- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Migration in die Cloud beschleunigen


Wie Lücken bei der Cyber-Kompetenz überwunden und der Weg in die Cloud verkürzt werden können
Cloud-Service-Modelle aus der Security-Perspektive bewerten

- Anzeigen -





Das zunehmende Tempo der Digitalisierung führt zu einem enormen Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Cloud und Cyber-Sicherheit. Für Unternehmen, die Anwendungen, Daten, Geschäftsabläufe sowie eine Vielzahl von virtuellen Infrastrukturen in die Cloud verlagern müssen, bedeutet das nichts Gutes. Wie können Unternehmen, die bereits bei wichtigen Cyber-Projekten hinterherhinken, die Migration in die Cloud beschleunigen?

Venu Lambu, Global Head of Markets for Infrastructure Services bei Cognizant, sieht folgende Lösungsansätze als Möglichkeit, um dieser Engpass zu bewältigen: Zum einen muss die Anzahl interner Sicherheitsexperten stark erhöht werden, zum anderen müssen Berater, Systemintegratoren und Dienstleister in den täglichen Cyber-Betrieb eingebunden werden. Ein Perspektivwechsel sowie die Geschäftsstrategie durch die Cloud-Linse zu betrachten, wobei das Cloud Computing-Modell die betrieblichen Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen hat, sind entscheidende Punkte.

Das bekannte Cloud Computing-Modell mit Infrastruktur (IaaS), Plattform (PaaS) oder Software-as-a-Service (SaaS) zeigt, dass die operative Verantwortung entweder beim Cloud Computing-Anbieter oder beim Cloud Computing-Kunden liegt. Das Modell sollte jedoch nicht dahingehend missverstanden werden, dass die Sicherheitsverantwortung ausschließlich beim operativen Inhaber eines jeden Layers liegt. Ist bei IaaS beispielsweise der Provider für Virtualisierung, Server, Storage und Networking verantwortlich, liegt die Verantwortung für das Management der Richtlinien auf den virtuellen Systemen sowie für die Zugriffskontrolle und das Eventmanagement in diesen Layern weiterhin beim Kunden.

Um besser zu verstehen, wo die Sicherheitsverantwortung liegt, sollten Cloud-Modelle nicht aus der operativen Perspektive, sondern aus Sicht der Sicherheitskontrollen betrachtet werden.

Durch das Verständnis, wo innerhalb eines jeden Kontroll-Layers die alleinige oder gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit angesiedelt ist, kann ein Unternehmen feststellen, ob genügend Kompetenz und Ausstattung vorhanden sind, um die Unternehmenssteuerung auf die Cloud auszudehnen. Wenn die Sicherheitsreife nicht immer vom Unternehmen an die Cloud abgegeben wird, dann erfordert höchste Sicherheit in einem bestimmten Cyber-Bereich oftmals, dass das Unternehmen hierfür über genügend Cyber-Personen, -Prozesse und -Technologien verfügen muss, um seine Cloud-Ambitionen abzusichern. Kurz gesagt, vorhandenes Cyber-Wissen, entsprechende Rahmenbedingungen und Unternehmenssteuerung sowie eine damit verbundene Cyber-Disziplin können die Grundlage für eine Cloud-Einführung bilden.

Beseitigung der Qualifikationslücke durch Identifizierung des Geschäftsnutzens
Selbst Unternehmen mit eingeschränkter Cyber-Kompetenz können komplexe Cloud-Umgebungen unabhängig vom Stand ihrer Cyber-Reife oder Mitarbeiterqualifikation erfolgreich absichern, da die Einführung der Cloud durchaus schrittweise erfolgen kann. Der Geschäftsnutzen, die Kosten und die IT-Treiber hinter den einzelnen Projekten können getrennt von herkömmlichen Sicherheitsüberlegungen analysiert werden, bei denen sicherheitsrelevante Entscheidungen oftmals Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche haben.

>> Der erste Schritt, um die für den Cloud-Einsatz günstigen IT-Treiber zu identifizieren, ist eine Bewertung der Cloud-Readiness. Zu den zu beantwortenden Fragen gehören nicht nur die Kompetenz eines Unternehmens, eine Cloud aufzusetzen und zu verwalten, sondern auch die strategischen Gründe, warum IT-Funktionen in die Cloud verlagert werden sollen wie Kostensenkung oder die Verkürzung von Produkteinführungszeiten. Der Schlüssel liegt darin, diese strategischen Faktoren mit Metriken zu bestimmen, die auf jedes neue IT-Projekt angewendet werden können.

>> Sobald diese Antriebskräfte identifiziert sind, ist der nächste Stepp ein Cloud-First-Ansatz. Bei jedem neuen IT-Projekt sollte die Frage gestellt werden, ob diesen "IT-Treibern" besser in der Cloud Rechnung getragen werden kann. Falls ja, ist der Aufwand, der erforderlich ist, um dieses Modell zu ermöglichen, in der Regel zweitrangig gegenüber dem strategischen Geschäftsnutzen.

>> Eine vorhandene Kompetenzlücke für die Implementierung einer Sicherheitsstrategie oder die Absicherung des Betriebs der Cloud-Umgebung kann bei Bedarf mit Systemintegratoren, Service Providern und externen Beratungsexperten geschlossen werden. Managed Security Services (MMS) können auch eine Brückenfunktion zwischen dem aktuellen und dem gewünschten Stand der inneren Sicherheit übernehmen.

Kennt man die IT-Treiber, versteht die Verantwortlichkeiten für die Cloud-Sicherheit innerhalb jedes Kontroll-Layers, verlagert die Perspektive auf das Geschäftsergebnis und bittet Partner um Hilfe, ist die Cyber-Kompetenzlücke kein Thema mehr. Anstatt den Wechsel in die Cloud zu behindern, werden Sicherheitsaspekte zum zentralen Faktor, der die digitale Transformationsmaschine in Gang hält.
(Cognizant: ra)

eingetragen: 17.10.18
Newsletterlauf: 06.11.18

Cognizant: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Sechs Gründe für Datenvirtualisierung

    Im Zeitalter von Big Data und Cloud Computing, mit explodierendem Datenvolumen und zunehmender Datenvielfalt, können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, zahlreiche Kopien und Reproduktionen der Daten zu speichern, die sie für ihr Geschäft benötigen. Deshalb werden bis 2020 mehr als ein Drittel (50 Prozent) der Unternehmen laut Gartner eine Form der Datenvirtualisierung als effiziente und kostensparende Option für die Datenintegration implementieren. Wie profitieren Unternehmen genau davon? Denodo zeigt die sechs wichtigsten Gründe auf, die für den Einsatz von Datenvirtualisierung sprechen.

  • Herausforderung: Budget-Flexibilität

    Der Multi-Cloud-Ansatz setzt sich zunehmend durch. Der Weg in die Multi-Cloud muss jedoch begleitet werden von einem Umdenken bei der Planung von IT-Budgets. Andernfalls können die Vorteile der Multi-Cloud nicht optimal ausgeschöpft werden. Bis 2019 wird der Anteil der Unternehmen, die einen Multi-Cloud-Ansatz verfolgen, auf 70 Prozent steigen - prognostiziert die Gartner Studie "Market Trends: Multi-Cloud Usage Will Drive Cloud Management Platform Growth". Hauptgrund für diese Entwicklung ist die höhere Flexibilität, die die Multi-Cloud bietet. Sie eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, sich für die jeweils optimale Lösung zu entscheiden.

  • Migration in die Cloud beschleunigen

    Das zunehmende Tempo der Digitalisierung führt zu einem enormen Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Cloud und Cyber-Sicherheit. Für Unternehmen, die Anwendungen, Daten, Geschäftsabläufe sowie eine Vielzahl von virtuellen Infrastrukturen in die Cloud verlagern müssen, bedeutet das nichts Gutes. Wie können Unternehmen, die bereits bei wichtigen Cyber-Projekten hinterherhinken, die Migration in die Cloud beschleunigen? Venu Lambu, Global Head of Markets for Infrastructure Services bei Cognizant, sieht folgende Lösungsansätze als Möglichkeit, um dieser Engpass zu bewältigen: Zum einen muss die Anzahl interner Sicherheitsexperten stark erhöht werden, zum anderen müssen Berater, Systemintegratoren und Dienstleister in den täglichen Cyber-Betrieb eingebunden werden. Ein Perspektivwechsel sowie die Geschäftsstrategie durch die Cloud-Linse zu betrachten, wobei das Cloud Computing-Modell die betrieblichen Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen hat, sind entscheidende Punkte.

  • Sicherheit innerhalb der Cloud

    Immer öfter gehen Unternehmen den Schritt in die Cloud. Wer aber ist eigentlich für die Sicherheit in der Public Cloud verantwortlich? Keine leichte Frage. Vor allem, weil Sicherheitsverletzungen weitreichende Folgen nach sich ziehen können. Aus Sicht von Rackspace sind dies die fünf häufigsten Bedenken von Unternehmen, wenn es um die Public-Cloud-Sicherheit geht: Schützen Amazon, Microsoft und Google meine Cloud nicht? Die Cloud-Sicherheit besteht auf der einen Seite aus der Sicherheit der jeweiligen Cloud und auf der anderen Seite aus der Sicherheit in der Cloud. Alle großen Cloud-Anbieter erfüllen strenge Sicherheitsstandards und stellen sicher, dass Verstöße - etwa unberechtigte Zugriffe auf die genutzte AWS-, Azure- oder Google-Cloud-Plattform - sehr unwahrscheinlich sind.

  • Fünf Maßnahmen gegen die mobile Schatten-IT

    Mobile Schatten-IT ist zu einer Herausforderung für die Unternehmens-IT geworden: Mitarbeiter nutzen nicht genehmigte Geräte und Apps und kümmern sich dabei wenig um rechtliche Regelungen, Sicherheitsvorschriften oder Compliance-Vorgaben. Virtual Solution zeigt, was Unternehmen gegen den Wildwuchs mobiler Schatten-IT tun können. Die Schatten-IT ist für Unternehmen schon immer ein Problem gewesen: Waren es früher vor allem persönliche Excel-Sheets oder Datenbanken, die eine weitgehend unkontrollierte und nicht autorisierte IT-Struktur bildeten, so geht es mittlerweile mehr und mehr um mobile Systeme und Anwendungen. Smartphones und Tablets werden von Mitarbeitern an den Vorschriften der Unternehmens-IT vorbei genutzt. Sie verwenden Apps wie WhatsApp und Evernote oder Fileshares wie Dropbox oder Google Drive auch für ihre beruflichen Aufgaben.

  • Wenn Kryptojacking auf die Cloud trifft

    Mit prominenten Opfern tauchte Kryptojacking in der ersten Jahreshälfte 2018 mehrmals in den Schlagzeilen auf. Bei dieser Angriffstechnik kapern Hacker fremde Geräte um Kryptowährungen zu schürfen. Kryptowährungen werden durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme generiert. An sich ein legitimer Vorgang, allerdings erfordert dieser eine hohe Rechenleistung und ist damit überaus ressourcenintensiv. Für Kriminelle ist es daher lukrativer, das Schürfen widerrechtlich auf fremde Infrastrukturen auszulagern. Das Kapern von Geräten und Netzwerken und die Bündelung zu einem Botnetz maximiert ihre Schürfkapazitäten und beschert einen höheren Gewinn, da sie diese Ressourcen nicht selbst kostenpflichtig unterhalten müssen. Ebenfalls attraktiv sind die damit verbundenen geringeren Konsequenzen: Fälle von Kryptojacking, insbesondere in den USA, werden von den Behörden weniger aggressiv verfolgt als Angriffe mit Malware oder Ransomware, wo das Schadensausmaß deutlich höher ist.

  • Herausforderung: Das Weitverkehrsnetzwerk

    Seit rund 20 Jahren gibt es Unified Communications (UC). Doch die Nachfrage nach UC-Lösungen erreichte nie das prognostizierte Niveau, das hat sich in den vergangenen Jahren geändert. Der Grund für diesen Umschwung ist UC as a Service. Bei UCaaS nutzen Unternehmen Unified-Communications-Dienste, die über eine Cloud bereitgestellt werden. Zu den Vorteilen zählen kürzere Implementierungszeiten und geringere Investitionskosten. Unterschätzt wird jedoch ein weiterer Vorzug: UC as a Service stärkt die Innovationskraft von Unternehmen. Wenn die eigene IT-Abteilung neue UC-Funktionen bereitstellen muss, dauert das oft Monate. Mit UCaaS sind aber solche Erweiterungen dagegen sofort verfügbar. Ein Beispiel sind Funktionen, mit denen Arbeitsgruppen die Zusammenarbeit optimieren können, Stichwort "Collaboration".

  • Sichere SD-WAN-Bereitstellung

    Unternehmen, deren Standorte landes- oder weltweit verteilt sind, verbinden diese häufig seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten, per MPLS-Leitungen (Multiprotocol Label Switching). Doch vor allem durch den steigenden Einsatz von Cloud Computing-Technologien ist diese Architektur mittlerweile veraltet. User, Daten und Anwendungen sind heutzutage weit verstreut, Angestellte arbeiten von überall aus und nutzen eine Vielzahl an Geräten. Vor dieser Entwicklung war die Implementierung von Sicherheitskontrollen relativ einfach dahingehend, dass ein definierter Perimeter um alle zu schützenden Vermögenswerte eines Unternehmens existierte. So konnten IT-Teams eine Vielzahl von Sicherheitstechnologien zentral einsetzen. Remote-Standorte wurden in diesen Sicherheitsbereich einbezogen, indem der gesamte Verkehr über MPLS zu einer großen zentralen Firewall umgeleitet wurde, die für die Traffic-Regulierung und Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien sorgte.

  • Herausfinden, was migriert werden muss

    Mehr als 70 Prozent aller Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit Microservices. Viele haben sie bereits im Einsatz, andere bereiten gerade die Migration vor - und das mit gutem Grund. Sie versprechen sich davon eine schnellere Weiterentwicklung ihrer Anwendungen, mehr Flexibilität, mehr Leistungsfähigkeit und eine bessere Skalierbarkeit. Wer den Umstieg jedoch unbedacht angeht, schafft mehr Probleme als er löst. Gregor Keller, Sales Engineering Manager bei AppDynamics, nennt als Application-Performance-Expertin die drei größten Herausforderungen, die ihnen tagtäglich begegnen.

  • Technische Umsetzung von IoT-Projekten

    Viele Unternehmen zögern noch bei der Umsetzung von Internet of Things (IoT)-Projekten. Sie verrennen sich in technischen Überlegungen, statt sich auf das zu fokussieren, worauf es eigentlich ankommt: Mit angemessenem Aufwand schnell einen wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Mehr Mut ist gefragt. Die folgenden vier Tipps helfen dabei. Unternehmen beginnen ein IoT-Projekt häufig mit einem Proof of Concept, um die technische Machbarkeit zu prüfen. Was Sie dabei verkennen: Die Basistechnologie ist heute so weit fortgeschritten, dass sie kein limitierender Faktor mehr ist. Man braucht sich darüber gar nicht so sehr den Kopf zu zerbrechen.