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Cloud Compting-Services orchestrieren


Fünf Tipps, mit denen Unternehmen die größten Hürden der Cloud nehmen
Warum die Orchestrierung von IT- und Cloud-Services jetzt auf der Tagesordnung steht:

(24.02.16) - Die Orchestrierung von IT- und Cloud-Diensten gewinnt in Zeiten fortschreitender Globalisierung immer mehr an Bedeutung. Denn IT-Manager sehen sich vor einem Bündel von Herausforderungen, wenn es darum geht, die Einführung und den Betrieb von Cloud-Diensten zu meistern. NTT Communications, der Geschäftsbereich der NTT-Gruppe für ICT-Lösungen und internationale Kommunikation, verrät, welcher Mehrwert daraus erwächst und welche Aspekte es dabei zu beachten gilt.

Sicherheit, Verfügbarkeit, Compliance-Anforderungen, Flexibilität und Probleme bei der Kontrolle der IT gehören laut einer Studie von IDC zu den höchsten Hürden, die zu überwinden sind. Die Orchestrierung von Cloud-Diensten schützt davor, dass Fachabteilungen eigenmächtig Cloud-Services nutzen und so die IT-Abteilung "entmachten" – und der Schatten-IT Vorschub leisten.

1. Die IT-Abteilung als IT-Broker etablieren
Um die Position der IT-Abteilung im Unternehmen zu stärken, sollte sie sich als "IT-Broker" etablieren, der den besten Mix aus bestehender IT-Infrastruktur und Cloud Computing-Diensten zusammenstellt. So behält sie zudem die Kontrolle oder erobert sie gegen­über Bereichen, die Mitarbeiter in die Schatten-IT verlagert haben, zurück. Ein zentra­les Management reduziert lokal betriebene und ggf. isolierte bzw. parallel existierende IT-Inseln bzw. -Silos. Eine zentrale Management-Schnittstelle stellt übergeordnet Ressourcen oder Infrastrukturen bereit und überwacht die Einhaltung von Corporate Governance- und Compliance-Vorgaben oder Standards. Weil Geschäftsprozesse schnell und standortunabhängig über die Cloud abgebildet werden, werden Unternehmen agiler und flexibler. Derart konsolidiert, sinken die Betriebskosten.

2. Interne und externe Dienste optimal kombinieren
Will man IT- und Cloud-Services optimal aufeinander abstimmen und verbinden, geht es weniger um die Lieferung von IT-Services, sondern um die optimale Kombination interner und externer Services. Ziel ist eine möglichst agile IT-Infrastruktur, die unter der vollen Kontrolle der zentralen IT-Abteilung steht. Zahlreiche Anwendungen wurden nie für die Cloud konzipiert und lassen sich nicht dynamisch nutzen. Zu klären sind dann zunächst Fragestellungen wie: Welche Cloud-Betriebsmodelle können, welche sollen zum Einsatz kommen? Wie sieht es mit den rechtliche Vorgaben und Regelungen, Stichwort Datenschutz, aus? Wie bekomme ich eine Cloud angebunden? Wie lassen sich die Services steuern und in Prozesse einbinden? Wann werden welche Dienste gestartet, wer darf sie wie nutzen? Welche Anwendungen und Bereiche können auf die Dienste verlagert werden, welche sollen oder müssen im Unternehmen verbleiben?

3. Aus den Erfahrungen anderer lernen
Erfinden Sie das Rad nicht neu, lernen Sie aus den Erfahrungen anderer. In der Praxis hat sich ein Fünf-Phasen-Modell bewährt. Es beginnt mit der Bestandsaufnahme der bestehenden IT-Landschaft als Teil der Unternehmensziele und Geschäftsprozesse. Dazu gehören die Konzeption eines Framework der zukünftigen IT-Infrastruktur einschließlich der Betriebsmodelle (meist hybrid) und der Sicherheits- und Zugriffsregeln, gesetzlichen Vorgaben und SLAs. Ebenfalls noch in der ersten Phase angesiedelt sind die Cloud-Strategie und der Cloud-Bebauungsplan.

Daraus ergeben sich die übrigen Phasen vom Aufbau einer Private Cloud und ggf. der Migration bestehender IT-Systeme über das Erweitern der IT-Landschaft durch zusätzliche Module und der Klärung, was mit nicht Cloud-fähigen IT-Systemen geschehen soll. In der vierten Phase erfolgt die Integration der Cloud-Services über eine Management-Konsole in die bestehende Private Cloud, um die IT-Infrastruktur global zu dynamisieren und flexibel für eine (internationale) Expansion zu unterstützen. In der fünften Phase können schließlich kostengünstige Public-Cloud-Angebote in das Framework integriert werden, vor allem für IT-Services mit geringer Fertigungstiefe und in Absprache mit den Fachabteilungen. Das schließt die Gefahr einer Schatten-IT aus.

4. Nehmen Sie die Kollegen mit
Das Zauberwort für erfolgreiche Cloud Computing-Projekte ist Integration. Aber nicht nur der IT, sondern eben auch der Mitarbeiter. Binden Sie die Fachabteilung ein, analysieren und hinterfragen Sie deren Anforderungen. Klären Sie die Mitarbeiter über Gefahren der Schatten-IT auf, sensibilisieren Sie sie in Bezug auf die Dos und Don’ts der Arbeit in der Cloud. Achten Sie auf die Bedienerfreundlichkeit. Und integrieren Sie ein Self-Service-Portal, mit dem die Mitarbeiter eigene Einstellungen vornehmen können.

5. Orchestrieren Sie das IT-Management zeitgemäß
Der Ansatz der Orchestrierung ist erst seit wenigen Jahren praxisreif. Früher war jeder Anbieter von Clouds oder einer API-Programmierschnittstelle proprietär unterwegs. Er verfolgte seine eigene Cloud Computing-Vision. Heute weiß man, dass Unternehmen mit einer anbieterspezifischen Cloud in der Regel nicht gedient ist. Fast immer sind mehrere Clouds parallel oder kombiniert im Einsatz, um die Anforderungen bestmöglich abzudecken. Mit der Zusammenführung verschiedener Clouds, die über APIs angesteuert werden, sowie zusätzlichen Services in einer Verwaltungsoberfläche wird die Orchestrierung erst operationell. Anders gesagt: Je besser die Automatisierung, desto mehr Möglichkeiten hat der Anwender. Diese Einsicht hat sich aber erst in den letzten Jahren durchgesetzt. (NTT Communications: ra)

NTT Communications: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Datenzugriff auf Paketebene

    Das Jahr 2017 war geprägt von einer starken Zunahme des Enterprise Cloud Computing. Laut Gartner nutzen derzeit bereits 90 Prozent der globalen Unternehmen zumindest einen Cloud-Service. Doch mit nur einem Cloud Computing-Service kommt heute kaum noch jemand aus, und auch ein einziger Cloud-Service-Provider wird zunehmend Seltenheitswert besitzen. Multicloud, also die Nutzung multipler Public Clouds, entwickelt sich schnell zum nächsten Schritt beim Aufbau wirklich dynamischer Infrastrukturen. Durch die dynamische Ausführung von Workloads über mehrere Cloud-Provider hinweg können Unternehmen sicherstellen, dass Workloads wirklich optimiert werden. Die erwähnte Gartner-Studie berichtet, dass 70 Prozent der Unternehmen bis 2019 Multi-Cloud-Implementierungen planen - gegenüber 10 Prozent heute.

  • Sicherheitsverantwortung in der Cloud

    Das enorme Wachstum von Cloud Computing-Services in der Geschäftswelt hat einen leidigen, aber vorhersehbaren Nebeneffekt: Die Cloud wird zum beliebten Ziel für Cyberkriminelle. Aufgrund der vernetzten Struktur kann sich Malware in der Cloud rasch auf Anwendungen und Geräte verbreiten, falls keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Doch mit entsprechenden Best Practices können Unternehmen sich gegen die wachsende Bedrohung von Malware in der Cloud schützen. Die Cloud bietet Unternehmen nicht nur Skalierbarkeit, Flexibilität und Agilität, sondern auch effizientere Arbeitsprozesse und damit einhergehende Kostenersparnis bis hin zu bequemerer Datensicherung und Disaster Recovery. Die aktuellen Cloud-Akzeptanzraten deuten laut Gartner darauf hin, dass im Jahr 2020 eine No-Cloud-Policy so selten sein wird wie heute eine No-Internet-Policy.

  • Verfügbare Cloud-Technologie optimal nutzen

    Multi-Cloud-Konzepte sind auf dem Vormarsch, da Unternehmen mehr Auswahl über den besten Ort für ihre Daten und Workloads suchen. Im Verlauf teilen Branchenexperten ihr Wissen darüber, was IT-Teams beachten sollten, um die Vorteile der Cloud-Flexibilität bei der Einführung einer Multi-Cloud-Strategie voll ausschöpfen zu können. Sie empfehlen drei Schlüsseltechnologien, die beim Aufbau einer Multi-Cloud-Umgebung wichtig sind. Entwickelt in den späten neunziger Jahren von visionären IT-Teams bei Compaq Computing, war Cloud Computing ein Katalysator für die Entwicklung der IT generell und für einen Großteil der modernen globalisierten Welt, wie wir sie heute kennen.

  • Application Intelligence & IoT-Anwendungen

    Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten. Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

  • Service Management & Lizenzmanagement

    Office 365 hat den Durchbruch geschafft. Laut einer Gartner Studie nutzen bereits 61 Prozent der Unternehmen die Cloud Computing-Angebote von Microsoft, weitere 23 Prozent planen den Einsatz von Office 365 innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Unternehmen profitieren von Aufwand- und Kostenreduktion. Bei der Lizenzierung der Cloud Computing-Lösungen allerdings gehen viele Unternehmen nach dem Gießkannenprinzip vor und geben dadurch mehr für Lizenzen aus als notwendig. Vor nicht allzu langer Zeit hatten noch viele IT-Verantwortliche Bedenken in Bezug auf die Sicherheit der Public Cloud. Mittlerweile sind die Zweifel beseitigt, immer mehr Unternehmen nutzen ihre Vorteile. Auch zunehmend viele öffentliche Institutionen planen ihren Umzug in die Cloud. In der Regel beginnt der Weg in die Cloud mit Office 365. Schrittweise werden zunächst Outlook und Sharepoint ausgelagert, dann folgen Excel, Word und alle weiteren Produkte, die die Office 365 Suite anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wartung und Administration müssen nicht mehr durch die IT geleistet werden, IT Ressourcen re-fokussieren sich. Oft unterschätzt und ausgeblendet wird aber die Notwendigkeit, die Prozesse im Unternehmen an die Cloud anzupassen. Vom Bestellprozess bis zu Abrechnungen sind Adaptierungen nötig, die durchaus umfangreich werden können.

  • IT entlasten durch Cloud-Services

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine hohe Produktivität entscheidend für die Zukunftssicherheit von Unternehmen. Doch viele, vor allem kleinere Firmen leiden unter Produktivitätsverlust durch administrative Aufgaben. Und jetzt verursacht auch noch die DSGVO zusätzlichen Aufwand. Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage, gibt Tipps, wie Unternehmen produktiver werden können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland verwenden 3,7 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Das entspricht einem Produktivitätsverlust von mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahlen erhob die Studie "Sweating the Small Stuff: the impact of the bureaucracy burden", die Plum Consulting im Auftrag von Sage durchgeführt hat. Die Untersuchung zeigt auch: Je kleiner die Unternehmen, desto höher der Anteil unproduktiver Tätigkeiten.

  • Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter

    Viele große Unternehmen setzen auf eine Mischung aus Private-Cloud und Public-Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter. Eignet sich eine solche Multi-Cloud-Umgebung auch für den Mittelstand? Und worauf sollte man dabei achten? Unternehmen verzeichnen heute eine kontinuierlich steigende Zahl von Workloads, Applikationen und Services. Die Festlegung auf nur einen Cloud-Anbieter fällt mittlerweile selbst für Infrastruktur-Dienste schwer. Denkt man darüber hinaus strategisch über den Einsatz von Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten nach, ist die Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter zumeist obligatorisch.

  • Für Multi-Cloud ein geeignetes API-Konzept nötig

    Die Multi-Cloud ist in immer mehr Unternehmen Realität. Das Handling mehrerer Cloud Services gestaltet sich allerdings oft sehr komplex. Die Multi-Cloud-Checkliste von Nexinto zeigt, worauf Anwender für einen reibungslosen Betrieb achten sollten. Mittlerweile ist es für Unternehmen normal, verschiedene Cloud Computing-Services für ihr Business einzusetzen. Dabei greifen sie nicht nur auf einen Anbieter oder Hersteller zurück: Der parallele Einsatz verschiedener Architekturen, Technologien und Betriebsmodelle bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Um die zunehmende Komplexität zu beherrschen, sollten Multi-Cloud-Nutzer vor allem diese fünf Aspekte beherzigen.

  • Cloud-Wahl hat Auswirkungen auf Performance

    Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen - 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. Doch wer hoch hinaus will, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

  • Ein Mikro-Rechenzentrum so gut wie die Cloud

    Unternehmen befinden sich an einem Wendepunkt. Sie müssen neue Wege finden, wie sie Kunden für sich gewinnen. Die Geschäftsentwicklung erfolgt heute nicht mehr linear. Stattdessen können sich Chancen jederzeit aus allen Richtungen auftun. Unternehmen brauchen die Flexibilität, um umgehend reagieren zu können. Mit einem traditionellen Rechenzentrum ist das nicht möglich. Starre IT-Strukturen sind eher ein Bremsklotz als ein Enabler, weil sie zu komplex zu managen sind und jede Änderung viel Zeit kostet.