- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Cloud Computing intensiver nutzen


Fünf Hemmfaktoren für den Cloud Computing-Einsatz und wie man ihnen begegnet
Hybride Architekturen, die Services aus der Public Cloud mit der Private Cloud oder On-Premise-Infrastrukturen verbinden, gelten noch als Zukunftsmodell

Von Jörg Mecke, Business Unit Manager Business Productivity bei Fritz & Macziol

(07.03.16) - Unternehmen lassen sich nach wie vor von etlichen Hemmfaktoren davon abhalten, Cloud Computing intensiver zu nutzen. Um Cloud-Projekte zum Erfolg zu führen, kämpfen IT-Abteilungen und Berater gegen Schatten-IT-, Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsbedenken sowie Komplexitäts- und Change-Management-Ängste. Gegen diese immer gleichen Hürden kann man sich jedoch wappnen. Ein Fünf-Punkte-Ratgeber.

Satte 90 Prozent aller IT-Führungskräfte können sich Cloud Computing-Services für ihre IT-Landschaft vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Fritz & Macziol Cloud Radar nach einer Befragung von mehr als 2.200 IT-Verantwortlichen. Vorteile, wie die bedarfsgerechte, flexible Nutzung von IaaS (Infrastructur-as-a-Service), PaaS (Platform-as-a-Service) oder SaaS (Software-as-a-Service) sehen Unternehmen demnach vor allem in der Hybrid Cloud sowie der Hosted Private Cloud. Die Tendenz ist eindeutig: Anwender wollen ihre IT-Infrastruktur eigentlich auslagern.

Dieser externe Weg zieht derzeit jedoch noch nicht so richtig an. Drei Viertel der Firmen interessieren sich laut einer KPMG-Analyse zumindest nicht für Public-Cloud-Services. Bestehende Anwender bauen vor allem auf Software- (SaaS) und Infrastrukturleistungen (IaaS) aus dem Netz. Hybride Architekturen, die Services aus der Public Cloud mit der Private Cloud oder On-Premise-Infrastrukturen verbinden, gelten noch als Zukunftsmodell.

"Potenziale bleiben weiterhin für die Public Cloud, die aufgrund der Sorge um IT Compliance, Datenschutz und Informationssicherheit nur zurückhaltend zum Einsatz kommt", formuliert KPMG-Partner Peter Heidkamp in der KPMG-Studie vorsichtig. Potenzielle Cloud-Nutzer zweifeln noch am Business Case, sie schreckt die Komplexität der notwendigen IT-Infrastruktur und das notwendige Change-Management dahin ab. Zusätzlich verhindert die weit verbreitete Schatten-IT, dass sich kontrollierte Cloud-Nutzung stärker durchsetzt. Zwischenfazit: Das Interesse an der Cloud ist groß – die Zweifel oft noch größer. Doch wie lässt sich dem begegnen?

1. Den Wandel managen und kommunizieren
Die mangelnde interne, auch emotionale Unterstützung von IT-Projekten ist einer der Gründe, warum nach Angaben von Cloud-Projektmanagern 50 bis 60 Prozent der IT-Projekte ihr Ziel verfehlen. Diese Zahl besteht seit Jahren und hat sich bisher kaum verbessert. Cloud Computing-Projekte sind dabei keine Ausnahme – im Gegenteil. Unternehmen, die ein Cloud-Projekt planen, sollten nicht nur die technische Ebene im Blick haben. Der disruptive Charakter der Technologie kann bei IT-Traditionalisten schnell Ängste und Ablehnung erzeugen. Projektmanager müssen in diesem Kontext wichtige Entscheidungen fällen über geeignete Cloud-Services, Integration, Übergangsphase, künftige Ressourcen und Einsatzorte. Und: Wer verantwortet die neuen IT-Services?

Nicht nur der IT-Verantwortliche, sondern alle Beteiligten und Betroffenen, Administratoren und Benutzer, müssen durch Cloud-Projektmarketing ins Boot geholt werden. Diese Strategie zum Change-Management, wen man wann wie über die Veränderungen informiert, entscheidet über Gelingen oder Scheitern. Der Branchenverband EuroCloud Deutschland, Fritz & Macziol und weitere Anbieter geben in ihrem Leitfaden Cloud-Projektmarketing Praxistipps, wie sich Cloud Services erfolgreich einführen lassen.

2. Alte Architektur, revidiertes Recht, neue Normen
IT-Entscheider fürchten, die Kontrolle über ihre Infrastruktur zu verlieren. Dies droht jedoch hauptsächlich, wenn sich die interne IT als zu langsam oder unflexibel zeigt. Denn Fachabteilungen treibt es dann förmlich in die Public Cloud – zu vermeintlich besseren Lösungen. Um Governance zu unterstützten und Compliance-Vorgaben einzuhalten, braucht es jedoch ein hohes Datenschutzniveau. Nur professionelles, unternehmensfähiges Cloud Computing kann dies gewährleisten und bietet darüber hinaus der IT-Abteilung die Chance, die Kontrolle zu behalten.

Datenschutzbedenken zu begegnen, ist wichtig. Nicht nur wegen des NSA-Skandals. Im Oktober 2015 hat der Europäische Gerichthof (EuGH) Safe Harbor einkassiert. Das Abkommen, das die Übermittlung von personenbezogenen Daten aus der EU in die USA regelte, gilt nicht mehr. Und zum Jahresende brachte die EU ihre neue Datenschutz-Verordnung auf den Weg, welche vermutlich 2018 in Kraft tritt. Die neuen Regeln sparen Clouds aus.

Cloud-Provider, die sich freiwillig nach ISO/IEC 27001 und 27018 zertifizieren lassen, könnten punkten. Die neue 27018-Norm legt länderübergreifend Mindestanforderungen für den Datenschutz im Cloud Computing fest. Überprüfen, ob Anbieter sie einhalten, lässt es sich jedoch nicht so einfach. Alle Beteiligten brauchen aber echte, unabhängige und transparente Sicherheitsstandards, die sich nur mit gesetzlich vorgeschriebenen Prüfvorgaben etablieren lassen. Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden müssen handeln. Und wie müssen Dienstleister reagieren?

Zwei aktuelle Initiativen versuchen, einheitliche Zertifizierungs- und Prüfverfahren zu vereinen. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat im Frühjahr 2015 mit Industrie, Verbänden, Forschung und Datenschutzbehörden im Technologieprogramm "Trusted Cloud" einen Prüfkatalog namens "Trusted Cloud – Datenschutzprofil für Cloud-Dienste" (TCDP) erarbeitet. Dieser teilt zertifizierbare Cloud Computing-Angebote in drei Schutzklassen ein. Die Prüfkriterien basieren auf der ISO/IEC 27018 und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Das Pilotprojekt, das ausgewählte Cloud-Service-Anbieter prüft und zertifiziert, endet im April 2016.

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) wiederum stellte Ende 2015 einen Kriterienkatalog vor. Er berücksichtigt sechs gängige Empfehlungskataloge zur IT-Sicherheit und legt den Fokus auf Sicherheitsprüfung. Ob dieser oder das Label "Trusted Cloud" besser in der Praxis ankommt, wird sich zeigen. Genauso, ob künftige Zertifizierungen neben Cloud-Providern auch Integratoren und Dienstleister einschließen, die Clouds für Kunden entwickeln und betreiben. Dabei muss ein Branchenstandard auch Lieferketten für IT-Services klar abbilden und auch Insolvenzen von Cloud-Providern regeln. Es muss klar sein, was in so einem Fall mit den Kundendaten passiert.

Auch Kunden, die in Public oder Hybrid Clouds wollen, sollten die ISO/IEC 27018 erfüllen. In beiden Szenarien stehen Anbieter und Anwender für die Cloud-Sicherheit ein. Berater empfehlen Cloud-Neulingen, die "Orientierungshilfe – Cloud Computing" des Düsseldorfer Kreises zu lesen – gerade wegen der sicherheitsrelevanten Aspekte. Cloud-Interessierten schadet ein kurzer Exkurs in Verschlüsselungsprotokolle (TSL, SSL, S/MIME) und -algorithmen (PGP, AES-256) nicht. IT-Sicherheit muss eben auch technisch gewährleistet werden. Ein Anwender darf auch wissen, wie der meist Cloud-basierte Cloud Access Security Broker (CASBs) den Datenstrom in der Cloud kontrolliert und bei Angriffen effektiv eingreift.

3. Das Ganze kalkuliert – Transparenz auch beim Preis
Transparenz räumt Anwender-Bedenken aus. Zum Beispiel bei der Frage: Rechnet sich das ausgewählte Cloud-Modell? Cloud Service Brokerage schafft die technische Voraussetzung, um öffentliche Cloud-Services mit bestehender IT unter einer gemeinsamen Oberfläche zu kombinieren. Die Brokerage-Plattform ruft über Schnittstellen verfügbare Angebote und Preise der Public-Cloud-Services aktuell ab. Dafür gibt es bereits Businessszenarien mit realen Daten.

4. Automatische Abläufe
Hybride Modelle können durchaus IaaS, SaaS und PaaS von drei Anbietern kombinieren. Jede Private Cloud muss Virtualisierung für Storage, Netzwerk, Server, Desktop und Applikationen zusammenbringen. Wer Cloud Computing-Services nutzt oder eine eigene Cloud Computing-Infrastruktur aufbaut, sieht sich mit höherer Komplexität als vorher konfrontiert. Versagen programmiert? Nein. APIs (Application Programming Interface) und Automatisierung regeln die Abläufe und skalieren die benutzten Dienste dynamisch. Manuelles Eingreifen erfolgt eigentlich nur noch im Fehlerfall.

Configuration-Management-Lösungen wie Puppet, Chef, Ansible oder Salt automatisieren den IT-Service von der Infrastruktur bis zur Applikation (Full-Stack-Automation). Sie verfolgen einen deklarativen Ansatz. Der IT-Verantwortliche muss nicht die Schritte zum, sondern nur das gewünschte Ergebnis eingeben – und dafür Zielsystem und Wunschkonfiguration zuordnen. Eine automatisierte Zuordnung des Zielsystems geht auch. Das bietet Vorteile: Geschwindigkeit, Nachvollziehbarkeit und Compliance, die jeweils im täglichen Betrieb komplexer Cloud-Infrastrukturen zum Tragen kommen.

5. Weg mit der Schatten-IT
Kostenlose Cloud-Apps zum Austausch von Dokumenten sind die Klassiker der Schatten-IT. Viele Mitarbeiter nutzen die Public-Cloud-Dienste meist ohne Wissen der IT-Abteilung. Der Kontrollverlust findet so mal mehr, mal weniger bewusst statt. Fachabteilungen haben die Projektverantwortung für einzelne IT-Ausgaben in 60 Prozent der Unternehmen, stellte Capgemini ("Studie IT-Trends 2015") fest. So entstehen versteckte Kosten – wie bei der Schatten-IT. Und nicht nur das: Sie kann Schleusen für Schadsoftware öffnen und so den Abfluss von Kunden- und Firmendaten sowie Datenschutzverstöße nach sich ziehen. Cloud Applications Analytics und Policy-Werkzeuge können helfen, denn sie erkennen und bewerten Schatten-IT. Ein Beispiel: Der Analyse-Dienst von Netskope zeigt genutzte Enterprise-Cloud-Apps an und stellt durchsetzbare Policys auf. In Echtzeit und skalierbar.
(Fritz & Macziol: ra)

Fritz & Macziol: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Datenzugriff auf Paketebene

    Das Jahr 2017 war geprägt von einer starken Zunahme des Enterprise Cloud Computing. Laut Gartner nutzen derzeit bereits 90 Prozent der globalen Unternehmen zumindest einen Cloud-Service. Doch mit nur einem Cloud Computing-Service kommt heute kaum noch jemand aus, und auch ein einziger Cloud-Service-Provider wird zunehmend Seltenheitswert besitzen. Multicloud, also die Nutzung multipler Public Clouds, entwickelt sich schnell zum nächsten Schritt beim Aufbau wirklich dynamischer Infrastrukturen. Durch die dynamische Ausführung von Workloads über mehrere Cloud-Provider hinweg können Unternehmen sicherstellen, dass Workloads wirklich optimiert werden. Die erwähnte Gartner-Studie berichtet, dass 70 Prozent der Unternehmen bis 2019 Multi-Cloud-Implementierungen planen - gegenüber 10 Prozent heute.

  • Sicherheitsverantwortung in der Cloud

    Das enorme Wachstum von Cloud Computing-Services in der Geschäftswelt hat einen leidigen, aber vorhersehbaren Nebeneffekt: Die Cloud wird zum beliebten Ziel für Cyberkriminelle. Aufgrund der vernetzten Struktur kann sich Malware in der Cloud rasch auf Anwendungen und Geräte verbreiten, falls keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Doch mit entsprechenden Best Practices können Unternehmen sich gegen die wachsende Bedrohung von Malware in der Cloud schützen. Die Cloud bietet Unternehmen nicht nur Skalierbarkeit, Flexibilität und Agilität, sondern auch effizientere Arbeitsprozesse und damit einhergehende Kostenersparnis bis hin zu bequemerer Datensicherung und Disaster Recovery. Die aktuellen Cloud-Akzeptanzraten deuten laut Gartner darauf hin, dass im Jahr 2020 eine No-Cloud-Policy so selten sein wird wie heute eine No-Internet-Policy.

  • Verfügbare Cloud-Technologie optimal nutzen

    Multi-Cloud-Konzepte sind auf dem Vormarsch, da Unternehmen mehr Auswahl über den besten Ort für ihre Daten und Workloads suchen. Im Verlauf teilen Branchenexperten ihr Wissen darüber, was IT-Teams beachten sollten, um die Vorteile der Cloud-Flexibilität bei der Einführung einer Multi-Cloud-Strategie voll ausschöpfen zu können. Sie empfehlen drei Schlüsseltechnologien, die beim Aufbau einer Multi-Cloud-Umgebung wichtig sind. Entwickelt in den späten neunziger Jahren von visionären IT-Teams bei Compaq Computing, war Cloud Computing ein Katalysator für die Entwicklung der IT generell und für einen Großteil der modernen globalisierten Welt, wie wir sie heute kennen.

  • Application Intelligence & IoT-Anwendungen

    Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten. Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

  • Service Management & Lizenzmanagement

    Office 365 hat den Durchbruch geschafft. Laut einer Gartner Studie nutzen bereits 61 Prozent der Unternehmen die Cloud Computing-Angebote von Microsoft, weitere 23 Prozent planen den Einsatz von Office 365 innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Unternehmen profitieren von Aufwand- und Kostenreduktion. Bei der Lizenzierung der Cloud Computing-Lösungen allerdings gehen viele Unternehmen nach dem Gießkannenprinzip vor und geben dadurch mehr für Lizenzen aus als notwendig. Vor nicht allzu langer Zeit hatten noch viele IT-Verantwortliche Bedenken in Bezug auf die Sicherheit der Public Cloud. Mittlerweile sind die Zweifel beseitigt, immer mehr Unternehmen nutzen ihre Vorteile. Auch zunehmend viele öffentliche Institutionen planen ihren Umzug in die Cloud. In der Regel beginnt der Weg in die Cloud mit Office 365. Schrittweise werden zunächst Outlook und Sharepoint ausgelagert, dann folgen Excel, Word und alle weiteren Produkte, die die Office 365 Suite anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wartung und Administration müssen nicht mehr durch die IT geleistet werden, IT Ressourcen re-fokussieren sich. Oft unterschätzt und ausgeblendet wird aber die Notwendigkeit, die Prozesse im Unternehmen an die Cloud anzupassen. Vom Bestellprozess bis zu Abrechnungen sind Adaptierungen nötig, die durchaus umfangreich werden können.

  • IT entlasten durch Cloud-Services

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine hohe Produktivität entscheidend für die Zukunftssicherheit von Unternehmen. Doch viele, vor allem kleinere Firmen leiden unter Produktivitätsverlust durch administrative Aufgaben. Und jetzt verursacht auch noch die DSGVO zusätzlichen Aufwand. Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage, gibt Tipps, wie Unternehmen produktiver werden können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland verwenden 3,7 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Das entspricht einem Produktivitätsverlust von mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahlen erhob die Studie "Sweating the Small Stuff: the impact of the bureaucracy burden", die Plum Consulting im Auftrag von Sage durchgeführt hat. Die Untersuchung zeigt auch: Je kleiner die Unternehmen, desto höher der Anteil unproduktiver Tätigkeiten.

  • Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter

    Viele große Unternehmen setzen auf eine Mischung aus Private-Cloud und Public-Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter. Eignet sich eine solche Multi-Cloud-Umgebung auch für den Mittelstand? Und worauf sollte man dabei achten? Unternehmen verzeichnen heute eine kontinuierlich steigende Zahl von Workloads, Applikationen und Services. Die Festlegung auf nur einen Cloud-Anbieter fällt mittlerweile selbst für Infrastruktur-Dienste schwer. Denkt man darüber hinaus strategisch über den Einsatz von Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten nach, ist die Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter zumeist obligatorisch.

  • Für Multi-Cloud ein geeignetes API-Konzept nötig

    Die Multi-Cloud ist in immer mehr Unternehmen Realität. Das Handling mehrerer Cloud Services gestaltet sich allerdings oft sehr komplex. Die Multi-Cloud-Checkliste von Nexinto zeigt, worauf Anwender für einen reibungslosen Betrieb achten sollten. Mittlerweile ist es für Unternehmen normal, verschiedene Cloud Computing-Services für ihr Business einzusetzen. Dabei greifen sie nicht nur auf einen Anbieter oder Hersteller zurück: Der parallele Einsatz verschiedener Architekturen, Technologien und Betriebsmodelle bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Um die zunehmende Komplexität zu beherrschen, sollten Multi-Cloud-Nutzer vor allem diese fünf Aspekte beherzigen.

  • Cloud-Wahl hat Auswirkungen auf Performance

    Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen - 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. Doch wer hoch hinaus will, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

  • Ein Mikro-Rechenzentrum so gut wie die Cloud

    Unternehmen befinden sich an einem Wendepunkt. Sie müssen neue Wege finden, wie sie Kunden für sich gewinnen. Die Geschäftsentwicklung erfolgt heute nicht mehr linear. Stattdessen können sich Chancen jederzeit aus allen Richtungen auftun. Unternehmen brauchen die Flexibilität, um umgehend reagieren zu können. Mit einem traditionellen Rechenzentrum ist das nicht möglich. Starre IT-Strukturen sind eher ein Bremsklotz als ein Enabler, weil sie zu komplex zu managen sind und jede Änderung viel Zeit kostet.