- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Tipps und Hinweise

Application Intelligence & IoT-Anwendungen


IoT: Wenn vor lauter Devices der Blick für den Nutzer verloren geht
Obwohl IoT eigentlich das Top-Thema ist, werden die Wachstumsprognosen immer pessimistischer - Einer der Gründe dafür ist der falsche Fokus vieler Hersteller

- Anzeigen -





Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten.

Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

Weshalb die gedämpften Erwartungen? Ursächlich scheinen ungelöste Herausforderungen in verschiedenen Bereichen – Konnektivität und IT-Sicherheit sind die beiden prominentesten. Ein weiteres Problemfeld ist die Nutzererfahrung. Denn wie auch die gerade zitierten Zahlen zeigen, liegt der Fokus bei der Weiterentwicklung des IoT vor allem auf den Geräten und deren absoluter Zahl.

Der Blick für den Nutzer ist dabei verloren gegangen. AppDynamics fordert deshalb zu einer strategischen Neuorientierung auf: Erfolgreich kann im Internet der Dinge nur sein, wer die Nutzererfahrung stärker ins Zentrum rückt. Hersteller müssen dazu drei Schritte gehen.

1. Vertrauensbasis schaffen
Endgeräte wie Smartphones, Smart TVs und Wearables sind aktuell die größten Wachstumstreiber im IoT – allein 2017 wurden 5 Milliarden solcher Endgeräte verkauft. Aber Datenschutz-Skandale lassen Anwender zweifeln. Einer Studie zufolge sorgen sich 62 Prozent um ihre Privatsphäre und 54 Prozent um die Datensicherheit. Hersteller müssen solche Bedenken adressieren, indem sie die Daten ihrer Kunden bestmöglich schützen und von Anfang an ein Höchstmaß an Transparenz darüber gewährleisten, welche Informationen gesammelt und wofür sie genutzt werden. Eine solche Vertrauensbasis ist eine wichtige Grundlage für nachhaltigen Erfolg.

2. Nutzerverhalten analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen
Verbraucher kaufen, abonnieren, laden herunter – aber zu treuen Nutzern werden sie dadurch noch lange nicht. Im Gegenteil: Gerade Wearables landen oftmals nach wenigen Wochen in einer dunklen Schublade. 29 Prozent der Smartwatches und 30 Prozent der Fitness-Tracker trifft dieses Schicksal. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen – das Grundproblem ist jedoch, dass vielen Herstellern das technische Rüstzeug fehlt, um nachzuvollziehen, weshalb ein Nutzer sich von ihrem Produkt abwendet.

Sie erfassen zwar alle denkbaren Geschäfts- und Performance-Metriken, allerdings in der Regel mit getrennten Tools. Korrelationen und Kausalitäten lassen sich deshalb nur schwer bestimmen. Wer die Aktivitäten seiner Nutzer umfassend nachvollziehen will, benötigt Monitoring aus einem Guss.

Application-Intelligence-Lösungen überwachen nicht nur die Performance von IoT-Anwendungen, sondern schlagen die Brücke zu Geschäftszahlen und den Nutzern selbst. Mit ihnen lässt sich aufdecken, wie Anwenderverhalten und wirtschaftlicher Erfolg im Detail zusammenhängen. Auf Grundlage dieses Wissens wird es möglich, die Nutzererfahrung graduell zu optimieren und die Erwartungen der Nutzer immer besser zu erfüllen.

3. Performance und Zuverlässigkeit gewährleisten
Wenn das Grundvertrauen aufgebaut und die Erwartungen der Nutzer an die Funktionalität eines Endgeräts oder einer Anwendung erfüllt sind, geht es an die Performance. Das IoT konfrontiert IT-Teams mit einem neuen Maß an Komplexität: die wachsende Zahl an Plattformen, Geräten, Verknüpfungen, Datenformaten, Geschäftslogiken und technischen Risiken ist kaum noch zu überblicken.

Um ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit zu gewährleisten und Performance-Probleme proaktiv angehen zu können, müssen Hersteller die Performance ihrer Produkte in Echtzeit überwachen. Auch hier schaffen Application-Intelligence-Lösungen Abhilfe. Sie bilden die gesamte Komplexität von Anwendungen ab, schlagen bei Anomalien Alarm, identifizieren die Fehlerursache und ermöglichen so eine schnelle Behebung aller Probleme.

Je stärker das IoT das Leben seiner Nutzer prägt, desto höher deren Erwartungen an Performance und Zuverlässigkeit. Wenn diese enttäuscht werden, steigen Verbraucher sehr schnell wieder von der Smartwatch auf die analoge Armbanduhr oder von der vernetzen Glühbirne auf ein traditionelles Leuchtmittel um. Damit zukünftige Wachstumsprognosen der Branchenanalysten wieder optimistischer ausfallen, müssen Hersteller genau das verhindern – und auf die Absicherung der Nutzererfahrung einen stärkeren Fokus setzen. (AppDynamics: ra)

eingetragen: 15.05.18
Newsletterlauf: 08.06.18

AppDynamics: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Tipps und Hinweise

  • Application Intelligence & IoT-Anwendungen

    Die Wachstumsprognosen für das Internet der Dinge sind pessimistischer als noch vor einigen Jahren. Ein Mitgrund ist der falsche Fokus vieler Hersteller: Um erfolgreich zu sein, müssen sie in Zukunft die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Application-Performance-Experten von AppDynamics nennen drei grundlegende Schritte, die alle Hersteller gehen sollten. Jahrelang überschlugen sich die Wachstumsprognosen der Branchenanalysten: 50 Milliarden Geräte sollten bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) vernetzt sein, 150 Milliarden, vielleicht sogar 200 Milliarden. Aktuell findet jedoch eine Trendumkehr statt: Statista.com erwartet ein lineares Wachstum und geht für das Jahr 2020 von "lediglich" 30 Milliarden Geräten aus. Auch Gartner hat seine Prognose nach unten korrigiert und spricht aktuell von 20 Milliarden.

  • Service Management & Lizenzmanagement

    Office 365 hat den Durchbruch geschafft. Laut einer Gartner Studie nutzen bereits 61 Prozent der Unternehmen die Cloud Computing-Angebote von Microsoft, weitere 23 Prozent planen den Einsatz von Office 365 innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Unternehmen profitieren von Aufwand- und Kostenreduktion. Bei der Lizenzierung der Cloud Computing-Lösungen allerdings gehen viele Unternehmen nach dem Gießkannenprinzip vor und geben dadurch mehr für Lizenzen aus als notwendig. Vor nicht allzu langer Zeit hatten noch viele IT-Verantwortliche Bedenken in Bezug auf die Sicherheit der Public Cloud. Mittlerweile sind die Zweifel beseitigt, immer mehr Unternehmen nutzen ihre Vorteile. Auch zunehmend viele öffentliche Institutionen planen ihren Umzug in die Cloud. In der Regel beginnt der Weg in die Cloud mit Office 365. Schrittweise werden zunächst Outlook und Sharepoint ausgelagert, dann folgen Excel, Word und alle weiteren Produkte, die die Office 365 Suite anbietet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wartung und Administration müssen nicht mehr durch die IT geleistet werden, IT Ressourcen re-fokussieren sich. Oft unterschätzt und ausgeblendet wird aber die Notwendigkeit, die Prozesse im Unternehmen an die Cloud anzupassen. Vom Bestellprozess bis zu Abrechnungen sind Adaptierungen nötig, die durchaus umfangreich werden können.

  • IT entlasten durch Cloud-Services

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist eine hohe Produktivität entscheidend für die Zukunftssicherheit von Unternehmen. Doch viele, vor allem kleinere Firmen leiden unter Produktivitätsverlust durch administrative Aufgaben. Und jetzt verursacht auch noch die DSGVO zusätzlichen Aufwand. Rainer Downar, Executive Vice President Central Europe bei Sage, gibt Tipps, wie Unternehmen produktiver werden können. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland verwenden 3,7 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Das entspricht einem Produktivitätsverlust von mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Zahlen erhob die Studie "Sweating the Small Stuff: the impact of the bureaucracy burden", die Plum Consulting im Auftrag von Sage durchgeführt hat. Die Untersuchung zeigt auch: Je kleiner die Unternehmen, desto höher der Anteil unproduktiver Tätigkeiten.

  • Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter

    Viele große Unternehmen setzen auf eine Mischung aus Private-Cloud und Public-Cloud-Lösungen verschiedener Anbieter. Eignet sich eine solche Multi-Cloud-Umgebung auch für den Mittelstand? Und worauf sollte man dabei achten? Unternehmen verzeichnen heute eine kontinuierlich steigende Zahl von Workloads, Applikationen und Services. Die Festlegung auf nur einen Cloud-Anbieter fällt mittlerweile selbst für Infrastruktur-Dienste schwer. Denkt man darüber hinaus strategisch über den Einsatz von Software-as-a-Service (SaaS)-Angeboten nach, ist die Nutzung mehrerer Cloud Computing-Anbieter zumeist obligatorisch.

  • Für Multi-Cloud ein geeignetes API-Konzept nötig

    Die Multi-Cloud ist in immer mehr Unternehmen Realität. Das Handling mehrerer Cloud Services gestaltet sich allerdings oft sehr komplex. Die Multi-Cloud-Checkliste von Nexinto zeigt, worauf Anwender für einen reibungslosen Betrieb achten sollten. Mittlerweile ist es für Unternehmen normal, verschiedene Cloud Computing-Services für ihr Business einzusetzen. Dabei greifen sie nicht nur auf einen Anbieter oder Hersteller zurück: Der parallele Einsatz verschiedener Architekturen, Technologien und Betriebsmodelle bringt seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Um die zunehmende Komplexität zu beherrschen, sollten Multi-Cloud-Nutzer vor allem diese fünf Aspekte beherzigen.

  • Cloud-Wahl hat Auswirkungen auf Performance

    Die Argumente für eine Migration in die Cloud gehören mittlerweile zum IT-Allgemeinwissen. Aber ein Selbstläufer ist die Umstellung selbstverständlich nicht. In einer aktuellen Umfrage von IDC und AppDynamics gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, in den nächsten beiden Jahren zwei bis fünf Clouds nutzen zu wollen - 60 Prozent verfolgen damit das Ziel, die Kosten zu senken. Doch wer hoch hinaus will, der braucht ein stabiles Fundament. Das gilt nicht nur für den Bau von Wolkenkratzern, sondern auch für eine erfolgreiche Multi-Cloud-Strategie. Unternehmen müssen vier Herausforderungen meistern, damit der Sprung in die Wolken nicht im kalten Wasser endet.

  • Ein Mikro-Rechenzentrum so gut wie die Cloud

    Unternehmen befinden sich an einem Wendepunkt. Sie müssen neue Wege finden, wie sie Kunden für sich gewinnen. Die Geschäftsentwicklung erfolgt heute nicht mehr linear. Stattdessen können sich Chancen jederzeit aus allen Richtungen auftun. Unternehmen brauchen die Flexibilität, um umgehend reagieren zu können. Mit einem traditionellen Rechenzentrum ist das nicht möglich. Starre IT-Strukturen sind eher ein Bremsklotz als ein Enabler, weil sie zu komplex zu managen sind und jede Änderung viel Zeit kostet.

  • So richtet man Self-Service-Portale ein

    Früher war die Bereitstellung von IT-Ressourcen ein manueller, zeitraubender und langwieriger Prozess. Ein Entwickler oder Fachanwender, der bestimmte Ressourcen benötigte, musste mitunter Tage oder gar Wochen darauf warten. Währenddessen wanderte sein Antrag zwischen den für die Freigabe der Ressource zuständigen Stellen hin und her. So zu arbeiten, kann sich heute kaum noch jemand leisten. Denn mittlerweile fragen sich viele Anwender, warum es so umständlich ist, zusätzliche Ressourcen von der IT-Abteilung für die Unterstützung ihres neuesten Projekts zu erhalten, während Amazon, Dropbox oder Apple mit ihren Cloud Computing-Angeboten zeigen, wie einfach das funktionieren kann.

  • Agile Software-Entwicklung und DevOps

    Unternehmen müssen heute sehr flexibel sein, um umgehend auf neue Anforderungen reagieren zu können. Ein Rechenzentrum im traditionellen Sinn hilft ihnen da nicht weiter, denn starre IT-Strukturen sind ein Bremsklotz und schwer zu managen. Jede noch so kleine Änderung kann extrem viel Zeit in Anspruch nehmen. IT-Ressourcen müssen jedoch flexibel, agil sowie automatisiert zur Verfügung stehen. Ansonsten drohen Einbußen, beispielsweise wenn sich die Antwortzeiten auf Kundenanfragen verzögern. Wer wartet, springt ab und wendet sich Mitbewerbern zu. Die digitale Wettbewerbsfähigkeit hängt entscheidend von der Reaktionsfähigkeit der IT-Services ab.

  • Cloud-Sicherheit: Was sind C5 und TCDP?

    Mit dem passenden Zertifikat oder Testat können sich Cloud Computing-Nutzer und Cloud-Anbieter in Deutschland rechtlich absichern: Anbieter können nachweisen, die gesetzlichen Anforderungen an sichere Cloud-Dienste erfüllt zu haben und Nutzer kommen ihrer Sorgfaltspflicht nach. Doch welcher Prüfstandard ist der richtige - und was bedeuten C5 und TCDP eigentlich? Mit dem Anforderungskatalog C5 (Cloud Computing Compliance Controls Catalogue) zur Beurteilung der Informationssicherheit von Cloud-Diensten hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Richtlinie für ein Mindestmaß an Sicherheit im Cloud Computing veröffentlicht.