- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Unterschied zwischen IoT und IIoT


Was ist das Internet der Dinge, was bedeutet IIoT und wer nutzt was?
Um Hackerangriffe zu verhindern, müssen die Daten der Industrieanlagen bei der Übermittlung in die Cloud sicher verschlüsselt werden

- Anzeigen -





Das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Möglichkeit, Geräte mit dem Internet zu verknüpfen. Mit dem Industrial Internet of Things (IIoT) weitet sich der Anwendungsbereich auf Produktionsprozesse in der Industrie aus. FP, Spezialist für sichere Kommunikation, erklärt, was das IIoT vom IoT unterscheidet und welchen Nutzen es für industrielle Unternehmen hat.

Die Heiztemperatur, Lichtstimmung oder Musik im Zuhause bequem per App steuern, die Rollläden bei Sonnenuntergang herunterfahren und per Kamera das eigene Zuhause von unterwegs immer im Blick haben – das IoT erleichtert viele Dinge im Alltag. Die Geräte bekommen durch die Vernetzung eine eindeutige Identität, mit der sie im Internet repräsentiert und angesteuert werden können. Sie verarbeiten mittels Sensoren erfasste Daten in Echtzeit, führen automatisiert Funktionen aus und lassen sich aus der Ferne steuern.

Aber auch in der Industrie hat das Internet der Dinge als Industrial Internet of Things (IIoT) längst Einzug gehalten. Laut einer Studie von Gartner wächst die Anzahl der vernetzten Maschinen und Systeme weltweit bis 2021 auf rund 25 Milliarden. 2019 sollen etwa 14,2 Milliarden vernetzte Geräte im Einsatz sein. Das entspricht einem prognostizierten Wachstum von über 75 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Aber worin unterscheidet sich das IIoT vom IoT? Und was ist der Nutzen für Unternehmen? Francotyp-Postalia (FP), Experte für sicheres Mail-Business und sichere digitale Kommunikationsprozesse, hat die Antworten:

1) Was ist der Unterschied zwischen IoT und IIoT?
Während sich das IoT vornehmlich an Nutzer von Smart-Home-Geräten und Unterhaltungselektronik richtet, kommt das IIoT in der Industrie zum Einsatz. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen IIoT und IoT sind die Menge der Daten und die Komplexität. Während die Sensoren einer Industrieanlage kontinuierlich riesige Datenmengen verschiedener Maschinen erfassen, bleibt der Datenpool eines privaten Nutzers vergleichsweise überschaubar.

Zum anderen müssen die Sensoren im IIoT-Umfeld um einiges empfindlicher und präziser sein, da schon geringe Ungenauigkeiten bei der Erfassung der Messdaten starke Auswirkungen und finanzielle Verluste zur Folge haben können. Hinzu kommt, dass die erfassten Daten der Sensoren für die sichere Auswertung über Web-Applikationen lesbar und vereinheitlicht sein müssen. So liefert ein Industrieroboter in der Automobilfertigung andere Werte und in anderen Formaten, als beispielsweise eine Windkraftanlage, eine Müllpresse oder eine Heizungsanlage.

2) Für wen ist das IIoT relevant?
Grundsätzlich für alle industriellen Unternehmen sowie Energieversorger und Stromnetzbetreiber, insbesondere aber für dezentrale Industrieanlagen.

3) Welchen Nutzen bringt das IIoT?
Die Möglichkeiten, die das IIoT bietet, sind äußerst vielfältig. Unternehmen können mithilfe der intelligenten, vernetzten Geräte Prozesse optimieren, Energie und dadurch auf lange Sicht Kosten sparen sowie zeiteffizienter und ressourcenschonender produzieren. Außerdem lässt sich die Leistung von Maschinen einfacher überwachen und deren Wartungsbedarf vorhersagen. So können Unternehmen Produktionsausfälle auf ein Minimum reduzieren. Auch die Kontrolle der Lieferkette von Waren ist hierdurch problemlos möglich. Darüber hinaus sorgt das IIoT dafür, zukunftsorientierter zu arbeiten, da die Unternehmen mithilfe der analysierten Daten neue Geschäftsmodelle entwickeln können.

4) Wie funktioniert das IIoT?
Die Geräte der Industrieanlagen beziehungsweise daran angeschlossene Gateways senden Daten an eine Cloud. Bei den Gateways handelt es sich um Hardware-Komponenten, die sowohl die Geräte der Industrieanlagen als auch die Sensoren mit dem Netzwerk verbinden. In der Cloud werden die Daten mithilfe einer Analysesoftware verarbeitet und für die weitere Verwendung visualisiert. Der Nutzer kann Maschinen so aus der Ferne überwachen und steuern, Einsparpotenziale erkennen und weiß zum Beispiel rechtzeitig, ob die Anlage gewartet werden muss.

5) Was ist die größte Herausforderung bei der Nutzung?
Die Sicherheit ist im IIoT besonders wichtig, da es sich in der Industrie um sensible Daten handelt, deren Diebstahl oder Manipulation einen großen finanziellen Schaden anrichten kann. So infizierte beispielsweise die Erpressersoftware Wannacry über 230.000 Computer in 150 Ländern und verschlüsselte die darauf befindlichen Daten, verbunden mit einer Lösegeldforderung. Betroffen waren neben Unternehmen und Privatpersonen auch Behörden und Krankenhäuser.

Um Hackerangriffe zu verhindern, müssen die Daten der Industrieanlagen bei der Übermittlung in die Cloud sicher verschlüsselt werden. Dies ist ebenfalls mithilfe von speziellen Gateways möglich, die die Datenkommunikation der Industrieanlagen mit der Cloud regeln und die Automatisierungs-Steuerungen vor unautorisierten Zugriffen sichern. FP bietet eine komfortable End-to-End-IoT-Lösung, die den hohen Sicherheitsanforderungen industrieller Unternehmen gerecht wird und Authentizität sowie Integrität der übertragenen Daten sicherstellt. Die Gateways lassen sich flexibel und schnell an die Bedürfnisse verschiedener Kunden und Projekte anpassen und lesen Daten unterschiedlicher Maschinen, Geräte und Steuerungen aus. (Francotyp-Postalia: ra)

eingetragen: 17.05.19
Newsletterlauf: 06.06.19

Francotyp-Postalia: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • UCaaS-Lösungen bieten alle SaaS-Vorteile

    In vielen großen Unternehmen in Deutschland sollen derzeit die herkömmlichen On-Premise-Kommunikationslösungen ersetzt werden. Gesetzt ist meist - aufgrund der vielen Vorteile - der Schritt hin zu Unified Communications, bezogen als Software-as-a-Service (SaaS). Doch es gibt große Unterschiede zwischen verschiedenen UC-Lösungen, auch wenn sie oberflächlich betrachtet alle als SaaS-Angebote daherkommen. Dabei geht es nicht nur um den Preis, das Look and Feel oder einzelne Features. Die Unterschiede betreffen vielmehr alle Aspekte der Cloud-Strategie eines Großunternehmens. Der Unified-Communication-as-a-Service (UCaaS)-Anbieter Fuze kennt sich gut mit dieser Thematik aus und erläutert im folgenden Text die Unterschiede, damit Unternehmen eine fundierte Entscheidung über ihren künftigen UC-Partner treffen können.

  • Themen bei Microsoft-Kunden

    Laut IT-Dienstleisters Syntax stehen für Unternehmen, die Microsoft-Lösungen einsetzen, aktuell vor allem zwei große Aspekte im Mittelpunkt. Zum einen wird die Umsetzung von Modern-Workplace-Konzepten vorangetrieben, die dem Nutzer eine zentrale Schnittstelle für Kommunikation und Kollaboration mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche bereitstellen und so interne und externe Prozesse effizienter gestalten. Der zweite große Trend ist die Migration oder Neuimplementierung kritischer Anwendungen und Prozesse auf Microsoft Azure als zentraler Public-Cloud-Plattform und die Nutzung von Plattformdiensten, die unter anderem auf künstlicher Intelligenz basieren und so neue Umsatzmodelle ermöglichen. Bei der Umsetzung dieser Ziele setzt Syntax auf ausgezeichnete Expertise, gerade wurde Constantin Klein, Team Lead Microsoft Consulting bei Syntax, zum zehnten Mal in Folge von Microsoft als "Most Valuable Professional" (MVP) ausgezeichnet.

  • Wechsel in die Cloud nicht von heute auf morgen

    IT-Verantwortliche müssen sich heutzutage mit den verschiedensten Herausforderungen auseinandersetzen, die eine Migration in die Cloud mit sich bringen. Obwohl sich die Cloud-Nutzung in den letzten Jahren stark verbreitet hat, haben einige Unternehmen trotzdem das Gefühl, noch nicht das volle Potenzial der Cloud ausgeschöpft zu haben. Die Gründe hierfür lassen sich allerdings leicht identifizieren und die Cloud Computing-Nutzung kann mithilfe ein paar grundlegender Maßnahmen entsprechend optimiert werden.

  • Nicht alle Cloud-Services sind gleich aufgebaut

    Governance und Agilität? Wie geht das denn zusammen? Schließlich bedeutet Agilität die Fähigkeit, schnell und flexibel zu handeln. Governance hingegen zielt darauf ab, Prozesse zu prüfen und zu kontrollieren - was die Dinge meist verlangsamt. Das muss aber nicht sein: Rackspace beispielsweise arbeitet mit Governance-Modellen, die explizit für den agilen Betrieb der (Public-)Cloud entwickelt wurden - und so beiden Ansprüchen gerecht werden können. Die Public Cloud erweist sich als extrem leistungsfähig. Aber: Mit der Kraft der Cloud gehen auch Herausforderungen einher. Bei AWS beispielsweise stehen derzeit 160 Dienste zur Verfügung und es werden jedes Jahr Hunderte (wenn nicht Tausende) neuer Funktionen veröffentlicht. Wie können Unternehmen hier sicherstellen, dass alle Compliance- und regulatorischen Verpflichtungen (z.B. DSGVO) auch eingehalten werden?

  • Auslagern statt selber machen

    Immer größere Datenmengen, vermehrter Einsatz digitaler Prozesse sowie Anforderungen an Compliance, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit stellen Unternehmen beim Management ihrer IT-Umgebung vor zum Teil große Herausforderungen. Denn eine funktionierende IT-Infrastruktur ist zwar notwendig für reibungslose Abläufe im Unternehmensalltag, doch geht der interne Aufbau von Hardware und Software mit hohen Kosten einher und benötigt ein hohes Maß an Fachwissen. Auch der ständige Einsatz von Fachpersonal verursacht hohe Ausgaben. Längst hat sich Outsourcing an entsprechende Dienstleister hier bewährt. "Nehmen Unternehmen externe Leistungen in Anspruch, profitieren sie von umfassendem Service und Know-how, sparen Kosten und minimieren Risiken", weiß Torben Belz, Geschäftsführer der Plutex GmbH aus Bremen, und ergänzt: "Doch viele Unternehmen scheuen diesen Schritt noch immer, weil sie Angst haben, dass das Outsourcing nicht reibungslos verlaufen und in der Folge zu vielen weiteren, möglicherweise langfristigen Problemen führen könnte."

  • Zukunftsinvestition: DataOps-Plattform

    Langsam, aber sicher ist DataOps kein Fremdwort mehr. Immer mehr Tools und Lösungen werben mit dem Begriff für sich. Wie sollen Unternehmen da noch den Überblick behalten? Hier sind drei Fragen, die sich Verantwortliche stellen müssen, wenn sie die richtige DataOps-Technologie für ihre Datenteams einsetzen möchten. DevOps ist heute unerlässlich für alle Unternehmen, die flexibel sein und möglichst schnell qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen. Wer auf DevOps verzichtet, kann sich kaum über einen längeren Zeitraum gegenüber der Konkurrenz behaupten. Denn der Ansatz spielt eine entscheidende Rolle bei der Automatisierung der IT-Infrastruktur und des Softwareentwicklungszyklus. Dennoch hat DevOps bisher ein entscheidendes Element gefehlt, das für viele Innovationen zentral ist: die Datenbereitstellung. Genau hier setzt DataOps an.

  • Sämtliche Datenelemente dokumentieren

    Die aktuelle biMa-Studie der Sopra Steria Consulting liefert alarmierende Ergebnisse: Nahezu die Hälfte aller Unternehmen (49 Prozent) gibt an, dass ihre Daten für Analysen unvollständig, veraltet oder widersprüchlich sind. Neben der mangelhaften Datenqualität ist laut der Studie auch die fehlende Integration von Daten aus unterschiedlichsten Datenquellen eine Hürde. Unternehmen drohen aufgrund der Widrigkeiten im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren. Ohne Datenvirtualisierung ist es kaum möglich, fatale Entwicklungen dieser Art abzuwenden. Die voranschreitende Digitalisierung hat zu einem enormen Wachstum der weltweit verfügbaren Daten geführt. Während datengetriebene Innovationen in zahlreichen Industrieländern rasant voranschreiten, kämpfen Unternehmen im deutschsprachigen Raum nach wie vor mit unzureichenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen. Traditionelle Ansätze wie ETL (Extract-Transform-Load), bei denen Daten für Analysen zunächst gespeichert und transformiert werden müssen, reichen nicht mehr aus, um Schritt zu halten.

  • Zukunftsinvestition: DataOps-Plattform

    Langsam, aber sicher ist DataOps kein Fremdwort mehr. Immer mehr Tools und Lösungen werben mit dem Begriff für sich. Wie sollen Unternehmen da noch den Überblick behalten? Hier sind drei Fragen, die sich Verantwortliche stellen müssen, wenn sie die richtige DataOps-Technologie für ihre Datenteams einsetzen möchten. DevOps ist heute unerlässlich für alle Unternehmen, die flexibel sein und möglichst schnell qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten wollen. Wer auf DevOps verzichtet, kann sich kaum über einen längeren Zeitraum gegenüber der Konkurrenz behaupten. Denn der Ansatz spielt eine entscheidende Rolle bei der Automatisierung der IT-Infrastruktur und des Softwareentwicklungszyklus. Dennoch hat DevOps bisher ein entscheidendes Element gefehlt, das für viele Innovationen zentral ist: die Datenbereitstellung. Genau hier setzt DataOps an.

  • Die Gefahr von Datenlecks steigt

    Daten befeuern Innovationen in Unternehmen: Informationen werden intelligent ausgewertet und in neues Wissen verwandelt, daraus entstehen Produkte, Lösungen und Dienste. Das funktioniert aber nur, wenn die migrierten Daten in hoher Qualität vorliegen und Betriebe sie schnell und bequem nutzen können. Weitere Voraussetzung: die Nutzung von Cloud Computing-Diensten, denn nur sie ermöglichen die digitale Transformation. Nur mit ihrer Hilfe können Daten schnell verarbeitet und bereitgestellt werden. Ohne Cloud-Nutzung wird kaum ein Unternehmen fit für die digitale Zukunft sein. Das hat zusätzliche Vorteile: Prozesse werden effizienter und agiler, die Kosten sinken. Wenn Unternehmen darauf verzichten, riskieren sie, ihr Geschäft auszubremsen und Marktanteile zu verlieren. Für viele deutsche Unternehmen ist das inzwischen selbstverständlich: 73 Prozent nutzen bereits Cloud Computing, so der "Cloud-Monitor 2019" von KPMG und Bitkom.

  • Bandbreiten- oder Netzwerkprobleme

    Multi-Cloud-Infrastrukturen haben einen großen Vorteil: Sie erlauben es dem Nutzer, Public-Cloud- und Private-Cloud-Services so miteinander zu verbinden, wie es gewünscht oder nötig ist. Damit bleibt ein Unternehmen flexibel und unabhängig. Die Verantwortlichen profitieren davon allerdings nur, wenn sie sich der Stolpersteine bewusst sind, die eine Multi Cloud mit sich bringt und diese zu umgehen wissen. Eine erste große Herausforderung, die sich in einem anlaufenden Multi-Cloud-Projekt oftmals stellt und unnötig Kosten provoziert, ist der Datentransfer. Denn bei der Migration - ob von einer On-Premises-Infrastruktur in die Cloud oder von einem Public-Cloud-Anbieter zu einem anderen - stoßen IT-Verantwortliche oft auf unvermutete Bandbreiten- oder Netzwerkprobleme.