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In der Cloud: Personal- und Finanzsysteme


CFO und CHRO rücken enger zusammen: Sechs Gründe, warum das gut ist - und wie Cloud Computing-Technologien dabei unterstützen können
Die Cloud ermöglicht es Fach- und Führungskräften, sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren und einen qualitativ höheren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten

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Die Welten von CFO und CHRO könnten von außen betrachtet kaum unterschiedlicher aussehen: Während Finanz-Verantwortliche mit Zahlen jonglieren, kümmern sich Personal-Manager um Recruiting, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung. Beide Bereiche sind sich jedoch näher, als man auf den ersten Blick vermuten könnte – und werden in Zukunft auch immer mehr aufeinander angewiesen sein. Denn durch die fortschreitende digitale Transformation und den Trend zur stärkeren Kundenzentrierung von Geschäftsmodellen verschwimmen die Bereichsgrenzen in Unternehmen zunehmend und immer mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gefragt.

Der CFO wird zum Berater der Geschäftsleitung – aber ohne den Faktor "Personal" ist er in zentralen Fragen nicht aussagefähig. Technologien wie die Cloud unterstützen ein erfolgreiches Zusammenspiel von "HR" und "Finance" – und schaffen damit einen wichtigen Mehrwert für Unternehmen.

1. Real-time Daten stärken Beratungskompetenz von CFO und CHRO
Strategische Entscheidungen in Unternehmen setzen eine sorgfältige vorhergehende Analyse voraus; bei sich verändernden Rahmenbedingungen müssen sie außerdem immer wieder flexibel justiert werden. Ohne einen Zugriff auf alle wesentlichen Daten und Informationen – in Echtzeit – ist das nicht umzusetzen. Eine kombinierte Cloud Computing-Lösung bietet genau das: Verantwortliche der HR- und Finanz-Abteilung können jederzeit und von beinahe überall alle wesentlichen Daten beider Bereiche einsehen – und damit die eigene Beratungskompetenz stärken.

Tatsächlich zeigt eine Technologiestudie von Oracle und MIT Technology Review, dass bereits 37 Prozent der befragten Unternehmen ihre Personal- und Finanzsysteme in die Cloud migriert haben, um den Datenaustausch zwischen den Abteilungen zu optimieren. 71 Prozent davon geben zudem an, dass sie mit diesem Umstieg positive Ergebnisse verbuchen konnten.

2. CFO braucht HR-Daten für die strategische Planung
Der CFO entwickelt sich immer mehr zum strategischen Berater der Geschäftsführung – allerdings lässt sich die vernünftigste Planung und sinnvollste Strategie nicht umsetzen, wenn die dafür benötigten Kompetenzen und Fähigkeiten im Unternehmen fehlen. Für eine fundierte Strategieplanung muss der CFO daher aktuelle Informationen zu mit einbeziehen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem CHRO ergibt sich daraus fast zwangsläufig.

3. Personalplanung wird dynamischer – und erfordert regelmäßigen Dialog zwischen CFO und CHRO
Umgekehrt ist natürlich auch eine zukunfts- und zielorientierte Personalplanung und –Entwicklung nicht ohne fundierte Datenbasis möglich: Welche Kompetenzen müssen Fachkräfte angesichts aktueller Business-Trends mitbringen? Welche Fortbildungen sollten Mitarbeiter besuchen? Bisher trafen Personaler diese Entscheidungen eher auf Grundlage ihrer Erfahrung. Angesichts der hoch dynamischen Marktentwicklungen und dem spürbaren Fachkräftemangel müssen sie heute jedoch schneller reagieren und bei Bedarf gegensteuern – und dafür brauchen sie finanzielle Ressourcen, die eingeplant werden müssen. So kommt der Dialog zwischen CHRO und CFO schnell in Gang.

4. Digitale Transformation erfordert abteilungsübergreifende Zusammenarbeit – "HR" und "Finance" machen es vor
Bei der digitalen Transformation geht es nicht nur um Prozessoptimierung und Automatisierung. Stattdessen stellen Unternehmen, die dieses strategische Projekt erfolgreich angehen, den Kunden ins Zentrum ihrer Aktivitäten und fördern die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Das jedoch erfordert neue Prozesse, gemeinsame Projekte und die Entwicklung neuer Kompetenzen.

Ein Schulterschluss zwischen HR und Finance, unterstützt durch kombinierte Cloud-Lösungen, ist hierbei ein erster Schritt in die richtige Richtung: Laut der Studie von Oracle und MIT Technology Review gaben 52 Prozent der Befragten an, dass die Beziehung zwischen IT-, HR- und Finanzabteilung nach der Implementierung besser ist, als erwartet. Diese Entwicklung sollte zukünftig ausgeweitet werden und auch den Vertrieb, die Produktentwicklung und den Kundenservice mit einbeziehen.

5. CFO und CHRO sind Treiber der digitalen Transformation im Unternehmen
HR und Finance nehmen beide eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, die digitale Transformation im Unternehmen auf den Weg zu bringen. Letztendlich sind es die Mitarbeiter und Führungskräfte, die neue Prozesse umsetzen und mit neuen Tools arbeiten müssen. Deshalb müssen CFO und CHRO gemeinsam daran arbeiten, eine solide Balance zwischen Menschen (und ihren Fähigkeiten und Befindlichkeiten) und Technologien herzustellen. Dafür ist "Kalkül" (Finanzen) ebenso gefragt wie "Kompetenz" (HR) – denn es geht bei der digitalen Transformation nicht nur um eine strategische Neupositionierung, sondern auch um einen Mentalitätswandel.

6. Mitarbeiter werden zu mehr wertschöpfender Arbeit befähigt
Die Cloud ermöglicht es Fach- und Führungskräften, sich stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren und einen qualitativ höheren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten – und das gilt nicht zuletzt auch für Mitarbeiter aus den Bereichen Finanzen und HR. Die Frage ist aber: Sind sie dazu in der Lage – und was brauchen sie unter Umständen noch, um eher strategisch orientierte Aufgaben zu übernehmen? Ist beispielsweise die Finanzabteilung in der Lage, die Geschäftsleitung strategisch zu beraten – auf Basis von Daten und Analysen? Wenn nicht ist hier HR-Kompetenz gefragt – und schon sitzen Verantwortliche aus beiden Bereichen wieder an einem Tisch.

"Unternehmen befinden sich durch die digitale Transformation, den Fachkräftemangel und den internationalen Wettbewerb in einer Phase des dynamischen Wandels. Sie können es sich deshalb nicht leisten, durch bestehende "Wagenburgmentalitäten" Zeit zu verlieren", resümiert Oliver Schlemper, CFO Europe North bei Oracle. "Eine technologiegestützte engere Zusammenarbeit zwischen HR und Finance kann eine enorme Hebelwirkung erzielen, wenn es darum geht, die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der Unternehmensziele zu fördern. Die Studie von Oracle und MIT Technology zeigt, dass viele Unternehmen das schon verstanden haben und erfolgreich umsetzen." (Oracle: ra)

eingetragen: 30.09.17
Home & Newsletterlauf: 03.11.17

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Meldungen: Hintergrund

  • Hochtechnologie aus der Cloud

    Die Zielsetzung des EU-Projekts "CloudiFacturing" ist, Produktionsprozesse über einen digitalen Marktplatz zu optimieren. Das Projekt richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Diesen wird hochmoderne und komplexe Modellierungs- und Simulationssoftware über die Cloud zur Verfügung gestellt. "Angesichts der Tatsache, dass weniger als 25 Prozent der KMU in Europa moderne Informations- und Kommunikationstechnologie einsetzen, hat das aktuelle Projekt ein klares politisches Ziel. "Cloudification-Dienste" werden zum Wegbereiter für die Digitalisierung der Fertigungsindustrie", so Prof. Dr.-Ing. André Stork, Abteilungsleiter Interaktive Engineering Technologien vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, das die Führung und Koordination des Projekts innehat.

  • Cloud Computing-Nutzung in Unternehmen

    Cloud Computing-Dienste werden aus der Unternehmenslandschaft künftig nicht mehr wegzudenken sein. Der Aufwärtstrend in der Einführung von Cloud Computing-Services hält branchenübergreifend weiter an. Wie die diesjährige Studie von Bitglass, an der 135.000 Unternehmen weltweit teilgenommen haben, zeigte, liegt die Cloud Computing-Nutzung mittlerweile bei 81 Prozent - eine Zunahme von 37 Prozent gegenüber 2016. Einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leistet Office 365. Für viele Unternehmen ist die Office 365-Suite schlichtweg eine natürliche Erweiterung ihrer bestehenden Systeme, womit der Umzug in die Cloud zu einer standardmäßigen Wahl wird. Dementsprechend ist die Nutzung von Office 365 seit dem Zeitpunkt der letzten Erhebung im Jahr 2016 von 34,3 auf 56,3 Prozent gestiegen. Einen ähnlichen Erfolg können die Amazon Web Services verzeichnen: Mit einer Verbreitung von 13,8 Prozent weltweit ist AWS auf einem guten Weg, die Standard-IaaS-Lösung zu werden.

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    Es gibt kein Vorbeikommen mehr an agilen Prozessen: Das Thema beschäftigt die deutschen Unternehmen gleichermaßen wie die internationalen. Nach der IT-Entwicklungsabteilung hat die Welle der Agilität schon lange auch das IT-Service-Management (ITSM) erreicht.[1] Dabei dreht sich alles um die Idee, Prozesse zu verschlanken, Bereitstellungsszyklen zu verkürzen, flexibler in der Leistungserbringung zu sein und schneller auf veränderte Anforderungen im Markt reagieren zu können. Vermehrt stellt sich daher die Frage, ob die traditionellen ITSM-Methoden noch mithalten können und in der Lage sind, die neuen Aufgaben zu erfüllen. "Regelwerke wie COBIT, ITIL und Co. werden häufig als starre Rezeptbücher missverstanden. So machen sich die Verantwortlichen jedoch letztlich zur Geisel dieser Standards und verschließen sich vor agilen Prozessen", erläutert Martin Beims, geschäftsführender Gesellschafter der aretas GmbH. Eine zu enge Ausrichtung auf Standards kann den individuellen Anforderungen der Unternehmen oft nicht gerecht werden. Stehen die klassischen ITSM-Methoden im Widerspruch zur Agilität? Oder ist beides vereinbar?

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    Ein Blick auf 2018 und die Jahre danach zeigt: Es sind aufregende Zeiten für den Channel. Die rasanten technologischen Fortschritte verändern die Art und Weise, wie Partner Technologien positionieren, verkaufen und unterstützen. Es findet ein Wandel statt, der Kundenerwartungen, Geschäftsmodelle, Sales-Prozesse und Zertifizierungsmodelle nachhaltig beeinflusst. Für die Branche sind das gute Aussichten, weil der Fokus nun auf Kundenerfolg und Customer-Lifetime-Value liegt. Die Technologie entwickelt sich so schnell weiter, dass Kunden nicht mehr mithalten können. Sie müssen einen anderen Weg finden, um mit Technologie umzugehen, und können sechsmonatige Beschaffungszyklen oder zwölfmonatige Implementierungsphasen nicht mehr akzeptieren.

  • Cloud-Migration bis zu 50 Prozent schneller

    Das zügige Umsetzen von innovativen Ideen in digitale Angebote ist erfolgsentscheidend. Dies setzt allerdings voraus, dass Software-Entwicklern und -Testern Daten in der erforderlichen Güte und Schnelligkeit bereitstehen. Zudem gilt es, die Informationsbestände abzusichern und parallel eine Maskierung sensibler Daten durchzuführen. Dieses Anforderungsprofil erfüllt die DataOps-Technologie, die Datenbanken, Applikationen und Dateisysteme auf einfache Weise virtualisiert. Minas Botzoglou, Regional Director DACH bei Delphix, nennt die fünf wichtigsten Gründe, weshalb DataOps bereits heute unverzichtbar für jedes Unternehmen ist, das sich ernsthaft mit der Digitalisierung auseinandersetzt.

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    - Neue Technologien haben es zu Beginn oft schwer. Frühen Anwendern stehen wie immer eine Vielzahl Zweifler entgegen. Fast vergessen sind heute die Schwierigkeiten die VMware mit der Akzeptanz seines Virtualisierungskonzepts in den frühen Jahren hatte, das erst nach einigen Jahren an Wichtigkeit zunahm und heute eine zentrale Bedeutung in der IT spielt. Eine ähnliche Entwicklung scheint momentan DevOps zu widerfahren. Seit einigen Jahren spricht man über die Technologie, doch sie ist längst noch nicht überall angekommen. Aber die Bereitschaft DevOps einzusetzen steigt kontinuierlich und lässt sich den Markt eindeutig nach oben entwickeln.

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    "Das Wissen der Welt ist heute nur wenige Mausklicks entfernt. Dies erleben nicht nur Privatnutzer und Mitarbeiter, die Suchanfragen in Google eingeben, sondern auch Unternehmen und öffentliche Institutionen. Im Zuge der umfassenden Vernetzung und Digitalisierung entstehen so viele Daten, dass sie diese kaum noch bearbeiten können. Doch inzwischen stehen Lösungen zur Big Data-Analyse bereit, die innovative Organisationen einsetzen können, um völlig neue Geschäftsprozesse, Services und Anwendungen anzubieten.

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    HID Global hat die wichtigsten Trends im Jahr 2018 im Bereich Identity-Technologie identifiziert. Die Anbieterin von sicheren Identitätslösungen weist dabei auf einen verstärkten Einsatz von Zugriffen via Cloud und mobilen Systemen hin. Auch das Internet der Dinge und Datenanalysen gewinnen dabei an Bedeutung. HID Global sieht im Jahr 2018 fünf wichtige Entwicklungen beim Einsatz vertrauenswürdiger Identitäten durch Unternehmen.

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    Embedded Analytics, Prognostische Analytik und die zunehmende Nutzung von KI-Technologien: Nach Meinung von Information Builders sind dies 2018 die wichtigsten Trends beim Einsatz von Business-Intelligence-Anwendungen in Unternehmen. In einem dynamischen Wirtschaftsumfeld mit sich immer schneller ändernden Anforderungen spielen Business-Intelligence-Applikationen eine essenzielle Rolle: sie liefern fundierte Grundlagen für bessere Entscheidungen. Unternehmen schaffen damit die Basis für eine hohe Flexibilität. Information Builders, ein führender Anbieter von Business-Intelligence (BI)-, Analytics-, Datenintegritäts- und Datenqualitätslösungen, gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor für das neue Jahr.