- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Hybride Cloud als ideales IT-Modell


Studie: Einzelhändler sind bei hybrider Cloud optimistisch
Steigende Kundenerwartungen, Initiativen zur digitalen Transformation und Anforderungen an die Datensicherheit führen zu branchenweiten Innovationen und vermehrter Nachfrage nach der Hybrid Cloud

- Anzeigen -





Nutanix hat die Pläne der Einzelhandelsbranche zur Einführung von privaten, hybriden und öffentlichen Clouds weltweit untersucht. Demnach betreiben die Unternehmen branchenübergreifend einen immer geringeren Anteil ihrer Workloads auf traditionellen Rechenzentrumsinfrastrukturen, und zwar von 41 Prozent heute auf lediglich 18 Prozent in nur zwei Jahren. Im Einzelhandel sinkt der entsprechende Wert in diesem kurzen Zeitraum von 38 Prozent auf 16 Prozent.

Gleichzeitig beschleunigt sich die Cloud Computing-Nutzung: Der Einzelhandel weist aktuell mit 21 Prozent die zweithöchste Verbreitung hybrider Cloud-Implementierungen auf. 93 Prozent der Befragten bezeichnen in dieser Branche die hybride Cloud als ideales IT-Modell. Damit liegt der Wert über dem anderer Branchen weltweit. Die Ergebnisse seines ersten globalen "Enterprise Cloud Index" können hier heruntergeladen werden.

Verbraucher erwarten heutzutage ein nahtloses Omnichannel-Einkaufserlebnis im Ladengeschäft, im Internet und auf neuen Handelswegen. Dazu zählen beispielsweise mobile, In-App- oder Smart-TV-Einkäufe. Gleichzeitig müssen Einzelhändler Daten auf sichere Weise sammeln, analysieren und vorhalten. Der Druck, den Erwartungen der Kunden zu entsprechen und sie zu übertreffen, führt dazu, dass sie innovative IT-Verfahren schneller als je zuvor einführen.

Dass der Einzelhandel auch die öffentliche Cloud schneller annimmt als andere Branchen, ist vielleicht keine Überraschung. Andererseits ist bemerkenswert, dass hier die Ausgabenkontrolle für öffentliche Clouds besser funktioniert als in anderen Branchen. Da die Saisonalität des Einzelhandelsgeschäfts und die Spitzen im Netzwerkverkehr das ganze Jahr über den Ressourcenbedarf der Workloads beeinflussen, haben Einzelhändler Erfahrung darin, die Arbeitslast je nach Bedarf in die öffentliche Cloud zu verlagern. Der Anteil öffentlicher Cloud-Nutzung liegt im Einzelhandel heute bei 15 Prozent, verglichen mit einem weltweiten Durchschnitt von 12 Prozent.

In den kommenden zwei Jahren wird dieser Wert auf 22 Prozent ansteigen und den weltweiten Branchendurchschnitt sogar um sieben Prozent übertreffen. Der überdurchschnittlich hohe Prozentsatz der Einzelhändler, die sagen, Hybrid Cloud sei das ideale Modell für die IT-Bereitstellung (93 Prozent), zeigt aber auch, dass die öffentliche Cloud kein Allheilmittel für den Einzelhandel ist.

Die optimistischen Aussichten für die Implementierung hybrider Clouds auf weltweiter und branchenübergreifender Basis spiegeln die zunehmende Automatisierung und Flexibilität der IT-Landschaft wider. Dadurch haben Unternehmen die Wahl, ihre IT-Infrastrukturressourcen abhängig von Anwendungsanforderungen entweder einzukaufen, selbst zu implementieren oder zu mieten. Für Einzelhändler war die Flexibilität bei der Auswahl der richtigen Cloud für jede Anwendung der am häufigsten genannte Vorteil bei der Bereitstellung der hybriden Cloud (18 Prozent), gefolgt von der bedarfsabhängigen Nutzung der Cloud in Zeiten hoher Netzwerkverkehrslasten. Angesichts der Saisonalität des Geschäfts und der unterschiedlichen Anforderungen an die IT- und Netzwerknutzung im Jahresverlauf sind sich Einzelhändler bewusst, dass die IT flexibel bleiben muss.

Weitere Studienergebnisse
Einzelhändler kontrollieren ihre Cloud-Ausgaben besser: Ein Grund für den Einsatz hybrider Clouds liegt darin, dass Unternehmen mehr Kontrolle über ihre IT-Ausgaben haben müssen. 35 Prozent der Unternehmen, die öffentliche Clouds nutzen, gaben an, dass sie ihr Budget für öffentliche Cloud-Services überschritten haben. Einzelhandelsunternehmen scheinen – vielleicht aufgrund ihrer Erfahrung – ihre Public-Cloud-Ausgaben besser im Griff zu haben. Rund 69 Prozent der Einzelhandelsunternehmen gaben an, dass ihre Public-Cloud-Ausgaben im oder unter dem Budget lagen. Und nur 29 Prozent gaben an, den Budgetrahmen gesprengt zu haben – während der branchenübergreifende Wert weltweit bei 35 Prozent liegt.

IT-Talent und -Sicherheit sind Hindernisse bei der Einführung von Hybrid Clouds, aber auch die Kosten stehen an oberster Stelle: Weltweit gaben mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, dass Datensicherheit/Compliance, Leistung, Management und Gesamtbetriebskosten entscheidende Faktoren bei der Entscheidung über den Implementierungsort ihrer Anwendungs-Workloads sind. Während 88 Prozent der weltweit Befragten aus dem Einzelhandel davon ausgehen, dass die hybride Cloud ihr Geschäft positiv beeinflussen wird, verzeichnen 30 Prozent einen Mangel an entsprechenden Fähigkeiten.

Dieser Wert rangiert an zweiter Stelle hinter dem Mangel an Kompetenzen in künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Im Vergleich zu anderen Branchen waren die Kosten von entscheidender Bedeutung – fast 20 Prozent der Befragten im Einzelhandel gaben dies als oberstes Kriterium an.

"Mehr als viele andere Branchenexperten wissen Einzelhändler ganz genau, wie sich ihre IT-Strategie und deren Umsetzung direkt auf das Kundenerlebnis und das Finanzergebnis auswirken. Die hohe Akzeptanz und das geplante Wachstum der hybriden Cloud-Nutzung zeigen, dass Einzelhändler verstehen, dass die Hybrid Cloud die beste Lösung ist, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen und gleichzeitig Flexibilität, Sicherheit und Kosten im Griff zu behalten", sagt Chris Kozup, Senior Vice President Global Marketing bei Nutanix . "Ich gehe davon aus, dass der Einzelhandel seinen Vorsprung bei IT-Innovationen beibehalten wird, indem er neue Strategien entwickeln wird, um die Kunden beim Einkaufserlebnis zu überzeugen."

Die Studie
Für die Studie hat Nutanix das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne beauftragt, um von IT-Entscheidern zu erfahren, wo sie ihre Geschäftsanwendungen heute betreiben und wo sie das künftig vorhaben, welchen Herausforderungen sie bei der Implementierung ihrer Cloud-Umgebungen gegenüberstehen und welchen Stellenwert ihre Cloud-Initiativen im Vergleich zu anderen IT-Projekten und -Prioritäten haben. Das Marktforschungsunternehmen hat Antworten von rund 2.300 IT-Entscheidern aus verschiedenen Branchen erhalten – darunter 329 Einzelhandelsunternehmen weltweit. Befragt wurden Unternehmen unterschiedlicher Größe aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschließlich Japan (APJ).
(Nutanix: ra)

eingetragen: 16.02.19
Newsletterlauf: 04.03.19

Nutanix: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Häufigste Risikofaktoren in IT-Projekten

    Da viele Unternehmen kein geeignetes Personal finden oder nicht über die nötigen Kapazitäten verfügen, übernehmen IT-Dienstleister immer mehr Digitalisierungsprojekte in Deutschland. Angesichts wachsender Auftragszahlen sowie zunehmend komplexer Projekte zeigen sich Dienstleister verunsichert, welche Folgen ein beruflicher Fehler nach sich ziehen könnte. Laut dem aktuellen IT-Versicherungsindex der Bitkom Research GmbH im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox sind 51 Prozent der deutschen IT-Dienstleister der Ansicht, dass digitale Risiken in ihrem Beruf unkalkulierbar sind. 44 Prozent haben Angst, dass auf einen verursachten Schaden auch finanzielle Konsequenzen folgen.

  • Datenaustausch: Fertigungsanlagen & IT-Systeme

    53 Prozent der deutschen Industrieunternehmen rüsten die an ihre Kunden ausgelieferten Produkte - zumindest teilweise - so aus, dass Ihnen die wichtigsten Betriebsdaten zur Verfügung stehen und im Rahmen von Service- und Wartungsverträgen genutzt werden. Im Vorjahr lag dieser Wert erst bei 44 Prozent, 2017 nutzten sogar nur 34 Prozent der Unternehmen solche Daten. Das sind Ergebnisse der im dritten Jahr in Folge durchgeführten Studie "Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0". creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung, hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt mehr als 250 Vorstände und Geschäftsführer befragt. "Für eine Vielzahl an Unternehmen ist Industrie 4.0 kein Buzzword mehr, sondern gelebte Realität. Das Internet der Dinge hat den industriellen Mittelstand erreicht. Das bedeutet: Kollege Computer wird zunehmend ersetzt von Kollege Cloud", sagt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf. Die deutlichen Steigerungsraten von 34 über 44 auf jetzt 53 Prozent von 2017 bis heute zeigten, "dass die Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung erkannt haben und die Möglichkeiten zunehmend ausschöpfen", erläutert Bartsch.

  • Hybrid- und Multi-Cloud als neuer "Normalzustand"

    Virtustream hat die Ergebnisse einer neuen Untersuchung von 451 Research veröffentlicht. Die Studie trägt den Titel "Demystifying Cloud Transformation: Where Enterprises Should Start" und zeigt, dass fast zwei Drittel aller Unternehmen, die derzeit die Cloud nutzen, auch einen bestimmten Grad an Managed Services nutzen. 71 Prozent der Befragten, die in großen Unternehmen tätig sind, gaben an, dass sie künftige Ausgaben für Managed Services befürworten. Zudem äußerte eine große Mehrheit der Studienteilnehmer, Managed Services würden ihren Teams dabei helfen, sich auf strategischere und produktivere IT-Projekte zu konzentrieren. Die von Virtustream in Auftrag gegebene Studie untersucht die Bedeutung von Managed Services für die Cloud unter Berücksichtigung der zunehmend komplexer werdenden Unternehmens-IT. Die Ergebnisse der Untersuchung weisen Schlüsselbereiche von Managed Cloud Services aus, für die in den nächsten zwölf Monaten ein Wachstum zu erwarten ist, darunter Managed Security, Migration und Integration, Kosten- und Leistungsoptimierung sowie Monitoring.

  • Die Cloud ist auf dem Vormarsch

    BARC (Business Application Research Center) veröffentlicht ihre neue Studie "Moderne Planung und CPM - Wie Unternehmen von der Cloud profitieren". Die DACH-weite Anwenderbefragung beschäftigt sich damit, welche Relevanz Cloud-basierte Lösungen aktuell in der Unternehmensplanung und im CPM haben und welches Potenzial ein Umstieg in die Cloud bietet. Über 250 Unternehmen gaben Einblick in ihre Einstellung und Best Practices im Hinblick auf Cloud-basierte Planung. Dank eines Sponsorings durch Anaplan, Board, Corporater, Cubeware, Jedox, Longview und Unit4 Prevero sind die Studiendokumente kostenlos verfügbar.

  • Datenschutzverletzungen & Cloud-Migration

    Unternehmen haben mit der rasanten Expansion der Cloud zu kämpfen. Dies geht aus dem neuen Cloud Security Threat Report (CSTR) von Symantec hervor, einem der weltweit führenden Anbieter für Cybersicherheit. Für den Symantec-Bericht wurden 1.250 Security-Entscheider weltweit befragt. Die Ergebnisse unterstreichen, dass sich die Sicherheitslandschaft in der Cloud wandelt. Eine Erkenntnis: Unternehmen haben einen Wendepunkt erreicht, denn mehr als die Hälfte (53 Prozent) aller Workloads sind bereits in die Cloud migriert. Gleichzeitig geben 53 Prozent der Organisationen in Deutschland an, dass ihre Cloud-Sicherheit nicht ausgereift genug ist, um mit der rasanten Expansion von Cloud Computing-Anwendungen Schritt zu halten.

  • Verbindungung zwischen IIoT-Edge-Geräten & Cloud

    Die deutsche Industrie hinkt im weltweiten Vergleich bei der Digitalisierung ihrer Betriebstechnologie beziehungsweise industrieller Kontrollsysteme hinterher. Eine aktuelle Kaspersky-Studie über die IT-Sicherheit kritischer Anlagen wie Produktionsstraßen oder Robotik zeigt: Während 41 Prozent der internationalen Industrie ihre OT- (Operational Technology) oder ICS (Industrial Control System)-Infrastruktur bereits mit der Cloud verbunden haben, sind es in Deutschland nur 15,9 Prozent. Diese Tatsache könnte sich allerdings aktuell als zuträglich für die IT-Sicherheit erweisen. Denn je weniger Schnittstellen die Fabrik 4.0 mit dem Internet aufweist, desto weniger Cyberangriffsfläche bietet sie. Hinzu kommt: Laut den von Kaspersky in Deutschland befragten Industrieunternehmen gehört Security zu den Top-Prioritäten und im internationalen Vergleich entstehen weniger unwillentlich durch Mitarbeiter verursachte Sicherheitsvorfälle.

  • Low-Code kann Abhilfe schaffen

    Mendix veröffentlichte die Ergebnisse ihrer neuen globalen Studie, die gemeinsam mit Dimensional Research erstellt wurde. Die Studie "Digital Disconnect: A Study of Business and IT Alignment in 2019" zeigt dabei klar, dass in den Unternehmen eine Spaltung entsteht, die nichts mehr mit dem Silodenken früherer Jahre zu tun hat. Stattdessen ist aus den Studienergebnissen ersichtlich, dass diese Kluft vor allem durch unterschiedliche Wahrnehmungen bei Budget- und operativen Fragen entsteht. So sind weltweit 50 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen der Meinung, dass die IT-Budgets nicht ausreichen, um tatsächlich maßgeschneiderte Lösungen in großem Maßstab zu liefern - wohingegen mehr als zwei Drittel der Business-Entscheider keinerlei Herausforderungen bei der Budgethöhe sehen.

  • Neue Bedrohung: Cloud-Native Breaches

    McAfee veröffentlicht ihren neuen "Cloud-Native: Infrastructure-as-a-Service Adoption and Risk" Report. Die Studie beinhaltet neue Erkenntnisse zum Thema Sicherheit in IaaS-Umgebungen. Immer mehr Unternehmen setzen heutzutage auf IaaS-Umgebungen, denn diese versprechen Geschwindigkeit, Verlässlichkeit und niedrige Kosten bei der Entwicklung und Bereitstellung von Apps. Umso besorgniserregender sind die Ergebnisse des Reports: 99 Prozent aller IaaS-Fehlkonfigurationen bleiben unentdeckt, was ein massives Risiko für die unternehmensinterne Datensicherheit mit sich bringt. Daraus lässt sich schließen, dass in der IT-Branche wenig Bewusstsein für das größte Sicherheitsrisiko in IaaS-Umgebungen besteht: die sogenannten Cloud-Native Breaches (CNB).

  • IT-Beratung und Systemintegration

    Die Nachfrage nach IT-Beratungs- und -Umsetzungsleistungen flacht nicht ab. Trotz weltweiter Unsicherheitsfaktoren wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China oder dem wahrscheinlichen Brexit investieren Unternehmen weiterhin stark in die Digitalisierung - und haben damit 2018 für ein Rekordjahr bei den IT-Dienstleistungsanbietern gesorgt. Mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 11,9 Prozent im vergangenen Geschäftsjahr konnten die von Lünendonk analysierten IT-Dienstleistungsunternehmen sogar ihre Prognose für 2018 (11,6 Prozent) noch leicht übertreffen. Die Erwartungen für 2019 und 2020 sind zwar etwas vorsichtiger, aber mit 10,6 beziehungsweise 10,8 Prozent weiterhin sehr positiv. Als Treiber der Entwicklung sehen die Anbieter vor allem die Integration digitaler Lösungen in die Backend-IT, agile Anwendungsentwicklungen sowie Cloud-Implementierungen. Das sind aktuelle Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2019 "Der Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland".

  • Gefahrenstelle Cloud Container

    Sicherheitslücken in Cloud-Containern sind gegenüber dem Vergleichszeitraum von 2018 um 46 Prozent und gegenüber 2017 sogar um 240 Prozent gestiegen. Weniger als ein Prozent der neu veröffentlichten Schwachstellen wurden ausgenutzt, nur für neun Prozent wurde ein funktionierender Exploit entwickelt. 2019 zeichnet sich der Trend zu tiefgreifenden Sicherheitslücken ab, die Bedrohungen für mehrere Produkte darstellen, die denselben Code verwenden. Davon betreffen 40 Sicherheitslücken drei oder mehr Anbieter. Nur noch 15 Prozent aller Malware-Angriffe erfolgen durch bösartige Kryptomining-Software, die 2018 das Tool der Wahl vieler Cyberkrimineller war. Die entstandene Lücke füllen nun Ransomware, Botnets und Backdoors.