dort Entscheidungsträger", rät Puhle.

3. Services richtig managen oder managen lassen
Eine umfassende Multi-Cloud-Architektur einzurichten und zu managen, erfordert Fachwissen und Erfahrung. Die Multi-Cloud verbindet bestehende Infrastrukturen, Plattformen und Software mit verschiedenen Cloud-Modellen. Sie ausfallsicher und effizient zu managen, ist komplex. Deshalb setzt das Gros der Firmen auf externe Partner. Das spiegeln die Ergebnisse der Rackspace-Studie wider: Demnach arbeitet knapp die Hälfte der befragten Unternehmen bereits mit einem externen Dienstleister zusammen, 37 Prozent planen dies in den nächsten zwei Jahren, und 18 Prozent diskutieren darüber. Nur wenige Unternehmen können auf entsprechende interne Manpower zurückgreifen.

Ein geeigneter Dienstleister bringt Erfahrung und Kenntnis gängiger Cloud-Anbieter wie Amazon Web Service, Google Cloud Platform, OpenStack oder Microsoft Azure mit. Ein weiteres Qualitätsmerkmal externer Dienstleister ist der Service, zu dem ein persönlicher Ansprechpartner und ein Rund-um-die-Uhr-Service ganz selbstverständlich gehören. Das bestätigen auch die Studienergebnisse: Lokale Ansprechpartner und lokale Ressourcen sind für 84 Prozent der kleinen Unternehmen wichtig, sowie für 74 Prozent der großen Unternehmen.

4. Auf Erfahrung setzen
Die Wahl von Produkt und Dienstleister fällt nicht immer leicht. One-fits-all wird bei Cloud-Konzepten nicht funktionieren. Einen guten Überblick verschaffen Use Cases und Best Practices sowie die Referenzen der potenziellen Partner. Laut der Rackspace-Studie halten 90 Prozent der befragten Unternehmen Branchen-Know-how für sehr wichtig. Gleiches gilt für 84 Prozent der befragten Unternehmen in Bezug auf entsprechende Zertifizierungen. Die Mehrzahl der Umfrageteilnehmer erwartet von Dienstleistern langjährige, fundierte Erfahrung mit Managed Services (52 Prozent). Das bestätigt auch Gartner, indem sie Rackspace aufgrund der langjährigen Erfahrung als Leader im "Magic Quadrant for Public Cloud Infrastructure Managed Service Provider Worldwide 2018” einstufte.

Zur Studie
Gerade fertigende Unternehmen werden durch Digitalisierung und Globalisierung gefordert, neue Geschäftsmodelle im IoT- und Smart-Factory-Umfeld zu entwickeln. Viele Fertigungsunternehmen beschäftigen sich daher aktuell mit dem Thema Multi-Cloud. Die Studie "Multi-Cloud und Cloud Managed Services im Manufacturing-Umfeld", die Rackspace in Kooperation mit dem Pierre Audoin Consultants (PAC) durchgeführt hat, beleuchtet Verbreitung, Nutzung und Herausforderungen der Technologie. Dazu wurden von Februar bis März 2018 eine insgesamt 120 IT- und Fachbereichsverantwortlichen in deutschen und schweizerischen Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitern aus dem verarbeitenden Gewerbe befragt.
(Rackspace: ra)

eingetragen: 27.08.18
Newsletterlauf: 15.08.18

Rackspace: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Sechs Gründe für Datenvirtualisierung

    Im Zeitalter von Big Data und Cloud Computing, mit explodierendem Datenvolumen und zunehmender Datenvielfalt, können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, zahlreiche Kopien und Reproduktionen der Daten zu speichern, die sie für ihr Geschäft benötigen. Deshalb werden bis 2020 mehr als ein Drittel (50 Prozent) der Unternehmen laut Gartner eine Form der Datenvirtualisierung als effiziente und kostensparende Option für die Datenintegration implementieren. Wie profitieren Unternehmen genau davon? Denodo zeigt die sechs wichtigsten Gründe auf, die für den Einsatz von Datenvirtualisierung sprechen.

  • Herausforderung: Budget-Flexibilität

    Der Multi-Cloud-Ansatz setzt sich zunehmend durch. Der Weg in die Multi-Cloud muss jedoch begleitet werden von einem Umdenken bei der Planung von IT-Budgets. Andernfalls können die Vorteile der Multi-Cloud nicht optimal ausgeschöpft werden. Bis 2019 wird der Anteil der Unternehmen, die einen Multi-Cloud-Ansatz verfolgen, auf 70 Prozent steigen - prognostiziert die Gartner Studie "Market Trends: Multi-Cloud Usage Will Drive Cloud Management Platform Growth". Hauptgrund für diese Entwicklung ist die höhere Flexibilität, die die Multi-Cloud bietet. Sie eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, sich für die jeweils optimale Lösung zu entscheiden.

  • Migration in die Cloud beschleunigen

    Das zunehmende Tempo der Digitalisierung führt zu einem enormen Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Cloud und Cyber-Sicherheit. Für Unternehmen, die Anwendungen, Daten, Geschäftsabläufe sowie eine Vielzahl von virtuellen Infrastrukturen in die Cloud verlagern müssen, bedeutet das nichts Gutes. Wie können Unternehmen, die bereits bei wichtigen Cyber-Projekten hinterherhinken, die Migration in die Cloud beschleunigen? Venu Lambu, Global Head of Markets for Infrastructure Services bei Cognizant, sieht folgende Lösungsansätze als Möglichkeit, um dieser Engpass zu bewältigen: Zum einen muss die Anzahl interner Sicherheitsexperten stark erhöht werden, zum anderen müssen Berater, Systemintegratoren und Dienstleister in den täglichen Cyber-Betrieb eingebunden werden. Ein Perspektivwechsel sowie die Geschäftsstrategie durch die Cloud-Linse zu betrachten, wobei das Cloud Computing-Modell die betrieblichen Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen hat, sind entscheidende Punkte.

  • Sicherheit innerhalb der Cloud

    Immer öfter gehen Unternehmen den Schritt in die Cloud. Wer aber ist eigentlich für die Sicherheit in der Public Cloud verantwortlich? Keine leichte Frage. Vor allem, weil Sicherheitsverletzungen weitreichende Folgen nach sich ziehen können. Aus Sicht von Rackspace sind dies die fünf häufigsten Bedenken von Unternehmen, wenn es um die Public-Cloud-Sicherheit geht: Schützen Amazon, Microsoft und Google meine Cloud nicht? Die Cloud-Sicherheit besteht auf der einen Seite aus der Sicherheit der jeweiligen Cloud und auf der anderen Seite aus der Sicherheit in der Cloud. Alle großen Cloud-Anbieter erfüllen strenge Sicherheitsstandards und stellen sicher, dass Verstöße - etwa unberechtigte Zugriffe auf die genutzte AWS-, Azure- oder Google-Cloud-Plattform - sehr unwahrscheinlich sind.

  • Fünf Maßnahmen gegen die mobile Schatten-IT

    Mobile Schatten-IT ist zu einer Herausforderung für die Unternehmens-IT geworden: Mitarbeiter nutzen nicht genehmigte Geräte und Apps und kümmern sich dabei wenig um rechtliche Regelungen, Sicherheitsvorschriften oder Compliance-Vorgaben. Virtual Solution zeigt, was Unternehmen gegen den Wildwuchs mobiler Schatten-IT tun können. Die Schatten-IT ist für Unternehmen schon immer ein Problem gewesen: Waren es früher vor allem persönliche Excel-Sheets oder Datenbanken, die eine weitgehend unkontrollierte und nicht autorisierte IT-Struktur bildeten, so geht es mittlerweile mehr und mehr um mobile Systeme und Anwendungen. Smartphones und Tablets werden von Mitarbeitern an den Vorschriften der Unternehmens-IT vorbei genutzt. Sie verwenden Apps wie WhatsApp und Evernote oder Fileshares wie Dropbox oder Google Drive auch für ihre beruflichen Aufgaben.

  • Wenn Kryptojacking auf die Cloud trifft

    Mit prominenten Opfern tauchte Kryptojacking in der ersten Jahreshälfte 2018 mehrmals in den Schlagzeilen auf. Bei dieser Angriffstechnik kapern Hacker fremde Geräte um Kryptowährungen zu schürfen. Kryptowährungen werden durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme generiert. An sich ein legitimer Vorgang, allerdings erfordert dieser eine hohe Rechenleistung und ist damit überaus ressourcenintensiv. Für Kriminelle ist es daher lukrativer, das Schürfen widerrechtlich auf fremde Infrastrukturen auszulagern. Das Kapern von Geräten und Netzwerken und die Bündelung zu einem Botnetz maximiert ihre Schürfkapazitäten und beschert einen höheren Gewinn, da sie diese Ressourcen nicht selbst kostenpflichtig unterhalten müssen. Ebenfalls attraktiv sind die damit verbundenen geringeren Konsequenzen: Fälle von Kryptojacking, insbesondere in den USA, werden von den Behörden weniger aggressiv verfolgt als Angriffe mit Malware oder Ransomware, wo das Schadensausmaß deutlich höher ist.

  • Herausforderung: Das Weitverkehrsnetzwerk

    Seit rund 20 Jahren gibt es Unified Communications (UC). Doch die Nachfrage nach UC-Lösungen erreichte nie das prognostizierte Niveau, das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Der Grund für diesen Umschwung ist UC as a Service. Bei UCaaS nutzen Unternehmen Unified-Communications-Dienste, die über eine Cloud bereitgestellt werden. Zu den Vorteilen zählen kürzere Implementierungszeiten und geringere Investitionskosten. Unterschätzt wird jedoch ein weiterer Vorzug: UC as a Service stärkt die Innovationskraft von Unternehmen. Wenn die eigene IT-Abteilung neue UC-Funktionen bereitstellen muss, dauert das oft Monate. Mit UCaaS sind aber solche Erweiterungen dagegen sofort verfügbar. Ein Beispiel sind Funktionen, mit denen Arbeitsgruppen die Zusammenarbeit optimieren können, Stichwort "Collaboration".

  • Sichere SD-WAN-Bereitstellung

    Unternehmen, deren Standorte landes- oder weltweit verteilt sind, verbinden diese häufig seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, per MPLS-Leitungen (Multiprotocol Label Switching). Doch vor allem durch den steigenden Einsatz von Cloud Computing-Technologien ist diese Architektur mittlerweile veraltet. User, Daten und Anwendungen sind heutzutage weit verstreut, Angestellte arbeiten von überall aus und nutzen eine Vielzahl an Geräten. Vor dieser Entwicklung war die Implementierung von Sicherheitskontrollen relativ einfach dahingehend, dass ein definierter Perimeter um alle zu schützenden Vermögenswerte eines Unternehmens existierte. So konnten IT-Teams eine Vielzahl von Sicherheitstechnologien zentral einsetzen. Remote-Standorte wurden in diesen Sicherheitsbereich einbezogen, indem der gesamte Verkehr über MPLS zu einer großen zentralen Firewall umgeleitet wurde, die für die Traffic-Regulierung und Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien sorgte.

  • Herausfinden, was migriert werden muss

    Mehr als 70 Prozent aller Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit Microservices. Viele haben sie bereits im Einsatz, andere bereiten gerade die Migration vor - und das mit gutem Grund. Sie versprechen sich davon eine schnellere Weiterentwicklung ihrer Anwendungen, mehr Flexibilität, mehr Leistungsfähigkeit und eine bessere Skalierbarkeit. Wer den Umstieg jedoch unbedacht angeht, schafft mehr Probleme als er löst. Gregor Keller, Sales Engineering Manager bei AppDynamics, nennt als Application-Performance-Expertin die drei größten Herausforderungen, die ihnen tagtäglich begegnen.

  • Technische Umsetzung von IoT-Projekten

    Viele Unternehmen zögern noch bei der Umsetzung von Internet of Things (IoT)-Projekten. Sie verrennen sich in technischen Überlegungen, statt sich auf das zu fokussieren, worauf es eigentlich ankommt: Mit angemessenem Aufwand schnell einen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Mehr Mut ist gefragt. Die folgenden vier Tipps helfen dabei. Unternehmen beginnen ein IoT-Projekt häufig mit einem Proof of Concept, um die technische Machbarkeit zu prüfen. Was Sie dabei verkennen: Die Basistechnologie ist heute so weit fortgeschritten, dass sie kein limitierender Faktor mehr ist. Man braucht sich darüber gar nicht so sehr den Kopf zu zerbrechen.