- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

CASB macht Nutzeraktivitäten transparent


Fünf Tipps, wie ein CASB Daten in Office 365 & Co. zusätzlich absichern kann
Sicherheit bei Public-Cloud-Diensten funktioniert nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung

- Anzeigen -





Viele Unternehmen setzen heute Public-Cloud-Dienste wie Office 365, Salesforce, Box oder Slack ein. Dadurch landen zunehmend auch sensible Daten in der Cloud. Laut dem "Cloud Adoption & Risk Report" von Skyhigh Networks enthalten 18,1 Prozent aller Dokumente, die Mitarbeiter in File-Sharing-Dienste hochladen, vertrauliche Informationen - darunter personenbezogene Daten oder Betriebsgeheimnisse. Wie aber können Unternehmen ihre sensiblen Daten schützen und trotzdem die Vorteile der Public Cloud nutzen? Daniel Wolf, Regional Director DACH beim Cloud-Security-Anbieter Skyhigh Networks, gibt fünf Tipps.

Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Sicherheit bei Public-Cloud-Diensten funktioniert nach dem Prinzip der geteilten Verantwortung. Während die Service-Anbieter sich um die technische Absicherung ihrer Infrastruktur kümmern, müssen Unternehmen selbst dafür sorgen, dass Mitarbeiter Datenschutz- und Compliance-Richtlinien einhalten. Ein Cloud Access Security Broker (CASB) unterstützt dabei: Er kann Nutzeraktivitäten transparent machen, Inhalte scannen, überprüfen, wer auf welche Dateien zugreifen darf - und anhand von vorab definierten Richtlinien für Data Loss Prevention (DLP) Schutzmaßnahmen umsetzen.

Enterprise-Versionen von Cloud Computing-Services bieten Schnittstellen (APIs), über die sich der CASB einbinden lässt. Dadurch kann dieser auch Dokumente und Aktivitäten innerhalb der Cloud kontrollieren. Mit den folgenden fünf Tipps lassen sich Daten in Public-Cloud-Diensten besser schützen:

1. Setzen Sie Richtlinien für Data Loss Prevention in der Cloud um
Mit einem CASB lassen sich DLP-Richtlinien definieren und in der Cloud umsetzen. Er kann zum Beispiel prüfen, ob Mitarbeiter Kreditkartennummern in Cloud-Diensten gespeichert haben oder solche Daten gerade hochladen. Entdeckt er eine entsprechende Datei, kann er sie blockieren, in Quarantäne nehmen, verschlüsseln, löschen oder eine Warnmeldung ausgeben.

Um DLP-Regeln zu erstellen und Content zu analysieren, greift der CASB auf unterschiedliche Techniken zurück. Er überprüft Dokumente zum Beispiel auf exakte oder partielle Übereinstimmung oder gleicht sie mit syntaktischen Regeln ab. Wenn der CASB per API in den Cloud Service eingebunden ist, kann er die Richtlinien auch auf Dokumente anwenden, die direkt in der Cloud erstellt wurden. Wichtig sind dabei schnelle Reaktionszeiten. Hier gibt es erhebliche Unterschiede. Einige CASBs setzen DLP-Regeln im API-Modus innerhalb von 30 Sekunden um, während andere bis zu über 30 Minuten benötigen.

2. Übernehmen Sie Policies aus einer bestehenden DLP-Lösung
Haben Sie bereits eine On-Premise-Lösung für DLP in Betrieb? Ein CASB lässt sich in bestehende Systeme integrieren und erweitert deren Wirkungsbereich auf die Cloud. So kann ein CASB zum Beispiel alle Dokumente, die im Cloud Service Box gespeichert sind, anhand von Policies aus Intel McAfee DLP überprüfen und dort definierte Schutzmaßnahmen umsetzen.

3. Wenden Sie Collaboration Policies an
Collaboration Services sind praktisch, um Daten mit externen Mitarbeitern oder Dienstleistern zu teilen. Möchte man Ordner oder Dateien für jemanden freigeben, kann man ihn per E-Mail einladen oder ihm einen Link schicken. Gefährlich wird es, wenn eine solche E-Mail an eine private Adresse wie GMX oder Web.de geht. Oder wenn der Link öffentlich ist, sodass jeder, der ihn erhält, Zugriff auf die Datei hat. Ein CASB kann alle Dokumente in Cloud-Diensten identifizieren, die "gefährlich" geteilt wurden, und solche Freigaben widerrufen. Außerdem kann er generell verhindern, dass Mitarbeiter Dokumente teilen, die nur für den internen Gebrauch bestimmt sind.

4. Erstellen Sie einen Audit Trail aller Nutzeraktivitäten
Ein CASB macht alle Nutzeraktivitäten in Public Cloud Services transparent und stellt sie in einem Audit Trail für forensische Untersuchungen bereit. Möchte ein Administrator Aktivitäten in SharePoint Online überprüfen, kann er die Audit Logs nach vielen Parametern filtern, zum Beispiel Nutzername, Datum, Art der Aktivität (etwa Upload, Download, Löschen, Zugang), Rolle oder Ort.

5. Erkennen Sie Gefahren frühzeitig
CASBs wenden Heuristiken und maschinelles Lernen an, um ungewöhnliche Verhaltensweisen aufzudecken, die auf kompromittierte Accounts, Gefahren durch Insider oder Missbrauch von privilegierten Nutzerrechten hindeuten. Wenn jemand sich zum Beispiel von New York aus in OneDrive einloggt und fünf Minuten später von Moskau aus in Slack, kann dies nicht mit rechten Dingen zugehen. Auch wenn Mitarbeiter ungewöhnlich viele Daten herunterladen oder privilegierte Anwender Nutzerkonten löschen, erkennt der CASB dies als verdächtiges Verhalten. Indem er verschiedene Anomalien in Korrelation setzt, findet er tatsächliche Gefahren und reduziert Falschmeldungen.
(Skyhigh Networks: ra)

eingetragen: 21.11.17
Home & Newsletterlauf: 20.11.17


Skyhigh Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Datenzugriff auf Paketebene

    Das Jahr 2017 war geprägt von einer starken Zunahme des Enterprise Cloud Computing. Laut Gartner nutzen derzeit bereits 90 Prozent der globalen Unternehmen zumindest einen Cloud-Service. Doch mit nur einem Cloud Computing-Service kommt heute kaum noch jemand aus, und auch ein einziger Cloud-Service-Provider wird zunehmend Seltenheitswert besitzen. Multicloud, also die Nutzung multipler Public Clouds, entwickelt sich schnell zum nächsten Schritt beim Aufbau wirklich dynamischer Infrastrukturen. Durch die dynamische Ausführung von Workloads über mehrere Cloud-Provider hinweg können Unternehmen sicherstellen, dass Workloads wirklich optimiert werden. Die erwähnte Gartner-Studie berichtet, dass 70 Prozent der Unternehmen bis 2019 Multi-Cloud-Implementierungen planen - gegenüber 10 Prozent heute.

  • Sicherheitsverantwortung in der Cloud

    Das enorme Wachstum von Cloud Computing-Services in der Geschäftswelt hat einen leidigen, aber vorhersehbaren Nebeneffekt: Die Cloud wird zum beliebten Ziel für Cyberkriminelle. Aufgrund der vernetzten Struktur kann sich Malware in der Cloud rasch auf Anwendungen und Geräte verbreiten, falls keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Doch mit entsprechenden Best Practices können Unternehmen sich gegen die wachsende Bedrohung von Malware in der Cloud schützen. Die Cloud bietet Unternehmen nicht nur Skalierbarkeit, Flexibilität und Agilität, sondern auch effizientere Arbeitsprozesse und damit einhergehende Kostenersparnis bis hin zu bequemerer Datensicherung und Disaster Recovery. Die aktuellen Cloud-Akzeptanzraten deuten laut Gartner darauf hin, dass im Jahr 2020 eine No-Cloud-Policy so selten sein wird wie heute eine No-Internet-Policy.

  • Verfügbare Cloud-Technologie optimal nutzen

    Multi-Cloud-Konzepte sind auf dem Vormarsch, da Unternehmen mehr Auswahl über den besten Ort für ihre Daten und Workloads suchen. Im Verlauf teilen Branchenexperten ihr Wissen darüber, was IT-Teams beachten sollten, um die Vorteile der Cloud-Flexibilität bei der Einführung einer Multi-Cloud-Strategie voll ausschöpfen zu können. Sie empfehlen drei Schlüsseltechnologien, die beim Aufbau einer Multi-Cloud-Umgebung wichtig sind. Entwickelt in den späten neunziger Jahren von visionären IT-Teams bei Compaq Computing, war Cloud Computing ein Katalysator für die Entwicklung der IT generell und für einen Großteil der modernen globalisierten Welt, wie wir sie heute kennen.

  • Application Intelligence & IoT-Anwendungen

    Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten. Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

  • Service Management & Lizenzmanagement

    Office 365 hat den Durchbruch geschafft. Laut einer Gartner Studie nutzen bereits 61 Prozent der Unternehmen die Cloud Computing-Angebote von Microsoft, weitere 23 Prozent planen den Einsatz von Office 365 innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Unternehmen profitieren von Aufwand- und Kostenreduktion. Bei der Lizenzierung der Cloud Computing-Lösungen allerdings gehen viele Unternehmen nach dem Gießkannenprinzip vor und geben dadurch mehr für Lizenzen aus als notwendig. Vor nicht allzu langer Zeit hatten noch viele IT-Verantwortliche Bedenken in Bezug auf die Sicherheit der Public Cloud. Mittlerweile sind die Zweifel beseitigt, immer mehr Unternehmen nutzen ihre Vorteile. Auch zunehmend viele öffentliche Institutionen planen ihren Umzug in die Cloud. In der Regel beginnt der Weg in die Cloud mit Office 365. Schrittweise werden zunächst Outlook und Sharepoint ausgelagert, dann folgen Excel, Word und alle weiteren Produkte, die die Office 365 Suite anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wartung und Administration müssen nicht mehr durch die IT geleistet werden, IT Ressourcen re-fokussieren sich. Oft unterschätzt und ausgeblendet wird aber die Notwendigkeit, die Prozesse im Unternehmen an die Cloud anzupassen. Vom Bestellprozess bis zu Abrechnungen sind Adaptierungen nötig, die durchaus umfangreich werden können.

  • IT entlasten durch Cloud-Services

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine hohe Produktivität entscheidend für die Zukunftssicherheit von Unternehmen. Doch viele, vor allem kleinere Firmen leiden unter Produktivitätsverlust durch administrative Aufgaben. Und jetzt verursacht auch noch die DSGVO zusätzlichen Aufwand. Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage, gibt Tipps, wie Unternehmen produktiver werden können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland verwenden 3,7 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Das entspricht einem Produktivitätsverlust von mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahlen erhob die Studie "Sweating the Small Stuff: the impact of the bureaucracy burden", die Plum Consulting im Auftrag von Sage durchgeführt hat. Die Untersuchung zeigt auch: Je kleiner die Unternehmen, desto höher der Anteil unproduktiver Tätigkeiten.

  • Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter

    Viele große Unternehmen setzen auf eine Mischung aus Private-Cloud und Public-Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter. Eignet sich eine solche Multi-Cloud-Umgebung auch für den Mittelstand? Und worauf sollte man dabei achten? Unternehmen verzeichnen heute eine kontinuierlich steigende Zahl von Workloads, Applikationen und Services. Die Festlegung auf nur einen Cloud-Anbieter fällt mittlerweile selbst für Infrastruktur-Dienste schwer. Denkt man darüber hinaus strategisch über den Einsatz von Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten nach, ist die Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter zumeist obligatorisch.

  • Für Multi-Cloud ein geeignetes API-Konzept nötig

    Die Multi-Cloud ist in immer mehr Unternehmen Realität. Das Handling mehrerer Cloud Services gestaltet sich allerdings oft sehr komplex. Die Multi-Cloud-Checkliste von Nexinto zeigt, worauf Anwender für einen reibungslosen Betrieb achten sollten. Mittlerweile ist es für Unternehmen normal, verschiedene Cloud Computing-Services für ihr Business einzusetzen. Dabei greifen sie nicht nur auf einen Anbieter oder Hersteller zurück: Der parallele Einsatz verschiedener Architekturen, Technologien und Betriebsmodelle bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Um die zunehmende Komplexität zu beherrschen, sollten Multi-Cloud-Nutzer vor allem diese fünf Aspekte beherzigen.

  • Cloud-Wahl hat Auswirkungen auf Performance

    Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen - 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. Doch wer hoch hinaus will, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

  • Ein Mikro-Rechenzentrum so gut wie die Cloud

    Unternehmen befinden sich an einem Wendepunkt. Sie müssen neue Wege finden, wie sie Kunden für sich gewinnen. Die Geschäftsentwicklung erfolgt heute nicht mehr linear. Stattdessen können sich Chancen jederzeit aus allen Richtungen auftun. Unternehmen brauchen die Flexibilität, um umgehend reagieren zu können. Mit einem traditionellen Rechenzentrum ist das nicht möglich. Starre IT-Strukturen sind eher ein Bremsklotz als ein Enabler, weil sie zu komplex zu managen sind und jede Änderung viel Zeit kostet.