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Auf das Provider-Management konzentrieren


EAA legt Services für verbliebenes Abbauportfolio in die Hände privater Dienstleister
Dienstleistungstochter EFS schließt Outsourcing-Vertrag mit IBM und überträgt zugleich rund 300 Beschäftigte

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Die EAA-Tochter Erste Financial Services GmbH (EFS) hat einen Outsourcing-Vertrag mit der IBM Deutschland GmbH geschlossen und lagert den größten Teil der von ihr erbrachten Dienstleistungen aus. Der Vertrag sieht zugleich die Übernahme von rund 300 EFS-Beschäftigten in Düsseldorf und London durch IBM vor. Die EAA hatte bereits 2016 angekündigt, dass sie im Rahmen ihrer langfristigen Dienstleisterstrategie Outsourcing-Maßnahmen bei der Tochter EFS prüfen werde.

Die EFS bleibt zunächst Tochtergesellschaft der EAA und wird sich auf das Provider-Management konzentrieren. Mittelfristig wird diese Funktion in die EAA integriert. IBM wird der EAA auf Basis des Outsourcing-Vertrags mit der EFS sowohl IT- als auch Operations-Dienstleistungen für Kredit-, Wertpapier- und Derivatebestände zur Verfügung stellen. "Der Vertrag zwischen EFS und IBM ist ein Meilenstein bei der Umsetzung des öffentlichen Auftrags der EAA. Er wird wesentlich dazu beitragen, dass die EAA auch künftig stabil und leistungsfähig bleibt und das verbliebene Portfolio der ehemaligen WestLB bestmöglich abwickeln kann", sagte EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers.

Flexibilität bei der Umsetzung des Abwicklungsplans
Im Rahmen ihrer Dienstleisterstrategie hatte die EAA bereits im Dezember 2016 die EAA Portfolio Advisers GmbH (EPA) an die Mount-Street-Gruppe mit Hauptsitz in London verkauft (Signing). Nach Zustimmung der Aufsichtsbehörden konnte der Transfer im vierten Quartal endgültig vollzogen werden (Closing). Damit sind alle Gesellschaftsanteile der EPA und rund 75 Beschäftigte auf die Mount Street Gruppe übergegangen. Als Teil der Mount-Street-Gruppe wird der Portfoliomanager weiterhin Services für die EAA erbringen.

Die EAA hatte ihre Dienstleistungstochter EPA 2014 gegründet und 2016 die EFS (ehemalige Portigon Financial Services GmbH) übernommen, um sie vollständig auf die Anforderungen ihres Portfolios auszurichten. Bereits diese Schritte dienten dazu, die operative Stabilität der EAA zu gewährleisten und Synergien zu heben. Mit den neuen Maßnahmen sorgt die EAA nun weiter für die Abwicklung des verbliebenen Portfolios vor: EFS und EPA, heute Mount Street Portfolio Advisers (MSPA), werden im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen bis mindestens 2020 Leistungen für die EAA erbringen. Auch gegebenenfalls notwendige Services in späteren Jahren sind vertraglich abgesichert. "Die Gestaltung der Verträge bietet die nötige Flexibilität für den Abbau des verbliebenen Portfolios. So ist sie auch mit unserem Ziel vereinbar, die Tätigkeit der EAA früher als geplant zu beenden", unterstrich Wargers.

Know-how für den weiteren Portfolioabbau erhalten
Für die EAA besteht generell eine Herausforderung darin, die Qualität der Vermögensverwaltung auch dann zu erhalten, wenn der fortschreitende Portfolioabbau Kostensenkungen und damit den Abbau von Stellen erforderlich macht. Um ihre operative Stabilität in dieser Situation nicht zu gefährden, setzt die EAA darauf, Mitarbeitern eine Perspektive im privatwirtschaftlichen Umfeld zu eröffnen. Durch Serviceverträge sichert sie sich im gleichen Zug deren Know-how für künftige Aufgaben. (IBM: ra)

eingetragen: 16.12.18
Newsletterlauf: 17.01.19

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