- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Bedeutung von SAP-Cloud-Lösungen


DSAG-Investitionsumfrage 2017: Relevanz der Business Suite ungebrochen
In Sachen Cloud sind DSAG-Mitglieder traditionell zurückhaltend

- Anzeigen -





Die Ergebnisse der DSAG-Investitionsumfrage 2017 bringen es ans Licht: Über 60 Prozent der Budgets der befragten Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) fließen in die Digitalisierung. Unternehmen aus Handel und Dienstleistungen sind bei den Investitionen in neue Geschäftsmodelle vorne. Bezüglich S/4Hana muss noch Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein Drittel der Befragten wird zwar innerhalb der nächsten drei Jahre von der Business Suite umgestiegen sein. Die verbleibenden zwei Drittel sind noch unentschlossen oder warten ab.

Es herrscht eine gewisse Aufbruchsstimmung im deutschsprachigen Raum. Steigen doch IT-Budgets bei DSAG-Mitgliedern um fast 5 Prozent. Das bedeutet eine Steigerung um über 3 Prozentpunkte gegenüber 2016. Mehr noch in Österreich: Dort verdoppeln sich die IT-Investitionen auf über 8 Prozent im Vergleich zu 2016. Nur die Schweiz spart (- 2 Prozent). Bei den SAP-Ausgaben kehrt sich diese Zurückhaltung jedoch um. Sie steigen um über 3 Prozent. Das ist jedoch weniger als im Vorjahr (2016: knapp 6 Prozent). Im gesamten deutschsprachigen Raum wachsen die SAP-Budgets mit einer Steigerung um knapp 6 Prozent gleich an wie im Vorjahr. In Österreich steigen diese um 2 Prozentpunkte auf über 6 Prozent.

Digitale Transformation in Budgets verankert
In diesem Jahr beschäftigt sich die DSAG-Investitionsumfrage neben den allgemeinen Zahlen besonders mit den Ausgaben für die Digitalisierung in den Mitgliedsunternehmen. So fließen über 60 Prozent der Gelder im deutschsprachigen Raum in die digitale Transformation. Die Schweiz wird mit 70 Prozent ihrer Innovationsführerschaft erneut gerecht.

Ein detaillierteres Ergebnis zeigt sich bei der Frage, ob in bestehende Geschäftsprozesse oder neue Geschäftsmodelle in Sachen Digitalisierung investiert wird. Über 50 Prozent der Teilnehmer schätzen dabei Investitionen in bestehende Geschäftsprozesse in Zusammenhang mit der digitalen Transformation als wichtig bis sehr wichtig ein. "'Gutes durch die Digitalisierung noch besser, noch ausgereifter machen', lautet die Devise bei gut der Hälfte der befragten DSAG-Mitglieder. Sie investieren in bestehende Geschäftsprozesse und digitalisieren diese", erläutert DSAG-Vorstandsvorsitzender Marco Lenck das Ergebnis. Etwas über 40 Prozent messen diesen Investitionen eine mittlere Bedeutung zu.

Handel und Dienstleistungen vorne
Wenn es um Investitionen in neue Geschäftsmodelle im Zuge der digitalen Transformation geht, schwächt sich das Bild leicht ab. 36 Prozent der Befragten schätzen Investitionen in neue Geschäftsmodelle als wichtig bis sehr wichtig ein. Dieser Wert ist konstant geblieben zur Befragung von 2016. Etwas weniger als ein Drittel ist noch eher klassisch unterwegs und misst der Digitalisierung keine so hohe Bedeutung für Investitionen zu. Ein Unterschied ist spürbar, betrachtet man verschiedene Wirtschaftssektoren.

In Handel und Dienstleistungen sind es 17 Prozent der Unternehmen, die Investitionen in neue Geschäftsmodelle als sehr wichtig erachten; gegenüber 10 Prozent in der Produktion. "Das ist ein signifikanter Unterschied", so die Einschätzung von Marco Lenck. "Handel und Dienstleistungen stehen unter Druck. Sie spüren das geänderte Nutzerverhalten der Verbraucher als erstes. Um morgen am Markt noch relevant zu sein, müssen sie mit der Digitalisierung vorangehen", fährt der DSAG-Vorstandsvorsitzende fort.

S/4Hana oder Business Suite: Umstieg wird zur Gretchenfrage
Nach wie vor sind Investitionen in klassische Produkte wie die Business Suite für über die Hälfte der DSAG-Mitglieder im deutschsprachigen Raum als wichtig gesetzt. Immerhin 16 Prozent der Befragten planen, massiv in S/4Hana zu investieren. Für 50 Prozent ist dies jedoch keine Alternative zu klassischen ERP-Systemen. Die österreichischen DSAG-Mitglieder teilen diese Zurückhaltung. Die Schweizer sind erneut progressiver. Über ein Fünftel investiert umfassend in S/4Hana.

Nach den Umstiegsambitionen von der Business Suite nach S/4Hana befragt, zeichnet sich folgendes Bild: Im deutschsprachigen Raum setzen 2 Prozent bereits auf S/4Hana. Schweiz und Österreich haben mit jeweils 8 Prozent die Innovations-Nase vorne. In den nächsten drei Jahren wird voraussichtlich ein Drittel der DSAG-Mitglieder umgestiegen sein. Ein weiteres Drittel verbleibt längerfristig auf der Business Suite. Dazu Marco Lenck: "Der Umstieg wird zur Gretchenfrage in den Unternehmen.

Ein Drittel der befragten DSAG-Mitglieder hat noch keine Entscheidung bezüglich des Umstiegs getroffen und ist unentschlossen. Hieraus ergibt sich ein klarer Auftrag für die DSAG und SAP, für die Weiterentwicklung bestehender Systeme und mehr Aufklärung zu sorgen."

In Sachen Cloud sind DSAG-Mitglieder traditionell zurückhaltend. Hauptinvestitionen werden in diesem Bereich kaum getätigt. Im Haupt- und mittleren Investitionsbereich stehen Success Factors, Hybris, die Hana Cloud Platform (HCP), Ariba und Concur im Fokus. In Österreich ist die HCPstärker nachgefragt als in den Nachbarländern. Im deutschsprachigen Raum nimmt das Produkt ebenfalls langsam Fahrt auf: "Die Digitalisierung wird in den Unternehmen mit Investitionen in neue Geschäftsmodelle vorangetrieben. Im Zusammenhang damit stehen die geplanten Ausgaben für die Hana Cloud Computing-Plattform. Modellieren doch einige Unternehmen insbesondere unternehmensübergreifende Prozesse damit und binden damit Kunden und Geschäftspartner noch besser ein. DSAG-Mitglieder sind besser informiert und setzen dadurch neue Lösungen gezielt ein", resümiert Marco Lenck.

Erhebungsgrundlage der Investitionsumfrage
Insgesamt nahmen 269 Personen (CIOs und Unternehmensvertreter) aus DSAG-Mitgliedsunternehmen im deutschsprachigen Raum an der Online-Umfrage zwischen November 2016 und Januar 2017 teil. Befragt wurde jeweils ein Ansprechpartner pro Unternehmen. Knapp 60 Prozent der Teilnehmer kommen aus Unternehmen zwischen 1.000 und 4.999 Mitarbeitern, fast 30 Prozent aus Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern. Aus der Schweiz nahmen 24, aus Österreich 25 Unternehmen teil.
(DSAG: ra)

eingetragen: 25.02.17
Home & Newsletterlauf: 16.03.17

DSAG: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Über 1.400 Cloud-Dienste im Einsatz

    Die Cloud boomt - und insbesondere der Markt für SaaS-Anwendungen (SaaS - Software-as-a-Service). Laut den Marktforschern von IDC soll bis 2018 weltweit jede dritte Unternehmensanwendung SaaS-basiert sein - also via Cloud Computing-Dienst erfolgen. Analysen von Skyhigh Networks bestätigen diese Entwicklung: In Unternehmen hat sich der Einsatz von Diensten der Public Cloud in den letzten drei Jahren beinahe verdreifacht. Die Cloud-Security-Anbieterin hat anonymisierte Daten von mehr als 30 Millionen Angestellten ausgewertet und die folgenden sieben Fakten zur weltweiten Cloud-Nutzung in Unternehmen zusammengefasst.

  • Portrait einer hybriden IT-Organisation

    SolarWinds hat die Ergebnisse des Berichts "SolarWinds IT Trends Report 2017: Portrait einer hybriden IT-Organisation" veröffentlicht. Die jährlich von SolarWinds durchgeführte Studie zur aktuellen Lage der Branche untersucht für das Jahr 2017, wie unterschiedlich IT-Abteilungen weltweit Cloud Computing-Technologien integrieren und welche Auswirkungen die hybride IT auf ihre Unternehmen und beruflichen Aufgaben in der IT hat. Insgesamt setzen deutsche Unternehmen zunehmen auf die Cloud: 82 Prozent der Befragten gaben an, dass sie innerhalb des letzten Jahres kritische Anwendungen und Infrastrukturen in die Cloud migriert haben. Doch obwohl fast 67 Prozent den eigenen Angaben zufolge die erwarteten Vorteile der Cloud erzielen konnten, erhöht die hybride IT auch die Komplexität von IT-Funktionen.

  • Top-Einsatzbereiche sind Speicher & Backup

    NetApp hat die Ergebnisse seiner ersten Marktstudie zum Einsatz von Cloud Computing-Lösungen in Europa veröffentlicht. Die Antworten von 750 CIOs und IT-Leitern in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich (UK) zeigen, dass die Hybrid Cloud die am häufigsten eingesetzte Cloud Computing-Variante ist: Über die Hälfte aller Befragten nutzt eine Kombination von Private und Public Cloud (69 Prozent in Deutschland, 61 Prozent in Frankreich und 58 Prozent in UK). Außerdem sieht mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Sicherheit als einen Hauptgrund für die Cloud Computing-Nutzung. Das zeigt, dass das Vertrauen in Cloud-Anbieter weiter wächst. In allen untersuchten Ländern kommen Cloud-Lösungen vor allem bei Speicher und Backup zum Einsatz.

  • Cloud BI weiter auf dem Vormarsch

    Das Business Application Research Center (BARC) und die Eckerson Group haben die gemeinsame Studie "BI und Datenmanagement in der Cloud: Treiber, Nutzen und Herausforderungen" veröffentlicht. Die Studienergebnisse basieren auf einer weltweit durchgeführten Umfrage unter 370 IT-Verantwortlichen aus Anwenderunternehmen, die Business Intelligence (BI) und Datenmanagement (DM) im Einsatz haben. Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Cloud BI- und DM-Lösungen zwischen 2013 und 2016 weltweit um 50 Prozent von 29 Prozent auf 43 Prozent gestiegen ist.

  • Bedeutung von SAP-Cloud-Lösungen

    Die Ergebnisse der DSAG-Investitionsumfrage 2017 bringen es ans Licht: Über 60 Prozent der Budgets der befragten Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) fließen in die Digitalisierung. Unternehmen aus Handel und Dienstleistungen sind bei den Investitionen in neue Geschäftsmodelle vorne. Bezüglich S/4Hana muss noch Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein Drittel der Befragten wird zwar innerhalb der nächsten drei Jahre von der Business Suite umgestiegen sein. Die verbleibenden zwei Drittel sind noch unentschlossen oder warten ab.

  • Cloud als Teil der IT-Strategie

    Gut drei Viertel der Unternehmen in Deutschland (76 Prozent) antworten auf die Frage, ob sie für ihre Anwendungen oder Workloads in ihren Rechenzentren die öffentliche Cloud und insbesondere deren Flexibilität unbedingt benötigen, mit einem klaren Nein. So lautet eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage der forsa.main Marktinformations GmbH im Auftrag von Nutanix, Spezialistin für Enterprise Cloud Computing. Andererseits nutzt ein Drittel der befragten Unternehmen (33 Prozent) Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote, setzen 21 Prozent auf die private Cloud als Managed Service, ist bei der großen Mehrheit der Befragten die Cloud Teil der IT-Strategie. Wie erklärt sich dieser vordergründige Widerspruch? Offenbar wollen die Unternehmen in den Genuss der Vorteile der öffentlichen Cloud kommen, suchen aber immer noch nach Möglichkeiten, diese im eigenen Rechenzentrum zu realisieren.

  • Mittelstand und Blockchain

    Die Blockchain wird die deutsche Wirtschaft in den nächsten 10 Jahren grundlegend verändern - das glauben laut einer aktuellen YouGov-Umfrage 32 Prozent der Verantwortlichen im deutschen Mittelstand. Erst 34 Prozent der Mittelständler, und damit nur rund jedem dritten Befragten, ist Blockchain überhaupt ein Begriff. "Aber von allen Umfrage-Teilnehmern, die die Blockchain kennen und sich damit beschäftigt haben oder bereits nutzen, erwarten sogar 65 Prozent grundlegende wirtschaftliche Veränderungen", sagt Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. Im Auftrag des Verbands hatte das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov mittelständische Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern zu den Perspektiven der Blockchain-Technologie befragt.

  • Cloud Computing-Markt stabilisiert sich

    Der globale Markt für Public Cloud Services wir laut dem IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner im Jahr 2017 um 18 Prozent wachsen und einen Gesamtumsatz von 246,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Das höchste Wachstum werden dabei Cloud System Infrastruktur-Services (IaaS) erreichen, die um 36,8 Prozent auf 34,6 Milliarden US-Dollar ansteigen werden. Für Cloud-Application-Services (SaaS) prognostiziert Gartner ein Wachstum um 20,1 Prozent auf dann 46,3 Milliarden US-Dollar.

  • Verwendung von Anwendungsdiensten

    Veraltete Technologien hindern Unternehmen in Europa daran, Vorteile aus der digitalen Transformation zu ziehen. Das ist das Ergebnis einer Studie1 des unabhängigen Forschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Fujitsu. Die Studie untersuchte Trends und Strategien bei der Verwendung von Anwendungsdiensten, insbesondere von SAP und Oracle, in großen Unternehmen in mehreren europäischen Ländern. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der 500 befragten Entscheidungsträger gab an, dass ihre technologische Infrastruktur nicht mit den neuen Anforderungen der Digitalisierung mithalten kann.

  • Wichtige Storage-Features in der Cloud

    Zadara Storage, Anbieterin von Storage-as-a-Service (STaaS), hat eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis den Bedarf an symmetrisch skalierbarem Cloud-Speicher in der IT-Industrie unterstreicht. Der Speicher muss sich entsprechend der Unternehmensanforderungen zügig herauf- und herunterskalieren lassen. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Herausforderungen für das Wachstum im Jahr 2017. Dieses Ergebnis bestätigt andere kürzlich durchgeführte Analysen über die Anforderungen an die Skalierbarkeit des Speichers im kommenden Jahr.