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Konsistente Multi-Cloud Computing-Strategie


So können Unternehmen Multi-Cloud-Umgebungen optimal nutzen
Der Betrieb von Anwendungen bei mehreren Anbietern stellt hohe Herausforderungen an die Cloud-übergreifende Kommunikation

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(01.04.16) - Nexinto zeigt, wie sich Unternehmen auf die Nutzung von Multi-Cloud-Umgebungen vorbereiten können. An der Cloud kommen Unternehmen heute nicht vorbei. Die Vorteile bei Flexibilität und Kosten sind einfach zu deutlich. Um diese Vorteile zu nutzen, müssen aber die Strukturen und Anwendungen "in die Cloud". Dabei stellt sich die Qual der Wahl: Es gibt nicht nur die unterschiedlichen Modelle wie Public-, Private- oder Hybrid- und Multi-Cloud, sondern auch, wie in jedem aktiven Markt, jeweils zahlreiche Anbieter mit oft ganz unterschiedlichen Profilen.

Um den daraus entstehenden Herausforderungen optimal zu begegnen, sollten Unternehmen nach Auffassung von Nexinto eine konsistente Multi-Cloud Computing-Strategie verfolgen, die unterschiedliche Infrastrukturen (IaaS, PaaS, SaaS) und Cloud-Modelle (Public, Private, Managed) verbindet. Ziel einer Multi-Cloud-Strategie ist es, mehrere Cloud Computing-Systeme parallel zu orchestrieren, um deren volles Potential auszuschöpfen. Nur dann können auch die wesentlichen Aspekte wie Datensicherheit, Verfügbarkeit, Stabilität, Skalierbarkeit und Kosten optimiert werden.

Um einen echten Multi-Cloud-Ansatz verfolgen zu können, müssen sich Unternehmen entsprechend vorbereiten. Nexinto erklärt, wie sie vorgehen sollten:

• >> Organisation der Kommunikationsströme:
Der Betrieb von Anwendungen bei mehreren Anbietern stellt hohe Herausforderungen an die Cloud-übergreifende Kommunikation. Die Orchestrierung über verschiedene Clouds ist dabei auf unterschiedlichsten Ebenen sicherzustellen - beginnend beim Monitoring und Backup bis zur Bereitstellung von zentralen Diensten für die Nutzung aller verwendeten Cloud-Umgebungen. Zudem ist mit den Providern zu klären, wie die Kommunikation mit akzeptablen Latenzen erfolgen kann und wie dabei die Sicherheit, etwa durch Verschlüsselung, gewährleistet wird.

• >> Mobilität der Applikationen und Dienste:
Ein Vorteil des Multi-Cloud-Konzepts ist die Möglichkeit, Dienste und Applikationen zwischen den Clouds aufzubauen, zu testen oder zu schwenken, beispielsweise zur Lastverteilung, zur geographischen Verteilung oder im Rahmen von Backup-Strategien. Die technischen Herausforderungen dafür sind hoch, denn es muss sichergestellt sein, dass eine Verschiebung so wenig wie möglich Einfluss auf die Verfügbarkeit des Dienstes hat. Netzwerke und Applikationen müssen so vorbereitet werden, dass letztere ohne Anpassungen in einer anderen Cloud laufen können.

• >> Organisation von zentralen Werkzeugen:
Anwender müssen klären, wo und wie sie die für eine Multi-Cloud-Umgebung nötigen zentralen Infrastrukturen betreiben – beispielsweise Systeme für Cloud Management und Sourcecode-Verwaltung, Monitoring, Logging, Reporting oder für die Verwaltung von IP-Adressen. Außerdem muss entschieden werden, was davon als eigenständiger Service eingekauft werden kann oder soll.

• >> Anbindung von Backend-Systemen und verteilten Arbeitsteams:
Unternehmen müssen die Anbindung der Multi-Cloud-Umgebung an die in den Unternehmen betriebenen Systeme, zum Beispiel für Backend, vorbereiten und den Zugriff durch Entwicklungsteams und Administratoren regeln. Dabei ist schon im Vorfeld sicherzustellen, dass es nicht zu Konflikten zwischen den unterschiedlichen (Cloud-)Umgebungen kommt.

• >> Verfügbarkeit:
Wie verfügbar müssen die Dienste sein? Eine Erhöhung der Verfügbarkeit kann durch Bereitstellung von fehlertoleranten Technologien sowie Topologien als Active/Active-Clouds, zum Beispiel mittels globaler Lastverteilung, realisiert werden. Umso höher die gewünschte Verfügbarkeit, umso mehr Technik muss eingesetzt werden, das erhöht zwangsläufig sowohl die Komplexität als auch die Kosten.

• >> Organisation der Sicherheit:
Von zentraler Bedeutung ist das Security Management: Welche Daten müssen wirklich in der Cloud gespeichert werden? Bei der Nutzung unterschiedlicher Cloud-Anbieter und -Modelle ist zu klären, welche Daten wo und wo nicht gespeichert werden können, welche Daten in welcher Verarbeitungsphase verschlüsselt werden müssen und wie der Zugriffsschutz und die Zugangssicherheit gewährleistet ist. Wichtig ist auch die Frage, ob der Zugang zum Internet zentral von einer Cloud oder dezentral in allen Clouds erfolgt. Für die Realisierung in einer Public Cloud ist es zum Beispiel von Vorteil, wenn der Cloud-Provider eine Verschlüsselung der Daten ermöglicht und das Schlüsselmanagement beim Kunden liegt.

• >> Orchestrierung:
Sofern bereits ein Cloud-Management-System im Einsatz ist, ist die Einbindung von (weiteren) Cloud-Providern eventuell mit erheblichen Aufwänden verbunden. Hier sollte unbedingt auf die zur Verfügung stehenden APIs beider Seiten geachtet werden.

• >> Managed- versus Self-Managed-Service:
Sofern die Handhabung der Cloud-Techniken bekannt ist und die Cloud-Ressourcen selbst betrieben werden können, sind Unternehmen unabhängig in der Auswahl des Cloud-Providers. Wenn man jedoch die Cloud-basierten Services nicht selbst aufsetzen oder betreiben will, benötigt man einen entsprechenden Cloud-Provider. Der Markt in diesem Bereich ist aktuell noch sehr eingeschränkt.

"Cloud-Management über verschiedene Cloud-Modelle ist eine anspruchsvolle und komplexe Aufgabe", erklärt Diethelm Siebuhr, CEO der Nexinto Holding in Hamburg. "Es versteht sich, dass es hier keine Lösungen von der Stange geben kann, da man Modelle und Anbieter mit ganz unterschiedlicher Ausrichtung unter einen Hut bringen muss. Dennoch gehört dem Multi-Cloud-Ansatz die Zukunft, um die Abhängigkeit von nur einem Cloud Computing-Anbieter zu vermeiden und die Unternehmens-IT effizient auf die digitale Transformation vorzubereiten." (Nexinto: ra)

Nexinto: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps und Hinweise

Erfolgreiche Hybrid-Cloud-Implementierung Beim Thema Business-Transformation spielt das Modell der Hybrid-Cloud für Unternehmen eine immer größere Rolle. Laut IDC wollen 57 Prozent der Unternehmen in Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahre hybride Cloud Computing-Umgebungen aufbauen. Vor diesem Hintergrund gibt Actifio, spezialisiert auf die Virtualisierung von Datenkopien, acht Ratschläge für die Realisierung einer Hybrid-Cloud. "Eine Hybrid-Cloud-Strategie kombiniert die Kontrolle einer privaten Cloud mit der Flexibilität der öffentlichen Cloud. Die Vorteile, die ein Unternehmen daraus ziehen kann, sind abhängig von dem Einsatz, der in die Konzeption, den Aufbau, die Implementierung und Überwachung der Hybrid-Cloud-Lösung investiert wurde", erklärt Ann Thueland, Director Marketing EMEA bei Actifio.

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Agile Cloud-basierte Infrastruktur-Plattform Big Data, Cloud Computing, vernetzte Kunden und Internet of Things sind einige der zentralen Handlungsfelder für die digitale Transformation. Jedes Unternehmen muss dabei eine individuelle Strategie entwickeln. Dennoch gibt es einige grundlegende Methoden und Verfahren für eine Erfolg Versprechende Umsetzung. Als Ergebnis von Diskussionen mit Kunden empfiehlt Acquia vier Best Practices. Wirtschaftlichen Wandel gab es immer schon. Bei der digitalen Transformation aber geht es um gänzlich andere Dimensionen und Geschwindigkeiten der Veränderungen. Die digitale Transformation erfordert nicht nur eine kontinuierliche Anpassung von Geschäftsprozessen, sondern in vielen Fällen einen völlig neuen Ansatz, denn etablierte Geschäftsmodelle ändern sich heute in einem rasanten Tempo und neue Wettbewerber stellen ganze Branchen auf den Kopf.

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Backup-as-a-Service macht Komplexes einfach Backup sollte eine ganz normale und alltägliche Sache sein. Tatsache ist jedoch, dass diese Standard-Task immer komplexer wird. Laut Branchenexperten sind daher über die Hälfte der mittelständischen Unternehmen nicht sicher, ob im Notfall das Backup tatsächlich funktioniert. Damit laufen viele Betriebe große Gefahr. Der Verlust geschäftskritischer Daten kann leicht existenzbedrohend werden. Im Ernstfall ist es überlebenswichtig, dass Daten möglichst schnell und mit möglichst geringem Verlust wiederhergestellt werden. Die positive Seite: Man ist sich der Gefahr bewusst. IDC beispielsweise geht davon aus, dass sage und schreibe 80 Prozent der KMU-Unternehmen ihre Backup-Strategie innerhalb der nächsten zwei Jahre verändern wollen.

Aspekte einer sicheren Daten-Cloud Seit vielen Wochen und Monaten bereits wachsen die Zweifel an der Sicherheit der eigenen, sensiblen Daten - NSA-Skandal und Safe Harbor taten ihr Übriges. Die Anforderungen an Kommunikationstechnologien sind enorm gestiegen und die große Menge an Informationen im Netz macht es zudem noch schwieriger, individuelle Lösungen für jeden einzelnen zu finden. Vor allem Cloud-Services und die damit verbundene Frage der Datensicherheit sind derzeit in aller Munde. Gerade für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen hat es höchste Priorität, mit einem sicheren, qualitativ hochwertigen Cloud-Speicherdienst zu arbeiten. tresorit-Gründer Istvan Lam ist sich sicher, dass es nicht schwierig ist, diesen auch zu finden, wenn man einige Aspekte beachtet.

Auslagerung von SAP-Anwendungen Der IT-Dienstleister prego services hat eine Checkliste für die Suche nach einem geeigneten SAP-Hosting-Partner zusammengestellt. Wenig Personal und knappe Budgets bei gleichzeitig immer komplexeren Systemlandschaften: Das sind die Rahmenbedingungen, mit denen mittelständische Unternehmen in ihrer IT-Abteilung zu kämpfen haben. Die Auslagerung ihrer SAP-Anwendungen an einen Hosting-Partner ist für sie deshalb oft eine attraktive Alternative zum Eigenbetrieb. Doch sie sollten sich genau überlegen, wem sie ihre geschäftskritischen Applikationen anvertrauen.

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