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Fachbereiche entscheiden häufiger mit


Die digitale Transformation befeuert den Markt für IT-Sourcing-Beratung
Studie verzeichnet steigende Nachfrage nach Sourcing-Strategien

(19.01.16) - Der Bedarf von Unternehmen an Sourcing-Strategien steigt. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Analysten- und Beratungshauses Lünendonk. Gründe seien vor allem die im Zuge der digitalen Transformation steigende Komplexität von IT-Vorhaben sowie eine oftmals zunehmende Auslastung der eigenen IT-Abteilung. Dementsprechend wird auch die Nachfrage nach IT-Sourcing-Beratung von den 28 durch Lünendonk befragten IT-Sourcing-Beratungen positiv beurteilt. Sie erwarten für das laufende Jahr ein durchschnittliches Marktwachstum von 6,3 Prozent. Für das Jahr 2016 rechnen sie sogar mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage auf durchschnittlich 8,3 Prozent. Auch beim prognostizierten Umsatz spiegelt sich der Optimismus der befragten Sourcing-Berater wider. Hier liegen die durchschnittlichen Prognosen bei 11 Prozent und damit deutlich über dem durchschnittlich erwarteten Marktwachstum.

"Die Lünendonk-Studie bestätigt unsere Erfahrung, dass die Sourcing- und Partnermodelle der Unternehmen vor grundlegenden Veränderungen stehen", kommentiert Bernd Schäfer, Geschäftsführer und Partner von ISG Germany, die Ergebnisse. "Der Umbau der IT vom Technologielieferanten zum Business Enabler wirkt sich auf fast alles aus: von der Strategieentwicklung über die Serviceintegration bis hin zur Frage, ob nicht auch die Steuerung der IT ausgelagert werden kann und sollte."

Fachbereiche entscheiden immer häufiger mit
Über die Beauftragung von Sourcing-Beratungen entscheiden immer häufiger auch die Fachbereiche, wie die Studie zeigt. Bei knapp 50 Prozent der befragten Kundenunternehmen entscheidet der Fachbereich "immer" oder "häufig" über den Einsatz von Sourcing-Beratern. Dabei geht es bei den Fachbereichen weniger um klassische Outsourcing-Themen, sondern vielmehr um die Konzeption und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien, beispielsweise im Bereich Cloud und Mobile.

Bernd Schäfer stimmt zu: "Das Partnermanagement der Zukunft wird weniger IT-spezifisch sein. Wir sprechen mittlerweile von ganzen Partnerökosystemen. Diese gilt es, im Kontext der Digitalisierung intelligent zu strukturieren und dabei über die IT hinaus die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden." So zeige auch die Studie, dass bei der Digitalisierung in den Unternehmen mittlerweile Themen wie die Neuausrichtung der IT-gestützten Geschäftsprozesse oder die Ausweitung des Partnerökosystems eine wichtige Rolle spielten.

Die aktuelle Lünendonk-Studie ist eine 360-Grad-Betrachtung des Marktes für ICT-Sourcing-Beratung. Analysiert wurden Strukturen, Planungen und Meinungen von 28 ICT-Sourcing-Beratungen sowie die konkreten Planungen von 112 CIOs, IT-Einkaufsleitern und Business-Verantwortlichen großer Kundenunternehmen in Bezug auf digitale Transformation und ihre Zusammenarbeit mit IT-Sourcing-Beratungen.
(Information Services Group, ISG: ra)

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Meldungen: Studien

  • Technologie ist ein zweischneidiges Schwert

    Forbes Insights hat gemeinsam mit Hitachi Data Systems eine Studie zur Digitalen Transformation mit dem Titel "How to Win at Digital Transformation: Insights from a Global Survey of Top Executives" veröffentlicht. Für die weltweit angelegte Untersuchung wurden 573 Führungskräfte befragt und Interviews mit Top-Managern geführt. Ein Ergebnis: Die Digitale Transformation steht auf der Strategieagenda der Unternehmen ganz oben, die Hälfte der Befragten nimmt an, dass die nächsten zwei Jahre dafür entscheidend sein werden. Die Studie steht als kostenloser Download zur Verfügung.

  • Cloud Adoption Report

    Die Einführung von Cloud-Anwendungen schreitet in europäischen Unternehmen massiv voran. Dies zeigt der aktuelle "Cloud Adoption Report" von Bitglass, dem eine Erhebung unter 8000 in der EMEA-Region ansässigen Unternehmen zu Grunde liegt. Demnach haben knapp 66 Prozent der europäischen Unternehmen eine Cloud-Anwendung im Einsatz, gegenüber einem Durchschnitt von 59 Prozent im Rest der Welt. Dabei entfallen in der europaweiten Nutzung 43 Prozent auf Office 365 und 22 Prozent auf Googles G-Suite.

  • Zweifel an der Relevanz von IoT

    Die IDG-Studie "Internet of Things in Deutschland 2016", die mit Unterstützung von Dimension Data Deutschland entstand, zeigt, dass 55 Prozent der Unternehmen dem Thema "Internet der Dinge" noch keine hohe Relevanz für ihr heutiges Geschäft beimessen und glauben, dass sie noch drei Jahre Zeit für die Umsetzung haben. Der Relevanz-Wert steigt jedoch mit der Unternehmensgröße an. So messen 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern dem Internet of Things (IoT) derzeit eine große bis sehr große Bedeutung zu, im Vergleich zu 27 Prozent bei den kleinen und mittleren Unternehmen bis 99 Mitarbeitern. Befragt wurden 369 IT-Verantwortliche und -Entscheider von Unternehmen in der DACH-Region.

  • Private Cloud vorn

    Flexera Software, Anbieterin von Lösungen für Software-Lizenzierung, Compliance, Security und Installation für Softwarehersteller und Unternehmen, hat eine Studie mit dem Titel Software Asset Management.Next veröffentlicht. Diese zeigt: Sicherheitsrisiken und die Verlagerung von Geschäftsabläufen in die Cloud erfordern eine neue Definition von Software Asset Management (SAM). SAM-Lösungen, die in Unternehmen bereits weit verbreitet sind, sollten daher kontinuierlich weiterentwickelt werden. Der Überblick über alle genutzten Anwendungen im Unternehmen ist für CIOs ist geschäftsentscheidend, denn nur so können sie Shelfware vermeiden, Compliance-Richtlinien einhalten und verhindern, dass Anwendungen für Cyberattacken ausgenutzt werden.

  • Verbotene Cloud-Services oft nicht blockiert

    Die Cloud ist ein wichtiger Antriebsfaktor für die Digitalisierung. Sie ermöglicht Agilität und Innovationskraft und versetzt Unternehmen in die Lage, schneller auf aktuelle Entwicklungen einzugehen. Gleichzeitig bringt sie auch neue Probleme mit sich, denn Fachabteilungen und Mitarbeiter setzen häufig Cloud-Services ein, die nicht von der IT-Abteilung autorisiert sind. Der aktuelle "Skyhigh Cloud Adoption and Risk Report" hat die Cloud Computing-Nutzung in Unternehmen analysiert und im Hinblick auf Sicherheitsrisiken beleuchtet. Zwar verfügen fast zwei Drittel der Unternehmen mittlerweile über eine Cloud Governance, aber sie greift bei Weitem noch nicht so gut wie gedacht.

  • IoT-Strategien: Entwicklung & Umsetzung

    Nur zehn Prozent der großen europäischen Unternehmen bezeichnen sich selbst als fortgeschritten in der Umsetzung von Internet of Things (IoT)-Projekten. Gleichzeitig plant die überwiegende Mehrheit Investitionen in neue Analyse-Tools und -Plattformen, um ihre IoT-Strategien voranzutreiben. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie "IoT and the Data Analytics Challenge", die PAC im Auftrag von HPE und Telefónica umgesetzt hat. Für die erste umfassende Studie, die zu diesem Thema durchgeführt wurde, befragte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen europaweit 200 Führungskräfte, die in großen Unternehmen die Themen IoT- und Datenanalyse verantworten, wie sie Mehrwert aus ihren IoT-bezogenen Big Data gewinnen. Das englischsprachige Studiendokument steht ab sofort zur Verfügung.

  • Hybride Netzwerkdienste erbringen

    Eine globale Studie im Auftrag von Tata Communications zeigt, dass Lösungen der Netzwerk-Service-Provider nicht immer die Erwartungen von Unternehmen erfüllen, deren Technologieprioritäten bei Sicherheit (52 Prozent), Cloud (43 Prozent) und mobilen Diensten (32 Prozent) liegen. Die Studie wurde von IDC unter Unternehmen und Dienstleistern in 32 Ländern weltweit* durchgeführt**. Die Ergebnisse zeigen, dass für Unternehmen Partnerschaften ein zentraler Faktor im Entscheidungsprozess sind. Wer als Service-Provider die richtigen Partner findet, kann somit weitere Umsätze in diesem Marktsegment generieren.

  • Industrieunternehmen auf der Überholspur

    Verschläft der Mittelstand die Herausforderungen der Digitalisierung? Nein! Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Telekom-Studie "Digitalisierungsindex Mittelstand" in Zusammenarbeit mit dem Analystenhaus techconsult. Zwar ergibt sich je nach Branche und Unternehmensgröße ein unterschiedliches Umsetzungstempo, doch fast drei Viertel (72 Prozent) der befragten Unternehmen bewerten die Digitalisierung als bedeutend für ihre Firma und Branche. Nahezu die Hälfte (46 Prozent) realisieren bereits einzelne Transformationsprojekte, 27 Prozent haben eine übergreifende Digitalisierungsstrategie. Den mittelständischen Unternehmen sind die Vorteile bekannt: 53 Prozent versprechen sich mehr Innovationskraft, 54 Prozent wollen sich neue Kunden und Märkte erschließen.

  • Digitalisierung und DevOps

    Erfolgskritisch ist Automatisierung vor allem für Big Data, das ergab eine Umfrage unter 223 Automic-Kunden. Auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 5 (völlig unwichtig) ordneten sie die Bedeutung von Automatisierung für den Erfolg von Big Data mit einem Wert von 1,9 erneut auf dem Spitzenplatz ein, gefolgt von Digitalisierung (2,0) und DevOPs (2,0). Für den Erfolg von IoT und Cloud Computing-Technologien ist Automatisierung in ihren Augen mit einer Bewertung von 2,2 etwas weniger erfolgskritisch. "Die hohe Bedeutung von Automatisierung für den Erfolg von Big Data ist darauf zurückzuführen, dass die Datenaufbereitung sehr arbeitsintensiv sein kann, vor allem, wenn man mit sehr heterogenen Daten arbeitet.

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    Unternehmen stützen sich bei ihren Bemühungen, mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten, auf "hybride IT", so der soeben veröffentlichte Harvard Business Review Analytic Services Report "Hybrid IT Takes Center Stage". Im Rahmen des von Verizon Enterprise Solutions gesponserten Berichts wurden 310 Unternehmens- und IT-Führungskräfte weltweit befragt. Der Report kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Unternehmen Schwierigkeiten haben, mit dem Tempo der Veränderungen Schritt zu halten. Gleichzeitig arbeiten sie daran, die Komplexität ihrer IT-Systeme nicht zu einer Gefährdung für Leistungsfähigkeit, Agilität oder Sicherheit werden zu lassen. Tatsächlich gaben 63 Prozent der Befragten an, dass sie einen hybriden IT-Ansatz verfolgen, um ihre bestehende Infrastruktur - meist ein Mix aus privaten und öffentlichen Clouds sowie älteren Rechenzentren, entweder vor Ort oder von Dienstanbietern gemanagt - am Laufen zu halten.