- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

DevOps in der Praxis umgesetzt


Das DevOps 1x1 - Warum brauchen Organisation DevOps?
Die Entwicklung von DevOps ist eine Folge der Digitalen Transformation und einer ihrer Erfolgsfaktoren

- Anzeigen -





Von Alberta Bosco, Senior Product Marketing Managerin bei Puppet

Neue Technologien haben es zu Beginn oft schwer. Frühen Anwendern stehen wie immer eine Vielzahl Zweifler entgegen. Fast vergessen sind heute die Schwierigkeiten die VMware mit der Akzeptanz seines Virtualisierungskonzepts in den frühen Jahren hatte, das erst nach einigen Jahren an Wichtigkeit zunahm und heute eine zentrale Bedeutung in der IT spielt. Eine ähnliche Entwicklung scheint momentan DevOps zu widerfahren. Seit einigen Jahren spricht man über die Technologie, doch sie ist längst noch nicht überall angekommen. Aber die Bereitschaft DevOps einzusetzen steigt kontinuierlich und lässt sich den Markt eindeutig nach oben entwickeln.

Auch der "State of DevOps Report 2017", den Puppet jährlich veröffentlicht, spiegelt dies wider: Die Anzahl der Beschäftigten in DevOps-Positionen hat sich demnach seit 2014 verdoppelt.

Sicher, es gibt Branchen, die DevOps-affiner sind. Unternehmen, etwa, die in Sachen Digitaler Transformation schon erste Schritte unternommen haben und eigene Applikationen und Software entwickeln. Unternehmen, die noch am Anfang ihrer Digitalen Transformation stehen und bisher noch kein DevOps betreiben, fragen sich indes: Was ist DevOps überhaupt, was hat es mit Digitaler Transformation zu tun und warum brauchen wir das?

Die Digitale Transformation deckt unternehmensinterne Problem bei ihrer Umsetzung auf
Der Bedarf für DevOps an sich entsteht erst durch den Einsatz neuer IT-Technologien. Diese zwingen Teile des Unternehmens, die bisher vollkommen unabhängig voneinander waren, zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit zum Vorteil des Unternehmens zu optimieren ist der Grundgedanke. Die IT ist hierfür das ideale Beispiel. Traditionell war sie immer eine eigenständige Einheit, die dem Rest des Unternehmens letzten Endes nur IT-Dienste bereitstellte aber sonst geringe Schnittmengen mit anderen Abteilungen hatte.

Chronisch überlastet, hatte sich die IT vieler Unternehmen gar selbst isoliert und entwickelte eine regelrechte Antipathie gegenüber vielen neuen IT-affinen Anforderungen der Anwender, die nicht als Kernaufgabe der IT gesehen wurde. Alles was nicht Teil der Aufgabe IT-Dienste anzubieten war, wurde regelrecht abgebügelt, aus welchem Grund auch immer.

Gleichzeitig stieg der Wert von digitalen Anwendungen. Das Internet generell, Cloud Computing, eCommerce, mobile Apps, Social Media – Unternehmen bieten Unternehmen heute zahleiche neue Möglichkeiten ihr Geschäft auszubauen. Federführend für die Entwicklung dieser Möglichkeiten ist jedoch selten die hauseigene IT, sondern sind meist Softwareentwickler, die in neuen eigenen Entwicklungsabteilungen eingesetzt sind und eher mit dem Marketing zusammenarbeiten als mit der IT. Diese offensichtlich klaffende Lücke der Zusammenarbeit zwischen den Teams für Softwareentwicklung und des IT-Betriebs zwingt nun die Geschäftsführung vieler Unternehmen diese Abteilungen besser zu integrieren, um innovative Ideen besser umsetzen zu können.

Nötig ist dies, da die bisherige Struktur der Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und der IT ein echter Hemmschuh ist: Entwickler sind motiviert, neue Anwendungen und Funktionen bereitzustellen, aber ihre Verantwortung endet, sobald die Software an den IT-Betrieb übergeben wird. Und das Operations-Teams spielt bei der Software-Entwicklung bislang ohnehin keine Rolle, sondern nur noch in der Bereitstellung. Somit sind die Ziele für Entwickler und Betrieb in vielen Fällen völlig gegensätzlich und die fehlende Zusammenarbeit zwischen den beiden wirkt sich stark negativ auf die Entwicklung und Umsetzung von IT-Projekten aus, bei denen ja beide Seiten beteiligt sind.

Das Ziel von DevOps-Praktiken ist es, diese Probleme zu beseitigen, damit Unternehmen neue, digitale Projekte schneller und besser umsetzen können. Somit kann jedes Unternehmen, das solche Projekte im Rahmen seiner digitalen Transformation umzusetzen sucht, von DevOps profitieren.

Wie wird DevOps in der Praxis umgesetzt?
DevOps in der Praxis erfolgreich umzusetzen ist natürlich einfacher gesagt als getan. Die Umsetzung von DevOps ist weitaus komplizierter als nur die Anfangssilben zweier Wörter zusammenzufügen. Auch reicht es nicht aus, nur eine neue Technologie oder Plattform anzuschaffen um das Problem zu beseitigen. Die Umsetzung geschieht vielmehr auf zwei Ebenen, der organisatorischen und der technologischen Ebene. Beide Ebenen müssen im Rahmen einer für das Unternehmen spezifischen DevOps-Integration geplant werden, damit sie nahtlos ineinandergreifen.

Die Integration von Development und Operations gelingt auf organisatorischer Ebene, wenn ein Unternehmen Prozesse und Praktiken festlegt, die die Teams effektiver zusammenarbeiten lässt. Auf technologischer Ebene strebt DevOps danach, den Prozess der Softwarebereitstellung und der Infrastrukturänderungen zu automatisieren. Einmal automatisiert, nehmen Prozesse viel weniger Zeit der IT-Abteilung in Anspruch und beschleunigen die Bereitstellung neuer Software um ein Vielfaches.

Mit der zusätzlichen Zeit können sich IT-Teams aktiver auf neue Projekte konzentrieren und die Entwicklungsteams können ihre Entwicklungszyklen massiv verkürzen. Um Prozesse zu automatisieren und die Entwicklung zu verbessern, gibt es verschiedene DevOps-Plattformen deren Implementierung Sinn machen kann.

DevOps ist Folge und Teil der digitalen Transformation
Die IT eines Unternehmens kann einen wichtigen Beitrag zum Erfolg oder Misserfolg einer Organisation beitragen. Eine wichtige Rolle für die Zukunft einer Organisation spielt in dieser Hinsicht die Digitale Transformation, die zwar federführend oft von der IT vorangetrieben wird, aber auch andere Teile des Unternehmens einbeziehen muss. DevOps ist eines der Mittel um die Digitale Transformation intern erfolgreich umzusetzen, denn es bietet einen Weg alle Teile der IT-Umgebung nahtlos in einem Projekt zu vereinen. Dabei geht es jedoch nicht nur um Technologie, sondern auch um Unternehmenskultur und interne Prozesse. Organisationen müssen diese drei Bereiche für sich in Einklang bringen um in Sachen Digitale Transformation auf der Überholspur zu sein. (Puppet: ra)

eingetragen: 03.03.18
Newsletterlauf: 09.04.18

Puppet: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Der Cloud Act ist eine ganz reale Gefahr

    Der US Cloud Act ist eine immense Bedrohung für unseren gesamteuropäischen Wirtschaftsraum. Auf seiner Grundlage können US-amerikanische Behörden von Cloud-Providern aus den USA die Herausgabe sämtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens verlangen. Das gilt selbst dann, wenn sie sich auf Servern befinden, die in Deutschland oder der EU stehen - DSGVO-Hoheitsgebiet hin oder her. Häufig wird hier der Begriff "regionale Datenhaltung" verwendet, um deutsches Datenschutzrecht zu suggerieren - freilich ohne dabei das Durchgriffsrecht der US-Regierung zu benennen.

  • Der Mitarbeiter im Fokus der Cloud

    Cloud Computing verändert die Unternehmen und die Arbeitswelt. Die langjährige Skepsis der Deutschen gegenüber der Cloud ist vielerorts überwunden. Laut einer Bitkom-Studie setzten über 80 Prozent der großen Unternehmen bereits auf die Cloud. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Flexibilität, Agilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz gewichtige Vorteile der Cloud sind. Mitarbeiter können in der Wolke effektiver und entspannter arbeiten und das von jedem Ort der Welt aus. Die Marktforscher von Gartner haben dafür den Begriff "People-Centric Business" geprägt. Unternehmen werden künftig nur dann erfolgreich sein, wenn sie ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihrer Anstrengungen stellen und dabei die Vorteile nutzen, die die Cloud bietet. Die IT-Services-Marke der ManpowerGroup begleitet Kunden auf allen Schritten dieser digitalen Transformation.

  • Die Cloud ist bereits der Standard

    Schon längst nutzen die meisten Unternehmen flexible Cloud-Technologien, um ihre IT zu modernisieren. Die Cloud Computing-Angebote sind mittlerweile schon so weit ausgereift, dass viele Organisationen sogar eine "Cloud-First"-Strategie folgen. Das heißt, dass sie von vorneherein eher Cloud Computing-Dienstleistungen nutzen, anstatt eigene Systeme anzuschaffen. Die meisten Unternehmenslenker und IT-Manager wähnen sich bei ihren Bemühungen zur Modernisierung mit dieser Strategie auf der sicheren Seite. Beim genauen Hinsehen fällt jedoch auf, dass der Schritt in die Cloud gut vorbereitet sein muss, damit Organisationen nicht veraltete Prozesse mit in die Cloud nehmen - und somit einen Teil der gewünschten Verbesserungen zunichte machen.

  • Cloud-Services: Basis für digitale Transformation

    Quo vadis, IT? Der Buzzwords-Dschungel ist auch in diesem Frühjahr ziemlich dicht. Doch welche Trends sind für Unternehmen unmittelbar relevant? Ana Campos und Gerald Klump, Co-CEOs von Trivadis, haben die Antworten. Hochautomatisierte Datenplattformen, IT als Innovationspartner, Everything-as-a-Service, Trend-Radar als Kompass und Agilität im ganzen Ökosystem - das waren die Trivadis IT-Trends 2019. Für 2020 hat das IT-Dienstleistungsunternehmen diese Trends aktualisiert und weiterentwickelt. Sie stehen auch in diesem Jahr nicht für sich allein. Erst in Kombination können die beschriebenen Technologien bestmöglich genutzt werden: 2019 identifizierte Trivadis bereits den Trend zur Automatisierung, insbesondere von Datenplattformen. Dieser Trend wird sich in Form von Hyperautomatisierung noch weiter verstärken. Darunter versteht man die Erweiterung bestehender Automatisierungsfunktionen - etwa in Form von Robotic Process Automation (RPA) - um Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML). Auch für Gartner ist Hyperautomatisierung der wichtigste Technologie-Trend 2020. "Mit Hyperautomatisierung können insbesondere sich wiederholende Prozesse ohne menschliches Zutun effizient abgewickelt werden, so zum Beispiel in der Software-Entwicklung. Dies gibt Mitarbeitenden mehr Freiraum, sich um kreative oder komplexe Aufgaben zu kümmern - was das Unternehmen letztlich wettbewerbsfähiger macht", erklärt Ana Campos.

  • Gründe für Data-Warehouse-Modernisierung

    WhereScape stellt die Ergebnisse einer weltweiten Studie des Business Application Research Center (BARC) zum Thema "Modernisierung des Data Warehouse: Herausforderungen und Vorteile" vor. Im Rahmen der Umfrage wurden 368 Nutzer aus einem breiten Spektrum verschiedener Positionen, Branchen und Unternehmensgrößen zu den wichtigsten Trends für die Modernisierung des Data Warehouse befragt. Diese Modernisierung steht bei vielen der Befragten (39 Prozent) hoch auf der Prioritätenliste, um der zunehmenden Komplexität der Datenlandschaft entgegenzuwirken und ihre Infrastruktur und internen Prozesse agil halten zu können. Als der wichtigste Modernisierungsansatz des Data Warehouse- und ETL wird die Automatisierung angesehen. 60 Prozent der Befragten sehen sie als wichtigste Maßnahme zur Modernisierung des Data Warehouse an.

  • KI und Machine Learning spielen wichtige Rolle

    Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, die Datenmengen vervielfachen sich und immer mehr Daten sollen nicht nur einfach gespeichert, sondern auch analysiert werden. Damit Unternehmen auch in naher Zukunft den Wert der Daten noch voll ausschöpfen können, sollten sie bei der gegenwärtigen Storage-Technik stets mithalten und diese Trends berücksichtigen: Ein Hemmschuh für die Modernisierung von Speicher-Infrastrukturen ist häufig das hardwarezentrierte Denken. Daten liegen meistens auf diskreten Speichersystemen, die nur bedingt oder gar nicht kompatibel zueinander sind. So eine Heterogenität führt zu Problemen bei der Datenmigration sowie zu Verwaltungs- und Kostenineffizienz. Heutzutage befreit Software-Defined Storage (SDS) die IT von dieser Abhängigkeit. SDS-basierte Lösungen können mehrere Arten von Speichern, Anbietern, Protokollen und Netzwerkschnittstellen abstrahieren. Speichern ist dann einfach Speichern und keine komplexe Kompatibilitätswissenschaft mehr.

  • Enterprise Applications in der Cloud

    Enterprise Applications sind das Herz der Unternehmens-IT. Sie bilden die wichtigen Geschäftsprozesse ab, sammeln dafür geschäftskritische Daten und werten diese aus. Priorität hat daher die Sicherheit und Integrität der Daten. Diese dürfen beim Speichern, Archivieren und Transport zwischen den Systemen für Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), Contract Lifecycle Management (CLM) oder Product Information Management (PIM) nicht verloren gehen. Deshalb müssen Unternehmensanwendungen hochverfügbar sein. Um die hohen Qualitätsansprüche von Enterprise Applications an das Datenmanagement zu gewährleisten, fordern viele Hersteller eine Zertifizierung von Storage-Lösungen für diesen Anwendungsfall. Aktuelle Entwicklungen erhöhen zudem die Anforderungen, um Enterprise Apps schnell den nötigen Datenzugriff zu verschaffen.

  • Fünf Trends, die die Sourcing-Strategie bestimmen

    Der Einsatz von Cloud Computing ist im Jahr 2020 gelebte Praxis. Aufgrund der Einfachheit und Skalierbarkeit solcher Angebote stellen sich immer mehr Mittelständler und Konzerne die Frage, ob sie weiter inhouse das Rechenzentrum betreiben oder Dienste in die Cloud auslagern wollen. Wichtige Aspekte bei solchen Prozessen sind die Berücksichtigung von IT-Sicherheit und die Wahrung der digitalen Souveränität. Für den ITK-Service-Provider Pfalzkom sind aber auch Cybersicherheit, Edge Computing, hybride Architekturen, Nachhaltigkeit sowie der War for Talents wichtige Themen, die den Markt in den kommenden Jahren verändern werden.

  • Cloud-Trends in der Energieversorgung

    Der prognostizierte globale Stromverbrauch soll in den nächsten Jahren immens ansteigen. Dies stellt Energieversorger vor ungeahnte Herausforderungen. Dennis Martin, Experte bei der metalogic GmbH in München, gibt einen Ausblick, wie smarte, Cloud-basierte Lösungsansätze die gesamte Energiebranche revolutionieren. metalogic ist Marktführer im jungen Markt für Forecasting-as-a-Service Lösungen und Managed Prognose Services, zuletzt konnte die Firma einen der sogenannten Big-Six der britischen Energieversorger als Kunden gewinnen. Von den vielen Faktoren, die den Stromverbrauch beeinflussen werden, sind vier als besonders relevant herauszustellen. Erstens die hohe Mobilität und der gestiegene Umfang der Kommunikation. Nur ein Beispiel: Der neue Funkstandard 5G soll den Stromverbrauch in den nächsten vier Jahren um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden in die Höhe treiben. Zweitens Industrie 4.0, mit all ihren Transformationsprozessen in den Bereichen Design (CAE, CAD), Produktion (zunehmender 3D-Druck-, Robotereinsatz und Produktionsprozesse) oder der IT-gestützten Steuerung und Logistik. Drittens: der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf batteriebetriebene Fahrzeuge. Schlussendlich das Internet an sich ? Schnittstelle bei der Verknüpfung der meisten modernen Anwendungen und Knotenpunkt für das wirtschaftliche und geopolitische Wachstum, aber eben auch einer der größten Stromfresser unserer Zeit.

  • Wachsende Menge an Cloud-Dienstleistungen

    Managed-Service-Provider sind gezwungen, ihre Rolle grundlegend neu zu definieren, meint IT-Dienstleister Consol. Nur so werden sie im Spannungsfeld von großen Cloud-Playern und veränderten Kundenanforderungen überleben können. Der Cloud Computing-Markt hat in den letzten Jahren einen massiven Wandel vollzogen. Große Player wie Amazon, Google oder Microsoft nehmen eine dominierende Rolle ein und die Kunden stellen neue, höhere Anforderungen an Cloud-Angebote. Damit und mit dem Einzug von DevOps und agilen Methoden haben sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb im Allgemeinen und für Managed-Services im Besonderen grundlegend geändert. Auf diese Veränderungen muss auch ein Managed-Service-Provider reagieren, um seine Marktposition zu behaupten.