- Anzeige -

Baustelle Cloud Computing


Safe Harbor-Urteil: 60 Prozent fordern europäische Rechenzentren
Eine besondere Baustelle sehen die Unternehmen als Folge des Urteils im Cloud Computing

Anzeige

(30.03.16) - 60 Prozent der Unternehmensentscheider in Deutschland fordern von den IT-Dienstleistern, künftig Rechenzentren in Europa zu betreiben. 65 Prozent halten die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) für richtig, das Safe Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA aus Datenschutzgründen für rechtswidrig zu erklären. Die Neuauflage eines solchen Abkommens wünschen sich nur 15 Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie "EuGH-Urteil Safe Harbor" von CSC. Dazu wurden 100 Unternehmensentscheider in Deutschland befragt.

Die Haftung beim Transfer personenbezogener Daten ist der großen Mehrheit der Entscheider in Deutschland bekannt: 92 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen selbst verpflichtet ist, die geltenden Datenschutzgesetze zu erfüllen und die Verantwortung nicht allein auf den IT-Dienstleister verlagert werden kann. Insbesondere den direkten Transfer persönlicher Daten in die USA bewertet die Mehrheit der Entscheider im Sinne des EuGH. 65 Prozent sind der Meinung, dass die US-Datenschutzregeln den europäischen Standards nicht entsprechen. Jedes dritte Unternehmen hat bereits juristischen Rat eingeholt, welche Verträge durch den Wegfall von Safe Harbor unwirksam geworden und welche Vereinbarungen mit Dienstleistern davon betroffen sind.

Lesen Sie zum Thema "Safe-Harbor" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Für die Zukunft wünschen sich die Entscheider aber auch vom IT-Dienstleister, an der Einhaltung der Datenschutzvorgaben aktiv mitzuwirken. Neben dem Betrieb von Rechenzentren in Europa (60 Prozent), fordern beispielsweise 43 Prozent der Unternehmen einen rechtlich bindenden Nachweis, dass der IT-Dienstleister geltende Datenschutzvorgaben befolgt. Zudem erwartet gut jeder dritte Entscheider von seinem IT-Partner, selber Rechtssicherheit beim Umgang mit personenbezogenen Daten zu schaffen.

Eine besondere Baustelle sehen die Unternehmen als Folge des Urteils im Cloud Computing. Knapp jeder zweite Entscheider (47 Prozent) sieht Cloud Computing-Dienste nach dem Urteil kritisch. 43 Prozent erwarten für dieses Geschäftsfeld eine neue Safe Harbor-Entscheidung, mit der Cloud Computing-Services künftig rechtlich abgesichert sind.

"Das Thema Datensicherheit ist für uns und unsere Kunden ein Imperativ", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. "So bieten wir beispielsweise unseren Cloud Computing-Kunden die Möglichkeit, nicht nur den Ort der Datenhaltung selbst vorzugeben, sondern auf Wunsch das Land der Support-Erbringung sowie die Nationalität der Support-Mitarbeiter selbst festzulegen." (CSC: ra)

CSC: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

 
Kostenloser SaaS/Cloud Computing-Newsletter
Ihr SaaS-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


- Anzeige -


Meldungen: Studien

SaaS neu gedacht: Security-as-a-Service Bei kleinen und mittleren Unternehmen stehen oft überschaubare Budgets für die IT-Sicherheit einer stetig wachsenden Gefahr durch Cyberangriffe gegenüber. So belegt eine aktuelle Studie im Auftrag von Kaspersky Lab, dass 54 Prozent der mittelständischen Unternehmen davon ausgehen, dass sie Ziel von Cyberangriffen sein werden und sich gegen zukünftige Attacken präventiv rüsten wollen. Gleichzeitig geben 40 Prozent zu, dass es derzeit noch am nötigen Know-how mangelt, entsprechende Gefahren wirksam abzuwehren.

Alles wird vernetzt Die Mehrheit der IT-Entscheider in Deutschland ist davon überzeugt, dass das Internet der Dinge innerhalb der kommenden drei Jahre für ihr Geschäft erheblich an Bedeutung gewinnen wird. Das ist eines der Ergebnisse der von IDG Business Media veröffentlichten Studie "Internet of Things in Deutschland 2016", die mit aktiver Unterstützung von Dimension Data in Deutschland durchgeführt wurde. Alles wird vernetzt - das ist die Vision des Internets der Dinge (Internet of Things), das durch die intelligente Verknüpfung von Geräten und Maschinen die Art des alltäglichen Lebens grundlegend verändern wird. Dass dies auch die Art des Wirtschaftens umkrempeln wird, davon ist die Mehrheit der deutschen IT-Entscheider überzeugt.

Mehr Outsourcing des IT-Tagesgeschäfts Die digitale Transformation ergreift immer mehr Unternehmen weltweit und stellt laut der jährlichen globalen CIO-Umfrage von Logicalis auch IT-Leiter vor große Herausforderungen: Zunehmend verteilte IT-Infrastrukturen, die Verselbstständigung der Fachbereiche in Sachen IT sowie stärker werdende Datensicherheitsrisiken sind die drei wesentlichen Faktoren, die die Arbeit von CIOs und deren IT-Abteilungen verändern. Zeitgleich bietet sich den CIOs die Chance, die IT als Motor für Wettbewerbsvorteile zu positionieren und hierdurch Teil der strategischen Entscheidungen der Unternehmenslenker zu werden.

Integrierter Cloud-Ansatz für mehr Kolloboration Unternehmen müssen dafür sorgen, dass ihre Abteilungen effektiv zusammenarbeiten, um das Beste aus der Cloud herauszuholen und sich in der digitalen Ära durchzusetzen. Hier gibt es noch viel Nachholbedarf - das zeigt die aktuelle Oracle-Studie "IaaS: Building a business that innovates". In vielen Betrieben verhindern bestehende Prozesse und Strukturen eine reibungslose interne Zusammenarbeit. Die Studie untersucht, wie Unternehmen in der EMEA-Region das Thema Cloud Computing angehen und welche organisatorischen Faktoren signifikanten Veränderungen und Innovationen im Wege stehen. Befragt wurden 1.200 IT-Entscheider in mittleren bis großen Unternehmen.

Unternehmensplanung: Ein hoher Stellenwert Eine Vielzahl von Unternehmen sieht in der vollständig integrierten Unternehmensplanung den größten Hebel zur Verbesserung ihrer Planung. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen hier meist noch (weit) auseinander. Der von den befragten Unternehmen erreichte Reifegrad im Bereich integrierte Unternehmensplanung ist derzeit lediglich durchschnittlich - viel Potenzial für Verbesserung. In der aktuellen Studie "Integrierte Unternehmensplanung - Reifegrad deutschsprachiger Unternehmen 2016" wird der Umsetzungsgrad vollständig integrierter Unternehmensplanungen anhand der drei Dimensionen fachliche Integration, technische Unterstützung und Organisation der Planung anhand eines mehrstufigen Reifegradmodells untersucht. Zudem wird darin auf den Mehrwert integrierter Planung sowie die Herausforderungen eingegangen, die Unternehmen in der D-A-CH-Region derzeit noch daran hindern, einen höheren Reifegrad zu erreichen.

Optimierung von Cloud Computing-Konzepten Das Marktforschungsunternehmen Trend Consulting Ltd hat im Auftrag von Aruba, ein Hewlett Packard Enterprise Unternehmen, eine Umfrage unter mehr als 500 KMU aus ganz Europa durchgeführt. Diese neue Studie zeigt: Führungsteams europäischer KMU (kleine und mittlere Unternehmen) haben zwar großes Interesse an der Einführung digitaler und mobiler Technologien am Arbeitsplatz, aber in mehr als der Hälfte der Betriebe mangelt es an der entsprechenden Strategie. Insgesamt sehen 66 Prozent der befragten Unternehmenslenker eine strategische Priorität in der Optimierung von Cloud Computing-Konzepten, Anwendungen und Mobilgeräten für die Schaffung des digitalen Arbeitsplatzes.

Schatten-IT erschwert integrierten Cloud-Ansatz Unternehmen müssen dafür sorgen, dass ihre Abteilungen effektiv zusammenarbeiten, um das Beste aus der Cloud herauszuholen und sich in der digitalen Ära durchzusetzen. Hier gibt es noch viel Nachholbedarf - das zeigt die aktuelle Oracle-Studie "IaaS: Building a business that innovates". In vielen Betrieben verhindern bestehende Prozesse und Strukturen eine reibungslose interne Zusammenarbeit. Die Studie untersucht, wie Unternehmen in der EMEA-Region das Thema Cloud Computing angehen und welche organisatorischen Faktoren signifikanten Veränderungen und Innovationen im Wege stehen. Befragt wurden 1.200 IT-Entscheider in mittleren bis großen Unternehmen.

In hohem Tempo in die Cloud Ctera Networks hat neue die Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt, die darauf hinweisen, dass die Datensicherungsstrategien von Unternehmen nicht unbedingt den Vorstellungen der Anbieter entsprechen, die die IT-Modernisierung durch Cloud Computing vorantreiben. Die Studie macht deutlich, dass die Sicherung von Cloud-basierten Servern und Anwendungen nicht mit dem hohen Tempo Schritt hält, in dem Unternehmen Workloads in die Cloud migrieren, da sie die Anforderungen an die Business Continuity und Datenverfügbarkeit nicht ausreichend erfüllt.

Enterprise Resource Planning auf Wachstumskurs Vom Einkauf über die Produktion bis hin zur Distribution werden Geschäftsprozesse in immer mehr Unternehmen digital abgewickelt. Die zentrale Steuerung übernimmt dabei eine Enterprise Resource Planning (ERP) Software. Anbieter von ERP-Lösungen blicken daher optimistisch in die zweite Jahreshälfte. Acht von zehn ERP-Unternehmen (78 Prozent) rechnen für das Gesamtjahr 2016 mit steigenden Umsätzen. Weitere 18 Prozent gehen von stabilen Einnahmen aus. Nur 5 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang, wie das 5. ERP-Barometer des Digitalverbands Bitkom zeigt.

55 Prozent der Apps sind bereits in der Cloud Laut einer von Unisys beauftragten aktuellen Umfrage sind Führungskräfte sehr engagiert, wenn es darum geht, digitale Geschäftsmodelle zu übernehmen. Dabei spielt Cloud Computing für sie eine zentrale Rolle. Allerdings zeigt die Studie auch, dass zwei Faktoren Führungskräften die Umsetzung einer digitalen Strategie erschweren: Sicherheitsbedenken und eine halbherzige Umsetzung.

Autor / Quelle (abcd) der Beiträge siehe Angaben in Klammern vor Doppelpunkt: (abcd:)