Textversion
Wer bietet Was? Markt SaaS Cloud Services Fachbeiträge White Papers Specials Success Stories Schwerpunkte Literatur Lexikon und Glossar Webinare Test-Downloads RSS-Presseschau Schulungen Archiv-Meldungen
Startseite Markt Studien

Markt


Channel-News Hintergrund Interviews Invests Nachrichten Kommentare und Meinungen Personen Studien Tipps und Hinweise Unternehmen English News

Marktübersichten Datenschutzerklärung Mediadaten Events / Veranstaltungen Schulungen Stellenanzeigen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Geschäftsbedingungen Impressum Links Newsletter RSS: SaaS-Magazin.de-News Feed abonnieren SaaS-Magazin für Mobile Devices Sitemap

CRM zum Wettbewerbsvorteil nutzen


Customer Relationship Management: SaaS-Lösungen immer noch klar im Schatten von klassischen, fest installierten Anwendungen
CRM-Barometer: Mit mehr Kundenbindung und besserem Wissen über die Käufer aus der Krise


Anzeige

(08.02.10) - Obwohl rund neun von zehn Unternehmen seit Jahren auf die geschäftsfördernde Kraft von Customer Relationship Management (CRM) vertrauen, sind die entsprechenden Aktivitäten durch die Wirtschafts- und Finanzkrise vielfach ins Stocken geraten. Damit soll Schluss sein. Für dieses Jahr gehen deutlich weniger CRM-Manager von Einschränkungen ihrer Aktivitäten aus als sie noch im Spätsommer 2009 konstatiert wurden (38 Prozent für 2010/62 Prozent Mitte 2009). Das neueste "CRM-Barometer" von Capgemini, eine jährliche Studie, sieht die klare Tendenz, dass in diesem Jahr die CRM-Aktivitäten mindestens "ohne Änderung von Strategie und Umfang" fortgeführt werden, "teilweise sogar mit erweiterten Inhalten".

Für die aktuelle Ausgabe der Studie wurden 119 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab einem Umsatz von 100 Millionen Euro Umsatz befragt. "2010 kann CRM die Rolle des Eisbrechers übernehmen und Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen lassen", so Sven Schiff, Berater in der Einheit Marketing, Sales & Services von Capgemini Consulting, der Strategie- und Transformationsberatungseinheit von Capgemini.

Hauptziel Kundenbindung
Auf die Frage nach dem wichtigsten CRM-Thema in den kommenden zwölf Monaten gibt die Studie eine überraschend eindeutige Antwort: Fast zwei von drei Befragten nennen das Contact Service Center als wichtigstes Element für den Unternehmenserfolg. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die verstärkte Kundenbindung und der Aufbau von Kundenwissen als vorrangige Ziele betrachtet werden müssen, auch dies hat die Studie – erneut – klar belegt. Es sind vor allem die Bestandskunden, die von Unternehmen als wichtigste Zielgruppe angesehen werden; ihre Bindung ist für 48 Prozent der Umfrage-Teilnehmer "der richtige Weg aus der Krise". "Die Erkenntnis, dass es günstiger ist, bestehende Kunden zu halten als neue Kunden zu gewinnen, ist nicht neu. Aber in Krisenzeiten gilt sie ganz besonders. Allerdings ist es mit den reinen CRM-Maßnahmen dazu nicht getan. Kundenbindung ist ein Auftrag des ganzen Unternehmens", so Schiff.

CRM zum Wettbewerbsvorteil nutzen
An zweiter Stelle der verfolgten CRM-Ziele landet laut Barometer der "Aufbau von Kundenwissen". Mit ihm, so die Motivation, lässt sich nicht nur der wichtige, letztlich entscheidende Dialog mit den Bestandskunden verbessern, sondern es lassen sich auch neue Kunden gewinnen – und damit Marktanteile. Der Ausbau der Kundenbasis auf Kosten des Wettbewerbs hat unter den CRM-Zielen zwar keinen Spitzenplatz – er liegt mit etwa 20 Prozent nur auf Platz fünf. Aber im absoluten Vergleich ist dieses Thema gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres doch um 50 Prozent stärker gewichtet. Alles in allem glauben vier von fünf Unternehmen, dass CRM einen Wettbewerbsvorteil verschafft – auch wenn nach wie vor viele Verantwortliche einräumen müssen, dass die Potenziale noch nicht ausreichend genutzt werden. Sven Schiff: "Es hakt immer noch an der klaren Zielsetzung sowie an zu vielen einzelnen Maßnahmen, die nicht priorisiert sind und sich damit teilweise im Wege stehen".

Automatisierung und Standardisierung auf der IT-Seite
Im Gegensatz zur Weiterführung und sogar dem Ausbau der CRM-Aktivitäten steht die zugrundeliegende Informationstechnologie unter Druck. Über die Standardisierung von Geschäftsabläufen (74 Prozent Nennungen als sehr wichtig/wichtig) und die Automatisierung von Prozessen (66 Prozent) versuchen Unternehmen Geld zu sparen. Damit kann sich die CRM-IT nicht dem allgemeinen Trend in der IT entziehen. Auf Seiten der genutzten Applikationen steht Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen wie Salesforce.com immer noch klar im Schatten von klassischen, fest installierten Anwendungen von SAP, Oracle oder auch vielen Eigenentwicklungen.

Fast alle Befragten in der Studie sehen bei der Software auch kein oder nur teilweise Kostensparpotenzial für SaaS, so dass dies in den aktuellen Anpassungsplänen in der CRM-IT-Landschaft keine Rolle spielt. "Die derzeitige Heterogenität bei den verwenden Applikationen innerhalb eines Unternehmens bietet aus unserer Sicht aber ein deutliches Potenzial in Richtung Standardisierung. Dabei sollten SaaS-Anwendungen nicht von vorneherein ausgeschlossen werden - es tut sich derzeit einiges im Markt", gibt Sven Schiff zu bedenken. Das aktuelle CRM-Barometer macht deutlich, dass Unternehmen CRM als Bestandteil ihrer Geschäftsstrategien verstanden haben. Sven Schiff bilanziert: "Das aktive Management der Schnittstelle zum Kunden ist etabliert. CRM kann jetzt im nun hoffentlich beginnenden Aufschwung seine Rolle ausspielen und helfen, das Eis zu brechen." (Capgemini: ra)

Capgemini: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Anzeigen


Meldungen: Studien

Mega-Deals im vierten Quartal Information Services Group, Inc. (ISG), führend in Technologie-Analysen, Markt-Intelligenz und Advisory Services, veröffentlicht heute die Daten des 4Q11 EMEA TPI Index. Sie bescheinigen dem gesamten Outsourcing-Markt der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) für das Jahr 2011 ein Rekordergebnis. Ursächlich dafür war eine Reihe umfangreicher Verträge im vierten Quartal.

Cloud Computing und IT-Projektdienstleistung Die zunehmende Bedeutung von Cloud Computing-Konzepten stellt für klassische IT-Projektdienstleister eine große Herausforderung dar. So erwartet PAC, dass der Umfang an benötigten Beratungs- und Systemintegrationsdienstleistungen durch die steigende Nutzung von Cloud Computing-Dienstleistungen langfristig zurückgehen wird. Eine Tendenz, auf die IT-Projektdienstleister reagieren müssen, um entsprechende Umsatzeinbußen zu kompensieren. In einer aktuellen Studie hat das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) analysiert, welche Risiken Cloud-Konzepte für das traditionelle Geschäft der IT-Projektgeschäftanbieter darstellen, aber auch welche neuen Geschäftspotenziale durch die Cloud entstehen können.

Outsourcing: Relevant für Unternehmenserfolg 78 Prozent der Top-Entscheider deutscher Unternehmen stufen die Relevanz von Outsourcing für den Unternehmenserfolg als hoch ein. Das bedeutet einen Anstieg von zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stehen bei 94 Prozent der Unternehmen Outsourcing-Projekte auf der Agenda. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie "Erfolgsmodell Outsourcing 2011" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Verbraucher sind ihrem Internet-Anbieter treu Die Bundesbürger sind ihrem Internet-Anbieter treu. In über der Hälfte (55 Prozent) der Haushalte ist noch nie über einen Wechsel nachgedacht worden. In 40 Prozent wurde zwar mit diesem Gedanken gespielt, aber nur jeder achte Haushalt (13 Prozent) hat tatsächlich schon einmal den Provider gewechselt. Das gab Bitkom auf Basis von Daten der Europäischen Kommission bekannt.

Trend Cloud Computing Die wichtigsten Hightech-Themen des Jahres 2012 sind Cloud Computing, mobiles Computing, IT-Sicherheit und Social Media. Das geht aus einer Umfrage des Bitkom in der ITK-Branche hervor. Danach belegt Cloud Computing mit 66 Prozent der Nennungen zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz unter den Top-Trends. Cloud Computing-Services sind die Innovationstreiber bei der Bereitstellung und Nutzung von IT-Leistungen, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Deutsche Rechenzentren nicht mehr vorn Oracle hat zum zweiten Mal ihren "Next Generation Data Center Index" veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die Betreiber von deutschen Rechenzentren wenig Fortschritte gemacht haben, im Vergleich zu den Ländern in Skandinavien und dem Nahen Osten. Insgesamt stieg der Index mit einer Skala von 1 bis 10 von 5,22 im Mai 2011 auf 5,58 im Januar 2012. Auch die betrachteten Subkategorien, wie Nachhaltigkeit, die Fähigkeit, das Kerngeschäft zu unterstützen, und Flexibilität stiegen in allen zehn untersuchten Ländern in der Region EMEA an.

Schaffung eines "Cloud Gold"-Standards Cloud Computing, die Technologie, die das Speichern und Verarbeiten von Daten nicht auf der eigenen IT-Infrastruktur, sondern virtuell im Netz ermöglicht, sorgt für weitreichende Veränderungen der Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK). Denn Cloud Computing verspricht Anwendern und Anbietern signifikante Kostensenkungen und neue Umsatzpotenziale. So wird das weltweite Umsatzvolumen der Cloud Economy bis 2015 voraussichtlich auf rund 73 Milliarden US-Dollar wachsen. Von diesem Wachstum können europäische ITK-Anbieter deutlich profitieren, wenn sie eigene Aktivitäten starten und die europäische Politik die richtigen Rahmenbedingungen dafür schafft. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Survival of the Fittest – Wie Europa in der Cloud eine führende Rolle übernehmen kann", die Roland Berger Strategy Consultants und die SAP AG erstellt haben.

Wachstum von über 200 Prozent Studienergebnisse des Marktforschungsunternehmen research2guidance zeigen den aktuellen Status des "Application Development Services"-Marktes. Der Markt für mobile Anwendungen wächst unaufhaltsam durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. Somit sind die Aussichten für App-Entwicklungshäuser äußerst vielversprechend.

Wie wird sich ITSM entwickeln? Das IT Service Management (ITSM) wird nach dem Urteil der Unternehmen strategisch noch wichtiger werden und muss sich zukünftig neben dem Klassiker der Kostenoptimierung insbesondere der Qualitätssteuerung in den IT-Prozessen widmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Beratungshauses ITSM Consulting AG unter mehr als 300 mittelständischen Anwendern und Konzernen. Diese Erhebung ist Teil eines Forschungsprojekts, das sich der Frage widmet, wohin sich ITSM in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Grenze zwischen Beruf und Privatleben verschwimmt Die Verfügbarkeit Internet-basierter Endgeräte und ausreichende Netzbandbreiten erleichtern flexible Beschäftigungsmodelle, wie das Arbeiten von zu Hause. Dies hat allerdings einen unerwünschten Nebeneffekt: Mitarbeiter, die in den eigenen vier Wänden tätig sind, nehmen es mit der Datensicherheit meist nicht sehr genau. Dies ist ein Ergebnis einer Studie unter 3.000 Erwachsenen in Großbritannien, die von Mozy durchgeführt wurde.

Druckbare Version

Outsourcing-Markt und Outsourcing-Verträge Outsourcing im Rechnungswesen