Textversion
Wer bietet Was Markt SaaS Cloud Services Fachartikel White Papers Specials Success Stories Schwerpunkte Literatur Lexikon und Glossar Schulungen Webinare Test-Downloads & Test-Accounts RSS-Presseschau Archiv-Meldungen
Startseite Markt Tipps und Hinweise

Markt


Channel-News Hintergrund Interviews Invests Nachrichten Kommentare und Meinungen Personen Studien Tipps und Hinweise Unternehmen English News

Events / Veranstaltungen Marktübersichten Newsletter Datenschutzerklärung Mediadaten Schulungen Stellenanzeigen Wichtiger Hinweis zu Rechtsthemen Geschäftsbedingungen Impressum Links RSS: SaaS-Magazin.de-News Feed abonnieren SaaS-Magazin für Mobile Devices Sitemap

Nutzung von Cloud Computing-Diensten


Cloud Computing-Strategien in acht Schritten mit dem IT Service Management verheiraten
Praxistipps zur systematischen Vorgehensweise - Cloud Computing-Verträge prozessorientiert gestalten


Anzeige

(06.12.10) - Die Folge einer wachsenden Nutzung von Cloud Computing-Diensten kann nach den Erkenntnissen von exagon consulting erhebliche Konsequenzen für das IT Service Management (ITSM) haben. Zu diesen Ergebnissen führte auch eine kürzlich durchgeführte Erhebung des Beratungshauses. Damit sich das ITSM der Unternehmen auf ihre Cloud Computing-Zukunft vorbereiten kann, hat exagon-Geschäftsführer Werner Stangner Praxistipps für eine systematische Vorgehensweise erarbeitet.

1. Die möglichen Cloud-Potenziale ermitteln: Derzeit sind vielfältige Realisierungsfelder für den Cloud Computing-Ansatz in der Diskussion. Sie reichen von klassischen Anwendungen bis hin zu Services wie etwa der Desktop-Cloud für das Client-Management. Weder bietet es sich für die meisten Unternehmen an, alle derzeit diskutierten Cloud-Kandidaten zu nutzen, noch erscheint im Regelfall eine sehr breit angelegte Auslagerung erforderlich oder sinnvoll. Insofern müssen die aktuellen und mittelfristigen Cloud Computing-Potenziale in einer Matrix für eine mittelfristige Strategie ermittelt werden.

2. Konsequenzen für die ITSM-Strukturen ermitteln: Auf Basis dieser in der Matrix dargestellten Cloud Computing-Perspektiven lassen sich Konsequenzen für das IT Service Management ziehen. Dazu gehören zumindest tendenzielle Antworten auf Fragen wie beispielsweise, welche Prozesse, Ressourcen und Verantwortlichkeiten davon unmittelbar oder mittelbar betroffen sind. Auch Sicherheitsfragen sind im Falle einer Auslagerung ganz neu zu stellen und sich daraus ergebende Anforderungen zu verifizieren. Die möglichen Veränderungen auf der Leistungs- und Prozessebene müssen in ihren relevanten Teilbereichen konkretisiert werden, um daraus in einem nachfolgenden Schritt die Handlungserfordernisse abzuleiten.

3. Qualitätsmaßstäbe definieren: Je vielfältiger die Cloud computing-Aktivitäten werden, desto mehr Dienstelieferanten müssen mit ihren Leistungen und Prozessen gesteuert werden. Damit wird das SLA-Management zu einem sehr erfolgskritischen Faktor, denn bisherige Erfahrungen der Unternehmen mit dem Multisourcing zeigen, dass häufig die verschiedenen Leistungsvereinbarungen nicht aufeinander abgestimmt sind. Damit gehen erhebliche Risiken einher, weil die externen Leistungen mangels ausreichender Transparenz nicht effizient gesteuert und auch nicht widerspruchsfrei in die internen IT-Prozesse übernommen werden können.

4. Standardisierung der IT-Prozesse intensivieren: Zwar bestehen seit geraumer Zeit verstärkt Standardisierungstendenzen, aber unter den Cloud Computing-Vorzeichen wird dieses Erfordernis noch größer. Denn nur dann lassen sich die eingehenden Diensteprozesse ausreichend automatisiert den Benutzern zuführen, und gerade diese Automatisierung entspricht dem wirtschaftlichen Interesse der Cloud Computing-Idee. Aber trotz der zunehmenden Verbreitung von ITIL ist diese Standardisierung in vielen Unternehmen noch nicht in der erforderlichen Weise realisiert.

5. Schnittstellen für kompatible Prozesse schaffen: Bereits heute fehlt es nach den Ergebnissen einer exagon-Studie bei der Auslagerung von IT-Funktionen häufig an definierten Prozessen für die Schnittstellen zu externen IT-Partnern. Doch ein effizientes Provider-Management verlangt, die externen Leistungszugänge nach klaren Methoden und Prozesskriterien abzubilden. Nur dann ist eine zielgerichtete und störungsfreie Leistungssteuerung der Partner möglich und werden vermeidbare Kosten sichtbar. Auch damit Provider-Wechsel problemfrei möglich werden, muss definiert werden, wie sich transparente Bedingungen und standardisierte Prozesse realisieren lassen.

6. Die Cloud Computing-Verträge prozessorientiert gestalten: Ein solches Management der Schnittstellen zwischen externen und internen Prozessen verlangt, dass in den Leistungsvereinbarungen auch Serviceprozesse definiert sind. Bislang beschränken sich Dienstleistungsverträge vornehmlich auf die Spezifizierung technischer Leistungsangaben und die Mengenbeschreibung von Services. Mangelt es jedoch an einer Prozessorientierung – und dazu gehören auch prozessorientierte SLAs – in den Verträgen, dann können daraus erhebliche Abstimmungs- und Leistungsprobleme in dem Zusammenspiel mit den Cloud-Partnern erwachsen.

7. Es müssen Service-Kataloge aufgebaut werden: Sie beschreiben, welche Dienste die Organisationsbereiche oder Mitarbeiter in Anspruch nehmen können. Doch mangels ausreichender Erfahrungen weisen viele Service-Kataloge in der Praxis noch eine Menge konzeptioneller Defizite auf, weil die angebotenen IT-Dienste zu wenig auf die Geschäftsprozesse abgestellt sind. Gleichzeitig sind Selfservice-Portale wichtig, über die Mitarbeiter nach entsprechenden Berechtigungssystemen relativ automatisiert die an ihrem Arbeitsplatz benötigten Dienste ordern können.

8. Mitarbeiterkompetenzen sind perspektivisch neu zu gestalten: Da im Rahmen von Cloud Computing-Strategien vielfältige Funktionen auf Dritte übertragen werden, sind intern möglicherweise verschiedene Kompetenzen nicht mehr erforderlich. Dies gilt nicht nur für den Applikationsbereich, sondern den Servicebereich, weil wie etwa im Falle des Desktop-Managements auch Dienstleistungen über die Cloud bereitgestellt werden können. Während bestimmte Aufgaben entfallen oder reduziert werden, sind andererseits möglicherweise mehr steuernde Fähigkeiten als bisher erforderlich.
(exagon: ra)

exagon consulting: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

Anzeigen


Meldungen: Tipps und Hinweise

Ihm gehört die Zukunft: ITSM als SaaS ServiceNow, Anbieterin von Cloud-basierten Automatisierungslösungen für IT-Dienstleistungen, hat zehn Punkte zusammengestellt, anhand derer IT-Verantwortliche jeden ITSM-Anbieter auf Herz und Nieren prüfen können, ohne dabei einen wichtigen Aspekt zu vernachlässigen. Als Bindeglied zwischen IT und Business kann der Einsatz der richtigen ITSM-Technologie entscheidend für den Geschäftserfolg sein.

Das passende Webhosting-Angebot finden Das Angebot an Webhosting-Lösungen ist groß und spricht unterschiedlichste Zielgruppen an. Verio gibt Tipps, welche Lösung sich für das eigene Unternehmen am Besten eignet. Die Auswahl an Business-Angeboten für Webhosting ist riesig und reicht von einfachen Web-Visitenkarten über anspruchsvolle Websites oder Online-Shops bis hin zu Entwicklungsumgebungen. Der Webhoster sollte das zum Vorhaben passende Angebot haben und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders im Bereich Technik und Support, bieten.

Cloud Computing und Service Level Agreements Unternehmen müssen die Leistungen, die Provider beim Cloud Computing erbringen sollen, genau definieren. Easynet hat zehn wichtige Punkte zusammengestellt, die in den Verträgen und Service Level Agreements (SLAs) von Cloud Computing-Projekten nicht fehlen dürfen. Cloud Computing wird Realität – die Unternehmen denken darüber nach, wie sie die Cloud für ihre IT nutzen können. Wer einem Provider die Verantwortung für wesentliche IT-Ressourcen überträgt, muss mit ihm klare Regelungen treffen.

10 Tipps für ein reibungsloses Online-Geschäft Der Onlinehandel verbuchte im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft einen Umsatzrekord. Dennoch lief das Geschäft bei einzelnen Händlern keineswegs reibungslos. Einige scheiterten sogar an ihrem Erfolg: die Infrastruktur wurde von den zahlreichen Bestellungen überrollt. CDC Software gibt zehn Tipps, wie Online-Händler derartige Probleme vermeiden und sich auf ein erfolgreiches Feiertagsgeschäft 2012 vorbereiten können. Hier eine Zusammenfassung.

Vorteile von Cloud-basierter BI deutlich Auch in diesem Jahr wird das Thema Cloud Computing die CeBIT beherrschen. So werden laut einer aktuellen Umfrage des Analystenhauses IDC bis 2013 zehn Prozent der weltweiten IT-Ausgaben auf Cloud Computing entfallen. Während im privaten Bereich Cloud Computing-Angebote seit Jahren bedenkenlos genutzt werden – man denke nur an Amazon, Google Maps oder Gmail – haben im Business-Umfeld bisher nur relativ unbedenkliche Anwendungen wie etwa CRM-Lösungen einen festen Platz in der Wolke.

Lohn- und Gehaltsabrechnung als Mietlösung Eine Application Service Providing (ASP)-Lösung für die Lohn- und Gehaltsabrechnung kann eine gute Alternative zu einer im Unternehmen betriebenen Anwendung sein, da diese für mittelständische Betriebe oft zu aufwändig ist. Darauf weist Exact Software Deutschland hin. Die Software wird dabei nicht mehr per Lizenz erworben, sondern über ein externes Rechenzentrum als Mietlösung zur Verfügung gestellt. Der Zugriff auf die Abrechnungsergebnisse erfolgt über ein Webportal, bei dem sich Benutzer mit Namen und Kennwort anmelden. Damit entfallen Bereitstellung der Hardware, Administration, Datensicherung oder Aktualisierungen.

Checkliste für verbesserte Website-Performance Compuware hat fünf Empfehlungen für Online-Händler herausgegeben, damit diese ihre Website-Performance verbessern können. Langsame Webseiten zeigen oft die gleichen Fehlerquellen auf: viele Inhalte von Drittanbietern, große JavaScripts und mangelhafte Nutzung des Browser-Caches.

Performance der Website von Bedeutung Für den Handel im Internet ist es wichtig, dass Website und Onlineshop in diesem Zeitraum jederzeit zur Verfügung stehen und alle Transaktionen problemlos durchgeführt werden können. Ein Server-Ausfall wirkt sich immer negativ durch Umsatzeinbußen aus. "Um optimale Erreichbarkeit zu gewährleisten, sollten Webshops daher Maßnahmen ergreifen, um auch die hohen Belastungen zu Spitzenzeiten ohne längere Ladezeiten oder gar einen Server-Ausfall zu bewältigen", rät Wiethold Wagner, Geschäftsführer der LeaseWeb Germany GmbH.

Vorteile von Videos aus der Cloud Cloud Computing ist in aller Munde. Dennoch haben die Analysten von PwC in einer aktuellen Umfrage herausgefunden, dass ein Drittel der von ihnen befragten Unternehmen nicht weiß, was die Cloud Computing-Technologie eigentlich beinhaltet. Movingimage24, Spezialistin für Video-Management- und Video-Streaming-Lösungen aus der Cloud, zeigt das Unternehmen die Vorteile von Cloud Computing im Bereich Video-Management auf. Hier kann die Technologie ihre Vorteile besonders gut ausspielen.

Outsourcing-Verträge werden oft nachverhandelt Laut Einschätzung von TPI muss gut ein Drittel aller Outsourcing-Verträge während der Vertragslaufzeit substantiell nachverhandelt werden, jedes zweite Unternehmen entscheidet sich nach Ende der Vertragslaufzeit für eine Neuausschreibung. TPI zeigt sich davon überzeugt, dass Unternehmen diesen Mehraufwand an Kosten und Zeit spürbar senken könnten.

Druckbare Version

Kriterien für sicheres Online-Backup Acht Tipps für Cloud Computing-Sicherheit