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Hybrid-Cloud: Das Beste aus beiden Welten


Unternehmen suchen nach neuen Wegen um Kosten zu sparen und verschieben ihre Unternehmensprozesse oft einfach in die günstige und einfach skalierbare Cloud
Der Cloud kommt eine ganz wesentliche Bedeutung zu, wird sie doch mittlerweile häufig eingesetzt bei der Datenspeicherung sowie gehosteten Anwendungen, die sensitive Kundeninformationen beinhalten

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Angriffe auf die Daten jeden und jedes Unternehmen jederzeit treffen. Daran erinnerte am 28. Januar der Europäische Datenschutztag, der die Bürger Europas für den Datenschutz sensibilisieren soll. Was Unternehmen und Organisationen jetzt tun müssen, um ihre Daten, vor dem Hintergrund steigender Cyber-Kriminalität zu schützen, finden Sie in den folgenden Kommentaren von Wieland Alge, Vice President und General Manager EMEA bei Barracuda Networks und Jon Toor, CMO bei Cloudian.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Wieland Alge, VP und GM EMEA, Barracuda Networks: "Die Zeiten, Sicherheitsfragen eher zögerlich zu behandeln, sind vorbei."
"Zwar war die Verhängung von Bußgeldern in Millionenhöhe bisher die absolute Ausnahme, dies könnte sich aber mit der EU-Datenschutzgrundverordnung deutlich ändern. So sieht die DSGVO eine drastische Erhöhung des Bußgeldrahmens für Datenschutzverstöße vor und vereinheitlicht ihn europaweit.

Damit hat die Politik eine klare Botschaft ausgegeben, dass Verstöße gegen die Privatsphäre eine äußerst ernst zu nehmende Angelegenheit darstellen. Unternehmen und Organisation müssen ihre Sicherheitsstrategien in puncto Privatsphäre, kultureller Einflüsse sowie neuer Technologien anpassen. Der Schutz der Daten muss als eine tragende Säule jeder Sicherheitsstrategie begriffen werden.

Lesen Sie zum Thema "Datenschutz" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Der Cloud kommt in dieser Hinsicht eine ganz wesentliche Bedeutung zu, wird sie doch mittlerweile häufig eingesetzt bei der Datenspeicherung sowie gehosteten Anwendungen, die sensitive Kundeninformationen beinhalten. Eine mehrstufige Sicherheitsstrategie beim Einsatz von Cloud-Diensten, die über den herkömmlichen Schutz hinausgeht, den Cloud-Service-Provider normalerweise anbieten, hilft, dass Kundeninformationen Cyber-Attacken nicht fahrlässig ausgesetzt sind. Die Zeiten, Sicherheitsfragen eher zögerlich zu behandeln sind vorbei. Unternehmen und Organisationen müssen jetzt nach Lösungen Ausschau halten, um ihre Datenschutzrichtlinien zukunftssicher zu machen."

Jon Toor, CMO bei Cloudian: "Die Hybrid-Cloud bietet das Beste aus beiden Welten."
"Unternehmen suchen nach neuen Wegen um Kosten zu sparen und verschieben ihre Unternehmensprozesse oft einfach in die günstige und einfach skalierbare Cloud. Der Prozess des Datenbackups ist für viele dabei ein heißer Kandidat in die Cloud migriert zu werden. Datenschutz wird bei der Verlegung der Daten außerhalb des Unternehmens natürlich zu einem Problem - und das lässt sich am besten mit einer hybriden Cloud lösen.

Sie bietet das Beste aus beiden Welten, also aus Public und Private Cloud und macht es Unternehmen möglich sensible oder vom Gesetzgeber regulierte Daten im eigenen Rechenzentrum zu speichern und die Public Cloud für weniger wichtige Daten zu nutzen."
(Barracuda Networks: Cloudian: ra)

eingetragen: 27.01.17
Home & Newsletterlauf: 09.02.17

Barracuda Networks: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Sicherheitslücken bei Cloud-Software

    Das BSI hat rund 20.000 veraltete ownCloud- und Nextcloud-Installationen entdeckt, die aufgrund mangelnder Updates große Sicherheitslücken aufweisen. Unternehmen, die Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten misstrauen und stattdessen auf selbstverwalte Cloud Computing-Systeme setzen, sollten nun umdenken. Die erkannten Sicherheitslücken zeigen deutlich, dass eine Cloud "in Eigenbau" nichts mit einem wirklichen Cloud- Computing-Dienst zu tun hat. Sie erreichen niemals das Sicherheitsniveau, für das ein SaaS-Anbieter geradesteht.

  • Aus guten Gründen in die Cloud verlagert

    Ende Januar ging die Meldung durch die Presse, dass die Gornergrat-Bahn (GGB) zusammen mit Siemens Schweiz das weltweit erste Bahnleitsystem in der Cloud aufgebaut haben. Neben dem Innovationsgrat bestimmten aber vor allem auch Fragen zur Sicherheit die Nachricht und Berichterstattung - wie sicher kann es sein, kritische Verkehrsinfrastruktur in die Cloud zu verlegen? Was, wenn ein System ausfällt oder - wie zuletzt immer häufiger gewarnt wurde - Verbrecher und Terroristen versuchen, wichtige Systeme unter ihre Kontrolle zu bringen?

  • Einkäufer favorisieren Marktplätze

    Amazon, der weltweit größte Online-Versandhändler, hat den B2B-Marktplatz Amazon Business jetzt auch in Deutschland gelauncht und vergrößert seinen Marktvorsprung damit weiter. Unabhängig von seinen Empfindlichkeiten sollte der übrige Handel schnellstmöglich nachziehen. Mit der Einführung seines neuen B2B-Marktplatzes schafft Amazon in Deutschland erneut Fakten. Die Online-Präsenz gerade von B2B-Händlern und -Großhändlern ist hierzulande überaus bescheiden, sei es, weil sie bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie nicht vorankommen, sei es, weil sie nur zögerlich in Online-Technologien investieren. Bei Marktplätzen sieht die Situation besonders düster aus: es gibt so gut wie keine. Wie auch immer: Amazon nutzt die Gelegenheit und schafft sich mit Amazon Business einen erheblichen zeitlichen Vorsprung im B2B-Markt.

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  • Mehrheit der Unternehmen mit Cloud Computing

    "Die Cloud ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen das Business-Ökosystem der Zukunft. Denn sie bietet ihnen die einzigartige Möglichkeit, ein durchgängiges digitales Netzwerk aufzubauen, ohne dazu viel Geld in die Hand nehmen oder eine besondere IT-Expertise mitbringen zu müssen. Der Erfolg der Cloud zeigt sich auch darin, dass immer mehr Geschäftsprozesse, die traditionell der nicht-digitalen Welt vorbehalten waren, nun auch in die Cloud verlagert werden.

  • Durchsuchungsbeschluss für die Cloud

    Die amerikanische Justiz fordert Microsoft auf, Daten aus der Cloud herauszugeben und verbietet es dem IT-Giganten gleichzeitig, seine Kunden darüber zu informieren. Dagegen hat Microsoft jetzt Klage eingereicht. Doch was sind die Gründe für Microsoft, sich gegen diese Forderung der US-Regierung zu wehren? Warum aber klagt gerade Microsoft gegen die Herausgabe der Kundendaten? Jörg Mecke, Business Unit Manager Business Productivity bei Fritz & Macziol, bezieht Stellung für Microsoft und erläutert, warum sich das Unternehmen genau so verhält.

  • Provider sollen eine Filterinfrastruktur aufbauen

    Der eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. warnt vor einer Verschärfung der Haftungsregelungen für europäische Internetprovider wie sie die Bundesregierung in ihrem beschlossenen Maßnahmenkatalog zur Terrorismusbekämpfung fordert. "Eine solche Verschärfung der Haftungsregelungen ist überflüssig und schadet dem europäischen digitalen Binnenmarkt", sagt Oliver Süme, eco Vorstand Politik & Recht.

  • Viele fragen: Was ist die Cloud?

    Sprache und Daten bzw. Telekommunikation und IT wachsen zunehmend zusammen. Ersichtlich wurde dies u.a. auf der CCW in Berlin Ende Februar, wo das Thema "Digitale Transformation der Wirtschaft" im Fokus stand. Neben dem Schlagwort "All-IP" zählen auch Begriffe wie Cloud und Datensicherheit dazu. Doch besteht weiterhin große Unsicherheit im Zusammenspiel dieser beiden Bereiche. Dabei entsteht Sicherheit, wenn die Cloud als Gesamtmodell richtig erläutert wird. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt.

  • Cloud-Compliance die größte Sorge

    In einer aktuellen Studie hat Vanson Bourne im Auftrag von Intel Security weltweit 1.200 IT-Sicherheitsexperten zum Thema Cloud Computing befragt. Dabei zeigt sich zwar eine hohe Investitionsbereitschaft in die Technologie, aber auch weiterhin starke Sicherheitsbedenken, besonders in Deutschland. So entfallen zwar inzwischen 80 Prozent des IT-Budgets auf Cloud Computing-Dienste, und 2 von 5 Befragten weltweit verarbeiten und speichern bereits vertrauliche Daten in der Cloud, aber für fast dreiviertel ist Cloud-Compliance die größte Sorge und mehr als die Hälfte wünscht sich mehr Einblicke in die Abläufe. Gerade wenn es ums Thema Public Cloud geht, sind die deutschen Entscheider skeptisch - nur 8 Prozent zeigen Vertrauen in die öffentliche Wolke.

  • Hybrid-Cloud-Strukturen implementieren

    Viele Unternehmen interessieren sich vor allem wegen des Kostenvorteils für hybride Cloud-Lösungen - beispielsweise für Microsoft StorSimple. Dort belässt das Anwenderunternehmen den Großteil seiner Daten auf einem lokalen Storage, die nicht oder wenig genutzten Daten hingegen werden in die Cloud ausgelagert. Auf diese Weise kann die Unternehmens-IT den Anwendern enorme Storage-Kapazitäten in sehr kurzer Zeit zur Verfügung stellen. Zudem ist das Speichern dieser ungenutzten Daten in der Cloud wesentlich günstiger als den Storage selbst vorzuhalten. Allerdings sollte vor dem Wechsel in die Hybrid Cloud ein genauer Kosten-Nutzen-Vergleich erfolgen. Besonderes Augenmerk verdienen Themen wie Anbindung und Ausfallsicherheit. Denn werden beispielsweise Backup-Systeme oder Storage-Lösungen in die Cloud ausgelagert, ist eine sehr gute Internetverfügbarkeit zwingend nötig. Mit einer zu geringen Internetverbindung lassen sich nur schwer Daten aus einem Backup in kürzester Zeit wiederherstellen.