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Sieben Tipps für mehr Security in der Public Cloud


Durch die Dynamik der Public Cloud lässt sich Compliance mit vielen Richtlinien nur durch eine kontinuierliche Überwachung sicherstellen
Anbieter von Cloud Computing-Diensten betreiben dabei einen immensen Aufwand, um ihre Infrastruktur und Kundendaten zu schützen – mehr als die meisten Unternehmen für die hauseigene Infrastruktu

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Sorgen um die Datensicherheit in der Public Cloud halten sich hartnäckig. Eine Sophos Studie beweist dann auch, dass eine reale Bedrohungslage existiert. Aber: Mehr Sicherheit in der Public Cloud geht. Sophos gibt sieben wertvolle Tipps. Die Cloud ist für Unternehmen eine feine Sache. Für passende Zwecke optimal eingesetzt gewährt sie unzählige Vorteile wie hohe Flexibilität oder eine Optimierung von Ressourcen und Budgets. Viele Unternehmen nutzen bereits heute eine Mischstruktur aus On-Premise-Installationen, Private Cloud und eben auch Public Cloud.

Anbieter von Cloud Computing-Diensten betreiben dabei einen immensen Aufwand, um ihre Infrastruktur und Kundendaten zu schützen – mehr als die meisten Unternehmen für die hauseigene Infrastruktur. Grundsätzlich führt die Nutzung Cloudbasierter IT-Sicherheitslösungen daher oft sogar zu einem Sicherheitsgewinn. Dies gilt allerdings vor allem für Public-Cloud-Dienste im Bereich Software-as-a-Service (SaaS)und Business-Process-as-a-Service.

Geht es um Infrastruktur- oder Plattform-Dienste (mit prominenten Vertretern wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud), sind die Sicherheitssorgen begründbar. Dies aber nicht etwa, weil die von den Plattformanbietern bereitgestellten Infrastrukturen an sich verwundbar sind, sondern weil die Cloud Computing-Diensten Es geht also um Know-how, Erfahrung und Best Practise.

Hohe Hacker-Aktivität in Public Cloud
Sophos hat im Rahmen einer 30-tägigen Studie mit zehn Honeypots untersucht, wie sehr Public Cloud Server Hackerangriffen ausgesetzt sind. Hierfür wurden in den weltweit beliebtesten Amazon-Web-Services (AWS)-Datenzentren in Frankfurt, London, Paris, Mumbai, Ohio, Sao Paolo, Singapur, Sidney Kalifornien und Irland Honeypots eingerichtet. Diese simulierten den auf den allermeisten Linux-Servern erreichbaren Secure Shell (SSH)-Dienst, um SSH-Anmeldeversuche zu messen. Das Resultat: Bereits in den ersten 30 Tagen der Studie wurden insgesamt mehr als fünf Millionen Angriffsversuche auf das globale Honeypot-Netz verzeichnet, darunter knapp 440.000 Angriffsversuche allein in Frankfurt.

Prävention für die Public Cloud
Mit der IT-Security beauftragte IT Manager stehen vor der Aufgabe, sämtliche Daten, Berechtigungen, Anwendungen, Zugriffe etc. in (IT-)Sicherheit zu bringen. Im ersten Schritt gilt hierbei, alle Security-Optionen, die der Public-Cloud-Anbieter im Portfolio hat, zu prüfen und gegebenenfalls zu nutzen. Darüber hinaus sind weitere Sicherheitsmaßnahmen ratsam, die das Unternehmen selbst im Griff hat. Cloud Optix von Sophos beispielsweise erlaubt hierfür eine kontinuierliche Security-Analyse der genutzten Cloud-Umgebung, um gegebenenfalls auch Sicherheitsschwachstellen zu identifizieren.

Mit Hilfe von KI-Algorithmen überwacht es die Sicherheit bei der Verarbeitung von Daten in der Cloud, von Konfigurationen und den Netzwerkverkehr. Besonders wichtig ist dabei die automatische Erkennung von Gefahren auf einer zentralen Konsole. Security-Teams haben damit die Möglichkeit, innerhalb von Minuten auf Sicherheitsrisiken zu reagieren und die Reaktionszeit von Tagen oder Wochen auf nur wenige Minuten zu senken.

Beachtet man bereits vor der Nutzung der Public Cloud sieben wichtige Aspekte, dann sind die Vorteile der Public Cloud auch unter Security-Gesichtspunkten in greifbarer Reichweite:

>> Gemeinsame Verantwortung: Das Modell der gemeinsamen Verantwortung bedeutet, dass der Public-Cloud-Anbieter für die "Sicherheit der Cloud" verantwortlich ist und damit insbesondere für den physischen Schutz im Rechenzentrum sowie für die virtuelle Trennung von Kundendaten und Umgebungen. Als Nutzer der Public Cloud ist man für die "Sicherheit in der Cloud" verantwortlich, sprich für alles, was in der Cloud abgelegt wird.

>> Multi-Cloud-Planung: Man sollte bei der Planung der Public-Cloud- Sicherheitsstrategie davon ausgehen, dass man mehrere Public-Cloud-Anbieter nutzen wird – wenn nicht jetzt, dann sehr wahrscheinlich irgendwann in der Zukunft.

>> Transparenz: Was man nicht sehen kann, kann man auch nicht schützen. Deshalb ist es für die Security enorm wichtig, volle Transparenz über die gesamte Cloud-basierte Infrastruktur, die Konfigurationseinstellungen, API-Aufrufe und den Benutzerzugriff zu haben.

>> Kontinuierliche Compliance: Durch die Dynamik der Public Cloud lässt sich Compliance mit vielen Richtlinien nur durch eine kontinuierliche Überwachung sicherstellen. Am besten ist die Compliance fest in tägliche Abläufe integriert – inklusive Echtzeit-Snapshots der Netzwerktopologie und Echtzeit-Warnmeldungen bei Änderungen.

>> Automatische Sicherheitskontrollen: Cyberkriminelle setzen bei ihren Angriffen zunehmend auf Automatisierung. Es gilt den Hackern einen Schritt voraus zu sein: Geeignete Maßnahmen sind die Automatisierung der Abwehr, die Beseitigung von Schwachstellen und die Anomalie-Erkennung.

>> Schutz aller Umgebungen: Bekannte Datenpannen betreffen meist Produktionsumgebungen in der Cloud. Für Aktivitäten wie Cryptojacking nehmen sich Angreifer aber genauso gerne die Entwicklungs- oder Q&A-Umgebung vor.

>> Auf Bewährtes setzen: IT-Sicherheit für lokale Systeme ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und Forschung. Der Schutz durch Firewalls und Server-Security vor Infektionen und Datenverlusten ist daher auch für cloudbasierte Server wichtig. Nicht zu vergessen ist der stets aktuelle Schutz für Endpoints und E-Mail auf allen Geräten, damit Unbefugte keinen Zugriff auf Ihre Cloud-Accounts erhalten.

"Security in der Public Cloud ist möglich und Unternehmen sollten die existierenden Möglichkeiten sowohl der Cloud-Anbieter als auch der speziellen Security-Lösungen nutzen. Erst dann können die Vorteile der Public Cloud in vollem Umfang und vor allem sicher genutzt werden", erklärt Michael Veit, Technology Evangelist bei Sophos. (Sophos: ra)

eingetragen: 03.09.19
Newsletterlauf: 14.10.19

Sophos: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Kostenoptimierung in der Cloud hat viele Facetten

    McKinsey empfiehlt Unternehmen in seinen Einschätzungen zur Corona-Pandemie, fünf Stadien zu beachten. Beispielsweise ging es im ersten Stadium darum, die unmittelbaren Herausforderungen zu meistern, Business Continuity zu erreichen und Mitarbeitern Remote Access für sicheres Arbeiten von zuhause zur Verfügung zu stellen. In der zweiten Phase steht der Aufbau von Resilienz im Vordergrund. Dazu gehört unter anderem eine gute Cost Governance, die keine Abteilung vernachlässigen darf. Auch wenn die IT im Zuge der Migration in die Cloud schon große Einsparungen erzielt hat, ist deshalb spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, genauer hinzuschauen und Kostenoptimierung der Systeme in der Cloud zu betreiben. Einige Maßnahmen für auf AWS EC2 laufende Lösungen sollen hier kurz beschrieben werden.

  • Konzept der projektgesteuerten Lieferkette

    Corona-Pandemie, Lockdown, massive Veränderung der Güternachfrage: Weltweit waren Lieferketten im Jahr 2020 einem beispiellosen Stresstest ausgesetzt. Und eine Rückkehr zur völligen Normalität steht nach wie vor aus. Oracle nimmt die fortbestehende Unwägbarkeit zum Anlass, Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik einen Leitfaden zum Aufbau widerstandsfähigerer Lieferketten zu präsentieren. Ziel ist es, Lieferunterbrechungen, Marktvolatilität sowie die sich ändernden globalen Handelsstrukturen und Kundenerwartungen zu meistern. Dadurch wird eine Basis geschaffen, um die Kontinuität des eigenen Geschäftsmodells sicherzustellen. Widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen, die auf Wachstum ausgerichtet sind, erfordert leistungsfähige Planungs- und Managementlösungen. Sie unterstützen Anwender dabei, die Effizienz der unternehmensweiten Abläufe zu verbessern, eine größere Voraussicht in Bezug auf Angebot und Nachfrage in ihren Netzwerken zu gewinnen und ihren Kunden einen verbesserten Service zu bieten. Zum anderen ist es ratsam, eine umfassende Strategie zu entwickeln, um die operativen Prozesse im Unternehmen mit IT-basierten Supply Chain Management zu synchronisieren. Die folgenden fünf Punkte geben Orientierung.

  • Vor der Cloud-Migration gibt es viel zu bedenken

    Immer mehr Unternehmen bieten Software an. Waren es früher fast ausschließlich Software-Firmen, ist Software heute auch beispielsweise für Autobauer, Maschinenbauer, Sportartikelhersteller und Unternehmen aus vielen weiteren Branchen ein elementarer Teil des Geschäfts. Insbesondere bei Maschinen wird der Software-Anteil immer wichtiger. Von den verschiedenen Möglichkeiten, Software auszuliefern, kristallisiert sich Software-as-a-Service (SaaS), gehostet in einer Public Cloud wie AWS, als Ideallösung heraus - aus mehreren Gründen, die aber auf alle Branchen zutreffen.

  • Zugriff auf Cloud-Anwendungen

    Die Cloud ist dank ihrer Flexibilität und Kapazität im Vergleich zu herkömmlichen Rechen- und Speichermethoden mittlerweile ein wichtiges Standbein für viele Unternehmen geworden. Doch wie bei herkömmlichen Speicher- und File-Sharing-Methoden entstehen auch durch die Cloud spezifische Datensicherheitsprobleme. Ein pragmatischer, datenzentrierter Ansatz kann den Weg in die Wolke jedoch übersichtlich umsetzbar machen. Im Folgenden ein 7-stufiges Framework für ein effektives Cloud-Security-Programm. Cloud-Anwendungen befinden sich außerhalb der IT-Umgebung eines Unternehmens und damit auch außerhalb des Schutzes, den viele netzwerk- oder perimeterbasierte Sicherheitstechnologien bieten. Bevor Unternehmen Cloud-Services nutzen, ist es wichtig, die Geräte zu sichern, die für den Zugriff auf die Cloud verwendet werden. Diese Endpunkte sollten durch Sicherheitstechnologien wie Data Loss Prevention (DLP) mit Kontrollen für die Datenexfiltration, End-to-End-Verschlüsselung und den sicheren Zugriff geschützt werden. Auf diese Weise wird der unbefugte Upload sensibler Daten in die Cloud verhindert und sichergestellt, dass Daten vor dem Hochladen verschlüsselt werden.

  • Das Beste aus der KI-Investition machen

    Die COVID-19-Pandemie hat das Tagesgeschäft in vielen Branchen so unvermittelt auf den Kopf gestellt, dass den Führungskräften vielerorts eine Entscheidungshilfe für den Übergang in die Post-Corona-Zeit fehlt. Einen Lösungsansatz bietet die autonome Datenverarbeitung. Sie bezeichnet die Fähigkeit eines Computers, sich selbst automatisch durch adaptive Technologien zu verwalten. Oracle präsentiert einen Ausblick, welche Potenziale für Unternehmen und ihre strategischen Entscheider darin liegen und wie dieses neue Konzept aussehen wird. Die KI-basierte Modellierung verschiedener Szenarien wird im Zuge der COVID-19-Pandemie zu einem immer wichtigeren Werkzeug für Führungskräfte, die Unterstützung bei strategischen Entscheidungen benötigen. Führungskräfte aller Bereiche im Unternehmen sind gut beraten, sich vor diesem Hintergrund die wichtigsten Interessengruppen anzusehen und Risiken zu identifizieren. Auf dieser Basis lassen sich Modelle für den Worst Case und die nach Wahrscheinlichkeit gewichteten Ergebnisse der Geschäftsentscheidungen erstellen.

  • Höhere Flexibilität: SECaaS ist ein Abomodell

    Die Cloud-Nutzung ist mittlerweile nahezu Standard: Dienste werden ganz selbstverständlich migriert, auch IT-Sicherheitstools. Ansätze wie "Security-as-a-Service" sind der Cloud-Security zweifelsfrei dienlich. Eine moderne Cloud-Strategie zu implementieren setzt jedoch Wissen um diese Ansätze und die Cloud Security im Allgemeinen voraus. "Zur Absicherung von Cloud-Diensten lohnt es, auf die Offenheit der jeweiligen Lösung zu achten," macht IT-Sicherheitsexpertin Patrycja Tulinska aufmerksam. Die Geschäftsführerin der PSW Group begründet: "So lassen sich Drittanbieter integrieren, die sich zur Bedrohungslage austauschen. Sie verhindern Anbieterabhängigkeiten und schaffen die Basis für eine ganzheitliche Cloud-Sicherheit. Insellösungen hingegen können nicht das Ziel sein. Sie können einen unnötigen Anstieg von Sicherheitswarnungen zur Folge haben, denn dieselbe Bedrohung kann mehrfach und auf verschiedene Art gemeldet werden."

  • Google Cloud: Als Phishing-Werkzeug missbraucht

    Das Research Team von Check Point Software Technologies hat eine neue Phishing-Kampagne in Zusammenhang mit Google Cloud aufgedeckt. Cyber-Kriminelle missbrauchen den Namen und die Funktionen der Plattform, um an die Login-Daten der Nutzer zu gelangen. Der Angriff beginnt mit einem PDF-Dokument, welches von den Betrügern auf den Google Cloud-Speicherort ‚Google Drive' geladen wird. Dieses PDF enthält einen Link zu einer Phishing-Seite, welche sich als angeblicher Internet-Auftritt von Office 365 maskiert und mit einem gefälschten Login-Fenster aufwartet. Geben die Nutzer dort ihre Zugangsdaten ein, werden Sie an den Server der Hacker geschickt. So weit, so das bekannte Vorgehen bei Phishing-Attacken.

  • Wie die Cloud Workloads in der Cloud schützt

    Lange betrachteten selbst große Unternehmen die tägliche Datensicherung auf Tape als ausreichenden Schutz für ihr IT-Netzwerk. Durch die Backups von gemeinsam genutzten Datei- und E-Mail-Servern war zwar der Verlust einiger Dokumente oder E-Mails unangenehm, bedeutete aber nicht das Ende des Geschäftsbetriebs. In allen Branchen wird allerdings zunehmend Software-as-a-Service (SaaS) eingeführt und viele Firmen vertrauen ihre Messaging- und Collaboration -Workloads der Cloud an. Cloud-basierte Anwendungen bieten Vorteile - sie sind jedoch nicht immun gegen Phishing-Angriffe, Ransomware, Anwendungsfehlern oder bösartige Insiderbedrohungen. Heutzutage wird die Business Continuity, also die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, als eine der drei wichtigsten Erfolgsfaktoren im Wettbewerb und als zentrale Aufgabe des Managements betrachtet - die allerdings von der IT-Abteilung erfüllt werden muss. Die kritische Relevanz der IT zeigt sich darin, dass bereits Unterbrechungen von wenigen Minuten, im Trading-Bereich sogar Sekunden, zu schweren Verlusten im fünfstelligen Bereich führen und dem Ruf des Unternehmens schaden können. Darunter leidet wiederum das interne Ansehen der IT-Abteilung.

  • Den Schritt zu Cloud POS-Systeme wagen

    Der Kunde sollte im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens stehen. Doch selbst, wenn dem so ist haben klassische Organisationen den Kunden nicht mal im Organigramm. Was machen kundenzentrierte Unternehmen also anders? Es müssen nicht nur Hierarchien verflacht, sondern auch bestehende Prozess-Silos und -Einbahnstraßen abgebaut werden. Der Schlüssel hierzu ist die Technologie. Im Retail Bereich zum Beispiel müssen Unternehmen inzwischen in der Lage sein, in Echtzeit und individuell mit dem Kunden zu interagieren. Wie können Shops also flexibler werden und ihre Daten vereinheitlichen, um den personalisierten Wünschen des Endkunden gerecht zu werden? Die Customer Experience (CX) des POS-Systems spielt hier eine zentrale Rolle.

  • E-Invoicing 2.0: Rechnungsabwicklung in der Cloud

    Digitalisierte Geschäftsprozesse gehören schon lange zur Normalität in allen Bereichen der Unternehmenswelt. Auch einer der wichtigsten Arbeitsabläufe - die Rechnungsabwicklung - verabschiedet sich immer mehr aus dem analogen Dasein und findet seinen neuen Platz in der Cloud. Ganz neue Anreize zur Umstellung und Modernisierung kamen nun aus dem Europäischen Parlament: Ab dem 27. November dieses Jahres greift die sogenannte E-Rechnungsverordnung (ERechV) und verpflichtet öffentliche Einrichtungen wie Hochschulen, Krankenhäuser oder städtische Verwaltungen zu einem ganz neuen System rund um elektronische Rechnungen wie "ZUGFeRD" oder "XRechnungen".