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Shared Services versus dedizierte Services


Ein "shared Server" ist im Wortsinn ein geteilter Server - Der "dedicated Server" ist die eigene Hardware
Ein wichtiges, produktunabhängiges Kriterium ist der physische Ort des Hochsicherheitscenters, in welchem der (shared-) Server untergebracht ist


Von Nils Kaufmann, Key Account Manager, QMB Centron GmbH

(25.08.09) - Der IT-Markt – unendliche Weiten. Jeden Tag, nahezu stündlich, wechseln sich Hiobsbotschaften bezüglich des einen Segmentes mit Gründerzeithysterien aus dem anderen Segment ab. Es war von Anfang an ein außergewöhnliches Umfeld und wird es wohl auch auf absehbare Zeit bleiben. Kaum eine andere Industrie ist solch extremen Schwankungen und radikalen Veränderungen in Rekordtempo unterworfen, wie das IT-Business. Da nimmt es nicht wunder, wenn sowohl der normale User zu Hause, als auch der kaufmännische Entscheider eines mittelständischen Unternehmens fast schon naturgemäß dem aktuellen Wissensstand um die technologischen Möglichkeiten und Anforderungen seiner IT immer mindestens ein klein wenig hinterherhinken.

Selbst gestandenen IT-Profis fällt es zuweilen schwer, den aktuellen Hype vom zukunftsweisenden Trend ad hoc zu unterscheiden und vor allem auch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Was, warum und wie viel soll ich in welche IT-Struktur investieren, damit ich zumindest während der Amortisations- oder auch Vertragslaufzeit so lange wie möglich die optimale Umgebung sowohl für aktuelle, als auch noch kommende Anforderungen zur Verfügung stehen habe. In einem technologischen Umfeld, in welchem kaum etwas älter ist als der Prozessor von gestern – vielleicht bis auf den kalten Kaffe auf dem Schreibtisch – stehen sowohl private als auch gewerbliche Kaufentscheider vor einem Problem. Die Wahrscheinlichkeit einer langfristig suboptimalen Entscheidung ist denkbar groß.

Aus diesem Blickwinkel heraus wollen wir uns nun im Folgenden dem Hosting-Segment zuwenden und der Frage, was von der Vielzahl der Angebote aus Sicht eines Laien zu halten ist. Hierbei ist grundsätzlich davon auszugehen, dass Anbieter, welche sich über Jahre in diesem hart umkämpften Marktumfeld behauptet haben, unzweifelhaft Ihre Daseinsberechtigung haben.

Am Anfang steht der Kunde. Und mit ihm eine Reihe von Wünschen, Vorstellungen und Anforderungen bezüglich seines IT-Projektes. Eine der drängendsten Fragen bezieht sich in der Regel auf die anfallenden Kosten, und dies ist spätestens der Punkt, an dem das Angebot unübersichtlich zu werden scheint. Wie kann es sein, dass sich auf den ersten Blick ähnelnde Produkte so ungeheuerlichen Preisschwankungen unterworfen sind? Der oft zitierte Autovergleich taugt hier nicht – ein Dacia lässt sich ebenso wie ein Maybach ansehen und erfühlen, ein (shared)-Server nicht.

Für den Laien scheinen ein 5-Euro-Webhosting-Paket und ein 300-Euro-Dedicated Server selbiges zu tun, nämlich ein Produktivumfeld für eine beliebige Applikation respektive Anwendung bereitzustellen. Hier liegt ein anderer Autovergleich nahe: Webhosting ist wie eine Fahrgemeinschaft, bei welcher man weder Einfluss auf die Mitfahrer und deren liebenswerte Eigenheiten, noch auf die Art und Ausstattung des Fahrzeuges hat; die Mitnahme von Gepäck oder spontane Geschwindigkeitskorrekturen sind nur in stark beschränktem Maße möglich. Warum sollte man sich also überhaupt für diese Transportmöglichkeit entscheiden? Wer nur einfach von A nach B möchte, fährt mit dieser nahezu unschlagbar günstigsten Variante am besten.

Man teilt sich nicht nur Platz und Leistung, sondern vor allem auch die Kosten. Der Vollständigkeit halber muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass es natürlich immense Qualitäts- und Ausstattungsunterschiede auch innerhalb dieses Segments gibt, jedoch bleibt sich das zugrunde liegende Prinzip gleich. Ein "shared Server" ist im Wortsinn ein geteilter Server.

Der "dedicated Server" ist die eigene Hardware. In diesem Zusammenhang das eigene Auto. Die Wahl der Größe und Ausstattung ist ausschließlich den individuellen Ansprüchen und den zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen unterworfen. Die Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Einbauten hat hier oftmals höchste Priorität. Die Vorteile liegen auf der Hand: Als einziger Fahrer bestimmt der Kunde, wie er wohin fährt. Nachträgliche Umbau- und Tuningarbeiten oder etwaige Beifahrer bestimmt er selbst. Die Kosten liegen bei dieser Option allerdings ebenfalls alleine beim Halter.

Vor- und Nachteile müssen dem Kunden glasklar bei dessen Entscheidungsfindung benannt werden. Was sind ihm individuelle Konfigurierbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit wert? Diese Skills lassen sich, vereinfacht ausgedrückt, ganz einfach in den zu erwartenden Kosten abbilden. Ein sehr wichtiges, produktunabhängiges Kriterium ist der physische Ort des Hochsicherheitscenters, in welchem der (shared-) Server untergebracht ist. Befindet sich das Datacenter am anderen Ende der Welt, oder wird es, allen gesetzlichen Auflagen und Sicherheitsbestimmungen entsprechend, in Deutschland betrieben? Wer darauf Wert legt, sollte sich bei seinem zukünftigen IT-Partner detailliert erkundigen.

Für Internet-Service-Provider steht die unbedingte Notwendigkeit einer offenen und ehrlichen Beratung des Kunden daher immer im Vordergrund. Getreu dem Motto "vom Kunden zum Freund" muss der (zugegeben oftmals herausfordernde) Weg hin zur optimalen Angebotserstellung und schließlich Auftragserteilung gemeinsam beschritten werden. Braucht der kleine Handwerksbetrieb nur eine kleine Onlineplattform, um sich zeitgerecht präsentieren zu können, dann muss das auch reichen.

In diesem Fall spricht der Kostenfaktor im Bezug auf die Anforderung eine ganz klare Sprache, das heißt, dem Kunden genügt ein rudimentäres Hosting-Paket, um seine Wünsche in punkto Webpräsenz verwirklicht zu wissen. Anders sieht es beim Business-Kunden aus, der unternehmenskritische Daten gesichert haben möchte, beim Traffic-lastigen Onlineshop-Besitzer, für den Erreichbarkeit eine existenzielle Frage ist, oder beim stark außendienstorientierten Unternehmen, dessen Erfolg maßgeblich vom zuverlässigen und gesicherten mobilen Zugriff auf elektronische Nachrichten und Daten seiner Vertriebsmitarbeiter beim Kunden vor Ort abhängt. Der Einsatz von dedizierten Servern ist in diesem Zusammenhang wohl dringend angeraten.

Ein wesentlicher Punkt, über den sich ein IT-Interessent klar werden muss, ist die Tatsache, dass es neben all den harten Fakten eines Hosting-Services, wie die Konfiguration des Systems und die zu installierende Applikation, noch einen ganz erheblichen Kostenfaktor gibt- welcher am Anfang einer Kundenbeziehung schwierig zu vermitteln ist, jedoch entscheidend sein kann, weit mehr noch als die schnelle CPU oder der teure Controller. Die Rede ist von Support. Da Support weder ein markenrechtlich noch verfahrenstechnisch geschützter Begriff ist, stellt er sich meist als weitaus dehnbarer als Zeit dar. Unternehmenspolitik und anvisierte Kundschaft des jeweiligen Anbieters sind hier absolut ausschlaggebend.

Der mögliche Support-Aufwand eines Unternehmens ist im Grunde ein simples Rechenspiel. Wer ungefähr weiß, was eine Arbeitsstunde eines ausgebildeten Administratoren kostet, der kann sich vorstellen, wie viel persönlicher Support bei einem monatlichen 29 Euro-Paket, inklusive aller bereitgestellter Hardwarestruktur, eingeplant ist. Dies hat selbstverständlich seine Berechtigung, eine klar definierte Zielgruppe. Ein Kunde, welcher sich für ein solches Paket entscheidet, ist entweder selbst ein Profi, oder setzt ganz einfach andere Prioritäten.

Ein Unternehmen, welches ganz oder teilweise seine IT-Abteilung auslagern und somit konsolidieren möchte, ist auf einen individuellen und kompetenten Support definitiv angewiesen, will man vermeiden, dass der Computerkurs-geschulte Praktikant kurzer Hand den Firmenbetrieb stilllegt oder dem geschätzten Mitbewerber versehentlich interne Kennzahlen online zur Verfügung stellt. Der Service zur Vermeidung solcher und ähnlicher Unglücke liegt im Angebot der Managed Server.

Dies bedeutet, auch hier von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich interpretiert, der Provider kümmert sich um den ständigen Betrieb des Servers, dessen Überwachung bis hin zum Einspielen von Software-Updates und ähnlichem. Die dem zu Grunde liegenden Service Level Agreements (SLAs) bestimmen den Umfang eines solchen "Sorglos-Paketes". Sicherheitsstandards im physikalischen Sinn, wie beispielsweise eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, oder auch pro aktives Monitoring, welches sich anbahnende Risiken erkennt und vorher definierte Eskalationspläne in Gang setzt, sind einzuhalten. Nicht zuletzt die Erreichbarkeit und Kompetenz der technischen Hotline sind ausschlaggebend. Für ein Unternehmen macht ein Callcenter in Übersee keinen Sinn, ist es auf den direkten Draht zu der technischen Abteilung des Outsourcers angewiesen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass für jede Kundenanforderungen jeweils passende Produkte von dafür spezialisierten Anbietern existieren. Erworbene Kernkompetenzen sowohl im Massenmarkt als auch im Businessbereich werden professionell bedient.

Die führenden Dienstleister im Hosting-Bereich können im Gegensatz zu manch anderem traditionsbewussten Industriezweig mit Fug und Recht behaupten, gerade den Umständen zum Trotz hervorragend aufgestellt zu sein. Dieser Optimismus ist keineswegs, wie gemeinhin behauptet, auf das Fehlen von Information begründet, sondern darauf, dass die IT-Branche im Allgemeinen sich frühzeitig eine der wichtigsten Erkenntnisse des modernen Customer Relationship zu eigen gemacht hat: Statt Kunden für unsere Produkte zu suchen, kreieren wir Produkte für unsere Kunden. Die visionäre Vorwegnahme der Kundenbedürfnisse und Flexibilität in deren Bedienung haben die IT-Industrie als eine der führenden Größen der Weltwirtschaft etabliert. Und verglichen mit anderen Branchen stehen wir erst am Anfang. Unendliche Weiten. (centron: ra)

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Meldungen: Grundlagen

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    "Die Fabrik der Zukunft wird nur noch zwei Mitarbeiter haben, einen Mann und einen Hund. Der Mann ist da, um den Hund zu füttern und der Hund, um den Mann davon abzuhalten, Geräte zu berühren." Wie weit wir aktuell noch von dieser im Jahr 1990 geäußerten Vision von Warren Bennis entfernt sind, wird immer wieder versucht vorherzusagen. Schon den jetzigen technologischen Stand vor fünf Jahren präzise vorauszusehen, wäre aber nahezu unmöglich gewesen. In Bezug auf IT-Service Management (ITSM) zeichnet sich meiner Ansicht nach bereits ab, was kurz- und mittelfristig auf Unternehmen zukommen wird. Zum Beispiel werden neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning noch stärker in den Mittelpunkt rücken, während eine ansprechende Benutzererfahrung und die Minimierung der Total Cost of Ownership weiterhin wichtig bleiben werden. Folgende fünf Themen sollten IT-Verantwortliche im Auge behalten und prüfen, ob ihre Service Management-Infrastruktur dafür gewappnet ist.

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    In der Ökonomie ist ein freier Markt ein idealisiertes System, in dem die Preise für Waren und Dienstleistungen durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Die Kräfte von Angebot und Nachfrage in einem freien Markt sind per Definition frei von jeglichen Eingriffen einer Regierung, eines preisgebenden Monopols oder einer anderen Behörde. Doch wie jeder Wirtschaftsstudent weiß, führt eine freie Marktwirtschaft, wenn sie unreguliert ist, allzu oft zu einem Monopol oder zumindest einem Oligopol, das die Innovation einschränkt und die Preise erhöht, da der Kunde weniger Wahlmöglichkeiten hat. In der Praxis sind die Märkte für alle Arten von Produkten und Dienstleistungen in der Tat selten ideal.

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    Bis 2025 wird die Cloud-Nutzung so fest im Geschäftsalltag verankert sein, dass es Wichtigeres gibt, als über die Cloud zu reden. Diese Prognose teilt ein Fünftel der deutschen IT-Entscheider in einer aktuellen Umfrage, die der amerikanische Softwareanbieter Citrix durchgeführt hat. Noch besteht viel Redebedarf. Zum Beispiel, ob sich eine Private, Hybrid oder Multi-Cloud am besten eignet. Das hängt vom Branchenumfeld, den Geschäftsaktivitäten, Geschäftszielen, IT-Anforderungen und -Budget sowie dem IT-Know-how der Belegschaft ab. So kann es den weltweiten Vertrieb einer Firma verbessern, wenn allen Vertriebsmitarbeitern ein Reporting-Tool zur Verfügung steht. In dem Fall ist es sinnvoll, diesen Workload in der Cloud zu betreiben. Einrichten lässt sich zudem ein On-Premises-Arbeiten, in dem die Vertriebsprofis die eigentlichen Reports lokal erstellen und im jeweiligen Rechenzentrum am Standort ablegen.

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    Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) entwickelt sich mehr und mehr zur nächsten industriellen Revolution. Zahlreiche Branchen "springen" auf "den Zug auf". Die Gesundheitsbranche bildet hier keine Ausnahme. Innovationen bei medizinischen Geräten, Medikamenten, Patientenüberwachung und vielem mehr sprießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Intelligente Technologien arbeiten effizient und genau, und das kann im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend sein.

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    Wer Software-Ausgaben unter Kontrolle bringen will, braucht ein intelligentes Software Management. Daran hat auch Software-as-a-Service (SaaS) nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Schatten-IT und Shelfware zählen zu den größten Kostenfallen bei Cloud-basierten Anwendungen. Durchschnittlich kommen in Unternehmen 15x mehr SaaS-Anwendungen zum Einsatz als auf offizieller Seite bekannt ist. Der Grund für die Schatten-IT ist leicht nachzuvollziehen: Für Mitarbeiter ist es sehr einfach Anwendungen über die Cloud zu abonnieren. Kreditkarte und E-Mail-Adresse reichen Public Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure aus, um in wenigen Schritten ein Konto anzulegen und je nach Bedarf SaaS-Anwendungen zu beziehen - in vielen Fällen ohne Absprache mitder IT oder dem Einkauf.

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    Dr. Chris Brennan, Regional Director DACH, Eastern Europe, Russia and Israel von Skybox Security erläutert, wie die Migration in die Cloud und dabei zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte in Einklang gebracht werden können. Unternehmen setzen vermehrt auf Cloud Computing-Umgebungen. Einer der Vorteile dabei ist, dass die Cloud eine hohe Skalierbarkeit und Agilität aufweist. Wenn dabei aber die Sicherheitsrisiken vernachlässigt werden, die dieser Schritt mit sich bringt, kann daraus ein großer Nachteil erwachsen. Ein gängiger Fehler dabei ist, dass viele Entscheider denken, dass der Cloud Security Provider (CSP) mehr Verantwortung für die Sicherheit trägt, als er tatsächlich tut.

  • Das lebende Unternehmen

    Der menschliche Körper ist ein bemerkenswerter Organismus. Ohne hier zu tief in Anatomie und Physiologie des Menschen einzutauchen, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen sich der Mensch und die Datenverarbeitung eines Unternehmens stark ähneln. Zwar sind die Systeme des Menschen nicht digital sondern organisch, das Gesamtsystem Mensch funktioniert jedoch ganz ähnlich wie eine Organisation - eine große Anzahl an Informationssystemen laufen parallel und transportieren eine Fülle von Informationen zu jedem Organ. Wenig überraschend, ist der Mensch der IT in Sachen Datenverarbeitung nach vielen Millionen Jahren Evolution um einiges voraus. So funktioniert die Datenverarbeitung des Menschen in den meisten Fällen nicht nur in Echtzeit, sondern auch komplett automatisiert. Hier können Unternehmen ansetzen, um vom Menschen zu lernen und ihre IT in Zeiten der Digitalisierung leistungsfähiger zu machen.

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    Moderne Anwendungen müssen skalieren und performant sein. Um diese Anforderungen zu erreichen, werden viele Implementierungen auf Public Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP) gehostet, was für Elastizität und Geschwindigkeit sorgt. Und die Cloud-Nutzung boomt, mittlerweile setzen zwei von drei Unternehmen in Deutschland Cloud Computing ein, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG. Vorteile wie hohe Flexibilität, Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe und verbrauchsabhängige Abrechnung von Services liegen auf der Hand.

  • Es ist an der Zeit, die Cloud zu dezentralisieren

    Heute beheimatet die Erde 206 souveräne Staaten. Souveränität ist, wie uns das Lexikon erklärt, das "volle Recht und die Macht eines Regierungsorgans über sich selbst, ohne Einmischung von außen". In gewisser Weise hat die in den frühen 2000er Jahren eingeführte Public Cloud die Souveränität vieler Staaten in Frage gestellt: Sie zentralisierte Daten- und Cloud Computing-Services auf sehr effiziente Weise, um Kunden in jeder Ecke der Welt zu bedienen - eine Welt ohne Grenzen. Verbraucher und Unternehmen begrüßten das befreiende Konzept, das sich schnell weiterentwickelte.