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Die nächste DevOps-Welle wird kommen


Hybrid- oder Multi Cloud: Natürlich wollen und werden Unternehmen mehr Hybrid- und Multi-Cloud-Anwendungen
Development: Microservices und Container bestimmen die Datenbank der Zukunft

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Von Patrick McFadin, VP Developer Relations bei DataStax

Immer mehr Entwickler nutzen Microservices für die Erstellung neuer Apps. Mit deren Hilfe können sie spezifische und auf ihre Anforderungen angepasste Komponenten nutzen, die ihren Job sehr gut erledigen. Sind sie erfolgreich, lassen sie sich schnell und problemlos skalieren. Allerdings erzeugen all diese Komponenten natürlich Daten. Und bei zustandslosen (stateless) Anwendungskomponenten muss man die Daten irgendwo ablegen.

Eine Möglichkeit besteht darin, zustandsbehaftete (stateful) Container-Instanzen zu nutzen, die im Zeitverlauf Daten speichern können. Wenn Sie mich fragen, holt diese Lösung aber nicht das Beste aus den Containern oder den Daten heraus. Stattdessen ist es viel sinnvoller, eine Datenbank zu betreiben. Im kommenden Jahr gilt es daher, besser zu verstehen, wie Datenbanken die spezifischen Anforderungen von Anwendungen erfüllen können. Und dies insbesondere so, dass bestehende Applikationen nicht neu geschrieben werden müssen.

Kubernetes ist im Moment ein großer Hype. Verständlich, ist es doch eine gute Lösung, um containerisierte Anwendungen zu skalieren. Aber so schnell Entwickler die positiven Seiten entdeckt haben, werden sie merken, für welche Anwendungsszenarien die Plattform nicht optimal ist. Wenn es soweit ist, werden wir uns auf zwei Entwicklungen einstellen müssen: Zum einen könnte der Einsatz von Containern zurückgehen – natürlich nur dann, wenn das Problem nicht an überzogenen Erwartungen, sondern wirklich an der Plattform liegt. Und zweitens – und das ist das Entscheidende – werden die Entwickler erkennen, dass es keine für jeden Zweck einsetzbare Container-Lösung gibt. Vielmehr ist ein individueller Ansatz gefragt.

Die Anforderungen von Unternehmen an die Hybrid- oder Multi Cloud
Natürlich wollen und werden Unternehmen mehr Hybrid- und Multi-Cloud-Anwendungen einführen. Dabei müssen sie allerdings auch die in einer Hybrid Cloud anfallenden Daten bedenken. Ich glaube 2019 wird sich der Blick endlich weg von den einzelnen Anwendungskomponenten hin zur passenden Infrastruktur für Apps wenden. Das Managen der Daten ist die größere Herausforderung. Dies gilt insbesondere dann, wenn man sich bspw. nicht von einem einzigen Public-Cloud-Provider abhängig machen will.

Entwickler werden sich also stärker mit dem Thema Daten auseinandersetzen müssen. Es geht darum, die Daten – und somit auch die enthaltenen Informationen – dem ganzen Unternehmen zugänglich zu machen. Anwendungen müssen genau darauf ausgelegt werden. Vor allem für große Unternehmen, die es mit einem bunten Mix aus Hybrid Cloud Services sowie traditionellen und modernen Anwendungen zu tun haben, wird das Management der Daten zu einem vorrangigen Thema werden.

Die Bedeutung von KI und Machine Learning für die Daten
Hand aufs Herz, wer würde in der IT Projekte im Bereich künstliche Intelligenz (KI) verschmähen? Sie machen sich gut im Lebenslauf und beweisen mathematisches Verständnis. Aber auch hier sind die Daten die Herausforderung. KI-Anwendungen leben von Daten, sie in die unternehmensweiten Prozesse einzugliedern ist daher schwierig. Vielleicht erinnern Sie sich noch an den alten Witz: "Wenn es auf meinem Laptop funktioniert, können wir es auch in Produktion bringen." Das hat früher nicht funktioniert, und wir sollten uns hüten, es heute erneut zu versuchen. Cloud Computing-Anbieter werden ihr Angebot an Tools und Funktionen erhöhen, um dem Thema KI oder Machine Learning (ML) ein wenig an Komplexität zu nehmen. Künftig werden wir uns also weniger damit abgeben müssen, die passenden Infrastrukturen oder Algorithmen zu bauen. Es wird darum gehen, die richtigen Service-Anfragen an Cloud APIs zu stellen.

Open Source im Jahr 2019 und darüber hinaus
2018 wurden hitzige Diskussionen über die Auswirkungen von Cloud Computing-Services auf Open-Source-Projekte geführt. Die Reaktionen der Open Source Foundations werden wir im nächsten Jahr erleben. Sicher wird sich auch die Frage auftun, inwieweit Cloud Service Provider Open-Source-Projekte nutzen dürfen. Einige Projekte werden den Schritt wagen und konvertieren – allerdings erst nach vielen Debatten, die die Community sogar spalten könnten. Als Reaktion darauf werden die großen Cloud Computing-Anbieter ihre Beiträge zur Förderung der führenden Projekte erhöhen. Das wiederum wird die Unterstützung kleinerer Projekte schmälern. (DataStax: ra)

eingetragen: 19.12.18
Newsletterlauf: 13.02.19

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Meldungen: Hintergrund

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  • Fragen nach der richtigen Cloud

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    Der Storage-Markt ist in Bewegung. In der Einschätzung von Arcserve werden vor allem drei Trends den Markt für Backup und Disaster Recovery bestimmen: Kostenprobleme in der Public Cloud, künstliche Intelligenz und sich selbst verwaltende Service-Dienstleistungen. Die Komplexität von IT-Infrastrukturen und neue Cloud-Technologien werden Hersteller, den Channel und die Kunden zusätzlich vor neue Herausforderungen stellen. 2018 war vor allem von anspruchsvolleren Ransomware-Attacken und von der neuen Datensicherungsregelung der DSGVO bestimmt. Viele Cloud-First-Sicherungsstrategien endeten in unerwartet hohen Kosten und einem erhöhten Datenverlust-Risiko. Arcserve sieht die Verantwortlichen und den Markt für Datensicherung und -Wiederherstellungen vor den folgenden Herausforderungen.

  • IT-übergreifende Automatisierungsstrategie

    Laut Schätzung des Marktanalysten Gartner werden CIOs bis 2023 mehr als das Dreifache der Endgeräte verantworten, als sie aktuell verwalten. Ohne technologische Unterstützung werden sie diese Aufgabe auf Dauer kaum bewältigen können. Doch welche Technologiethemen sollten CIOs 2019 im Blick behalten, wenn es um die Vereinheitlichung des IT-Betriebs und den Abbau von Silos geht? Ivanti hat vier Fokusbereiche im IT-Servicemanagement identifiziert: Künstliche Intelligenz unterstützt ITSM-Prozesse Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) finden in den kommenden fünf Jahren einen großflächigen Eingang in das ITSM. Artificially Intelligent Service Management (AISM) wird dabei im ersten Schritt das traditionelle Service Management ergänzen. Die zentralen Stärken für KI liegen im Incident und Request Management, indem sie Vorfälle und Anfragen interpretiert, bevor diese in das traditionelle IT-Servicemanagement eingesteuert werden.

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  • Beginn der Petabyte-Ära

    Neue Technologien und wirtschaftliche Interessen verändern die IT und damit auch die Anforderungen an die Datenspeicherung und -sicherheit. Für das kommende Jahr lassen sich schon heute vier grundlegende Trends identifizieren. Früher war die Datenverwaltung im Petabyte-Format eine Herausforderung, der sich nur große Unternehmen stellen mussten. Mit der Verzehnfachung der Datenmenge (laut IDC) beginnt die Petabyte-Ära jetzt auch für mittelständische Unternehmen. Was früher eine Ausnahme war, wird sich zum Standard für KMU entwickeln, denn mittelständische Unternehmen erleben gerade schmerzhaft, dass ihre IT-Architektur für dieses Datenwachstum nicht ausgelegt ist.