- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Studien

Kostenpflichtige Cloud-Speicherdienste


59 Prozent der Nutzer von Cloud Computing-Diensten legen dort Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab
Mehr als 2 Millionen Deutsche nutzen kostenpflichtige Online-Speicherdienste - Rund 6 Millionen speichern Office-Dokumente in der Cloud


(13.03.13) - Kostenpflichtige Speicherdienste werden stark nachgefragt. Mehr als 2 Millionen Deutsche geben Geld für Speicherplatz im Web aus, um dort Dokumente, Fotos und andere Dateien abzulegen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Vor allem junge Menschen nutzen den zusätzlichen Speicherplatz im Web. Sieben Prozent der 18- bis 29-Jährigen greifen auf entsprechende Angebote zurück. Zum Vergleich: Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur drei Prozent. "Cloud-Dienste wie Online-Speicher werden auch für immer mehr Privatpersonen attraktiv", sagt Andreas Nowottka, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom.

Der Online-Speicher wird häufig für die Dokumenten-Verwaltung eingesetzt. 59 Prozent der Nutzer von Cloud-Diensten legen dort Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab. Das entspricht rund 6 Millionen Deutschen. Der Vorteil entsprechender Online-Dienste: Man hat von überall, auch per Smartphone oder Tablet Computer Zugriff auf seine Dateien. Zudem sind sie dort besonders sicher. Cloud Cpmputing-Anbieter erstellen automatisch Sicherungskopien der gespeicherten Daten. Sogar beim Ausfall von Festplatten gehen keine Daten verloren. Auch wenn der eigene Computer gestohlen wurde, sind die Daten in der Cloud noch verfügbar. "Die Dokumentenverwaltung in der Cloud ist nicht nur komfortabel, sie erhöht auch die Sicherheit", sagte Nowottka.

Cloud Computing-Dienste zum Speichern von Office-Dokumenten gibt es von verschiedenen Anbietern. Einige der Services sind Bestandteil von Betriebssystemen oder Office-Programmen. Andere sind unabhängig von der verwendeten Software. In der Regel können viele der Dienste zunächst kostenlos genutzt werden. Hierfür ist zunächst lediglich eine Anmeldung notwendig. Bezahlt wird aber häufig dann, wenn das kostenlos zur Verfügung gestellte Speichervolumen überschritten wird.

Die Angebote der Cloud Computing-Services unterscheiden sich im Funktionsumfang oft recht deutlich. Bei manchen werden die hochgeladenen Dateien automatisch auf die verschiedenen Geräte des Nutzers verteilt. Wurde eine Datei auf einem der Geräte bearbeitet, ist die neue Version auf allen anderen Mobilgeräten zugänglich, bei Desktop-PCs und Laptops wird sie sogar selbstständig heruntergeladen und gespeichert. Bei anderen Anbietern kann man die in der Cloud abgelegten Dokumente online weiter bearbeiten, entweder im Browser oder mit speziellen Apps für Mobilgeräte. Häufig können die in der Cloud abgelegten Dateien sehr einfach für andere zugänglich gemacht werden. Einige der Dienste erlauben sogar, gleichzeitig mit mehreren Personen an Dokumenten zu arbeiten.

Zur Methodik:Die Angaben zur Nutzung kostenpflichtiger Speicherdienste für persönliche Daten basieren auf einer Befragung vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bitkom. Befragt wurden 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland. Für die Angaben zur Speicherung von Office-Dokumenten in der Cloud wurden vom Meinungsforschungsinstitut Goldmedia 2.000 Internetnutzer ab 15 Jahren befragt. Alle Angaben sind repräsentativ.
(Bitkom: ra)

Bitkom: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Studien

  • Über 1.400 Cloud-Dienste im Einsatz

    Die Cloud boomt - und insbesondere der Markt für SaaS-Anwendungen (SaaS - Software-as-a-Service). Laut den Marktforschern von IDC soll bis 2018 weltweit jede dritte Unternehmensanwendung SaaS-basiert sein - also via Cloud Computing-Dienst erfolgen. Analysen von Skyhigh Networks bestätigen diese Entwicklung: In Unternehmen hat sich der Einsatz von Diensten der Public Cloud in den letzten drei Jahren beinahe verdreifacht. Die Cloud-Security-Anbieterin hat anonymisierte Daten von mehr als 30 Millionen Angestellten ausgewertet und die folgenden sieben Fakten zur weltweiten Cloud-Nutzung in Unternehmen zusammengefasst.

  • Portrait einer hybriden IT-Organisation

    SolarWinds hat die Ergebnisse des Berichts "SolarWinds IT Trends Report 2017: Portrait einer hybriden IT-Organisation" veröffentlicht. Die jährlich von SolarWinds durchgeführte Studie zur aktuellen Lage der Branche untersucht für das Jahr 2017, wie unterschiedlich IT-Abteilungen weltweit Cloud Computing-Technologien integrieren und welche Auswirkungen die hybride IT auf ihre Unternehmen und beruflichen Aufgaben in der IT hat. Insgesamt setzen deutsche Unternehmen zunehmen auf die Cloud: 82 Prozent der Befragten gaben an, dass sie innerhalb des letzten Jahres kritische Anwendungen und Infrastrukturen in die Cloud migriert haben. Doch obwohl fast 67 Prozent den eigenen Angaben zufolge die erwarteten Vorteile der Cloud erzielen konnten, erhöht die hybride IT auch die Komplexität von IT-Funktionen.

  • Top-Einsatzbereiche sind Speicher & Backup

    NetApp hat die Ergebnisse seiner ersten Marktstudie zum Einsatz von Cloud Computing-Lösungen in Europa veröffentlicht. Die Antworten von 750 CIOs und IT-Leitern in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich (UK) zeigen, dass die Hybrid Cloud die am häufigsten eingesetzte Cloud Computing-Variante ist: Über die Hälfte aller Befragten nutzt eine Kombination von Private und Public Cloud (69 Prozent in Deutschland, 61 Prozent in Frankreich und 58 Prozent in UK). Außerdem sieht mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Sicherheit als einen Hauptgrund für die Cloud Computing-Nutzung. Das zeigt, dass das Vertrauen in Cloud-Anbieter weiter wächst. In allen untersuchten Ländern kommen Cloud-Lösungen vor allem bei Speicher und Backup zum Einsatz.

  • Cloud BI weiter auf dem Vormarsch

    Das Business Application Research Center (BARC) und die Eckerson Group haben die gemeinsame Studie "BI und Datenmanagement in der Cloud: Treiber, Nutzen und Herausforderungen" veröffentlicht. Die Studienergebnisse basieren auf einer weltweit durchgeführten Umfrage unter 370 IT-Verantwortlichen aus Anwenderunternehmen, die Business Intelligence (BI) und Datenmanagement (DM) im Einsatz haben. Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Cloud BI- und DM-Lösungen zwischen 2013 und 2016 weltweit um 50 Prozent von 29 Prozent auf 43 Prozent gestiegen ist.

  • Bedeutung von SAP-Cloud-Lösungen

    Die Ergebnisse der DSAG-Investitionsumfrage 2017 bringen es ans Licht: Über 60 Prozent der Budgets der befragten Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) fließen in die Digitalisierung. Unternehmen aus Handel und Dienstleistungen sind bei den Investitionen in neue Geschäftsmodelle vorne. Bezüglich S/4Hana muss noch Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein Drittel der Befragten wird zwar innerhalb der nächsten drei Jahre von der Business Suite umgestiegen sein. Die verbleibenden zwei Drittel sind noch unentschlossen oder warten ab.

  • Cloud als Teil der IT-Strategie

    Gut drei Viertel der Unternehmen in Deutschland (76 Prozent) antworten auf die Frage, ob sie für ihre Anwendungen oder Workloads in ihren Rechenzentren die öffentliche Cloud und insbesondere deren Flexibilität unbedingt benötigen, mit einem klaren Nein. So lautet eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage der forsa.main Marktinformations GmbH im Auftrag von Nutanix, Spezialistin für Enterprise Cloud Computing. Andererseits nutzt ein Drittel der befragten Unternehmen (33 Prozent) Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote, setzen 21 Prozent auf die private Cloud als Managed Service, ist bei der großen Mehrheit der Befragten die Cloud Teil der IT-Strategie. Wie erklärt sich dieser vordergründige Widerspruch? Offenbar wollen die Unternehmen in den Genuss der Vorteile der öffentlichen Cloud kommen, suchen aber immer noch nach Möglichkeiten, diese im eigenen Rechenzentrum zu realisieren.

  • Mittelstand und Blockchain

    Die Blockchain wird die deutsche Wirtschaft in den nächsten 10 Jahren grundlegend verändern - das glauben laut einer aktuellen YouGov-Umfrage 32 Prozent der Verantwortlichen im deutschen Mittelstand. Erst 34 Prozent der Mittelständler, und damit nur rund jedem dritten Befragten, ist Blockchain überhaupt ein Begriff. "Aber von allen Umfrage-Teilnehmern, die die Blockchain kennen und sich damit beschäftigt haben oder bereits nutzen, erwarten sogar 65 Prozent grundlegende wirtschaftliche Veränderungen", sagt Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. Im Auftrag des Verbands hatte das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov mittelständische Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern zu den Perspektiven der Blockchain-Technologie befragt.

  • Cloud Computing-Markt stabilisiert sich

    Der globale Markt für Public Cloud Services wir laut dem IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner im Jahr 2017 um 18 Prozent wachsen und einen Gesamtumsatz von 246,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Das höchste Wachstum werden dabei Cloud System Infrastruktur-Services (IaaS) erreichen, die um 36,8 Prozent auf 34,6 Milliarden US-Dollar ansteigen werden. Für Cloud-Application-Services (SaaS) prognostiziert Gartner ein Wachstum um 20,1 Prozent auf dann 46,3 Milliarden US-Dollar.

  • Verwendung von Anwendungsdiensten

    Veraltete Technologien hindern Unternehmen in Europa daran, Vorteile aus der digitalen Transformation zu ziehen. Das ist das Ergebnis einer Studie1 des unabhängigen Forschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Fujitsu. Die Studie untersuchte Trends und Strategien bei der Verwendung von Anwendungsdiensten, insbesondere von SAP und Oracle, in großen Unternehmen in mehreren europäischen Ländern. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der 500 befragten Entscheidungsträger gab an, dass ihre technologische Infrastruktur nicht mit den neuen Anforderungen der Digitalisierung mithalten kann.

  • Wichtige Storage-Features in der Cloud

    Zadara Storage, Anbieterin von Storage-as-a-Service (STaaS), hat eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis den Bedarf an symmetrisch skalierbarem Cloud-Speicher in der IT-Industrie unterstreicht. Der Speicher muss sich entsprechend der Unternehmensanforderungen zügig herauf- und herunterskalieren lassen. Es handelt sich dabei um eine der wichtigsten Herausforderungen für das Wachstum im Jahr 2017. Dieses Ergebnis bestätigt andere kürzlich durchgeführte Analysen über die Anforderungen an die Skalierbarkeit des Speichers im kommenden Jahr.