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Thema Cloud: Noch immer herrscht große Skepsis


Vorteile für Unternehmen durch die deutschen Microsoft-Rechenzentren
Cloud Computing-Angebote aus deutschen Rechenzentren: Microsoft entkräftet letzte Bedenken

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Kommentar von Ingo Massow, Lead für Microsoft Cloud Services bei Comparex

(02.02.16) - Die lokale Cloud ist auf dem Vormarsch: Ab dem zweiten Halbjahr 2016 können europäische Unternehmen die Microsoft-Cloud Computing-Angebote "Azure", "Office 365" und "Dynamics RMS Online" aus deutschen Rechenzentren beziehen. Somit haben Unternehmen keinen Grund mehr zu zögern. Denn die Daten – redundant gespeichert in den Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main – bleiben im deutschen Rechtsraum.

Beim Thema Cloud hört für viele Unternehmen der Spaß auf. Noch immer herrscht große Skepsis, wenn es darum geht, auf Programme und Dienstleistungen sowie die Speicherkapazität am anderen Ende der Internetleitung zu vertrauen. So fand zum Beispiel die BITKOM-Umfrage "Cloud Monitor 2015" heraus: 83 Prozent der deutschen Unternehmen erwarten von ihrem Cloud Computing-Anbieter, dass er seine Rechenzentren ausschließlich in Deutschland betreibt. Denn sensible Daten müssen schließlich ausreichend geschützt sein – gerade in Zeiten von Abhörskandalen. Genau hier setzt Microsoft mit ihrer lokalen Cloud Computing-Lösung an.

Datentreuhänder ist dabei die T-Systems International, eine Tochter der Deutschen Telekom. Das Unternehmen kontrolliert den Zugang zu den Kundendaten und stellt sicher, dass diese nicht an Dritte gelangen – es sei denn, eine Herausgabe wird durch den Kunden erteilt oder ist aufgrund des deutschen Rechts erforderlich. Die Microsoft-Wolke wohnt somit in Deutschland und schafft Transparenz und Vertrauen in Sachen Datensicherheit. Gerade Branchen mit hochsensiblen Inhalten wie die Finanzwirtschaft, das Gesundheitswesen oder der öffentlichen Sektor profitieren von der lokalen Cloud.

Die deutschen Rechenzentren bieten die gleichen hohen Sicherheitsstandards wie die globalen Cloud Computing-Angebote von Microsoft. Dazu gehören Multi-Faktor-Authentifizierungen, biometrische Scans, Smartcards, Datenverschlüsselungen nach SSL/TLS-Protokollen, physische Sicherheitsmaßnahmen, Sicherungen gegen Naturkatastrophen und Stromausfälle. Damit dürfte die Microsoft-Infrastruktur wesentlich besser geschützt sein als manche Unternehmens-IT.

Warum also teure Server kaufen? Mit einer gut gesicherten Cloud Computing-Anwendung aus Deutschland profitieren Unternehmen zudem von einem geringeren Wartungs- und Verwaltungsaufwand. Das entlastet die IT-Abteilung, sodass sie sich besser auf die individuellen Anforderungen der einzelnen Business Units im Unternehmen kümmern kann. Zudem sprechen die Speicherkapazität sowie die mobile Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen für sich. Das alles gibt es jetzt auch in der lokalen Cloud Computing-Lösung – somit ist sicher auch wirklich sicher. (Comparex: ra)

Comparex Deutschland: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Kommentare und Meinungen

Provider sollen eine Filterinfrastruktur aufbauen Der eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. warnt vor einer Verschärfung der Haftungsregelungen für europäische Internetprovider wie sie die Bundesregierung in ihrem beschlossenen Maßnahmenkatalog zur Terrorismusbekämpfung fordert. "Eine solche Verschärfung der Haftungsregelungen ist überflüssig und schadet dem europäischen digitalen Binnenmarkt", sagt Oliver Süme, eco Vorstand Politik & Recht.

Viele fragen: Was ist die Cloud? Sprache und Daten bzw. Telekommunikation und IT wachsen zunehmend zusammen. Ersichtlich wurde dies u.a. auf der CCW in Berlin Ende Februar, wo das Thema "Digitale Transformation der Wirtschaft" im Fokus stand. Neben dem Schlagwort "All-IP" zählen auch Begriffe wie Cloud und Datensicherheit dazu. Doch besteht weiterhin große Unsicherheit im Zusammenspiel dieser beiden Bereiche. Dabei entsteht Sicherheit, wenn die Cloud als Gesamtmodell richtig erläutert wird. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt.

Cloud-Compliance die größte Sorge In einer aktuellen Studie hat Vanson Bourne im Auftrag von Intel Security weltweit 1.200 IT-Sicherheitsexperten zum Thema Cloud Computing befragt. Dabei zeigt sich zwar eine hohe Investitionsbereitschaft in die Technologie, aber auch weiterhin starke Sicherheitsbedenken, besonders in Deutschland. So entfallen zwar inzwischen 80 Prozent des IT-Budgets auf Cloud Computing-Dienste, und 2 von 5 Befragten weltweit verarbeiten und speichern bereits vertrauliche Daten in der Cloud, aber für fast dreiviertel ist Cloud-Compliance die größte Sorge und mehr als die Hälfte wünscht sich mehr Einblicke in die Abläufe. Gerade wenn es ums Thema Public Cloud geht, sind die deutschen Entscheider skeptisch - nur 8 Prozent zeigen Vertrauen in die öffentliche Wolke.

Hybrid-Cloud-Strukturen implementieren Viele Unternehmen interessieren sich vor allem wegen des Kostenvorteils für hybride Cloud-Lösungen - beispielsweise für Microsoft StorSimple. Dort belässt das Anwenderunternehmen den Großteil seiner Daten auf einem lokalen Storage, die nicht oder wenig genutzten Daten hingegen werden in die Cloud ausgelagert. Auf diese Weise kann die Unternehmens-IT den Anwendern enorme Storage-Kapazitäten in sehr kurzer Zeit zur Verfügung stellen. Zudem ist das Speichern dieser ungenutzten Daten in der Cloud wesentlich günstiger als den Storage selbst vorzuhalten. Allerdings sollte vor dem Wechsel in die Hybrid Cloud ein genauer Kosten-Nutzen-Vergleich erfolgen. Besonderes Augenmerk verdienen Themen wie Anbindung und Ausfallsicherheit. Denn werden beispielsweise Backup-Systeme oder Storage-Lösungen in die Cloud ausgelagert, ist eine sehr gute Internetverfügbarkeit zwingend nötig. Mit einer zu geringen Internetverbindung lassen sich nur schwer Daten aus einem Backup in kürzester Zeit wiederherstellen.

Thema Cloud: Noch immer herrscht große Skepsis Die lokale Cloud ist auf dem Vormarsch: Ab dem zweiten Halbjahr 2016 können europäische Unternehmen die Microsoft-Cloud Computing-Angebote "Azure", "Office 365" und "Dynamics RMS Online" aus deutschen Rechenzentren beziehen. Somit haben Unternehmen keinen Grund mehr zu zögern. Denn die Daten - redundant gespeichert in den Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main - bleiben im deutschen Rechtsraum.

SaaS-Lösungen & E-Mail-Sicherheit Der Beschluss von Intel Security, die McAfee Software-as-a-Service (SaaS)-Produkte abzukündigen, führt naturgemäß zu Diskussionen unter den betroffenen Partnern. Insbesondere unter denen, die ursprünglich mit MX Logic vertraglich verbunden waren und deren Vertrag auch während der Akquisition bestehen blieb. Was bedeutet die Ankündigung konkret? Intel Security hat bekannt gegeben, die McAfee SaaS-Produkte abzukündigen. Für die betroffenen Partner heißt das, zügig eine neue Lösung finden zu müssen und den gesamten Prozess der Bereitstellung erneut zu durchlaufen, wollen sie ihren Kunden weiterhin Endpoint- und E-Mail-Sicherheit bieten.

OpenStack öffnet den Weg in die Cloud OpenStack besteht aus einer Vielzahl an quelloffenen Software-Komponenten. Unternehmen sind damit in der Lage, mit überschaubarem Entwicklungsaufwand eine eigene leistungsfähige Cloud Computing-Umgebung aufzubauen. Den Schwerpunkt bilden Komponenten für Infrastructure-as-a-Service (IaaS), um damit Server und Storage möglichst standardisiert im Rechenzentrum zu betreiben und somit die Grundlagen für die Cloud Computing-Infrastruktur zu legen. Eine der Besonderheiten von OpenStack ist die Skalierbarkeit, da sich mit diesem Framework kleine Clouds mit wenigen Servern ebenso effizient betreiben lassen wie größte Umgebungen auf dem Niveau der bekannten US-Anbieter. OpenStack ist als kostenfrei verfügbar und wird von einigen der großen IT-Konzerne aus dem Datacenter-Umfeld unterstützt. Michael Ziegler, Berater für IT-Infrastruktur und Spezialist für Virtualisierung, Mobile Computing, VMware und Open Source-Software, bei Materna äußert sich zur OpenStack-Technologie.

Energie aus der Cloud Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass das Einsparen von Energie die größte inländische Energiequelle ist. Das gilt für das Autofahren, für Haushaltsgeräte oder Maschinen und insbesondere für die Gebäudetechnik, wo wärmedämmende Baumaterialien und effiziente Heizungstechnik ein erhebliches Einsparungspotenzial haben. Die Energieoptimierung gehört daher zu den Top-Themen der Gebäudetechnik, und die intelligente Vernetzung und Automatisierungder Geräte steht dabei im Mittelpunkt. Je detaillierter und vollständiger man Verbrauchsdaten und Messwerte, zum Beispiel über die Außentemperatur, erfassen kann, desto besser lassen sich die Anlagen steuern und an den tatsächlichen Bedarf anpassen.

Komponenten eines Verschlüsselungssystems Nicht immer sind Entscheider über IT-Etats auch Computerexperten, die hoch gehängte technische Abhandlungen über Verschlüsselungstechnologien verstehen, nachvollziehen und als Grundlage für eine Investitionsentscheidung einsetzen können. Daher erscheint es uns sinnvoll, das Thema 'Verschlüsselung' grundsätzlich und ohne technischen Ballast aufzugreifen, um ihre Bedeutung für die Datensicherheit hervorzuheben.

Cloud Computing-Dienste umfassend blockieren Es hat sich angedeutet. Die jetzige Regelung für Safe Harbor ist ab sofort ungültig. Bis sich die EU und die USA auf eine neue Datenschutz-Regelung geeinigt haben, wird einige Zeit vergehen. Das Business geht aber währenddessen weiter - trotz der jetzt herrschenden Rechtsunsicherheit. In dieser Situation müssen sich Unternehmen selbst um einen ausreichenden Datenschutz kümmern. Ansonsten laufen sie Gefahr, von Datenschützern, Kunden oder Mitarbeitern verklagt zu werden.

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