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SMB-Kunden wollen mit SaaS Vorlaufkosten vermeiden


Hoster, Provider und Managed Services-Anbieter setzen verstärkt auf "Parallels Automation" und ziehen damit von On-Premise-Installationen auf Software-as-a-Service (SaaS)
Kleine und mittelständische Unternehmen wechseln zu Cloud-basierten "Microsoft Hosted Exchange" und "Unified Communication Subscriptions"


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1&1 Webhosting

(12.08.09) – Parallels gab bekannt, dass ihre Hosting-Geschäftspartner einen Aufwärtstrend spüren. Diese Anbieter sehen eine gesteigerte Nachfrage nach dem "Parallels Automation"-Angebot des Unternehmens, das Anwendungen wie Microsoft Exchange als "Software-as-a-Service" (SaaS) bereitstellt. Hosting-Anbieter, Telekommunikationsprovider und MSPs setzen sich nun an die Spitze der Branchenentwicklung und versorgen kleine und mittlere Unternehmen (SMBs) mit E-Mail-Diensten im Cloud Computing-Modell, wobei Leistungsmerkmale erreicht werden, die in früheren Zeiten nur Großunternehmen zugänglich waren.

"Hosted Exchange" bietet SMBs eine kosteneffektive Alternative zum Betrieb eines E-Mail-Servers im eigenen Unternehmen. Parallels Automation wird von vielen Anbietern von Cloud-Diensten weltweit eingesetzt. Externe Betreuung der Dienste "Unternehmens-E-Mail" und "Unified Communication" - etwa durch einen Hosting-Anbieter oder einen Telekommunikations-Provider - kann eine vorteilhafte und kosteneffektive Lösung für Firmen sein, wenn der Platz oder die Mittel für die Administration dieser aus Sicht der SMBs wichtigsten Geschäftsanwendung nicht ausreichen.

Beim "Hosted Exchange"-Konzept übernimmt der Dienstleister das Management der Technik und des Supports für das SMB (Small Medium Business)-Unternehmen komplett.

"Auch in der heutigen Zeit bleibt E-Mail die beliebteste Art geschäftlicher Kommunikation", sagte Philbert Shih, Research Analyst bei Tier1 Research. "Aber zur Senkung der IT-Ausgaben gehen mehr und mehr SMB-Firmen und Großunternehmen von E-Mail-Installationen im eigenen Haus zu gehosteten Lösungen über, um an den Kosten für Hardware, Wartung und Beratung zu sparen. Wir sehen auch weiterhin ein stetig wachsendes Verständnis für die Vorteile dieses Anwendungskonzepts im Markt."

Parallels Automation bietet eine vollständige und durchgängige Automatisierungsumgebung inklusive Bestellung, Abrechnung und Diensterbringung. Es erlaubt die Bereitstellung von Software-as-a-Service (SaaS)-Anwendungen aus einer Hosting-Umgebung heraus, darunter Microsoft Exchange, SharePoint und Office Communication Server (OCS).

Beim SaaS-Konzept erwerben die Endanwender eine Anwendung nicht, sondern mieten den Zugang zu ihr, typischerweise monatlich. Mit diesem Ansatz, bei dem die Kosten nutzungsbezogen anfallen, werden SMB-Unternehmen einfach benutzbare, preisgünstige Dienste geboten.

"Unsere SMB-Kunden wollen Vorlaufkosten bzw. Investitionen für Hardware und Software vermeiden. Um in ihrem Tagesgeschäft wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen sie jedoch unbedingt Zugang zu den neuesten und leistungsfähigsten Anwendungen und Services, wie etwa Business-Class E-Mail-Diensten", sagte Claudio Granella, Product Manager bei Sunrise. "Es gibt weiterhin eine starke Nachfrage nach gehosteten E-Mail- und Unified-Communication-Diensten. Dank Parallels Automation können wir unseren SMB-Kunden Hosted Exchange als Einstieg und als Ausgangspunkt für andere SaaS-Angebote anbieten. Dadurch profitieren nicht nur die Kunden von unserer SaaS-Angebotspalette, sondern auch wir bei Sunrise. Als Provider können wir über Upselling weitergehende Angebote verkaufen und unsere durchschnittlichen Einnahmen per Kunde steigern." (Parallels: ra)

Parallels: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

Gestaltung einer Outsourcing-Beziehung Wer seine IT das erste Mal an einen Dienstleister ausgelagert, ist oft nicht auf Anhieb erfolgreich. Stolpersteine findet man bereits bei der Transition - also der Überführung der Services - zum externen Partner. Häufig werden auch noch ein Jahr nach dem Betriebsübergang nicht alle vereinbarten Service Levels erreicht. In Einzelfällen wird sogar, obwohl vertraglich geschuldet, auf deren Messung verzichtet. Bei den meisten Unternehmen wird zudem die gewünschte Leistungs- und Kostentransparenz nicht erreicht und verursacht dauerhafte Konflikte mit dem externen Partner. Dann ist es höchste Zeit, über eine Umgestaltung der Outsourcing-Beziehung nach zu denken.

Cloud Computing und Security Policies Am 1. Juni 2010 fand in Zürich das Entscheiderforum "Information Management zwischen Inhouse und Cloud" der Vereon AG statt. Unter dem Motto "Kostenersparnis oder Sicherheitsrisiko?" wurden Businessanwendungen in der Cloud im Hinblick auf rechtliche Vorschriften und IT-Security Aspekte diskutiert.

Wann lässt sich IT am besten outsourcen? Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten erwägen viele Unternehmen das Outsourcing von IT-Dienstleistungen. Dabei sollten Unternehmen aber nicht nur kurzfristige Kostenaspekte, sondern auch strategische Ziele im Auge behalten, sagt Nesodo.

Risikomanagement beim Outsourcing Auch bei der Auslagerung von IT oder Geschäftsprozessen sind Unternehmen verpflichtet, alle Anforderungen des Risikomanagements zu erfüllen. Die Verantwortung über die ausgelagerten Bereiche verbleibt also beim Auftraggeber. Sicherheitsexperte Cyber-Ark sieht an diesem Punkt bei vielen Unternehmen großen Handlungsbedarf und eine Verletzung gängiger Compliance-Vorschriften.

Farshore-Anbieter nur mit "ausreichend" bewertet Deutsche Unternehmen sind mit ihren heimischen IT-Dienstleistern deutlich zufriedener als mit exotischen Offshore-Anbietern. Einer Umfrage des Harvard Business Managers zufolge werden den Anbietern aus dem Inland (Onshore), insbesondere bei der Kommunikation und Koordination, bessere Noten ausgestellt. Nach Schulnoten bewertet, geben die IT-Fachkräfte den Dienstleistern vor Ort ein solides "gut".

Alle Assets der Systemlandschaft erfassen Setzten Entscheider 2009 noch auf Konsolidierung, sind für sie 2010 Virtualisierung und Software-as-a-Service (SaaS) Schlüssel zu schlankeren IT-Budgets. Doch erfolgreiche Virtualisierungsprojekte und alternative Bereitstellungsmodelle bedingen eine Standardisierung der IT-Infrastruktur sowie ein einheitliches Management-Konzept. Denn die Verwaltung von Systemlandschaften aus virtuellen und physikalischen IT-Assets ist komplex.

Die Zukunft der IT-Dienstleistungen Die Margen im Hardware- und Softwareverkauf sind deutlich geschrumpft. Systemhäuser müssen in Sachen IT-Dienstleistungen umdenken. Aber bei den Dienstleistungen kann man sich immer noch profilieren.

IT-Trend: Offshore-Outsourcing statt In-House Indien, China und Brasilien sind nach wie vor weltweit die Länder, in die Firmen am häufigsten ihre Services auslagern, um Kosten zu sparen. In Europa gibt Großbritannien den Ton an. Deutschland liegt im europäischen Vergleich noch weit hinten. Laut David Hucke, Co-Gründer vom Kölner IT-Unternehmen Nesodo, wird das Offshore-Outsourcing zwar mittlerweile in Deutschland angenommen, jedoch sei der Markt hierfür noch nicht sehr weit entwickelt.

Betrieb von Cloud-basierten Lösungen IT-Spezialistin arago sieht im Cloud Computing eine Chance, die Herausforderungen einer heute äußerst ineffizienten IT-Infrastruktur zu lösen. "Die Kapazitäten heutiger Systeme lassen sich oft nur schwer bedarfsgerecht und damit wirklich energie- und kosteneffizient bereitstellen. Abhilfe könnte die Cloud-basierte Bereitstellung von IT-Services schaffen, allerdings sind die heutigen Angebote zumeist für reine Standardanwendungen geeignet.

Vorteile von Online-Backups Daten sämtlicher Art stellen für Firmen ein sensibles Unternehmenskapital dar. Gehen diese durch Hardwaredefekte, Brand- bzw. Wasserschäden, Diebstahl oder Viren verloren, ist an eine Weiterführung des Tagesgeschäfts nicht mehr zu denken und sogar Folgeschäden, vor allem finanzieller Natur, drohen. Das Erstellen von Sicherungskopien gehört inzwischen zur Pflicht, ist aber - und das wird einem der firmeninterne IT-Beauftragte bestätigen - langwierig, aufwendig, lästig und überdies mit immer wiederkehrenden Investitionen verbunden.

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