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IT-Entscheider wollen die Hybrid Cloud


Der Einsatz von Hybrid-Cloud-Technologien stieg weltweit seit 2013 um neun Prozent
Fast zwei Drittel der mehr als 10.000 Befragten erwarten sich von hybriden Cloud Computing-Architekturen mehr Agilität und IT-Sicherheit

(03.03.15) - IT-Verantwortliche in 33 Ländern wollen ihre Organisation zu einem Broker für On-Demand-Services umbauen, um die Geschäftsentwicklung besser unterstützen zu können. Rund zwei Drittel von ihnen bevorzugen hybride Cloud Computing-Architekturen, um ihre Infrastruktur agiler und sicherer zu machen – mehr als ein Viertel setzt bereits eine solche Kombination aus Public und Private Cloud ein. Weltweit ist der Einsatz von Hybrid Clouds seit 2013 um neun Prozent gestiegen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer globalen Studie von EMC unter mehr als 10.000 IT-Entscheidern. Das Ziel der Studie war es zu ermitteln, wie sich die Rolle der IT angesichts der digitalen Transformation verändert.

Besonders auffällig ist die skeptische Einstellung der deutschen Befragten in Bezug auf die zukünftige Relevanz der IT und den Nutzen neuer Technologien. Nur 30 Prozent der deutschen Top-Manager (CXOs) messen der IT-Abteilung eine strategische Bedeutung für das Unternehmenswachstum bei – der mit weitem Abstand geringste Wert im internationalen Vergleich. In Frankreich und Großbritannien glauben dies 81 bzw. 71 Prozent der CXOs.

Immerhin 58 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten, dass Ihnen die IT-Megatrends Cloud Computing, Big Data, Social und Mobile Wettbewerbsvorteile bringen. Weltweit sind es im Schnitt jedoch 77 Prozent. Auch der Hybrid Cloud stehen die deutschen IT-Entscheider kritisch gegenüber: Während sich weltweit 64 Prozent der Befragten mehr Agilität und IT-Sicherheit von der Kombination aus Private und Hybrid Cloud versprechen, sind es in Deutschland nur 39 Prozent.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Weitere wichtige Ergebnisse im Überblick:

Unzureichende IT-Kenntnisse verhindern Unternehmenswachstum
71 Prozent der Befragten weltweit befürworten eine strategische Rolle der IT als hausinterner Broker von On-Demand-Services. Gleichzeitig weisen die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass es derzeit Zweifel an der Fähigkeit der IT gibt, das Unternehmenswachstum zu fördern:

>> 35 Prozent gaben an, dass ihre Organisation nicht über die Kompetenzen und das IT-Wissen verfügt, um wichtige Geschäftsziele zu erreichen.

>> 69 Prozent sind der Meinung, dass es in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Herausforderung sein wird, den IT-Mitarbeitern die nötigen Kenntnisse zu den Megatrends Cloud, Mobile, Social und Big Data zu vermitteln.

Automatisierung und Hybrid Cloud gewinnen weltweit an Bedeutung
>> Seit 2013 nahm die Zahl der Hybrid Clouds um neun Prozent zu – das ist mehr als das Dreifache des Anstiegs der globalen IT-Ausgaben, die im gleichen Zeitraum um 2,8 Prozent wuchsen. In Deutschland gaben 28 Prozent der Befragten an, bereits hybride Cloud-Lösungen zu nutzen. Das entspricht dem weltweiten Schnitt von 27 Prozent. In Europa sind Großbritannien und die Niederlande bei der Einführung von Hybrid Clouds führend (jeweils 36 Prozent der Befragten nutzen schon entsprechende Lösungen).

>> Weltweit gaben 74 Prozent der IT-Entscheider an, dass sie automatisierte IT-Prozesse wie Software-defined Storage als entscheidenden Wachstumsfaktor für ihr Geschäft sehen.

IT-Entscheider in Schwellenländern versprechen sich Wettbewerbsvorteile von den Megatrends und der Hybrid Cloud

>> Auch wenn Organisationen zunehmend IT-Ressourcen über das Internet beziehen, sind weltweit nur 16 Prozent bereit, jede Art von Anwendung in die Public Cloud zu geben.

>> Keinesfalls in die Public Cloud migrieren möchten Unternehmen Anwendungen für die Finanzplanung (39 Prozent), das Personal-Management (35 Prozent) und die Unternehmens-Ressourcenplanung (32 Prozent).

>> Entwickelte Märkte mit einer fortschrittlichen IT-Wirtschaft sind führend bei der Einführung von Cloud-Lösungen, während Unternehmen in Schwellenländern risikoscheuer sind und Cloud Computing-Lösungen in geringerem Umfang nutzen.

>> Die Befragten aus Schwellenländern sehen die IT-Megatrends und die Hybrid Cloud jedoch positiver als ihre Pendants in den entwickelten Märkten: 79 Prozent erwarten sich einen Wettbewerbsvorteil von Cloud Computing, Mobile, Social und Big Data (gegenüber 75 Prozent); 67 Prozent glauben, die Kombination von Public und Private Cloud wird zur Verbesserung von Sicherheit und Agilität beitragen (gegenüber 60 Prozent).

Methodologie der Umfrage
Im Vorfeld der EMC Foren 2014 führte EMC eine Erhebung unter 10.451 Besuchern in 33 Ländern weltweit durch. Sie wurden befragt, wie sie die Rolle der IT bei geschäftlichen Transformationsprozessen einschätzen – insbesondere vor dem Hintergrund der derzeitigen IT-Megatrends Cloud, Mobile, Social und Big Data. Zu den Befragten gehören Geschäfts- und IT-Entscheider, Technikspezialisten, Data Scientists sowie Storage- und Infrastrukturmanager aus unterschiedlichen Branchen.
(EMC: ra)

EMC: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

  • Antwort auf den Multi-Cloud-Trend

    Der weltweite Markt für Public-Cloud-Services wird im Jahr 2018 um 21,4 Prozent wachsen und einen Umsatz von insgesamt 186,4 Milliarden US-Dollar erzielen, so eine aktuelle Prognose des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner. Im Vorjahr 2017 belief sich der Umsatz noch auf 153,5 Milliarden US-Dollar.

  • Thema: "Agiles Unternehmen"

    Die digitale Transformation steht auf der Prioritätenliste von Unternehmen ganz oben. Einen umfassenden Vergleich der Anbieter auf diesem Markt bietet der neue "ISG Provider Lens Germany 2018 - Digital Transformation Services & Solutions" des Beratungs- und IT-Marktforschungshauses ISG Information Services Group. Die Studie analysiert vier Marktsegmente: die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden (Customer Journey), Unterstützung von Fachabteilungen (Intelligent Business Solutions/Platforms-as-a-Service), Unterstützung von IT-Abteilungen (Intelligent Operations) sowie Service-Leistungen, die Innovationen fördern (Accelerated Innovation).

  • Collaboration-Services am Arbeitsplatz

    Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter in digitale Technologien investieren, werden mit einer deutlichen Produktivitätssteigerung belohnt - das ist eines der Ergebnisse der von BT veröffentlichten Studie "People, Productivity and the Digital Workplace - 2018". Der Report basiert auf einer internationalen Befragung von 1.100 Führungskräften und 600 IT-Entscheidern in elf Ländern. Die überwiegende Mehrheit (neun von zehn) der Befragten ist Meinung, dass mobile Tools und Collaboration-Services die Produktivität am Arbeitsplatz verbessern - eine deutliche Steigerung gegenüber dem Jahr 2015, wo es noch sechs von zehn der Befragten waren. Die Studie arbeitet fünf konkrete Bausteine zur Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter heraus: Ein besser vernetzter, Video-fähiger Arbeitsplatz; einfacheres Arbeiten und Zusammenarbeiten auch außerhalb des Büros; Unternehmens-Apps; Instant Messaging-Dienste sowie leistungsfähigere Endgeräte.

  • Einführung von Hybrid Clouds in Europa

    NTT Communications gab die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt: Diese hat ermittelt, wie Hybrid Clouds wirklich in europäischen Unternehmen implementiert werden und gibt praktische Hinweise, wie Service Provider darauf reagieren sollten. Die paneuropäische Hybrid-Cloud-Studie wurde im Auftrag von NTT Com und Dell EMC von den Analysten von 451 Research in 14 europäischen Ländern durchgeführt. Zielgruppe waren 1.500 CIOs und IT-Leiter von Großunternehmen in den Schlüsselbranchen Finanz- und Versicherungswesen, Fertigung, Einzelhandel, Professional Services, Distribution sowie Logistik. Der Umfrage zufolge verfügen bereits zwei Drittel der Befragten über eine Strategie oder ein Pilotprogramm für die Hybrid Cloud.

  • Public Cloud differenziert sich weiter aus

    In Deutschland nutzen immer mehr Unternehmen die Public Cloud. Gemäß der Studie "ISG Provider Lens Germany 2018" geben sie in diesem Jahr rund 17 Milliarden Euro dafür aus. Sie möchten damit vor allem möglichst viele Daten analysieren, um daraus Geschäftsentscheidungen abzuleiten. Dabei sehen die Rackspace-Experten für die Weiterentwicklung der Public Cloud drei entscheidende Entwicklungen: Die großen Cloud Computing-Plattformen werden in Bezug auf Performance immer ähnlicher, doch sie unterscheiden sich in den Funktionen. Zum Beispiel zeichnet sich die Google Cloud Platform in den Bereichen Datenspeicherung und Netzwerke aus, Microsoft Azure durch seine Business-Prozesse. Die Stärken von AWS liegen bei Serverless Computing und zukunftsträchtigen Technologien wie Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz.

  • Auslöser für Investitionen in die Digitalisierung

    Sind Versicherungen tatsächlich digitale Nachzügler, wie es der Branche im Zusammenhang mit der Digitalisierung oftmals unterstellt wird? Mitnichten, sagt eine aktuelle Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder, die unter anderem dieser Frage auf Basis einer umfangreichen neutralen Befragung nachgegangen ist. Vielmehr befindet sich die Versicherungsbranche mitten in einem fundamentalen Umbruch und setzt sich sehr intensiv mit der Digitalisierung auseinander. Neue Technologien, wie künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud, IoT und neue Konsumgewohnheiten zwingen die Unternehmen, bestehende Strategien zu überdenken und neue Wege einzuschlagen.

  • Cloud Computing: Politische Rahmenbedingungen

    Die BSA | The Software Alliance stellte die "2018 Global Cloud Computing Scorecard" vor, eine Untersuchung der politischen Rahmenbedingungen für Cloud Computing weltweit. Deutschland liegt auf Rang 1 der 24 untersuchten Länder, nach Rang drei im Jahr 2016. Die Studie bescheinigt Deutschland effektive Gesetze zum Schutz von E-Commerce und zur Cybersecurity sowie eine gute Unterstützung von internationalen Standards und Interoperabilität. Die 2018 Global Cloud Computing Scorecard ist die Neuauflage der weltweit einzigen vergleichenden Analyse zur Eignung einzelner Länder für die erfolgreiche Verbreitung und das Wachstum von Cloud Computing-Diensten. Die aktuelle Studie zeigt durch ihre überarbeitete Methodik noch klarer auf, welche politischen Maßnahmen das exponentielle Wachstum von Cloud Computing während der vergangenen fünf Jahre unterstützt haben. Dabei wurden vor allem die Bereiche Datenschutz, Cybersecurity-Gesetzgebung und Breitband-Infrastruktur noch stärker beachtet.

  • IT-Security in der Cloud ist kosteneffizient

    Das Beratungsunternehmen McKinsey zeigt in seiner neuesten Studie "Making a secure transition to the public cloud" auf, dass heutige IT-Sicherheitsmodelle in Unternehmen schon bald durch Ansätze aus der Cloud ersetzt werden. Aufgrund hoher technischer Flexibilität, einfacher Skalierbarkeit und niedriger Betriebskosten erfreut sich die Public Cloud hoher Beliebtheit. Eine Vielzahl der weltweit befragten Experten aus rund 100 Unternehmen sieht die hohen Standards der Cloud Computing-Services als große Chance, eine bessere IT-Sicherheit zu gewährleisten. Aufbauend auf der Expertise von Google-Cloud-Sicherheitsexperten und Analysten von McKinsey gibt die Studie außerdem Empfehlungen für eine erfolgreiche Migration in die Cloud und einen möglichen Fahrplan für die Implementierung der IT-Sicherheit.

  • SAP-Cloud-Produkte und Sicherheitskonzepte

    Weltweite Angriffskampagnen und erfolgreiche Cyber-Angriffe auf Unternehmen und Institutionen verdeutlichen, wie gefährdet eine digitalisierte Wirtschaft und Gesellschaft sind. Und mit jedem neuen Vorfall steigt die Bedeutung der Cyber-Sicherheit. Eine Umfrage unter Mitgliedern der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) von Dezember 2017 bis Januar 2018 beleuchtet interessante Trends im Umgang mit der Sicherheit im SAP-Umfeld und leitet daraus konkrete Forderungen ab.

  • Cloud-Ausfälle verstehen

    Wie sich der Ausfall der Cloud auf das eigene Geschäft auswirkt, wird von den Unternehmen nach wie vor unterschätzt. Das zeigt eine Studie von Veritas Technologies, einem Marktführer im Multi-Cloud-Management. So hat eine große Mehrheit der Befragten (60 Prozent, in Deutschland 57 Prozent) die Kosten, die ein Cloud-Ausfall verursacht, nicht untersucht. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent, in Deutschland 40 Prozent) erwartet, dass die Cloud maximal 15 Minuten pro Monat ausfällt. Die durchschnittliche Cloud-Ausfallzeit hierzulande beträgt aber 20 Minuten, 60 Prozent der Befragten (in Deutschland 57 Prozent) haben die Kosten nach Cloud-Ausfällen noch nicht berechnet, Lösungen zur Datensicherung und Business Continuity stellen sicher, dass Unternehmen in der Cloud "always on" sind.