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Zielvorgaben für die Entwickler-Teams


Entwickler benötigen mehr Unterstützung bei der digitalen Transformation
Weiterentwicklung von Unternehmen hat ihren Preis

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Die jüngste Couchbase-Studie zeigt, dass Entwicklungs-Teams eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation von Unternehmen spielen. Ihre Effizienz leidet jedoch unter hoher Arbeitsbelastung und weiteren Herausforderungen. Entwickler spielen unverändert eine zentrale Rolle bei der Erreichung der Unternehmensziele zur digitalen Transformation. In der jüngsten Studie von Couchbase, Anbieter der gleichnamigen Datenmanagement-Plattform, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass DevOps einen entscheidenden Einfluss auf die digitale Transformation in ihrem Unternehmen haben könnte. 64 Prozent sagten, dass dabei die Möglichkeit zur Anpassung ihrer Ziele hilfreich oder sogar unabdingbar war.

Diese wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung von Unternehmen hat jedoch ihren Preis: 43 Prozent der Entwickler-Teams klagen über eine zu hohe Arbeitsbelastung. Die Belastung hat auch Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Unternehmen: 20 Prozent der Befragten gaben an, dass sie hinter den Zeitvorgaben ihrer aktuellen Projekte liegen. Aber es gibt noch weitere Herausforderungen, die die große Mehrzahl (92 Prozent) der befragten IT-Entscheider in Zusammenhang mit den Entwickler-Teams identifiziert und in der Studie genannt haben:

>> Die fehlende Festlegung eindeutig formulierter und messbarer Zielvorgaben für die Entwickler-Teams (41 Prozent)
>> Die mangelnde Bereitstellung der benötigten Technologien (48 Prozent)
>> Die fehlende Vermittlung der strategischen Unternehmensziele (41 Prozent)
>> Die ausstehende Identifizierung weiterer Problemfelder für die Entwicklungs-Teams – und deren Lösung (33 Prozent).

"Organisationen haben sich im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie mit rasch ändernden Märkten und neuen Arbeitsformen auseinandersetzen müssen. Das hat den ohnehin schon großen Druck auf die Entwickler weiter verstärkt", erklärt Steve Yen, Mitbegründer von Couchbase. "Trotz ungewisser Umsatzentwicklung investieren Unternehmen während der Krise in ihre Entwicklungs-Teams, die 2020 um beachtliche 24 Prozent gewachsen sind. Um diese Investition bestmöglich zu nutzen, muss zusätzlich aber auch in Technologie, Management und Kommunikation investiert werden."

Der aktuelle Bericht von Couchbase basiert auf einer Umfrage, die im dritten Quartal 2020 von Vanson Bourne, einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen, unter 450 CIOs, CDOs und CTOs in Unternehmen mit 1.000 oder mehr Mitarbeitern in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland durchgeführt wurde.
(Couchbase: ra)

eingetragen: 17.02.21
Newsletterlauf: 06.05.21

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Meldungen: Studien

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    S/4HANA-Umstellungen werden auch während Corona hoch priorisiert und zu einem großen Teil fortgesetzt - wenn auch mit verändertem Scope. 87 Prozent der SAP-Kunden möchten bis 2025 die S/4HANA-Transformation abgeschlossen haben. Die Cloud spielt dabei eine größere Rolle, als es in der Vergangenheit der Fall war. Business-Nutzen steht häufiger im Fokus. 39 Prozent der befragten Unternehmen haben aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Krise ihre Pläne zur S/4HANA-Umstellung verändert. Knapp die Hälfte (46 Prozent) von ihnen gab an, die Umstellung nach Ausbruch der Corona-Krise verlangsamt oder die Projekte aus Kostengründen vorerst gestoppt zu haben.

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    Obwohl datengestützte Entscheidungsprozesse einer der wesentlichen Erfolgsindikatoren für Unternehmen sind, zeigt eine neue weltweite Studie, dass Unternehmen das Potential ihrer Daten nicht im vollen Umfang erschließen können. Laut der Studie von Dimensional Research im Auftrag von Fivetran, führender Anbieter für automatisierte Datenintegration, erschweren Unzulänglichkeiten in der Dateninfrastruktur den einfachen Zugriff auf Unternehmensdaten für Analysen. 44 Prozent der befragten Datenexperten gaben an, dass zentrale Daten für die Entscheidungsfindung nicht herangezogen werden können. Weitere 68 Prozent erklärten, dass zusätzliche Geschäftseinblicke aus den vorhandenen Daten extrahiert werden könnten, hätten sie mehr Zeit. Bei der Transformation der Daten aus verschiedenen Systemen in ein analysebereites Format, haben Data Engineers mit Schwierigkeiten bei der Bereitstellung der Daten zu kämpfen.

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    Flexera hat den "State of the Cloud Report 2021" veröffentlicht. Die Umfrage unter 750 Anwendern bietet weitreichende Einblicke in die globale Cloud Computing-Nutzung von Unternehmen und untersucht den Langzeiteffekt der COVID-19-Pandemie auf Cloud-Initiativen und Ausgabenmanagement. Die Cloud hat in Sachen Migration und Adoption nach dem Sprint im letzten Jahr an Tempo nichts verloren. Im Gegenteil: 90 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass die Cloud-Nutzung angetrieben von COVID-19 auch in diesem Jahr das geplante IT-Budget übersteigen wird. In den nächsten zwölf Monaten sollen 55 Prozent aller Workloads in der Cloud ausgeführt werden. Das spiegelt sich auch in der Erwartungshaltung der Mitarbeiter wider. 59 Prozent der Cloud-Anwender sehen in der Optimierung und kontinuierlichen Migration von Workloads als eine der wichtigsten Aufgabe von Unternehmen.

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    Qualtrics veröffentlichte eine neue Studie. Sie zeigt, wie sich die Prioritäten von IT-Führungskräften in Europa seit Ausbruch des COVID-19-Virus verändert haben und wie wichtig die IT-Teams für die Arbeitswelt von morgen geworden sind. Laut der Qualtrics-Studie glauben 63 Prozent der IT-Führungskräfte, dass mindestens ein Viertel ihrer Belegschaft künftig dauerhaft im Homeoffice arbeiten wird. Zwar gaben 74 Prozent der Befragten an, bereits IT-Transformationsprojekte gestartet zu haben, um das Feedback ihrer Mitarbeiter umzusetzen. Doch nur 28 Prozent von ihnen waren der Meinung, für den IT-Bedarf nach Corona besonders gut gerüstet zu sein.

  • Konsolidierungsbewegungen nehmen zu

    Unter den Zulieferern der Fertigungsindustrie werden die Konsolidierungsbewegungen der vergangenen Jahre noch einmal deutlich zunehmen. Dies meldet die neue Studie "ISG Provider Lens - Manufacturing Industry Services" der Information Services Group (ISG). Die Studie untersucht die Rolle von Dienstleistern und Lösungsanbietern entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Manufacturing Engineering. Das beobachtete Spektrum reicht vom virtuellen Layout von Hallen und Fertigungsstraßen über die IT/OT-Konvergenz in Logistik und Produktion bis zu Aftersales-Diensten, wie dem Einsatz von Augmented Reality-Lösungen in der Instandhaltung oder der Arbeit mit digitalen Zwillingen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP).

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    Nicht nur Unternehmen setzen immer stärker auf die Cloud, auch Angreifer wählen vermehrt diesen Vektor zur Verteilung von Malware: Während die Anzahl der genutzten Cloud-Apps pro Unternehmen um 20 Prozent gestiegen ist, wurden im letzten Jahr 61 Prozent der identifizierten Schadsoftware über Cloud-Anwendungen und -Dienste verbreitet. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Cloud & Threat Report der Cloud-Security-Spezialistin Netskope. Hierfür wurden anonymisierte Daten von Millionen Nutzern der "Netskope Security Cloud Plattform" im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 analysiert.

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    Laut dem neuesten M&A-Report zu IT- & Business-Dienstleistungen des Technologieberaters Hampleton Partners hat die Corona-Pandemie die Nachfrage nach Cloud Computing und damit verbundenen IT-Infrastruktur-Deals gesteigert. Die Zahl der M&A-Transaktionen in diesem Sektor stieg in der zweiten Jahreshälfte 2020 mit 437 Deals um 15 Prozent gegenüber 381 Deals im ersten Halbjahr 2020. Treibende Kraft ist der Wandel der IT-Nutzung am Arbeitsplatz zu Gunsten von Remote- und leicht zugänglichen virtuellen Lösungen sowie ausgelagerten IT-Services. Cloud- und Systemintegrationslösungen erhalten viel Aufmerksamkeit, da sie die technischen Voraussetzungen für Erfolge auf der Enterprise-Software-Seite bilden. Ein Deal, der diesen Trend verdeutlicht, ist die Übernahme des in Helsinki ansässigen Multi-Cloud-Beratungsunternehmens Nordcloud durch den IT-Riesen IBM im Dezember 2020 für einen ungenannten Betrag. Nordcloud wurde 2011 gegründet und sammelte vor dem Deal mehr als 26 Millionen US-Dollar ein.

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    Die Entwicklung von Innovationen, neuer Geschäftsmodelle sowie die Operational Excellence sind priorisierte Themen von IT-Verantwortlichen in den kommenden zwei Jahren. Für die Umsetzung dieser strategischen Ziele wollen 51 Prozent entweder eigene Plattformökosysteme aufbauen oder Teil bestehender Plattformen werden. In diesem Kontext wollen 48 Prozent der Unternehmen ihre Kompetenzen bei der Datenanalyse stärker ausbauen und sich zu datengetriebenen Organisationen wandeln. "Datengestützte Prozesse sind in der digitalen Welt ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil, um Chancen und Probleme schnell erkennen und darauf reagieren zu können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Digital Leader unter anderem deshalb erfolgreich sind, weil sie Informationen direkt am Ort ihrer Entstehung auswerten und analysieren", beschreibt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk und Studienautor, die Relevanz von Data Analytics als Wettbewerbsvorteil.