- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

Kombination aus PhaaS & gekaperten Webservern


Report zeigt auf, dass Phishing-as-a-Service-Kampagnen billiger in der Durchführung sind und doppelt so viel Geld einbringen
Automatisierte Phishing-Kampagnen steigern Gewinne für Hacker

- Anzeigen -





Imperva ihren neuen "Hacker Intelligence Initiative Report" mit dem Titel "Phishing made easy: Time to rethink your prevention strategy?" ("Phishing leicht gemacht: Ist es an der Zeit, Ihre Präventionsstrategie zu überdenken?") veröffentlicht. In diesem Report erläutern die Forscher des Imperva Defense Centers, wie Cyberkriminelle die Kosten des Phishings senken und gleichzeitig die Wirksamkeit enorm steigern. Dazu setzen sie gekaperte Server und ganze Phishing-Services wirksam ein, die als Haupttreiber des Gesamtanstiegs von Phishing-Attacken gelten.

Der Sicherheitsbericht von Verizon für 2016 (2016 Verizon Data Breach Investigations Report, DBIR) zeigt, dass wieder viele Nutzer Opfer von Phishing-Kampagnen wurden und von diesen sogar 30 Prozent diese Phishing-E-Mails öffneten. Dieses Ergebnis ist alarmierend, da Phishing der Ausgangspunkt für die meisten Netzwerk- und Datensicherheitsverstöße ist. Vor diesem Hintergrund haben die Forscher von Imperva eine Mitte Juni 2016 initiierte Phishing-Kampagne unter die Lupe genommen. Zu den überraschendsten Ergebnissen gehörten die geringen Kosten der Initiierung einer Phishing-Kampagne sowie deren hoher ROI für Cyberkriminelle.

Die Experten von Imperva durchsuchten den Darknet-Markt, um die Kosten von Phishing-Kampagnen einzuschätzen und ein klares Bild des Geschäftsmodells zu bekommen. Sie stellten fest, dass die Anschaffung sehr einfach ist und die Kosten von Phishing-as-a-Service (PhaaS)-Kampagnen gering ausfallen. Außerdem beobachteten sie, dass Hacker Webserver ganz einfach für ihre Kampagnen knacken konnten, was die notwendigen Investitionen noch weiter verringerte. Gemäß der Kostenanalyse der Experten ist das PhaaS ungefähr 25 Prozent billiger und doppelt so rentabel wie eine traditionelle, unkontrollierte Phishing-Kampagne, die viel Aufwand und Fertigkeiten erfordert. Leider werden geringere Kosten und technologische Barrieren im Zusammenhang mit dem Phishing unweigerlich zu einem Anstieg von Phishing-Kampagnen führen. Dazu werden zukünftig noch mehr Personen diesen Kampagnen zum Opfer fallen.

Überraschend viele Daten konnte Imperva bei der Verfolgung der Hacker gewinnen, sowohl über die Opfer als auch über die Social-Engineering-Techniken der Hacker. Die Untersuchung der Daten über die Geschädigten ergab, dass diese zwischen 9 Uhr morgens und der Mittagszeit am anfälligsten sind, auf das E-Mail-Phishing hereinzufallen – genau in der Zeit, wenn sie sich bei der Arbeit befinden und damit beschäftigt sind, E-Mails zu verfassen und zu beantworten. Außerdem waren die Opfer eher dazu bereit, ihren Benutzernamen und ihr Passwort einzugeben, um einen Anhang zu öffnen − in diesem Fall eine Adobe PDF-Datei −, als auf eine URL in einer E-Mail zu klicken und sich blind einzuloggen.

Imperva konnte die Kampagne auf eine indonesische Hacker-Gruppe zurückführen, die ihre "Karriere" mit einer Reihe von Verunstaltungsattacken, einer Art elektronischer Graffitis, gegen Ziele in den USA, Australien und Indonesien begonnen hatte. Ende 2015 begann die Gruppe schließlich mit dem profitorientiertem Hacking und war schnell in der Lage, drei verschiedene Kampagnen zu starten und aktiv zu halten. Die Kampagnen betrafen Outlook-Webanwendungen, Wells Fargos Online-Banking und Adobe PDF. Diese Gruppe wurde auch mit Kampagnen in Zusammenhang gebracht, die Schwachstellenscanner für Internet-Shops verwenden, die das Magento-E-Commerce-System nutzen.

"Die Kombination aus PhaaS und gekaperten Webservern hat die finanzielle, technologische und zeitliche Investition, die zur Durchführung einer erfolgreichen Phishing-Kampagne notwendig ist, erheblich verringert", erklärt Amichai Shulman, Mitbegründer und CTO von Imperva. "Es ist für Unternehmen nicht länger sinnvoll, den kundenseitigen Ansatz der Endpoint-Software zur Bekämpfung von Phishing-Versuchen zu nutzen, da die Anwender nach wie vor auf schädliche Links in E-Mails klicken. Eine Möglichkeit, Attacken zu bremsen, ist die Verhinderung eines einfachen Zugriffs auf gekaperte Server, wodurch das Phishing-Geschäftsmodell teurer und weniger rentabel werden würde. Webanwendungen sind heutzutage omnipräsent und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen müssen auf breiter Basis getroffen werden, um dem Anstieg des Phishing Einhalt zu gebieten und wertvolle Daten und Anwendungen zu schützen." (Imperva: ra)

eingetragen: 27.01.17
Home & Newsletterlauf: 14.02.17

Imperva: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Cloud-KI schützt dynamische Unternehmen

    Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) lässt Unternehmen derzeit hoffen, mit der wachsenden Zahl komplexer Bedrohungen und ihren immer ausgefeilteren Methoden wieder Schritt halten zu können. Diskutiert wird allerdings zuweilen, warum die entsprechenden Lösungen unbedingt Cloud-basiert sein müssen. Könnte man die entsprechenden KI-Instanzen nicht auch lokal implementieren? Tatsächlich ist die Cloud als Basis aber ein Architekturelement, das zur Stärke der modernen Lösungen entscheidend beiträgt. Ein Blick auf die Gesamtsituation klärt, warum dies so ist. Bedrohungen durch Angreifer, die valide Anmeldedaten an sich bringen konnten oder auf andere Weise Insider-Status erlangt haben, geben ein gutes Beispiel dafür ab, dass die gefährlichsten Angriffsstrategien häufig zugleich am schwierigsten aufzudecken sind. Den Missbrauch gültiger Credentials zu erkennen, stellt eine echte Herausforderung für die verfügbaren Techniken zur Bedrohungsanalyse dar - was wiederum die Cyber-Kriminellen allzu gut wissen, weshalb die entsprechenden Methoden zu ihren absoluten Favoriten gehören.

  • Umstieg auf Microservices

    Die Architektur von Software verändert sich grundlegend - Microservices sind auf dem Vormarsch. Veracode nennt drei zentrale Herausforderungen, die das für die Anwendungssicherheit mit sich bringt. Microservices sind im Software Development schon seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch. Viele kleine Services anstatt einzelner monolithischer Applikationen zu entwickeln, bieten in der Tat zahlreiche Vorzüge. Eine kleine Auswahl der positiven Effekte einer Microservices-Architektur.

  • In der Cloud: Personal- und Finanzsysteme

    Die Welten von CFO und CHRO könnten von außen betrachtet kaum unterschiedlicher aussehen: Während Finanz-Verantwortliche mit Zahlen jonglieren, kümmern sich Personal-Manager um Recruiting, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung. Beide Bereiche sind sich jedoch näher, als man auf den ersten Blick vermuten könnte - und werden in Zukunft auch immer mehr aufeinander angewiesen sein. Denn durch die fortschreitende digitale Transformation und den Trend zur stärkeren Kundenzentrierung von Geschäftsmodellen verschwimmen die Bereichsgrenzen in Unternehmen zunehmend und immer mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit ist gefragt. Der CFO wird zum Berater der Geschäftsleitung - aber ohne den Faktor "Personal" ist er in zentralen Fragen nicht aussagefähig. Technologien wie die Cloud unterstützen ein erfolgreiches Zusammenspiel von "HR" und "Finance" - und schaffen damit einen wichtigen Mehrwert für Unternehmen.

  • Neue Art der Kommunikation

    Die Digitalisierung beeinflusst zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche. Auch vor der Telekommunikationsbranche macht der digitale Wandel nicht halt. Der technische Fortschritt, veraltete Hardware und steigende Kosten für Support und Wartung zwingen die Unternehmen zum Umdenken: weg von analogen und ISDN-Anschlüssen - hin zum Next Generation Network, kurz NGN, und IP-Technologie. "Während die Veränderungen für Privatpersonen nur mit geringem Aufwand verbunden sind, stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen", weiß Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH, Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices. "Manager und Führungskräfte sind angehalten, die Veränderungen zum Anlass zu nehmen, ihre Kommunikationsprozesse und Gegebenheiten einmal grundlegend zu überprüfen. So können sie die Chancen, die durch die neuen Möglichkeiten von ‚Voice over Internet Protocol' entstehen, nutzen und eine für ihr Unternehmen zugeschnittene Lösung finden."

  • Selbstregulierung & Datenportabilität

    Cispe, ein Verband der Cloud-Infrastruktur-Anbieter in Europa, sieht den Vorschlag der Europäischen Kommission zum freien Datenfluss nicht-personenbezogener Daten als einen "wichtigen Schritt nach vorne für die europäische Cloud-Industrie" - und fügt hinzu, dass andere zentrale Themen, darunter Datensicherheit, Selbstregulierung, Datenportabilität und Schutz von KMU, noch weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Der 20-seitige Vorschlag schafft einen gesetzlichen Rahmen für den freien Fluss nicht-personenbezogener Daten in der Europäischen Union und wurde am 13. September 2017 von der Kommission angenommen. Cispe ist der Berufsverband von Cloud-Infrastruktur-Unternehmen in Europa mit Rechenzentren in mehr als 15 europäischen Ländern. Cispe-Mitglieder unterstützen Millionen von Business-Kunden in allen Ländern Europas.

  • Weiterentwicklung der Internettelefonie

    Die Digitalisierung beeinflusst zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche. Auch vor der Telekommunikationsbranche macht der digitale Wandel nicht halt. Der technische Fortschritt, veraltete Hardware und steigende Kosten für Support und Wartung zwingen die Unternehmen zum Umdenken: weg von analogen und ISDN-Anschlüssen - hin zum Next Generation Network, kurz NGN, und IP-Technologie. "Während die Veränderungen für Privatpersonen nur mit geringem Aufwand verbunden sind, stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen", weiß Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH, Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices. "Manager und Führungskräfte sind angehalten, die Veränderungen zum Anlass zu nehmen, ihre Kommunikationsprozesse und Gegebenheiten einmal grundlegend zu überprüfen. So können sie die Chancen, die durch die neuen Möglichkeiten von ‚Voice over Internet Protocol' entstehen, nutzen und eine für ihr Unternehmen zugeschnittene Lösung finden."

  • Cloud Computing ist Voraussetzung

    Als Konsumenten haben wir uns daran gewöhnt, dass Technologie einfach zu nutzen ist und immer und jederzeit funktioniert. Das Internet kennt nunmal keinen Ladenschluss und IT-Dienste über Webseiten oder Apps bieten "instant Gratification". Zurecht fragen sich IT-Manager seit Jahren, warum die von ihnen verwalteten Dienste nicht so einfach zu nutzen sind wie die Dienste für Konsumenten. Die Antwort liegt auf der Hand: Konsumenten sind nun mal keine IT-Profis und nur einfach zu nutzende Dienste taugen für einen Massenmarkt. Darüber hinaus ist die Unternehmens-IT komplex und für jedes Unternehmen einzigartig.

  • Cloud Computing-Strategie umsetzen

    Arithnea nennt vier gute Gründe, die für den Einsatz eines CRM-Systems aus der Cloud sprechen. Das gegenwärtige "Age of Me" verleiht CRM-Systemen eine größere Bedeutung als jemals zuvor. Schließlich ist es ihre ureigene Aufgabe, Unternehmen bei der konsequenten Ausrichtung auf ihre Kunden und der Personalisierung ihrer Angebote zu unterstützen. Arithnea erläutert, warum Unternehmen dem mit einer Cloud Computing-Strategie besser gerecht werden.

  • Cloud-basierte E-Invoicing-Lösungen

    Neue technische Möglichkeiten zur Erstellung von elektronischen Rechnungen, auch E-Invoicing genannt, sowie deren Übermittlung, Verarbeitung und Archivierung stellen ein zentrales Element der Weiterentwicklung der digitalen Wirtschaft dar. Aktuelle Studien wie der Billentis-Report und die eco-Studie belegen, dass immer mehr Branchen auf automatisierte Rechnungsstellung und -abwicklung zurückgreifen. "Während bisher vor allem die Bereiche Media, SaaS und Hosting mit automatisierten E-Rechnungen arbeiteten, stellen wir seit einiger Zeit einen Zuwachs an Unternehmen aus der nichtdigitalen Wirtschaft fest", betont Marko Fliege, CEO und Gründer der JustOn GmbH, Full-Service-Dienstleister im Bereich Abrechnung und elektronische Rechnungserstellung aus Jena. "Außerdem zeigen neben großen Firmen immer mehr mittelständische Unternehmen Interesse an elektronischer Rechnungsabwicklung."

  • Kombination aus PhaaS & gekaperten Webservern

    Imperva ihren neuen "Hacker Intelligence Initiative Report" mit dem Titel "Phishing made easy: Time to rethink your prevention strategy?" ("Phishing leicht gemacht: Ist es an der Zeit, Ihre Präventionsstrategie zu überdenken?") veröffentlicht. In diesem Report erläutern die Forscher des Imperva Defense Centers, wie Cyberkriminelle die Kosten des Phishings senken und gleichzeitig die Wirksamkeit enorm steigern. Dazu setzen sie gekaperte Server und ganze Phishing-Services wirksam ein, die als Haupttreiber des Gesamtanstiegs von Phishing-Attacken gelten.