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IT-Ressourcen aus der Cloud beziehen


Auftaktkonferenz zum BMWi Technologieprogramm "Trusted Cloud": Sichere und rechtskonforme Cloud Computing-Lösungen
"Trusted Cloud": Im Rahmen des Technologieprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in den kommenden drei Jahren 14 Projekte mit rund 50 Millionen Euro

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(13.10.11) - In Berlin fand die die Auftaktkonferenz zum Technologieprogramm "Trusted Cloud" statt. Hierzu waren Vertreter von 44 Unternehmen und 22 wissenschaftlichen Einrichtungen zusammengekommen, die sich für eine Teilnahme an dem Programm qualifizieren konnten. Ziel von "Trusted Cloud" ist die Entwicklung und Erprobung innovativer, sicherer und rechtskonformer Cloud Computing-Lösungen. Von diesen neuen, Cloud-basierten Diensten sollen insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren.

Dazu sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto in seiner Keynote zur Eröffnung: "Cloud Computing bietet viele Vorteile für den Mittelstand. Die Unternehmen müssen keine teuren Software-Lizenzen mehr erwerben. Und sie müssen keine energiehungrigen Rechenzentren selbst einrichten. Stattdessen können sie genau die IT-Ressourcen beziehen, die sie tatsächlich brauchen."

Im Rahmen des Technologieprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in den kommenden drei Jahren 14 Projekte mit rund 50 Millionen Euro. Dabei geht es zum einen um die Entwicklung von Basistechnologien, zum anderen um Anwendungen für Industrie, Gesundheit und den öffentlichen Sektor. Insgesamt waren 116 Projektvorschläge eingereicht worden. Die ausgewählten Projekte wurden in einem mehrstufigen Prozess mit Unterstützung einer unabhängigen Expertenjury ermittelt. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik investieren für den Technologieschwerpunkt "Trusted Cloud" rund 100 Millionen Euro.

Derzeit haben gerade mittelständische Unternehmen Bedenken, Cloud Computing einzusetzen. Oftmals fehlt es noch an Angeboten, die auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten sind. Darüber hinaus gibt es eine Reihe offener Fragen zu bspw. Sicherheit, Zuverlässigkeit, Standards und Datenschutz, bei denen noch Klärungs- und Handlungsbedarf besteht.

Parlamentarischer Staatssekretär Otto: "Mit "Trusted Cloud" wollen wir die Herausforderungen bei der Nutzung von Cloud Computing angehen. Die Projekte sollen Lösungen entwickeln, die als Good-Practice-Beispiele dienen können. Auch den Fragen des Rechtsrahmens, der Interoperabilität sowie der IT Sicherheit wollen wir uns annehmen. Und wir wollen die IT Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen."

Das im Auftrag des BMWi neu gegründete "Kompetenzzentrum Trusted Cloud" wird Arbeitsgruppen zu folgenden projektübergreifenden Querschnittsthemen einrichten:

- AG 1 - Standards
- AG 2 - IT-Sicherheit
- AG 3 - Geschäftsmodelle
- AG 4 - Rechtsrahmen

Das Technologieprogramm "Trusted Cloud" ist der Beitrag des BMWi zum "Aktionsprogramm Cloud Computing", welches das BMWi gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft im Oktober 2010 gestartet hat. (BMWi: ra)

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

Die Cloud darf nicht an Grenzen scheitern Der "Big Brother Award 2012" wurde unter anderem auch an das Cloud Computing verliehen. Die Business Software Alliance (BSA) begrüßt grundsätzlich den kritischen Umgang mit neuen Technologien. In diesem Fall aber werden die falschen Schlussfolgerungen aus dem legitimen Interesse der Nutzer gezogen: nicht noch mehr Regulierung ist nötig, sondern Transparenz und Wahlfreiheit.

Naturkatastrophen und internationale Perspektiven Am 11. März 2011 erschütterte das Tohoku Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 die Ostküste Japans. Dies führte zu einer zweiten Naturkatastrophe: Eine riesige, 30 Meter hohe Flutwelle zog alles mit sich, als sie an der japanischen Küste aufschlug. Das Meerwasser durchbrach den Schutzwall des Atomkraftwerks Fukushima und löste eine dritte Katastrophe aus: die Kernschmelze im Kraftwerk. Daraufhin sah sich die japanische Regierung gezwungen, eine Sperrzone in einem Radius von 20 Kilometern um das Kraftwerk herum einzurichten.

Cloud Computing und Datenschutz Lebens- und Krankenversicherungen, Ärzte und Rechtsanwälte sollten zukünftig Cloud Computing-Anwendungen nutzen dürfen. Diese Forderung an die Politik stellte Prof. Dr. Peter Bräutigam, Datenschutzexperte und Partner der internationalen Kanzlei Noerr, auf dem "Noerr Outsourcing Day". Der Münchner Rechtsanwalt hält das sogar strafrechtlich verbotene Auslagern von Daten z.B. für Ärzte und Anwälte für nicht mehr zeitgemäß: "Die Cloud ist meist sicherer als die Speicherung von Daten auf lokalen Servern der einzelnen Kundenunternehmen", sagt Bräutigam. "In der öffentlichen Diskussion um Datensicherheit beim Cloud Computing werden häufig tatsächlich nicht vorhandene Gefahren heraufbeschworen."

Mit Cloud-Services profitieren vom wachsende Markt Nach einer aktuellen Studie der Experton-Group im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wird der deutsche Markt für Cloud Computing in diesem Jahr die Umsatzgrenze von 5 Milliarden Euro überschreiten und damit um fast 50 Prozent wachsen. Größten Anteil haben dabei die Geschäftskunden: Gut 3 Milliarden Euro geben Unternehmen für Cloud Computing aus, im Vorjahr war es gut eine Milliarde Euro weniger. Der Hauptteil dieser Umsätze entfällt mit 1,4 Milliarden Euro auf Cloud Computing-Services. Bis 2016 soll der Markt auf rund 17 Milliarden Euro expandieren.

SaaS: Chance für Service-Provider dataglobal-COO Stephan Unser beleuchtet das Thema "Archivierung auf SaaS-Basis". Besonders Service Provider und IT-Dienstleister sollen im Jahr 2012 vom Cloud Computing-Service-Trend profitieren.

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Platz 13 im Bereich e-Governement Joachim Schreiner, Area Vice President Central Europe, Salesforce.com Deutschland, kommentiert den 6. Nationalen IT-Gipfel 2011 in München. "Trotz großem Enthusiasmus auf dem nationalen IT-Gipfel muss sich die Webwirtschaft in Deutschland auch 2012 im Weit- und Hochspringen üben, wenn sie im internationalen Vergleich an die Spitze kommen möchte. Deutschland ist EU-weit nur auf Platz sechs im ITK-Ranking und Platz 13 im Bereich e-Governement."

Der Geist des Outsourcing Das IT-Betriebsmodell Cloud Computing stiehlt dem Outsourcing die Show. Kosten-Nutzen-Analysen zeigen, dass das Ende der 90er Jahre etablierte ASP-Prinzip "Do what you can do best – outsource the rest" – also, die Prozesskomplexität zugunsten des Kerngeschäfts zu reduzieren – vorsichtig formuliert nicht unbedingt des Pudels Kern war.

So sichern Sie Ihre Daten in der Cloud Cloud Computing ist aus vielen Gründen attraktiv: signifikante Kostenreduzierung durch weniger Wartungsaufwand, mehr Flexibilität und höhere Datenspeicherkapazitäten. Thorsten Krüger ist Regional Director Sales Deutschland und Österreich bei SafeNet, gibt Empfehlungen, wie man die Daten beim Cloud Computing am besten sichert.

Vorsicht beim Einsatz von Cloud Storage Mit zunehmender Beliebtheit von Cloud-Storage bieten auch immer mehr ausländische Anbieter ihre Leistungen auf dem deutschen Markt an. Wie die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder kürzlich betont haben, ergeben sich für deutsche Unternehmen jedoch beispielsweise bei der Nutzung US-amerikanischer Cloud Computing-Services teilweise erhebliche rechtliche Probleme.

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Aufbau einer Wissenschafts-Cloud in Europa Position im Mittelstand schneller ausbauen