- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Nachrichten

Einheitlich: Ansatz in Bezug auf Interoperabilität


Wichtige Hersteller von Haushaltsgeräten und die Open Connectivity Foundation verschreiben sich der Förderung des interoperablen, sicheren IoT-Geräte-Ökosystems
Führendes Organ für IoT-Standards präsentiert erweiterte Sicherheits- und Cloud-Managementfunktionen; gibt Absicht von Electrolux, Haier, LG Electronics und Samsung Electronics bekannt, 2019 OCF-zertifizierte Produkte auf den Markt zu bringen

- Anzeigen -





Das Fehlen eines umfassenden Kompatibilitätsprogramms, kombiniert mit dem unbändigen Wachstum des IoT, vergrößert die Kluft, die durch die Kompatibilitätshindernisse geschaffen wird und begrenzt das volle Potenzial des IoT für Verbraucher, Unternehmen und Automobilbenutzer. Mit der Einführung eines erweiterten PKI-Sicherheitsmodells und sicheren Cloud-Managementfunktionen engagiert sich die OCF, diese Lücke zu schließen und sieht ein hoch sicheres und offen interoperables Geräte-Ökosystems vor, in dem die Hersteller zusammen arbeiten, um einen einheitlichen Standard für Entwickler, Endverbraucher und alle dazwischen liegenden Funktionen festzulegen.

"Da Sicherheit und Integration zu den wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen gehören, die IoT einsetzen, ist laut der jüngsten europäischen IoT-Umfrage des IDC ein einheitlicher Ansatz in Bezug auf Interoperabilität und sichere verbundene Geräte, wie er heute von der OCF angekündigt wurde, eindeutig erwünscht. Er sollte Unternehmen bei ihren aktuellen und zukünftigen IoT-Plänen die Sicherheit geben, dass diese Anbieter ihre wichtigsten Anliegen angehen", sagte Marta Munoz, Research Director, IDC EMEA.

Außerdem unterstützen Electrolux, Haier, LG Electronics und Samsung Electronics die OCF als Diamond Members, als das führende IoT-Standardtechnologie- und Zertifizierungsprogramm, und treiben die Bemühungen der OCF voran, die IoT-Kompatibilitätskluft zu schließen und die in der Praxis bestehenden Schmerzstellen innerhalb der gesamten Branche und dem OCF-Ökosystem zu beseitigen. Dieses System selbst umfasst eine Reihe von IoT-Service- und Lösungsanbietern, Chip- und Gerätehersteller von verschiedenen Märkten, einschließlich Verbraucherelektronik, Unternehmen, Gesundheitswesen, Heimautomatisierung, industrielle und tragbare Geräte.

Als Branchenführer innerhalb des weltweiten Markts für Smart-Home-Geräte, die laut dem IDC Worldwide Quarterly Smart Home Device Tracker1 2018 geschätzte 549,5 Millionen Geräte ausliefern werden, sind Electrolux, Haier, LG Electronics und Samsung Electronics bemüht, 2019 eine Welle von interoperablen, OCF-zertifizierten Produkten und Lösungen anzubieten. Die Vision ist, dass dieses Momentum bis 2020 und darüber hinaus fortschreitet und im Rahmen des 400 Mitglieder starken Ökosystems der OCF zu einer zweiten Welle von OCF-zertifizierten Produkten führt, um die laufende Entwicklung durch die OCF von modernsten, offenen IoT-Standards zu untermauern, einschließlich des Referenz-Implementierungscodes namens IoTivity, der von der Linux Foundation gehostet wird.

"Der Support, den wir von Electrolux, Haier, LG Electronics und Samsung Electronics erhalten haben, unterstreicht die Bedeutung der Zielsetzung der OCF, breite Interoperabilität in einem schnell expandierenden Ökosystem von IoT-Services, Geräten und Lösungen zu schaffen", erklärte Dr. Matthew Perry, Chairman von OCF. "Wir freuen uns, dass diese Unternehmen daran arbeiten, das volle Potenzial von IoT zu nutzen, indem sie einen IoT-Standard liefern, nach dem die Industrie schon lange gefragt hat."

Außerdem fördert die OCF das Erlebnis des verbundenen Benutzers durch die Ergänzung eines PKI-Sicherheitsmodells und Cloud-Managementfunktionen und die Bereitstellung der Tools, die Hersteller, Entwickler und das größere verbundene Ökosystem benötigen, um ein sicheres, flexibles und zuverlässiges Endverbraucher-Erlebnis zu erzielen.

Mit den Cloud-Managementfunktionen kann ein Benutzer Geräte von verschiedenen Anbietern bei seinem Konto für Cloud Services anmelden, aus der Ferne überwachen und die Geräte, egal wo sie sind, mit nur einer einzigen mobilen Anwendung steuern. Die Ergänzung des PKI zum OCF-Rahmenwerk gibt Herstellern die Möglichkeit, unumstößliches, belegbares und einzigartiges Vertrauen zwischen OCF-zertifizierten Geräten zu schaffen. Wenn ein Satz von Zertifikaten zur Identifizierung und Authentifizierung des Ursprungs eines Geräts verwendet wird, verringert dies die Chance von Gerätebetrug und auch andere Datenrisiken werden bedeutend reduziert.

Mit einem authentisierten Portal, das PKI und Cloud-Managementfunktionen einschließt, bietet die OCF den Benutzern einen Überblick in einem Fenster über alle OCF-zertifizierten IoT-Geräte in ihrem Netzwerk und Zugriff auf cloud-basierte Services, wie z. B. Heimsicherheit und Energie-Management, mit Fernbedienung und auf Fingerdruck.

"Sicherheit ist nach wie vor Toppriorität für Hersteller und Entwickler gleichermaßen. Die Ergänzung von PKI und Cloud-Managementfunktionen zum Kernrahmenwerk der OCF baut auf dem wichtigsten Teil der Geräteinteroperabilität – der Identität – auf", meinte Brian Scriber, Principal Security Architect, CableLabs, Chair, Security Working Group, OCF. "Die OCF macht große Fortschritte, um ein höheres Sicherheitsniveau für Verbraucherelektronik zu erreichen und ein starkes, verbundenes Ökosystem für Endverbraucher und Unternehmen zu schaffen."
(Open Connectivity Foundation: ra)





eingetragen: 01.09.18
Newsletterlauf: 17.09.18

Open Connectivity Foundation: Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Meldungen: Nachrichten

  • Zugriff auf Cloud-Daten

    Vor dem Hintergrund der von der EU geplanten Erweiterung eines geplanten Rechtsaktes, um direkt auf Daten von Internet-Dienstleistern auch aus den USA zugreifen zu können, fragt die Fraktion Die Linke nach der Haltung der Bundesregierung dazu. In einer Kleinen Anfrage (19/2941) wollen die Abgeordneten wissen, wie sie die Frage der Notwendigkeit eines Direktzugriffs europäischer Behörden auf Daten bei international tätigen Internetdienstleistern beurteilt. Ferner fragen sie unter Verweis auf Drucksache 19/1493, welche Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Datenherausgabe unter Wahrung des geltenden Grundrechtsschutzniveaus überhaupt infrage kämen.

  • Empfehlungen für mehr Cloud-Sicherheit

    Über 20.000 in Deutschland betriebene Clouds, die veraltete Versionen der Software ownCloud und Nextcloud einsetzen, weisen zum Teil kritische Sicherheitslücken auf. Angreifer können durch diesen unsicheren Betrieb auf die in der Cloud gespeicherten Daten zugreifen, sie manipulieren oder veröffentlichen. Betroffen sind u.a. die Cloud-Anwendungen großer und mittelständischer Unternehmen, öffentlicher und kommunaler Einrichtungen, von Energieversorgern, Krankenhäusern, Ärzten, Rechtsanwälten und privater Nutzer.

  • Damit Datenfluss nicht ins Stocken gerät

    Der Einzug moderner computergestützter Technologien hat die Lebenswissenschaften grundlegend verändert. In biomedizinischen Laboren werden heute in kurzer Zeit große Datenmengen erhoben, etwa bei der Sequenzierung des menschlichen Genoms. Die intelligente Verknüpfung und Nutzung dieser wachsenden Datenmengen eröffnen große Chancen für Wissenschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig stellt Big Data Forscher vor neue Herausforderungen: Wie können die heterogenen Datenpakete sinnvoll verwaltet und ausgewertet werden? Was tun, wenn passende IT-Systeme zur Datenanalyse im eigenen Labor fehlen? Wie lässt sich die Sicherheit der Inhalte gewährleisten?

  • Europäische Cloud Computing-Initiative

    Die Europäische Kommission präsentierte ihre Pläne, damit Wissenschaft, Unternehmen und der öffentliche Sektor mit Hilfe Cloud-gestützter Dienste und erstklassiger Infrastrukturen besser von der Big Data-Revolution profitieren können. Europa gehört zu den weltweit größten Produzenten wissenschaftlicher Erkenntnisse, kann aber die gewaltige Menge an Daten, die es generiert ("Big Data"), aufgrund unzureichender und fragmentierter Infrastrukturen nur bedingt nutzen.

  • Schneller Blick auf Finanzdaten und Cashflows

    Viele mittelständische Unternehmen besitzen zwar ein in Deutschland passendes ERP-System, doch vor allem bei internationaler Expansion benötigen sie eine effiziente Lösung zur Kontrolle von Finanzdaten und Cashflows. Exact gibt Empfehlungen, welche Aspekte dabei zu beachten sind. Dem Mittelstand stellen sich in Bezug auf ERP-Systeme zahlreiche Fragen: Wie lassen sich damit Finanzdaten, -prozesse und Cashflows zentral kontrollieren? Bieten die Lösungen auch einen tagesaktuellen Zahlenüberblick über alle ausländischen Niederlassungen? Kann ERP im Kontext mit BI angewendet werden? Funktioniert der Cloud-basierte Software-as-a-Service (SaaS)-Ansatz auch in Deutschland?

  • Schnelle Netzverbindung zwischen Cloud-Umgebungen

    Wissenschaftler von AT&T, IBM und Applied Communication Sciences (ACS) haben den Prototypen einer Technologie vorgestellt, die den Aufbau einer Netzverbindung zwischen zwei Cloud Computing-Umgebungen drastisch beschleunigen soll. Durch den Einsatz von neuartigen optischen Netzwerkkomponenten und intelligenter "Cloud Data Center Orchestrator"-Software kann eine so genannte elastische Netzverbindung mit hohen Übertragungsraten zwischen Cloud-Umgebungen aufgebaut werden.

  • Orientierungshilfe auf dem Weg in die Cloud

    Digitaleurope und Deutschland sicher im Netz (DsiN) starteten den "EU Cloud Scout": Der interaktive Online-Check gibt kleinen und mittelständischen Unternehmen Orientierungshilfe auf dem Weg in die Cloud. Das Angebot wurde in Anwesenheit der Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes in Brüssel präsentiert. Der EU Cloud Scout bietet mittelständischen Unternehmen - basierend auf einem Online-Fragebogen - verständliche Informationen über die Cloud mit einem Schwerpunkt auf Sicherheitsfragen. Er wurde auf Initiative von DsiN entwickelt und erstmalig auf der CeBIT 2013 vorgestellt. Inzwischen verzeichnet der kostenfreie Online-Check mehrere tausend Aufrufe.

  • Messbarer Datenschutz für Clouds

    Wie sicher ist die Cloud? Viele Unternehmen und Behörden haben Bedenken, dass ihre Daten bei externen Cloud Computing-Anbietern nicht ausreichend geschützt sind. Das Projekt VeriMetrix macht deshalb die Sicherheit von Cloud Computing-Daten messbar: Ziel von VeriMetrix ist eine Lösung, mit welcher potenzielle Nutzer Datenschutz und Datensicherheit von Cloud Computing-Angeboten beurteilen, vergleichen und nachprüfen können.

  • Was meinen Sie zu "Trusted Cloud Europe"?

    Die Europäische Cloud-Partnerschaft (ECP) bittet in einer Umfrage um Stellungnahmen zu der Initiative "Trusted Cloud Europe". Es geht um Ideen, wie Europa öffentlichen und privaten Einrichtungen und Unternehmen helfen kann, Cloud-Dienste in einem sicheren und vertrauenswürdigen Umfeld zu nutzen sowie zu kaufen und zu verkaufen.

  • Zusätzliche Flexibilität bei Lizenzen erwirkt

    Im Juli 2013 hatte SAP eine neue Regelung in Bezug auf die SAP-Cloud-Lizenzierung bekannt gegeben. Diese Regelung, mit der On-Premise- in Cloud Computing-Lizenzen verlagert werden können, wurde nun im August um ein weiteres Modell ergänzt. SAP-Anwenderunternehmen können von nun an einen Neukauf von im Unternehmen betriebenen SAP-Anwendungen (On-Premise) mit einer entsprechenden Teilkündigung von Lizenz-Nutzungsrechten und Pflegegebühren verknüpfen. Diese Änderung soll Investitionen in SAP-Innovationen erleichtern. Damit hat SAP die im Juli geänderte Regelung, mit der On-Premise- in Cloud Computing-Lizenzen verlagert werden können, um ein weiteres Modell ergänzt.


Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Aufgewacht - die KI-Zukunft schläft nicht!

    Der Wettstreit um den Spitzenplatz im Bereich künstliche Intelligenz (KI) ist in vollem Gange. Nachdem Frankreich im März eine KI-Strategie vorlegte, zog die Bundesregierung vor wenigen Wochen nach. Es wird auch höchste Zeit, dass wir Europäer aus unserem Dornröschenschlaf erwachen. Denn bereits im Juli 2017 hat China in seinem "Next Generation Artificial Intelligence Development Plan" angekündigt, bis zum Jahr 2030 zur führenden KI-Nation aufsteigen zu wollen. Noch liegen die USA zwar vorn. Aber erstmals erscheinen in China mehr wissenschaftliche Publikationen zur künstlichen Intelligenz als in irgendeinem anderen Land.

  • Sicherheit im IoT

    "IoT-Plattformen sind in acht von zehn Unternehmen Thema". Das hat eine repräsentative Befragung von 553 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach setzen 27 Prozent auf die IoT-Plattform eines externen Providers, kurz: Plattform-as-a-Service - PaaS, 16 Prozent nutzen eine selbst programmierte IoT-Plattform. Weitere 18 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz einer IoT-Plattform, in etwa ebenso viele (19 Prozent) diskutieren darüber. Wenn IoT-Plattformen für Unternehmen kein Thema sind, dann liegt der Grund meist in Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und -integrität (58 Prozent).

  • Cloud-Einsatz zahlt sich aus

    Endlich ist es soweit - am 14. Juni darf die Welt wieder in sportlicher Form zusammenkommen. Wenn beim Eröffnungsspiel Russland auf Saudi-Arabien trifft, liegen wochenlange Vorbereitungen hinter allen 32 teilnehmenden Fußball-Nationalteams - und jedes verfolgt das Ziel, das größte Fußballturnier der Welt zu gewinnen. Die Fans fiebern rund um den Globus mit - vor dem Fernseher, aber auch immer mehr auf digitalen Kanälen. Beispielsweise durch Live-Streaming oder sie folgen ihrem Lieblingsspieler auf Instagram, der gleich nach der Partie sein Statement postet. Das alles ist für die Fans selbstverständlich; sowohl die Fußballmannschaft, als auch viele andere Anbieter von Online-Diensten müssen die Nachfragen schnell befriedigen können. Speziell beim Live-Streaming wandern die Konsumenten sonst zur Konkurrenz ab.

  • Volle Auftragsbücher für MSP

    Der Branchenverband Bitkom prognostiziert den IT-Dienstleistern in den folgenden Jahren ein hervorragendes Geschäft: Allein 2018 sollen die Umsätze in diesem Marktsegment um 2,6 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro steigen. Für das laufende Jahr rechnet der Bitkom zudem mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der ITK-Branche. Für Michael Breeze, Marketing Director EMEA des Business-Continuity-Spezialisten Datto, ist diese positive Entwicklung der Branche logisch.

  • Das Ende für amerikanische Cloud-Dienste?

    Während sich hierzulande Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Behörden auf die bevorstehende bürgerfreundliche Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) einstellen, zeichnet sich in den USA eine gegensätzliche Bewegung ab: Ende Juni soll der US-Supreme Court darüber entscheiden, ob US-Ermittler künftig Einsicht in sämtliche Bürger- und Unternehmensdaten erhalten. Konkret geht es um einen Rechtsstreit mit Microsoft. Das Unternehmen soll Ermittlern auch Daten, die im Ausland gespeichert werden, zur Verfügung stellen. Dabei soll es keine Rolle spielen, in welchem Land diese Daten gespeichert sind und welche Gesetze dort herrschen. Stattdessen genügt es, wenn das Unternehmen, das die Daten verwaltet, in den USA tätig ist

  • Data Warehouse-Transformation

    In der Vergangenheit bauten Entwicklerteams Data Warehouses manuell, und Führungskräfte fokussierten sich nicht primär auf die Effizienz dieses Vorgangs. Doch mittlerweile erkennen sie, dass ein Großteil hiervon automatisiert werden kann, um die Bereitstellung von Entscheidungsdaten, die sie täglich benötigen, zu beschleunigen. Bereits 2017 haben Führungskräfte begonnen, das "Wie" der Daten in Frage zu stellen, und die Automatisierung der Dateninfrastruktur sowie die Beseitigung manueller und redundanter Elemente aus dem Entwicklungsprozess rückte in den Fokus.

  • Managed Cloud-Service-Provider gefragt

    Unternehmen nutzen zunehmend zeitgleich mehrere Cloud Services. Dabei nicht den Überblick zu verlieren, gestaltet sich immer schwieriger. Ein Kommentar von Peter-André Still, Chief Business Cloud Officer bei Nexinto, über das Erkennen eigener Grenzen im Cloud Computing-Betrieb. Die Cloud sorgt dafür, dass die Digitalisierung der deutschen Unternehmenslandschaft vorankommt. Gemäß dem Motto "viel hilft viel" kommen immer häufiger verschiedene Cloud Computing-Lösungen unterschiedlicher Anbieter und Hersteller zum Einsatz. Durch die vielseitigen Anwendungspotenziale für Cloud Computing-Technologien ist das auch durchaus berechtigt. Allerdings sollten die Verantwortlichen den damit einhergehenden Aufwand solcher Multi-Cloud-Szenarien nicht unterschätzen - andernfalls ist das Chaos vorprogrammiert.

  • Was ist BTRFS & wo liegen seine Vorteile?

    Der Trend zu steigenden Datenmengen hält schon lange an und macht auch vor kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) längst nicht mehr Halt. Ursache für die zunehmende Belastung der Unternehmensnetzwerke und Speicherinfrastruktur sind nicht nur bei der sich ständig erhöhenden Anzahl eingeloggter Mitarbeitergeräte zu suchen. Cloud-basierte Dienste werden auch im Mittelstand immer beliebter, das speicherintensive Arbeitsmittel "Video" sowie Videostreaming haben Einzug in die Geschäftswelt gehalten und auch die Nutzung anspruchsvoller Grafiken steigt kontinuierlich.

  • Sicherheit wird Cloud-Aufgabe

    Der "Cloud Monitor 2017" zeigt: Die Cloud ist heute gelebte Realität in Unternehmen und als etablierte Basistechnologie der Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Gestartet als kritisch beäugtes Risiko, wird die Cloud zunehmend ein wichtiger Baustein der Sicherheitsstrategie. Diese Erfolgsgeschichte kann sich sehen lassen: Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland nutzen die Cloud bereits. Vor fünf Jahren lag dieser Wert, laut dem Cloud Monitor 2017 von Bitkom und dem Analystenhaus KPMG, noch unter 30 Prozent. Interessant dabei sind vor allem Zahlen zur Sicherheit im Cloud-Kontext, die in diesem Jahr im Fokus stehen. Denn während die Vorbehalte gegenüber der Cloud - und der Public Cloud im Besonderen - sehr groß waren, hat sich dieses Bild gewandelt.

  • Sicherheitslücken bei Cloud-Software

    Das BSI hat rund 20.000 veraltete ownCloud- und Nextcloud-Installationen entdeckt, die aufgrund mangelnder Updates große Sicherheitslücken aufweisen. Unternehmen, die Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten misstrauen und stattdessen auf selbstverwalte Cloud Computing-Systeme setzen, sollten nun umdenken. Die erkannten Sicherheitslücken zeigen deutlich, dass eine Cloud "in Eigenbau" nichts mit einem wirklichen Cloud- Computing-Dienst zu tun hat. Sie erreichen niemals das Sicherheitsniveau, für das ein SaaS-Anbieter geradesteht.